Beschleunigter Zusammenbruch des Finanzkartenhauses - Eine Chronologie
Ein Ausschnitt aus der Berichterstattung in den Mainstream- und Alternativ-Medien.
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http://initiativevernunft.twoday.net/stories/5368331/
Chronologie Juni bis September 2008
30. September 2008
FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND - Gescheiterter Rettungsplan - "Ein weiterer 11. September für die Börse"
Am Tag, als sich die Finanz- zur Regierungskrise ausweitet, machen selbst Gerüchte über die Ausrufung des Ausnahmezustands die Runde. Die Politik übt sich in Durchhalteparolen - aber einen Plan gibt es weder auf dem Kapitol noch in der Wall Street. ... Im Repräsentantenhaus wird das ganze Ausmaß der Meuterei gegen die Regierung deutlich: Nur ein Drittel der Republikaner folgte der Absprache, das vom eigenen Finanzminister erdachte von den Banken herbeigesehnte Rettungspaket durchzuwinken. Eine schallende Ohrfeige für Präsident Bush und Finanzminister Paulson. Ein Regierungssprecher spricht von einer "schweren Krise", was Spekulationen aufkommen lässt, dass Bush gar den Ausnahmezustand ausrufen könnte. In einigen Teilen des Landes wird bereits ein Sturm auf die Banken befürchtet. Landbewohner in South Carolina fürchten genauso um ihr Geld wie Broker in New York – die Krise vereint gewissermaßen, zumindest in der Ungewissheit, wie es nun weitergeht. ... Die Händler an der New York Stock Exchange versuchen, so nüchtern wie möglich zu reagieren - der Versuch scheitert. Nachdem sich die Kurse leicht erholen, liegt der Dow Jones am Ende 778 Punkte im Minus. Das ist der höchste Tagesverlust der Geschichte. Selbst am ersten Handelstag nach dem 11. September war der Verlust fast 100 Punkte geringer. "Es riecht nach Blut", sagt ein Händler, als er um kurz nach vier Uhr durch die Sicherheitsschleuse nach draußen schleicht. Demonstranten kommen ihm entgegen, wie fast immer in den letzten Tagen. Auf einem ihrer Plakate steht "capitalism is dead". ... Finanzminister Paulson, der bis 2006 Vorstandschef von Goldman Sachs war, kennt diese Argumente. Aber für ihn ist es zu spät. Er hat alles in die Waagschale geworfen. "Wenn der Plan nicht durchkommt, möge uns der Himmel helfen", sagte er schon am vergangenen Wochenende. ...
http://www.ftd.de/politik/international/:Gescheiterter-Rettungsplan-Ein-weiterer-11-September-f%FCr-die-B%F6rse/420049.html
[Hervorhebung und Anmerkung initiative vernunft: Ausrufung des Notstandes am 1. Oktober ? Das gekünstelte Gezerre um den Bail out plan (ein Plan, der vom Täter vorgelegt wurde, und ein grosses Opfer will vom unbeteiligten Steuerzahler!), die Aufgeplustertheit, der ständige non sense des ganzen bisherigen US-Wahlkampfes, die fein abgestimmten Akzentuierungen der Krise im Nachgang an die Olympischen Spiele, die kurze Ablenkung am Kaukasus, usw., usw., ...passen wunderbar in die (bis gestern) unbemerkten Vorbereitungen der USA zur Einführung eines drohenden Kriegsrecht, martial law, im Innern, wofür schon seit langem sämtliche nötigen Verordnungen und Gesetze darauf abgestimmt wurden. Nun ist sie da, die "eine ultimative, globale Krise", die es gem. Rockefeller braucht, um die Menschheit soweit zu bringen, dass sie nach einer "Lösung" flehnt. Diese These wird (leider) durch folgenden Hinweis gestützt: Soeben gefunden auf: http://politikglobal.blogspot.com/2008/09/0809-31-krieg-und-geld-final-show-down.html ---Zitat--- Kriegsrecht !! in den USA ? !!! Der DOW und Rohstoffpreise purzeln ! Der Repräsentant Michael Burgess (Texas) sagte, daß die Sprecherin des Repäsentantenhauses, Nancy Pelosi, Kriegsrecht als in Kraft erklärt hat (um 01:52 Uhr Ortszeit) MILITARISIERUNG der USA – US-Truppen werden ab 1. Oktober 2008 eingesetzt. ...usw. ... ---Zitat Ende--- Die Bush-Verwaltung (= administration) und ihre Verbündeten haben all die "Fehler" (wenn es so ist) nicht etwa durch Fehlleistungen begangen. Nein, all die 9/11-, Al-Kaida-, Afghanistan-, Irak-, Guantanamo-, CIA-Folter-Flüge-, Iran-, Kaukasus-, Subprime-, CDS-, Sparkassen-, nicht vergessen: die Hurrikan Katrina-, usw. -Krisen dienen offensichtlich einem Ziel, das dem Normalbürger nie kommuniziert und von diesem nie akzeptiert wurde: Die AbLÖSUNG der (schein)demokratischen Grundfeste durch etwas Totalitäres in der Hand der mächtigsten Konzerne und Korporationen unter dem Segen einer missbrauchten, unterwanderten "UNO"-Idee mit ihren regionalen Apparaten wie z. B. die "EU" eine davon ist.]
MM News - Wallstreet-Mafia erpresst Politik
... Die großen Investmentbanken sind die Hauptprofiteure des staatlichen Geldsegens. Darauf hat selbst Warren Buffett spekuliert, der wörtlich sagte: „Es sei eine Wette darauf, dass die Politiker das Richtige tun“. Buffett hatte sich zuvor mit ca. 5 Milliarden rund 10% an Goldman Sachs gesichert. ... Dass das berüchtigte Plunge Protection Team am Montag also nicht eingegriffen hat, hat seinen Sinn. Eine klare Botschaft an den Kongress: Wenn ihr keine Knete rausrückt, lassen wir den Aktienmarkt absaufen. ... Jeder in den Chefetagen der Investmentbanken wusste, dass das Kreditmüll- Pyramiden-Spiel nicht aufgeht. Trotz großer krimineller Energie heisst dies jedoch nicht, dass man nicht noch die letzte Karte ausreizt. Jetzt, wo das Kartenhaus zusammenbricht, soll der Steuerzaler noch ein letztes Mal bluten. Eine letzte riesige Umverteilungsaktion von Milliarden Dollar. Der triumphale Sieg von Moral Hazard. Und die Politiker spielen mit.
http://www.mmnews.de/index.php/200809301166/MM-News/Wallstreet-erpresst-Politik.html
Spiegel Online - SCHWARZER MONTAG - "Ich hörte, sie springen wieder von der Brücke"
Blankes Entsetzen in den USA: Das Scheitern des Rettungsplans der Regierung in Washington macht den Amerikanern endgültig klar, dass ihr Finanzsystem vor dem Kollaps steht. Im Land wächst die Wut auf die Großen aus Politik und Wirtschaft.
San Francisco – Keine Handyverbindung, keine Webseiten - es war, als sei das ganze Land paralysiert: In den ersten Minuten, nachdem die Abstimmung über das 700 Milliarden Dollar schwere Rettungspaket für die Banken im US-Kongress gescheitert war, ging erst mal nichts mehr in Amerika. Die Online-Auftritte der großen Nachrichtensender waren lahmgelegt, Handys landesweit nicht mehr zu erreichen. Als ob die ganze Nation den Atem anhalten würde, weil sie selbst nicht glauben konnte, was ihre Abgeordneten in Washington getan hatten. ...
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,581256,00.html
Tages-Anzeiger - Wie sicher sind unsere Ersparnisse?
Immer mehr Schweizer machen sich Sorgen, ob ihr Geld auf ihrer Bank noch sicher ist. Kein Problem, sagen die Banken.
«Kein Grund zur Panik», wiederholen alle Bankenvertreter und Finanzexperten fast beschwörend. Denn nichts wäre schlimmer, als wenn eben diese Panik ausbrechen würde und die Schweizerinnen und Schweizer gleich massenhaft die Bankschalter stürmen würden, um ihr Geld abzuheben, wie das letztmals vor einem Jahr in England bei der Pleite der Bank Northern Rock geschehen ist. ...
http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/geld/Wie-sicher-sind-unsere-Ersparnisse/story/14498213
29. September 2008
Tages-Anzeiger - Schwärzester Tag in der Geschichte der Wallstreet
Die Ablehnung des Rettungsplans für die Banken lässt die US-Börsen einbrechen. An der Wallstreet geht die nackte Angst um.
http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmenkonjunktur/story/16550086
Radio Utopie - EZB-Verbrecher ordnen unbegrenztes Gelddrucken für USA und Banken an
http://www.radio-utopie.de/2008/09/29/ezb-verbrecher-ordnen-unbegrenztes-gelddrucken-fuer-usa-und-banken-an/
28. September 2008
YouTube Video - "We Are Under Martial Law! As Declared By The Speaker Last Night! Rep Burgess"
[Rep. Burgess spricht bei Min. 1:19 von "...we are under martial law as declared by the Speaker last night..."]
YouTube Video - "Kaptur calls Pelosi, Paulson CRIMINALS!!!"
[Rep. Marcy Kaptur spricht von: Hochfinanzverbrechen, Insidern, Aussetzen des höchsten Legislatur-Körpers im Lande]
26. September 2008
Spiegel Online - Größte US-Sparkasse Washington Mutual bricht zusammen
Es ist die bislang größte Bankenpleite in der US-Geschichte: Die Sparkasse Washington Mutual wurde das nächste Opfer der Finanzkrise. In einem Notverkauf übernahm der Finanzkonzern JP Morgan Chase die verwertbaren Reste des Instituts für 1,9 Milliarden Dollar. ... Die Sparkasse mit Sitz in Seattle (US-Bundesstaat Washington) erlitt wegen der Kreditkrise Milliardenverluste: Das Institut hatte Hypotheken vergeben, ohne die Bonität der Schuldner genau zu prüfen. Seit Jahresbeginn verlor die Bank mehr als 90 Prozent ihres Börsenwerts. ... Zum zweiten Mal innerhalb von kurzer Zeit erweist sich die US-Bank JP Morgan somit als Retter in letzter Not: Im März hatte das Institut die insolvente Investmentbank Bear Stearns aufgekauft. Für die Übernahme bekam die JP Morgan 29 Milliarden Dollar von der Regierung.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,580553,00.html
Welt Online - Kunden treiben größte US-Sparkasse in die Pleite
Es ist die größte Bankenpleite in der Geschichte der USA: Die Washington Mutual ist zusammengebrochen. Deren Kunden haben einen Gutteil dazu beigetragen. Sie räumten ihre Konten leer – weil sie das Vertrauen in ihre Bank verloren hatten. Deutsche Sparkassenkunden müssen hingegen keine Angst haben.
http://www.welt.de/wirtschaft/article2495720/Kunden-treiben-groesste-US-Sparkasse-in-die-Pleite.html?page=10#article_readcomments
Welt Online - Bushs Krisengipfel bringt Streit statt Rettungsplan
Der 700-Milliarden-Notfallplan der US-Regierung sollte vor Öffnung der New Yorker Börse stehen. Doch die Verhandlungen im Weißen Haus scheiterten an Zweifeln konservativer Republikaner. Jetzt seien die Gräben zwischen den Parteien tiefer als zuvor, heißt es. Präsident Bush sieht die USA vor einer Katastrophe stehen.
"Diese ganze Sch- kann den Bach runtergehen“, sagte George W. Bush gestern Abend hinter verschlossenen Türen zu Barack Obama, John McCain, und den Fraktionsspitzen des Kongresses. Heißen sollte das: Wir stehen vor einer Katastrophe. Die wenig druckreife Formulierung Bushs im Kabinettsaal des Weißen Hauses bezeugten Teilnehmer der Sitzung gegenüber einem Korrespondenten des Senders CNN, aber nur bei ausgeschalteter Kamera. ...
http://www.welt.de/politik/article2494970/Bushs-Krisengipfel-bringt-Streit-statt-Rettungsplan.html
25. September 2008
Muslim Markt - Der Kapitalismus ist bankrott, aber der Westbürger darf es nicht wissen
http://www.muslim-markt.de/forum/messages/98.htm
Eichelburg Consulting - Der Wendepunkt - Der Übergang in die Hyperinflation
http://hartgeld.com/filesadmin/pdf/Art_2008-109_DerWendePunkt.pdf
Die Presse.com - Sarkozy fordert Weltkonferenz zur Finanzreform
... "Man muss das ganze weltweite Finanz- und Währungssystem von Grund auf neu aufbauen, wie das nach dem Zweiten Weltkrieg in Bretton-Woods gemacht wurde." In Bretton-Woods waren 1944 die Gold-Bindung der Leitwährung US-Dollar und feste Wechselkurse zur amerikanischen Währung beschlossen worden. --- "Mit dem Ende des Finanzkapitalismus geht eine Epoche zu Ende", sagte Sarkozy. "Der Markt, der immer recht hat, das ist vorbei!" Jahrzehntelang seien Risiken vertuscht worden und man habe die Spekulanten statt der Unternehmer finanziert. "Den Preis bezahlen wir heute". Der Kapitalismus müsse mit Regelungen "neu gegründet" werden. Wenn die USA 1.000 Milliarden investierten, um das Finanzsystem zu retten, dann stelle sich die Frage der Legitimität der Staaten nicht mehr.
http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/417566/index.do
Focus Online - Nieten in Nadelstreifen? Nein, Ganoven
Sie nennen sich Banker und sind in Wahrheit üble Zocker. Die gierige Crash-Clique muss auch strafrechtlich belangt werden.
... Stellen Sie sich mal folgende Situation vor: Ein Zockerladen, in dem man auf den Ausgang von Fußballspielen oder Pferderennen setzen kann, geht Pleite. Die Wettgewinne der Kunden können nicht mehr ausgeschüttet werden. Es ist schlicht kein Geld mehr da. Der Chef des Wettbüros schreit daraufhin nach staatlicher Unterstützung. Er fordert: Mithilfe von Steuergeldern soll seine zwielichtige Bude gerettet werden. Eigentlich unvorstellbar. Aber das, was sich derzeit jenseits des Atlantiks abspielt, läuft ungefähr nach diesem Muster ab. Die waghalsigen Zocker nennen sich lediglich Banker. ...
http://www.focus.de/finanzen/news/oezgenc_oekonomie/finanzkrise-nieten-in-nadelstreifen-nein-ganoven_aid_335699.html
24. September 2008
Welt Online - "Die USA stecken im 50-Billionen-Dollar-Loch"
Bis März 2008 hat David Walker den US-Rechnungshof GAO geleitet. Jetzt kämpft er für die Peter-G.-Peterson-Stiftung, finanziert vom gleichnamigen Mitgründer des Finanzinvestors Blackstone, gegen die Staatsverschuldung der USA. Seine Aufgabe wird durch das Rettungspaket noch schwieriger.
... David Walker: Washington wird handeln, weil es die Folgen fürchtet, sollte es nichts tun. Nur, diese Rettung wird den Schuldenstand des Landes weiter vergrößern. Aber selbst wenn der Kauf fauler Kredite mehrere hundert Mrd. Dollar kostet, ist das noch verhältnismäßig klein im Vergleich zu dem, was dem Staatshaushalt droht. ... Walker: Es gibt riesige mittel- und langfristige Zusagen der Regierung an die Sozialversicherung und das Gesundheitssystem. Aber die sind noch nicht gedeckt. ... WELT ONLINE: Offiziell beträgt die Staatsverschuldung 9,7 Billionen Dollar. Sie meinen, das Minus ist größer? Walker: Allerdings. Wir stecken in einem Loch, das 50 Billionen Dollar tief ist und jedes Jahr zwei bis drei Billionen tiefer wird – selbst im Falle eines ausgeglichenen Haushalts. Die künftigen Verpflichtungen werden derzeit einfach nicht berücksichtigt.
http://www.welt.de/wirtschaft/article2485985/Die-USA-stecken-im-50-Billionen-Dollar-Loch.html
Spiegel Online - US-Senatoren meutern gegen Paulsons Bankenplan
... "Anhörung zum Bush-Plan" ... Ein Republikaner kritisiert: "Die Wall-Street-Firmen können ihre Werte an den Staat verkaufen. Aber viele Bürger bleiben auf Hypotheken sitzen, die sie sich nicht leisten können." Ein Demokrat mosert: "In der Geschäftswelt würde doch so ein Plan niemals ohne genaue Überprüfung verabschiedet werden." Ein anderer Republikaner wütet: "Jetzt geben wir Hilfe an genau die Firmen, die uns den Schlamassel eingebrockt haben. Man kann nicht von uns erwarten, dass wir so ein Gesetz ohne genaue Kontrolle erlassen. Der Plan muss den normalen Amerikanern helfen, nicht der Wall Street." ... An der persönlichen Kompetenz des Ex-Bosses von Goldman Sachs, der Vorzeige-Investmentbank, herrscht ähnlich wenig Zweifel. "Im Vergleich zu ihm wären seine Vorgänger in so einer Krise wie Rehe im Scheinwerferlicht herumgestolpert", urteilt die "New York Times". ... "Wir tun das alles für den Steuerzahler" ... Im ersten Entwurf des Paulson-Plans steht aber: "Der Finanzminister ist ermächtigt, mit Kreditforderungen verbundene Wertpapiere von jedem in den Vereinigten Staaten tätigen Finanzinstitut aufzukaufen." Zu Bedingungen, die der Finanzminister festlegt. Kein Gericht, keine Behörde darf seine Entscheidungen überprüfen. Nur halbjährliche Berichte an den Kongress über die Verwendung der Steuermilliarden sind vorgesehen. ... Wieso werden manche Firmen vom Staat rausgeboxt und manche nicht? Welche Strafmaßnahmen drohen den Firmen und verantwortungslosen Bossen? Ist es nicht unamerikanisch, die Verluste zu verstaatlichen und die Gewinne zu privatisieren? Werden die Wall-Street-Firmen der Regierung zu überhöhten Preisen faule Kredite andrehen? ...
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,580076,00.html
[Hervorhebung und Anmerkungen initiative vernunft: Interessant ist, dass H. Paulson als Ex-CEO von Goldman Sachs just dank der Krise es fertigbrachte, dass Goldman Sachs zusammen mit Merril Lynch (und neuerdings JP Morgan Chase) als eine der zwei verbleibenden, ehemals grossen Investmentbanken von der kürzlichen Marktbereinigung (Bankrotte von Northern Rock (UK), Bear Stearns, Lehman Brothers, AIG, Washington Mutual; Zusammenbruch der Mittelstandsbanken IKB und KfW in Deutschland, Beinahekollapse von UBS, HBOS u. a. m.) profitiert. Es ist keineswegs abwegig zu analysieren, hier laufe vor unseren Augen ein durch und durch organisiertes Verbrechen ab, das sehr gut vorbereitet und durchgezogen wurde. Die Subprime-Krise wurde gezielt als Falle für die anderen Marktteilnehmer ausgelegt. Wache Stimmen melden sich, dass der "700 Milliarden USD-Rettungsplan" für den "bailout" der Wallstreet dem Finanzminister die absolute Verfügungsgewalt über den US-amerikanischen Steuerzahler gibt, was einem Ermächtigungsgesetz gleichkommt. Der Plan sah im Entwurf keinerlei politische (demokratische) oder rechtliche Überwachung vor, was von den Gewinnern der eingefädelten Krise bewusst so vorgedacht war. Der Finanzminister (und seine Hintermänner) hätten freie Hand, zu welchen Preisen und Bedingungen sie die zahllosen Schrottwerte der angeschlagenen Spekulanten kaufen, verkaufen und vor allem wie oft sie diesen Vorgang wiederholen dürfen. Die USA und die mit ihr verbundenen G7- und weiteren Staaten laufen mit der Errichtung dieses "Rettungssplanes" akute Gefahr, in eine Hochfinanzdiktatur zu laufen mit anschliessendem teilweisen bis vollständigem Einzug der Vermögenswerte der breiten Bevölkerung. Die direkte Alternative zu einem solchen worst case "Rettungs"-Szenario für die Bürger und Steuerzahler ist die Schaffung einer Freigeldwirtschaft, die keine Zinsknechtschaft kennt. Eine solche Befreiung der vom Geld abhängig gemachten Menschheit aus der Zinsunterjochung stünde dem Machtkartell (von max. 1 Promille Anteil an der Bevölkerung) aber diametral gegenüber.]
Zeitenwende.ch - Showtime in Washington
... Laut Schätzungen des Center for Responsible Lending werden in den nächsten zwei Jahren weitere 2.3 Millionen Amerikaner damit rechnen müssen, dass der Gerichtsvollzieher vorbeischaut und 40 Millionen Amerikaner müssen wegen diesem Ueberhang an Immobilien mit weiteren Preissenkungen rechnen. Dies wiederum führt zu weiteren Preisabschlägen bei den hypothekarisch gedeckten Anleihen, die bereits heute keiner mehr haben will. Davon abgesehen sind noch unglaubliche Summen an Derivatwerten an diesen Wertschriften aufgehängt. ... Die Steuerzahler werden mit einem zusätzlichen Konjunkturpaket (dass sie natürlich auch selbst bezahlen müssen) zufrieden gestellt. Hilfen für überschuldete Familien und ähnlichem Pipapo. - Hauptsache es wird gut vermarktet. Dann müssen noch ein paar Investmentbanker aus der zweiten Reihe an laufenden Kameras vorbei hinter Schloss und Riegel gebracht werden. Zumwinkel lässt grüssen - und weiter gehts...aber wie gehts weiter? ...
http://blog.zeitenwende.ch/hansruedi-ramsauer/showtime-in-washington/
Frankfurter Rundschau - Cross-Border-Leasing - Jetzt zittern die deutschen Städte
... Die Städte könnten für strauchelnde Banken und auch Versicherer bürgen müssen, die an dem Geschäft beteiligt sind. Bestehende Sicherheiten nützten nichts, wenn der Bürgende insolvent werde. "Welche Summen auf die Städte zukommen, kann heute niemand abschätzen", so der Volkswirt. Die Verträge seien zu undurchsichtig für eine genaue Prognose. ... Beim CBL erhält der Investor einen Steuervorteil, von dem er zwischen vier und fünf Prozent an die Stadt als Barwertvorteil abgibt. Der größte Teil fließt an Banken, die die Schulden des Investors übernehmen, und an Versicherungen, die für diese Raten bürgen. Beide Geschäftspartner sind nun angeschlagen. ... Zwischen 1994 und 2004 sahen Ökonomen und Städte noch eine wahre Goldgrube in den CBL-Deals. Öffentliche Angestellte jetteten mit der Concorde nach New York, um einen oft mehrere hundert Seiten dicken Vertrag zu unterzeichnen. Verfasst wurde er von amerikanischen Wirtschaftsjuristen. Er läuft mindestens über 25 Jahre, in einigen Städten noch länger. So hat Köln seine Kanalisation für insgesamt zwei Milliarden Euro veräußert, Ulm sein Klär- und Müllheizkraftwerk, Gelsenkirchen zahlreiche Schulen und öffentliche Gebäude. In einigen Städten wie Frankfurt, Aachen oder Mülheim wurde das CBL nach Protesten gestoppt. Seit 2004 verbietet der amerikanische Senat die Steuergeschenke an die Investmentfirmen. ... "Das war ein absolut leichtsinniges und riskantes Geschäft", sagt Werner Rügemer, Vorsitzender von Business Crime Control. Der Kölner Publizist recherchiert seit Jahren die Hintergründe der CBL-Geschäfte. "Alle Verträge wurden damals mit den großen Namen wie der Schweizer UBS-Bank oder dem Versicherungsriesen AIG in dem Glauben verabschiedet, die Finanzwelt bleibe auf alle Zeiten bestehen", so Rügemer. "Jetzt bleiben die Verluste letztlich an den Städten hängen."
http://fr-online.de/top_news/1601275_Jetzt-zittern-die-deutschen-Staedte.html
23. September 2008
Alles Schall und Rauch - Das versteckte Kleingedruckte in der Rettungsvereinbarung
... “Die Entscheidung des Ministers was dieses Gesetz betrifft, sind nicht überprüfbar und werden nach eigenen Ermessen der Behörde entschieden, und dürfen durch kein Gericht oder anderer Behörde überprüft werden.” (New York Times) ... Das heisst, Entscheidungen welche die sogenannte “Mutter aller Rettungsaktionen” betrifft, wobei damit $700 Milliarden an Steuergeldern verteilt werden, um die wertlosen Sicherheiten der dahinsiechenden Finanzinstitutionen zu kaufen, darf nicht durch ein Gericht überprüft, verändert oder für ungültig erklärt werden, auch nicht durch die gewählten Repräsentanten des Volkes. Alle Entscheidungsbefugnisse liegen alleine in der Hand der Exekutive und können nicht kontrolliert oder verändert werden. ...
http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2008/09/das-versteckte-kleingedruckte-in-der.html
wsws.org - Who is Henry Paulson?
In 1970, fresh from the Masters program of the Harvard Business School, Paulson entered the Nixon administration, working first as staff assistant to the assistant secretary of defense. In 1972-73, Paulson worked as office assistant to John Erlichman, assistant to the president for domestic affairs. Erlichman was one of the key figures involved in organizing President Richard Nixon’s notorious “plumbers” unit that carried out illegal covert operations against the president’s political opponents, including espionage, blackmail, and revenge. Ehlichman resigned in 1973, and in 1975 he was convicted of obstruction of justice, perjury, and conspiracy, and was imprisoned for 18 months. Utilizing his connections, Paulson went to work for Goldman Sachs in 1974. In a 2007 feature, the British newspaper the Guardian wrote, “Not only was he well connected enough to get the job [in the Nixon White House], but well connected enough to resign in the thick of the Watergate scandal without ever getting caught up in the fallout. He went straight to Goldman back home in Illinois.” ... Agence France Press, in a 2006 article on Paulson’s appointment, “Has Goldman Sachs Taken Over the Bush Administration?” noted that, in addition to Paulson, “[t]he president’s chief of staff, Josh Bolten, and the chairman of the Commodity Futures Trading Commission, Jeffery Reuben, are Goldman alumni.” ... Since taking office, Paulson has overseen the destruction of three of Goldman Sachs’ rivals. In March, Paulson helped arrange the fire sale of Bear Stearns to JPMorgan Chase. Then, a little more than a week ago, he allowed Lehman Brothers to collapse, while simultaneously organizing the absorption of Merrill Lynch by Bank of America. This left only Goldman Sachs and Morgan Stanley as major investment banks, both of which were converted on Sunday into bank holding companies, a move that effectively ended the existence of the investment bank as a distinct economic form. ... In the months leading up to his proposed $700 billion bailout of the financial industry, Paulson had already used his office to dole out hundreds of billions of dollars. ... Paulson, according to a celebratory 2006 BusinessWeek article entitled “Mr. Risk Goes to Washington,” was “one of the key architects of a more daring Wall Street, where securities firms are taking greater and greater chances in their pursuit of profits.” Under Paulson’s watch, that meant “taking on more debt: $100 billion in long-term debt in 2005, compared with about $20 billion in 1999. It means placing big bets on all sorts of exotic derivatives and other securities.” ... After Paulson’s ascension to the treasury, his colleagues at Goldman Sachs carried on the bonanza. At the end of 2006, Paulson’s successor Lloyd Blankfein was handed over a $53.4 million year-end bonus, while 11 other Goldman Sachs executives raked in $150 million in year-end bonuses combined. That year, the top investment firms Goldman Sacks, Morgan Stanley, Merrill Lynch, Lehman Brothers, and Bear Stearns handed out $36 billion in bonuses. At the end of 2007, the executives of the same firms, excepting Merrill, were handed another $30 billion.
http://www.wsws.org/articles/2008/sep2008/paul-s23.shtml
19. September 2008
Tages-Anzeiger - US-Staat kauft für Hunderte Milliarden Ramschpapiere
Nach Einschätzung von US-Finanzminister Henry Paulson muss das geplante Rettungspaket für die Finanzbranche ein Volumen von Hunderten Milliarden Dollar umfassen.
... Zudem soll eine staatliche Abwicklungsbehörde zur Übernahme fauler Kredite geschaffen werden. ...
http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/USStaat-kauft-fuer-Hunderte-Milliarden-Ramschpapiere/story/17088957
Tages-Anzeiger - Bankenrettung kommt Steuerzahler teuer
Der Plan der US-Regierung zur Eindämmung der Finanzmarktkrise könnte die US-Steuerzahler nach Meinung von Experten sehr teuer zu stehen kommen.
Bisherige Kosten:
Die USA haben bisher rund 900 Mrd. Dollar zur Bewältigung der Krise auf den Tisch gelegt. Die Liste: 200 Mrd. Dollar für Fannie Mae und Freddie Mac. 300 Mrd. Dollar für den Hypotheken-Versicherer Federal Housing Administration. 4 Mrd. Dollar für die Kommunen, um verlassene Immobilien zu reparieren. 85 Mrd. Dollar für AIG. Mindestens 87 Mrd. Dollar Rückzahlung an JP Morgan in Sachen Lehman. 29 Mrd. Dollar für JP Morgans Übernahme von Bear Stearns. Mindestens 200 Mrd. Dollar für ausstehende Zentralbankkredite an das Bankensystem.
http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/dossier/story/31104377
WEISSGARNIX - Der dümmste verdammte Plan des Jahrhunderts
... Wie in dreiteufels Namen könnte daher die Lösung darin bestehen, den Bankern jetzt jegliche Verantwortung für diese Papiere samt und sonders abzunehmen, und sie “dem Staat” aufzuhalsen, was in der Praxis bedeutet: von der Verantwortung her niemand, vom finanziellen Risiko her allen?...
http://www.weissgarnix.de/?p=505
Tages-Anzeiger - Wankt die zweite Säule?
Die Finanzkrise beschert den Pensionskassen massive Verluste. Jetzt soll der Mindestzinssatz massiv gesenkt werden: um 0,75 Prozent auf 2 Prozent.
http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmenkonjunktur/story/27261771
Chart of the day - Top 10 Chapter 11 US Bankruptcy Filings
Die Grafik zeigt, dass der Konkurs von Lehman Brothers um eine Grössenordnung grösser ist als der zweitgrösste Konkurs einer US-Firma.
http://www.chartoftheday.com/20080919.gif
18. September 2008
WEISSGARNIX - Wenn schon Bailout, dann nicht kleckern, sondern klotzen!
... Wieviel wird’s dann kosten? Rogoff meint: “Bitte keine Bescheidenheit an der falschen Stelle: unter 1.000Mrd Dollar sollten wir es nicht geben, realistischerweise werden es aber wohl eher 2.000Mrd.” ... “Eine deutliche Ausweitung der Verschuldung wird enorme fiskalische Kosten für die USA verursachen, die letztlich das Wachstum über höhere Steuern und niedrigere Konsumausgaben belasten werden. Es wird sicherlich schwieriger für die USA werden, ihre militärische Dominanz aufrechtzuerhalten, die in der Vergangenheit einer der Stützen des Dollars war.
Das schrumpfende Finanzsystem wird darüberhinaus ein anderes Fundament der US Wirtschaft erschüttern, und es ist schwer vorstellbar, wie die Zentralbank einer Periode deutlich höherer Inflationsraten widerstehen wird können, stellen diese doch einen komfortablen Weg für die USA dar, den steigenden Kosten ihrer privaten und öffentlichen Schulden zu begegnen.”
http://www.weissgarnix.de/?p=502
17. September 2008
Kitco - Gold Spot Preis US-Dollar/Unze - 10.55 Uhr New Yorker Zeit
In nur 1 Stunde explodiert der Unzenpreis für Gold um 50 US-Dollar, was seit dem September 2001 nicht mehr geschah:

Quelle: kitco.com
16. September 2008
FTD.de - Größter Konkurs aller Zeiten - Kapitulation an der Wall Street
Notenbanken und private Institute versuchten mit Milliardenspritzen, die Krise in den Griff zu bekommen. Die über 150 Jahre alte Investmentbank Lehman Brothers hatte in der Nacht nach vergeblichen Rettungsversuchen Gläubigerschutz anmelden müssen. Das Institut mit 28.000 Mitarbeitern, das sich massiv mit US-Hypothekenpapieren verspekuliert hat, ist das bislang größte und prominenteste Opfer der weltweiten Finanzkrise. Mit ausstehenden Forderungen von über 600 Mrd. $ ist der Zusammenbruch zugleich der größte Konkurs aller Zeiten.
... Der Internationale Währungsfonds (IWF) warnte vor einer möglichen Verschärfung der Finanzkrise. "Es ist schwer zu sagen, dass das Schlimmste hinter uns liegt", so IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn in Kairo. IWF-Vize John Lipsky sagte der FTD: "Die Finanzmärkte werden am Ende sowohl mit Blick auf die Strukturen der Märkte als auch auf die Institutionen selbst nicht mehr sein, wie sie einmal waren."
http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/:Gr%F6%DFter-Konkurs-aller-Zeiten-Kapitulation-an-der-Wall-Street/414191.html
15. September 2008
Welt Online - Schwarzer Montag - Die Herrschaft der Wall Street ist Geschichte
Erfahrene Banker sind fassungslos. „Ich kann nicht behaupten, dass ich noch ernsthaft verstehe, was hier gerade passiert“, sagt ein ranghoher Investmentbanker aus London. „Nichts wird mehr so sein wie vorher.“
...
Die Ursache für den Niedergang der Wall Street sind weit mehr als ein paar Manager, die überfordert waren. Der Wandel ist ein schleichender, aber umso grundsätzlicherer. Und er setzte schon Anfang der siebziger Jahre ein. Er liegt darin begründet, dass die großen Häuser wie Morgan Stanley, Merrill Lynch und Ende der neunziger Jahre auch Goldman Sachs ihre Kultur einer geschlossenen Partnerschaft aufgaben und an die Börse gingen, um Kasse zu machen. „Wenn Manager nicht mehr die langfristig gebundene Eigentümer sind, dann schwindet auch das Risikobewusstsein“, sagt ein hochrangiger US-Banker. Mit weit reichenden Folgen: Die Boni-Systeme in vielen Banken weltweit haben kurzfristiges Denken auf völlig absurde Weise befördert, indem sie manchmal auf Grundlage nur eines Jahresergebnisses ausgezahlt wurden: „Wer hohes Risiko geht, kann innerhalb kürzester Zeit so zum Millionär werden. Mehr als seinen Job hat er dann nicht mehr zu verlieren.“
http://www.welt.de/finanzen/article2448630/Die-Herrschaft-der-Wall-Street-ist-Geschichte.html
Frontseite The Wall Street Journal am 15. September 2008 um 10.27 Uhr New Yorker Zeit
[Hervorhebungen initiative vernunft]

6. September 2008
MMnews - Finanz-Weltkrieg?
Der 1. Finanz-Weltkrieg in der Menschheitsgeschichte ist entbrannt. Wirtschafts- und Finanzordnung verändert sich in rasanter Geschwindigkeit. Ein dramatischer Machtwechsel in der Weltwirtschaft bahnt sich an. Regeln : Jeder gegen jeden. Alles ist erlaubt. ... 30 Jahre lang hat die USA über seine Verhältnisse gelebt und es geschafft, die Schulden in alle Welt zu verkaufen. 30 Jahre auf Pump gelebt und jetzt brennen die Sicherungen durch. Jetzt braucht die USA täglich 2 Milliarden $ Geldzufluss aus aller Welt, sonst gehen die Lampen aus. ... Aber nicht nur Staaten sind an diesem 1. Finanz-Weltkrieg beteiligt. 500- 600 Billionen Derivate ( das 7 – 8–fache Bruttosozialprodukt der ganzen Welt ) vagabundieren um die Welt und bilden die Basis für Pensions-, Lebensversicherungs- und Rentenzusagen. ... Halten wir uns vor Augen : Derivate sind im Kern nur verbriefte Kredite an Emittenten. Geht der Emittent pleite , verliert der Besitzer seinen kompletten Einsatz. Derivate gehören nicht mal zum Sondervermögen. Alle Pensions- und Hedgefonds, Banken und Versicherer dürften wohl derzeit eifrig bemüht sein Abnehmer zu finden. Da immer weniger Dumme gefunden werden, verfallen die Derivate in hoher Geschwindigkeit. Das macht Banken und demnächst auch Pensionsfonds insolvent. Bitte betrachten Sie die folgende Gemengelage, ohne das Ihnen übel wird !!
- Währungsturbulenzen
- US Stagflation tritt offen zu Tage
- Eskalierende Kredit-/ Bankenkrise
- Sorgen zum Übergreifen der Bankenkrise auf die Realwirtschaften der USA, Asien, Großbritannien, Frankreich, Spanien, Griechenland, und Italien
- Verwerfungen auf den Geld-/Finanzmärkten
- Dramatische Verstärkung der Manipulation der US Finanzsysteme
- Ausufernde Geldmengenerweiterung in den USA
- US Autokonzerne komplett konkursgefährdet
- US Eigenheimindustrie komplett konkursgefährdet
- US Anleihenversicherer komplett konkursgefährdet
- Diverse US Investment- und Hypothekenbanken konkursgefährdet
- Diverse US Pensionsfonds konkursgefährdet
- Diverse US Hedgefonds konkursgefährdet
- Diverse US Airlines konkursgefährdet
- Inflationsrate inzwischen in mehr als 50 Ländern oberhalb von 10 Prozent.
- Massiv steigende Nahrungsmittelpreise
- Massiv steigende Rohöl-, Benzin-, Energie- und Rohstoffpreise
- Hungerunruhen in mehr als 30 Ländern
- Sorgen über bevorstehenden Angriff Russlands auf GUS Staaten
- Sorgen über bevorstehenden Angriff des Iran durch USA oder Israel
- Die enge Verzahnung von Öl, Dollar und US Anleihen ( Das Privileg der internationalen US Reservewährung und der Dollar-Öl-Deckung ) wird offensichtlich.
- Massiver Wertverfall der US Immobilien, der Spanischen Immobilien, der britischen Immobilien, der Irischen Immobilien, der Baltischen Immobilien und Isländischen Immobilien.
Das ist ganz sicher nicht alles.
http://www.mmnews.de/index.php/20080906984/MM-News/Finanz-Weltkrieg.html
19. August 2008
FAZ.NET - Früherer IWF-Chefökonom erwartet Konkurs großer US-Bank - BBC
Der frühere Chefökonom des Internationalen Währungsfonds(IWF), Kenneth Rogoff, erwartet in den nächsten Monaten wegen der globalen Finanzkrise den Konkurs einer großen US-Bank. "Wir werden nicht nur den Untergang von mittelgroßen Banken sehen", sagte Rogoff einem BBC-Bericht zufolge am Dienstag. "Es wird ein Mordsding sein, eine der großen Investmentbanken oder eine Großbank."
http://www.faz.net/d/invest/meldung.aspx?id=82675812
18. August 2008
Alles Schall und Rauch - Die Rezession hat Europa jetzt voll erwischt
Bernard Connolly, Globalstratege bei Banque AIG sagt, die Eurozone wird möglicherweise komplett auseinanderfallen, ausser es findet eine Rettungsaktion durch Deutschland statt, die in seiner Grössenordnung den Reparationszahlungen Berlins durch den Versailler-Vertrag nach dem I. Weltkrieg gleichkommt. „Das Platzen der Kreditblase in der europäischen Währungsunion scheint bevorzustehen und es wird Leistungsbilanzdefizite innerhalb der Eurozone aufzeigen, die sehr gefährlich sind. Die mittelfristige Haltbarkeit der Eurozone in ihrem jetzigen Zustand ist sehr zweifelhaft,“ sagte er.
http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2008/08/die-rezession-hat-europa-jetzt-voll.html
15. August 2008
GATA.org - U.S. mint suspends gold coin sales; futures price is a fiction
The U.S. Mint has suspended sales of American eagle gold coins and is refusing orders from dealers, two coin and bullion dealers confirmed Thursday.
The mint's suspension of gold coin sales follows its tight rationing of sales of silver eagle coins, begun in May, when sales to the public were terminated and sales to the mint's 13 authorized dealers were tightly limited.
http://www.gata.org/node/6489
7. August 2008
hartgeld.com - Im Auge des Hurrikans
http://hartgeld.com/filesadmin/pdf/Kendler-ImAugeDesHurricans.pdf
6. August 2008
20 Minuten - Ausverkauf bei der Nationalbank?
Bei der Schweizerischen Nationalbank steht der Verkauf von 1000 Tonnen Gold zur Debatte. Dies berichtet der Herausgeber eines Schweizer Börsen-Newsletters. Stimmt die Ankündigung, so steht damit der ganze Goldbestand auf der Kippe.
Das ist ein regelrechter Goldschock: Die Schweizerische Nationalbank (SNB) prüft den Verkauf von 1000 Tonnen Gold.
Wenn die Ankündigung stimmt, so steht bei der Schweizerischen Nationalbank der Verkauf des ganzen Goldbestandes zur Debatte. Derzeit umfassen die Reserven nämlich noch 1077 Tonnen Gold. Die SNB hat im Jahr 2000 im grossen Stil mit dem Verkauf ihres Goldes begonnen. Es wurden seither 1213 Tonnen im Markt abgesetzt.
...
Dementi von der Nationalbank
«Bei der Schweizerischen Nationalbank ist nicht die Rede davon, dass weitere 1000 Tonnen Gold verkauft werden», sagt SNB-Sprecher Werner Abegg. «Im Rahmen des bereits angekündigten Verkaufs von 250 Tonnen Gold werden bis September 2009 noch 37 Tonnen verkauft», so Abegg. Wie es weiter geht, kann er nicht sagen.
http://www.20min.ch/finance/news/story/24990645
Kommentare auf http://hartgeld.com/infos-CH.htm:
- Entweder ist das wieder so ein Trick-Kaninchen wie mit dem IWF-Gold oder sie meinen es wirklich ernst. Dann sind der Franken und die Schweiz verloren.
- Anders gefragt: ist das SNB-Gold das letzte verfügbare zur Preisdrückung?
- Also scheint die Schweiz international erpresst zu werden, ihr Gold zu verkaufen. Oder um den Franken steht es so schlecht, dass noch drei Schuss Heroin für das schwindsüchtige Papiergeld-System nötig sind.
- Werden sie erpresst? wegen UBS und CS? Oder hat die SNB-Führung selbst so viel Angst um ihre Jobs?
Der folgende Link zeigt mittlerweile keinen Inhalt mehr an:
http://www.handelszeitung.ch/artikel/Finanz-SCC_1000-Tonnen-Gold-zum-Verkauf-bereit_375870.html
Der Artikel muss existiert haben; er wurde von Google in die Suchmaschine aufgenommen:

initiative vernunft fragt, welche gesetzliche Grundlagen erlauben es, die Goldreserven der Schweizerischen Nationalbank (des Schweizer Volkes!) veräussern zu dürfen. Hierzu geben die folgenden Dokumente Auskunft:
Juli 2001
Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) und Eidg. Finanzdepartement (EFD) - Finanzplatz Schweiz, Eine Dokumentation
Kapitel XII, PROJEKTE, 4. DIE VERWENDUNG VON GOLDRESERVEN DER SCHWEIZERISCHEN
NATIONALBANK UND DAS PROJEKT "STIFTUNG SOLIDARISCHE SCHWEIZ"
(S. 49 im PDF-Dokument http://www.taxjustice.net/cms/upload/pdf/Finanzplatz.ch_2001.pdf)
1'300 Tonnen überschüssige Goldreserven der Schweizerischen Nationalbank (SNB)
Mit der Anpassung der Bundesverfassung vom 18. April 1999 sowie durch das neue Bundesgesetz über die Währung und die Zahlungsmittel (WZG), welches auf den 1. Mai 2000 in Kraft trat, wurde die formelle Goldbindung des Frankens gelöst und die Voraussetzungen für Goldverkäufe durch die SNB geschaffen. Die Neubewertung der Goldreserven ergab, dass die SNB Währungsreserven von 1'300 Tonnen Gold für ihre geld- und währungspolitischen Aufgaben nicht mehr benötigt. Diese können für andere öffentliche Zwecke eingesetzt werden. Die SNB hat sofort nach Inkrafttreten des WZG mit Goldverkäufen begonnen. (Fussnote verweist auf: http://www.efd.admin.ch/d/dok/ib/ib_205_gold.htm)
5. August 2008
Handelszeitung - «Die Lage ist schlechter geworden»
Der Teilhaber der Privatbank Wegelin schätzt die Finanzkrise als wirklich ernst ein.
... Die Lage ist wirklich ernst. Lange Zeit hat es geheissen, die beiden Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac würden nicht zu einem Problem. Jetzt sind sie mittendrin. Damit ist einer der grössten Liquiditätspools, die es nebst den US-Dollar-Treasuries noch gibt, auch noch ausgefallen. Das ist schon sehr bemerkenswert. ...
http://www.handelszeitung.ch/artikel/Finanz-_Die-Lage-ist-schlechter-geworden_375077.html
Die Presse - Greenspan: Trotz Kreditkrise Globalisierung nicht gefährden
Weil die rein geldpolitischen Maßnahmen der Notenbank so gar nicht gefruchtet haben, spricht er von einer Krise, die nur „ein oder zwei Mal in hundert Jahren vorkommt". Nur mehr direkte staatliche Hilfe konnte Finanzunternehmen wie Northern Rock noch retten.
http://diepresse.com/home/wirtschaft/finanzkrise/403754/index.do
wallstreet-online.de - Smart Investor Weekly 32/2008: Crack-up-Boom – oder: Die Euphorie vor dem Tode
Die derzeitige Finanzkrise ist hinsichtlich ihres Ausmaßes so gigantisch, dass in Folge dieser das Finanzsystem kollabieren würde, wenn kein drastisches Eingreifen durch Notenbanken und Regierungen erfolgen würde. Da dies so ist, können wir mit Sicherheit sagen, was passieren wird: Es muss zu diesen oben genannten Eingriffen kommen. Das momentan laufende Staatsprogramm in den USA, bei dem den Haushalten Schecks über mindestens 600 USD zugestellt werden, ist ein solcher Eingriff. Und es werden noch einige weitere folgen und zwar so lange und so vehement, bis man den Abwärtssog, der sich momentan abzeichnet, aufgehalten hat. Eine weitere dieser Maßnahmen wären die eben durchgeführten Bailouts der großen Finanzinstitute durch den Staat (Fannie Mae und Freddie Mac). Das eigentlich anstehende Armageddon wird damit also noch mal verschoben, um den Preis jedoch, dass die Währung via Inflation und daraus folgender Teuerung geopfert wird (dass Inflation und Teuerung nicht das gleiche ist, wird im aktuellen Heft gleich in mehreren Artikeln erörtert, da es besonders wichtig ist, dies zu verstehen). Durch diese geradezu unverschämten Staatseingriffe (unverschämt deshalb, weil die Marktwirtschaft damit vernichtet wird) wird ein Bullenmarkt gigantischen Ausmaßes in den kommenden Jahren erzeugt werden. Ein Vergleich aus der Medizin soll hier Verständnis schaffen: Es gibt das Phänomen, dass Menschen nach langer, schwerer Krankheit kurz bevor sie sterben, nochmals „aufleben“ oder gar euphorisch werden, so dass ein Außenstehender den Eindruck gewinnen könnte: Besserung ist in Sicht. Dieses Aufbäumen ist für Krankenschwestern und Ärzte aber oftmals das Zeichen dafür, dass es dem Ende zugeht. Dieser Vergleich mag vielleicht nicht 100%ig stimmig sein, aber er zeigt in gewisser Weise das, was wir für die Wirtschaft und die Börsen in den kommenden Jahren prognostizieren, nämlich einen sogenannten Crack-up-Boom, der für den Laien nach „alles ist okay“ aussieht und für den Insider das Zeichen dafür ist, dass es dem Ende zugeht. Tiefergehender wird dies im Heft analysiert.
http://www.wallstreet-online.de/nachrichten/nachricht/2488829.html
17. Juli 2008
Tages-Anzeiger - Unbequeme Wahrheiten
Die Finanzkrise ist noch längst nicht vorbei. Vielleicht beginnt sie erst richtig – vor allem für die reichen Industriestaaten.
Am Dienstag wandten sich die beiden mächtigsten Männer der Welt an die Öffentlichkeit. Präsident George W. Bush erinnerte die Amerikanerinnen und Amerikaner daran, dass ihre Ersparnisse sicher seien und versicherte ihnen, dass das Bankensystem «fundamental sicher» sei. Ben Bernanke, der Präsident der US Notenbank, erläuterte vor dem Senat seine Einschätzung der US-Volkswirtschaft. Er konnte dabei nur mit grösster Mühe das gefürchtete Wort «Rezession» vermeiden und sprach davon, dass sowohl Konsum als auch die Exporte sich «im Schneckentempo» entwickeln würden.
...
Das Platzen der so genannten Subprime-Blase war nur der Auslöser für etwas viel Schlimmeres. «Wer immer noch insistiert, dass die Subprimekrise ein isoliertes Phänomen sei, der schätzt die Lage nicht richtig ein», stellt George Soros in seinem soeben erschienenen Buch* fest. «Die Subprimekrise war bloss der Auslöser für das Platzen einer Super-Blase.» Diese Super-Blase hat inzwischen das gesamte Finanzsystem erfasst und ist zu einer globalen Gefahr geworden. «Das ist das erste Mal seit der Grossen Depression, dass das System nahe an einer Kernschmelze war», schreibt Soros.
...
Das Ende einer Ära
Für George Soros ist die aktuelle Finanzkrise das Ende einer Ära: «Ich gebe zu, das bedeutet auch das Ende einer langen Periode relativer Stabilität, basierend auf den Vereinigten Staaten als dominierende Weltmacht und dem Dollar als dominierende Weltwährung», stellt Soros fest. «Ich sehe jetzt eine Periode mit politischer und finanzieller Instabilität kommen, hoffentlich gefolgt vom Entstehen einer neuen Weltordnung.»
*George Soros, Das Ende der Finanzmärkte – und deren Zukunft», FinanzBuch Verlag, München, 2008.
http://tagi.ch/dyn/news/wirtschaft/911875.html
[Anm. initiative vernunft: Die Feststellung von George Soros «Ich sehe jetzt eine Periode mit politischer und finanzieller Instabilität kommen, hoffentlich gefolgt vom Entstehen einer neuen Weltordnung.» lässt aufhorchen. Könnte es sein, dass es nur um die Errichtung der sog. "Neuen Weltordnung" geht, dabei ist der "Elite" jedes Mittel recht, sogar der systematische und systemische Zusammenbruch der alten Wirtschaftsordnung und des Geldsystems mit einer enormen Ausweitung der Armut inkl. Aufhebung des Mittelstandes. Denn bevor etwas Neues von der "Elite" aufgebaut und von den breiten Massen akzeptiert werden kann, muss alles Alte in eine veritablen Krise gestürtzt und aus der Welt geschafft werden. Der interne Arbeitstitel eines solchen Plans könnte durchaus "Phoenix" lauten... in Anlehnung an das gleichnamige Grounding der Swissair.]
15. Juli 2oo8
BüSo Bürgerrechtsbewegung Solidarität - Der Dreistufen-"Plan" des amerikanischen Finanzministers: Panik, Unterwäsche wechseln und dann das ganze nochmal von vorn
Mit der Ankündigung, die US-Regierung werde die bankrotten Hypothekenriesen Fannie Mae und Freddie Mac grenzenlos mit Geldern versorgen, ist das bankrotte Weltfinanzsystem dem hyperinflationären Abgrund dramatisch nähergerückt. ... Hier geht es nicht um die Rettung von Fannie Mae und Freddie Mac. Es handelt sich vielmehr um den andauernden Versuch, die künstlichen Werte für Billionen von Dollar in spekulativen Anlagen und Trillionen von Dollar an Derivatverträgen zu schützen, um den völligen Zusammenbruch des weltweiten Bankensystems abzuwenden. Fannie und Freddie werden dabei nur als Vehikel benutzt; dieses Vorgehen soll im Wesentlichen die Banken schützen, indem diese ihre Verluste auf Fannie und Freddie – und somit auf der Regierung und der Bevölkerung – übertragen können. Weit von einer Rettungsaktion entfernt, wird dieser "Plan" die beiden Institutionen ruinieren. ... Zur Finanzierung dieser Monstrosität wird sich die amerikanische Regierung und somit die amerikanische Wirtschaft einen Schuldenberg aufladen, den sie nicht zurückzahlen kann. ... Die amerikanische Notenbank hat bereits in den letzten sechs Monaten 1,2 Billionen US$ ins Bankensystem gepumpt. Das einzige Resultat: Bankenpleiten und explodierende Öl- und Nahrungsmittelpreise. Jetzt soll der Geldregen ausgeweitet werden, nachdem die bisherigen Rettungsaktionen, das Stimulierungspaket der Regierung, die Unterlassung der Regulierungsmaßnahmen mitsamt den Phantasie-Buchhaltungsmethoden gescheitert sind. ... Dieses Finanzsystem ist unwiederbringlich dahin. Die einzig rationale Lösung besteht darin, diese Wahrheit anzuerkennen, das System einem Insolvenzverfahren zu unterziehen und ein neues System auf der Grundlage einer Wiederbelebung der Produktivität der Volkswirtschaft einzurichten. Entweder wird dieser Weg beschritten oder es gibt einen hyperinflationären Kollaps des Dollars und damit global ein neues finsteres Zeitalter.
http://www.bueso.de/news/dreistufen-plan-des-amerikanischen-finanzministers-panik-unterwasche-wechseln-und-dann-ganze-no
Die Schlagzeilen betreffend der Banken- und Kreditkrise in den USA überschlagen sich. Es droht eine rasante Ausweitung des Problems auf die restliche Welt. Das Vertrauen in die Finanzjongleure ist für eine lange Periode dahin. Je nachdem wie "die Elite" die Krise "meistern" will, kann eine beschleunigte Vernichtung des Mittelstandes die Folge sein, was von führenden, neoliberalen "Think Tanks" seit einem guten Jahrzehnt gut verborgen, dafür umso ungehemmter verfolgt wird.
Der Chef des Federal Reserve System, Ben Bernanke, spricht am 15. Juli 2008 u. a. von "zahlreichen Schwierigkeiten" ("numerous difficulties"). Ganz offensichtlich vermögen die Akteure nicht mehr alle (der allzu vielen) Bälle am Jonglieren halten...
Frontseite The Wall Street Journal am 15. Juli 2008 um 10.07 Uhr New Yorker Zeit
[Hervorhebungen initiative vernunft]

19. Juni 2008
sueddeutsche.de - "Wir nähern uns dem Ende"
Finanzkolumnist Bill Bonner rechnet damit, dass das Papiergeld-System bald zusammenbricht.
... Ich glaube nicht, dass die Integrität des Geldsystems noch durch höhere Zinsen zu retten ist. Das System wird implodieren. Und Gold wird kräftig steigen - auf 3000 Dollar, weil Gold die eigentliche Währung ist. Gold ist der Stoff, den die Menschen haben wollen, wenn das Papiergeldsystem ins Wanken gerät. Irgendwann wird der Wert des Dollar gegen null tendieren. ...
http://www.sueddeutsche.de/finanzen/artikel/849/181290/
Zurück zur vollständigen Chronologie
http://initiativevernunft.twoday.net/stories/5368331/
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