> Das Weltbild von Burkhard Heim - Die Volle Wirklichkeit
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> Das Weltbild von Burkhard Heim - Die Volle Wirklichkeit
Von Andreas Witschi, initiative.vernunft@yahoo.de, initiativevernunft.twoday.net
Empfohlene Literatur: Grundriss der Heimschen Theorie von Horst Willigmann
D ie Volle Wirklichkeit, was ist das? Können wir Menschen mit unseren fünf Sinnen diese Wirklichkeit wahrnehmen? Kann ein vom Menschen erdachtes Messgerät überhaupt jemals mehr wahrnehmen als dessen Erbauer? Ist all das moderne technische Gerät nicht bloss Verlängerung und Akzentuierung unserer eigenen Unzulänglichkeit? Kann die Menschheit mit dem Einsatz von Logik oder Technologie so etwas Umfassendes wie die Volle Wirklichkeit, Das Ganze, Das Absolute ausmessen, ermessen oder beweisen? Das klassische, empirische Forschen muss aus seiner selbsterkannten unvollständigen Wirklichkeit heraus geradezu immer an seine eigenen Grenzen stossen. Ohne diese Selbsterkenntnis, ohne diese unvollständige Ausgangslage, gäbe es weder Wissens- noch Forschungsdrang. Die Forscher machen sich zu einer Reise zu den äussersten Grenzen ihrer Erkenntnis auf, um nach Erreichen dieser Grenzen zu versuchen, diese erneut auszuweiten. Ob die Wissenschaftler dabei verifizieren, einen Sachverhalt nachweisen, oder falsifizieren, eine Hypothese widerlegen - das Ausweiten der Grenzen der Erkenntnis alleine ist noch nicht das Überwinden dieser Grenzen! Verstehe ich das Grosse Ganze etwa, je kleiner ich es in seine Teile aufspalte?
Die Frage und die Suche nach der Vollen Wirklichkeit sind zentral für die wirklichkeitsgetreue Positionierung und für unser Selbstverständnis im Grossen Ganzen, im Absoluten. Dem Physiker und Mathematiker Burkhard Heim ist es, dank seiner Jahrzehnte langen Arbeit - wir dürfen hier wegen ihrer Befreiung vom üblichen Wissenschaftsbetrieb von einer äussert tief und weit gehenden Meditation sprechen (!) - gelungen, die Volle Wirklichkeit am annäherndsten aller Wissenschaftler der Neuzeit zu beschreiben: Geistige, Informations- sowie Struktur-gebende Ebenen der Vollen Wirklichkeit, deren Dimensionsräume ihre Wirkungen hier in unsere drei Raumdimensionen über die nicht festhaltbare Dimension der Zeit zeitigen und zeigen. Die unseren Sinnen und Geräten mehr oder weniger vertrauten Formen von Materie und Energie sind „nur“ die aus den höheren Ebenen offenbar gewordenen Wirkungen, die uns im Hier und Jetzt als Phänomene erscheinen. Diese Phänomene sind Manifestationen, verursacht von Informationen und Strukturen, die von ausserhalb (!) unseres spür- und messbaren 4D-Raumes, Raum und Zeit, stammen.
Ausgehend von der mit unseren fünf Sinnen wahrnehmbaren Welt der Phänomena hat sich Burkhard Heim auf den Weg gemacht, die von uns und unseren Sinnen unabhängige, sprichwörtlich über-sinnliche Welt der Noumena ergründen zu wollen. Auf seinem Erkenntnisweg hin zur Vollen Realität leistet Burkhard Heim so eine übersichtliche Ordnung der Begriffe „Welt“ und Immaterieller Hintergrund sowie Immanenz und Transzendenz. Erst nachdem wir alle diese Bereiche zu einem Ganzen zusammenfügen, erblicken wir den wirklichen Umfang und Gehalt der Realität: die Volle Wirklichkeit. Die „Welt“ ist darin lediglich der materielle Vordergrund (!)
Das Weltbild Heim’s zeigt uns zudem auf, in welchen Formen und welchen Dimensionswelten Existenz anzutreffen ist, indem Heim vier Ebenen des Seins umreisst, konturiert: Erstens die Physis [α], die den klassischen Umfang der Physik ausmacht. In diesem Existenzbereich spielen sich insbesondere die Phänomene ab, die wir als Materie und Energie wahr/nehmen und fatalerweise ausschliesslich als „wahr“ und darum bereits als „voll wirklich“ halten. Hier, auf dieser verdichtetsten Stufe des Seins, sind Aufbau der Elementarteilchen und deren Wechselwirkungen im Fokus der (fortzu die Dinge aufteilenden) Naturwissenschaft: Die unmittelbar bevorstehende, aufwendigste Experimentierreihe am CERN ist Beleg für die verzweifelte Suche nach dem Sinn und Zusammenhalt im Universum, denn die Forscher wollen nicht bloss „Schwarze Löcher“ erzeugen, sie wollen u. a. auch endlich das „Gottes-Teilchen“ finden. Zweitens der Bios [β], der be-lebte Seinsbereich, die Organismen, in und mit denen sich das Leben ausdrückt. Die aktuell vorherrschende Wissenschaft will uns weismachen, dieses komplexe Spiel, was wir Leben nennen, sei eine blosse Laune sich höher entwickelnder, evolvierender Materie, entstanden aus einer Aneinanderreihung willenloser und willkürlicher Zu/fälle. Das Leben als Mensch (!) belehrt uns jedoch täglich eines Besseren: Mit der aktiven Selbstgestaltung wie z. B. Nahrung, Bewegung, Vermehrung zeigt sich etwas, das sich nicht mehr alleine aus der Materie erklären lässt. Mit drittens, der Psyche [γ] kommen darüber hinaus ein Innenleben mit bewussten Empfindungen wie Vorlieben, Abneigungen, Freude, Schmerz, usw. hinzu. Schliesslich viertens, das Mentale, Geistige - das Pneuma [δ], wo sich geistige Prozesse wie Reflexion, logisches Verarbeiten, Intuition abspielen. Das Wort Pneuma, Hauch, Atem, zeigt an, dass das Geistige den Körpern Leben einhaucht. Mit dieser vierfachen Konturierung der Seinsformen positioniert Burkhard Heim die vier Existenzformen in sein Weltbild der Vollen Wirklichkeit: Die Physis [α] als vordergründige Körperlichkeit liegt in den „untersten“ vier Dimensionen der Immanenz und setzt die Signalverarbeitungsgrenzen unserer fünf Sinne und allen Messgeräts.
Ein rein materialistisches „Welt“bild würde den Menschen und sein geschenktes Leben auf ein sinn/loses und zu/fälliges Da/Sein reduzieren und herunter ziehen. Dem Physiker (und Denker!) Burkhard Heim ist es mit seinem Weltbild dank seines Wirklichkeitsbezugs zu den höheren Seins-Ebenen gelungen, den erhebenden Blick auf die Volle Wirklichkeit frei zu machen und die kalte, sinn- und geistlose Vorstellung einer rein körperlichen, physischen „Welt“ und den einhergehenden Reduktionismus, Technokratismus und Szientismus zu überwinden.
Zu den aktuellen Experimenten am CERN mit den „Gottesteilchen“, Higgs-Bosonen:
http://initiativevernunft.twoday.net/stories/5028659/



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