Aufblühende Freigeldwirtschaft oder künstliche Geldverknappungs- und Zinsknechtschaft? - Beschleunigter Zusammenbruch des globalen Finanzsystems
Arbeiten und gestalten wir mit, dass die aktuellen "Schreckensmeldungen" bald ihren Schrecken verlieren und in befreite Freude auf ein neues, gerechtes System übergehen.
Im aktuellen Moment der Wirtschaftsgeschichte hat die Menschheit es in der Hand, ob sie weiter in Zinsknechtschaft unter künstlicher Geldverknappung leiden oder in einer zinslosen Freigeldwirtschaft aufblühen will.
Machen Sie sich auf den Weg zu den Alternativen zum aktuellen Zustand, zur aktuellen "Wirtschaftsordnung", die dem Diktat des Zinses und der Dauerverschuldung unterliegt. Recherchieren Sie z. B. nach den Schriften von Silvio Gesell!
Unser Geld bedingt den Kapitalismus, den Zins, die Massenarmut, die Revolte und schliesslich den Bürgerkrieg, der zur Barbarei zurückführt. ... Wer es vorzieht, seinen eigenen Kopf etwas anzustrengen statt fremde Köpfe einzuschlagen, der studiere das Geldwesen.
Silvio Gesell
http://silvio-gesell.de
Deutsche Wirtschafts-Gemeinschaft - Freigeld bringt Freiheit und Wohlstand für alle
Was ist Freigeld und warum brauchen wir es?
Freigeld ist umlaufgesichertes Geld, das frei vom Störfaktor Zins ist. Dadurch ist es wieder auf seine ursprüngliche Funktion als reines Tauschmittel zurückgeführt und kann nicht mehr als Schatzmittel zur Wertaufbewahrung zweckentfremdet oder zur Spekulation mißbraucht werden. Es hat damit auch aufgehört, Herrschaftsinstrument zu sein, dem sich alles andere unterzuordnen hat. ...
Wem nützt Freigeld und wem „schadet“ es?
... Damit ist zugleich auch gesagt, wem Freigeld nützt und wem Freigeld „schadet“: Es nützt der überwältigenden Mehrheit der Zinsverlierer und es „schadet“ der kleinen Minderheit von Zinsgewinnlern, innerhalb derer es auch noch einmal riesige Unterschiede gibt. Die 300 reichsten Familien, die täglich um mehrere Millionen Dollar, Euro oder Pfund reicher werden, besitzen mehr als die sagenumwobenen 500 Millionen Dollar und sind damit die Extremgewinner des Zinssystems, weil sie sich nicht nur auf die Zinsen allein stützen können, sondern auch auf die durch das Zinssystem entstandenen und in ihrer Hand befindlichen Monopole. Dabei ist der Anteil der Monopolgewinne oft noch größer als der der Zinsen, (wobei letztere aber der Schlüssel zur Macht sind). Man denke hierbei nur mal an das Erdöl: Die angloamerikanische Hochfinanz läßt die USA den Irak überfallen, drückt den „Verbündeten“, dem eigenen Volk und den Verlierern die Kosten auf und diktiert die Preise nach Belieben.
Die „Brakteatenzeit“ – Deutschlands glücklichste Zeit
Diese 300 Jahre von etwa 1150-1450 waren Deutschlands glücklichste Zeit: Das damalige Silberbrechgeld, die sog. „Brakteaten“ (bractes = dünnes Blech), „drehten sich“ 52 mal schneller als unser heutiges Zinsgeld, weil beim halbjährlichen Umtausch der Münzen Umtauschgebühr zu zahlen war und Geld „sparen“ sich deshalb nicht lohnte. Um dem Umtauschverlust zu entgehen, gaben es die Bürger lieber schnell wieder für Waren oder Handwerker aus, verliehen zinslos Geld, das sie selbst nicht unmittelbar benötigten oder spendeten es für Dombauten. Aus dieser Zeit stammt auch das Sprichwort „Handwerk hat goldenen Boden“. Die Folge: 300 Jahre ununterbrochener wirtschaftlicher und kultureller Aufschwung. Fischerdörfer wuchsen zu mächtigen Hanse-Städten. Der Handel blühte. Arbeitslosigkeit und Armut war jegliche Basis entzogen. Die kaum mehr als 20.000 Bürger der - nach heutigen Begriffen kleinen - Stadt Köln hatten genug Geld, um das größte Dombauprojekt aller Zeiten in Angriff zu nehmen. ...
Amerika schöpfte 1750 sein eigenes Geld
In den damaligen englischen Kolonien (Neu England) gab es Im Gegensatz zum englischen Mutterland Wohlstand und Überfluß in jedem Heim und es herrschte Frieden an allen Grenzen. Der Grund dafür war: die Kolonien gaben ihr eigenes Papiergeld, genannt „Colonial Scrip“ (Kolonialaktie), heraus und hatten an niemanden Zinsen zu zahlen. Sie gaben es in angemessener Menge heraus, damit die Waren leicht vom Produzenten zum Konsumenten übergehen konnten. Als die englischen Bankiers nach einem Besuch Benjamin Franklins im Mutterland davon erfuhren, ergriffen sie sofort die „nötigen“ Gegenmaßnahmen, indem sie das britische Parlament veranlaßten, das unabhängige Kolonialgeld per Gesetz zu verbieten und nur noch die Benutzung des englischen Geldes zu gestatten, das sie in unzureichender Menge zur Verfügung stellten. Ein Jahr nach Vollzug des Verbotes waren die Straßen in den Kolonien mit Arbeitslosen und Bettlern besetzt, genau so wie in England, weil es nicht genug Geld gab, Arbeit und Waren zu bezahlen. ...
Guernsey 1815
Dieses Freigeldexperiment wurde erst jüngst dem Vergessen entrissen, weil es die Bankiers auf seltsame Art immer wieder schaffen, daß aus den Schulbüchern alles das entfernt wird, was Licht auf ihr schändliches Treiben werfen könnte. Ausführlich nachzulesen ist dieses Freigeldexperiment in dem Buch von Hermann Benjes „Wer hat Angst vor Silvio Gesell?“ Hier nur eine kurze Zusammenfassung: Auf der britischen Kanalinsel war es zu einem „unerklärlichen“ Geldmangel gekommen, der den einst florierenden Obst- und Gemüseanbau auf der klimatisch begünstigten Insel schließlich zusammenbrechen ließ, die Menschen zur Verzweiflung brachte und die Inselverwaltung in den Konkurs trieb. Die Zinszahlungen an Londoner Banken und die vom englischen Mutterland eingetriebenen Steuern brachten den Zahlungsverkehr schließlich ganz zum Erliegen. Der Schuldendienst hatte 1815 ein Ausmaß erreicht, daß das gesamte Steueraufkommen der Inselbewohner nicht mehr ausreichte, um die Zinsforderungen Londoner Banken zu bedienen. ...
Die Erfurter Wära 1929-1931
In Erfurt wurde 1929 die überregionale Wära-Gesellschaft gegründet, der sich binnen zwei Jahren über 1.000 Firmen aus allen Teilen Deutschlands anschlossen.
Das „Wunder von Wörgl“ 1932
... Der Erfolg war überwältigend und sprach sich schnell herum. Sogar der amerikanische Rundfunk brachte einen Beitrag über das Experiment von Wörgl und zeigte sich von 3 Wirkungen besonders beeindruckt: 1. von der erstaunlichen Senkung der Arbeitslosenzahl in kurzer Zeit, 2. von der Stärkung der regionalen Kaufkraft und 3. von der schnellen Sanierung der Gemeindefinanzen. ... Nachdem rund 150 Gemeinden Freigeld nach Wörgler Vorbild einführen wollten, schrillten bei den Bankiers alle Alarmglocken. Die österreichische Nationalbank pochte auf ihr Notenmonopol und setzte über den Staat das Verbot des Wörgler Freigeldexperimentes durch. Da Freigeld unweigerlich zu einer vom Kapitalismus befreiten Marktwirtschaft führt - einer wahren Horrorvision für die Bankiers – zertraten diese das zarte Pflänzchen einer natürlichen Wirtschaftsordnung in Wörgl und finanzierten lieber den „Krisenbewältiger“ Hitler mit Rüstung, Krieg und Zerstörung. Geschadet hat ihnen das nicht, ganz im Gegenteil, sie gehen alle Zeit als lachende Gewinner aus jeglichem Konflikt hervor, egal wie viele Millionen Tote und unvorstellbare Zerstörung es gibt. Je größer die Zerstörung, um so besser (für diese Herrschaften), denn um so höhere Zinsen können sie für das für den anschließenden Wiederaufbau benötigte (Kredit-)Geld erpressen. ...
WIR (Wirtschaftsring-Genossenschaft) 1934
Sie wurde 1934 in der Schweiz gegründet, nicht verboten und konnte sich zu einem beachtlichen Wirtschaftsfaktor entwickeln. Heute gehören der Genossenschaft 80.000 Schweizer an. ...
Quelle:
http://www.freimark-t.de/html/freigeld.html und http://www.freimark-t.de/pdf/freigeld.pdf
Freigeld-Mitglied zu werden ist ganz einfach, z. B. so:

Ein erfolgreiches Beispiel einer genossenschaftlichen Währung:
Der CHW von der Schweizer WIR Bank.
http://wir.ch
Das bittere (aktuell weltweit festzustellende) Gegenteil von Freigeld ist:
Die wirkungsvollste Versklavung der Menschen mit dem Zinseszins zum alleinigen Vorteil und Machterhalt der reichsten und mächtigsten 300 - 500 Familien auf dem Planeten.
Die verheerenden Auswirkungen des Zins- und Verschuldungs-Systems können u. a. hier abgelesen werden:
Nationale Schuldenuhr der USA mit Stand am 24. September 2008 von über 9 Billionen (nine trillions, neun tausend Milliarden) US-Dollar.
http://www.babylontoday.com/national_debt_clock.htm
9. Oktober 2008
Telepolis - National Debt Clock in New York kann US-Staatsschulden nicht mehr darstellen
Die auf über 10 Billionen Dollar angestiegene Rekordverschuldung unter der Präsidentschaft von Bush wird durch die fehlenden Ziffern symbolisch deutlich.
http://www.heise.de/tp/blogs/8/117125
[Die irrwitzig hohen US-Schulden figurieren denn auch unter dem Titel "Grosse Zahlen" bei:
http://www.lupi.ch/Schools/math/lernmath.htm ]
Schuldenuhr Deutschland mit 1 Billion 591 Milliarden 530 Millionen Euro per 24. September 2008
http://www.miprox.de/Schuldenuhr.html
Schuldenuhr Schweiz
... Trotz Sparprogrammen und Aufgabenverzichtsplänen geben Bund, Kantone und Gemeinden jeden Tag 13 Millionen Franken mehr aus als sie einnehmen. Von knapp 100 Milliarden im Jahr 1990 hat sich ihre Gesamtschuld auf über 250 Milliarden erhöht, wie die als Denkfabrik der Schweizer Wirtschaft geltende Stiftung Avenir Suisse festhält. ...
http://www.avenir-suisse.ch/de/viewPress/content/artikel/2005/09/22-tagi.html?press=1
1. Januar 2008
Botschaft des Grossen Rates des Kantons Bern - Einführung einer Schuldenbremse (Änderung der Kantonsverfassung)
Seit Jahren gehört der Kanton Bern zu den am höchsten verschuldeten Kantonen. In den letzten neun Jahren konnten die Schulden allerdings kontinuierlich abgebaut werden. Ende 2006 wies der Kanton in seiner Bilanz eine Bruttoschuld von 7146,5 Millionen Franken aus. ... Die Verschuldung des Kantons bleibt ein Problem, weil höhere Schuldzinsen den Kantonshaushalt belasten und den Handlungsspielraum für die Aufgabenerfüllung einschränken. ... Einzig die Kantone Genf, Waadt und Zürich wiesen eine höhere Schuld aus.
http://www.sta.be.ch/site/wahlenabstimmungen-abstimmungsbotschaft-20080224-de.pdf
[Hervorhebung initiative vernunft]
Schuldenuhr für Basel-Stadt
Die JFBS sind besorgt darüber, dass noch immer keine Auswege aus der miserablen Finanzsituation unseres Kantons in Sicht sind.
Stand am 31.12.2004: +3'494'000'000.00 CHF [initiative vernunft: dreieinhalb Milliarden für einen einzigen Halbkanton !]
Veränderung seit 31.12.2003: -66'000'000.00 CHF
Veränderung seit 31.12.1991: +1'520'000'000.00 CHF
http://www.jfbs.ch/aktuell/news/einzelansicht/period/1117576800/2591999/1/article/19/schuldenuhr.html
Ohne Goldstandard gibt es keine Möglichkeit, Ersparnisse vor der Enteignung durch Inflation zu schützen. Es gibt dann kein sicheres Wertaufbewahrungsmittel mehr. Wenn es das gäbe, müßte die Regierung seinen Besitz für illegal erklären, wie es ja im Falle von Gold auch gemacht wurde. Wenn z. B. jedermann sich entscheiden würde, all seine Bankguthaben in Silber, Kupfer oder ein anderes Gut zu tauschen und sich danach weigern würde, Schecks als Zahlung für Güter zu akzeptieren, würden Bankguthaben ihre Kaufkraft verlieren und Regierungsschulden würden kein Anspruch auf Güter mehr darstellen. Die Finanzpolitik des Wohlfahrtsstaates macht es erforderlich, daß es für Vermögensbesitzer keine Möglichkeit gibt, sich zu schützen. Dies ist das schäbige Geheimnis, daß hinter der Verteufelung des Goldes durch die Vertreter des Wohlfahrtsstaates steht. Staatsverschuldung ist einfach ein Mechanismus für die "versteckte" Enteignung von Vermögen. Gold verhindert diesen heimtückischen Prozess. Es beschützt Eigentumsrechte. Wenn man das einmal verstanden hat, ist es nicht mehr schwer zu verstehen, warum die Befürworter des Wohlfahrtsstaates gegen den Goldstandard sind.
Alan Greenspan, 1966
Weitere Informationen
>Zur aktuellen Geld- und Weltwirtschaftskrise
http://initiativevernunft.twoday.net/stories/5268974/
Beschleunigter Zusammenbruch des Finanzkartenhauses - Eine Chronologie
http://initiativevernunft.twoday.net/stories/5368331/
Der Lösungsansatz zu obigen Problemen ist hier dargelegt:
> Die HuMan Wirtschaft – Lebens-förderliches Wirtschaften
http://initiativevernunft.twoday.net/stories/5336912/
Finanzsystem Kollaps-Meter
http://hartgeld.com/collapse-o-meter.htm
Banken Implosions-Meter
http://bankimplode.com
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silvio gesells gedanken in moderner form
wäre eine möglichkeit.