Beschleunigter Zusammenbruch des Finanzkartenhauses - Eine Chronologie
Ein Ausschnitt aus der Berichterstattung in den Mainstream- und Alternativ-Medien.
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http://initiativevernunft.twoday.net/stories/5368331/
Chronologie 1. - 15. Oktober 2008
15. Oktober 2008
derStandard.at - Österreich will Banken notfalls enteignen
... Die Regierungsvorlage zum Hilfspaket für die Banken beinhaltet ungewöhnliche Schritte. Demnach können Geldinstitute und Versicherungen auch enteignet werden, wenn diese ihre Verpflichtungen nicht erfüllen sollten. Mit dem Schritt soll ein volkswirtschaftlicher Schaden abgewendet werden, heißt es in dem Entwurf. ...
http://derstandard.at/?url=/?id=1220460906419
FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND - Banken gerettet, Staat pleite
Mit dem europäischen Rettungspaket haben wir ein privates Kreditproblem womöglich in ein weltweites Solvenzproblem transformiert - wenn schließlich der globale Bondmarkt einbricht.
... Unsere Regierenden haben Angst, dass sie die Kontrolle über das Bankensystem verlieren, durch das sie eine Menge Macht ausüben. Für die Bewahrung dieser Interessen sind sie bereit, ein Vabanquespiel mit der staatlichen Solvenz und der Zukunft der gesamten Währungsunion zu wagen. ...
http://www.ftd.de/meinung/leitartikel/:Kolumne-Banken-gerettet-Staat-pleite/426196.html
Tages-Anzeiger - In zwei Tagen 530 Millionen gewonnen
... Es sieht nach Deal des Jahres aus - wenn sich denn die Börsen tatsächlich nachhaltig erholen sollten und der Tiefpunkt der Krise überstanden ist. Letzten Freitag kaufte die israelische Beteiligungsgesellschaft Koor eine 3-Prozent-Beteiligung an der Credit Suisse. Der Preis für die 34 Millionen Aktien: rund 1,2 Milliarden Franken. Gestern schloss die Aktie 44,2 Prozent höher. Der (Buch-)Gewinn in zwei Handelstagen: 530 Millionen Franken. Das Glück von Koor ist das Pech der CS. Die Aktien stammen samt und sonders aus ihren Beständen. Die Grossbank hat damit ein riesiges Aktienpaket zu einem Schleuderpreis verkauft - so scheint es aus gestriger Perspektive. Warum sie das ausgerechnet am Ende ihrer schwärzesten Börsenwoche machte - die Aktie verlor 40,3 Prozent -, darüber kann nur gerätselt werden. Die CS selbst äussert sich dazu nicht. Ein Notverkauf scheint unwahrscheinlich. ...
http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/story/29160931
[Hervorhebung und Anmerkung initiative vernunft: Der Verdacht drängt sich auf, CS habe ihre eigenen Aktien mit voller Absicht an den neuen Investor "verschleudert". Warum? Kein vernünftiger Schweizer Bankenchef würde seine Bank so billig veräussern... Auch in diesem Fall könnte "Unterwanderung" des Finanzplatzes Schweiz das Motiv sein.]
14. Oktober 2008
NZZ - Mehr als 1'000'000'000'000 Euro für angeschlagene Banken
Rettungspakete in ganz Europa beschlossen
In einer beispiellosen Rettungsaktion stellen europäische Regierungen etwa eine Billion Euro für die angeschlagene Finanzbranche zur Verfügung. Das Kabinett in Berlin beschloss mit bis zu 500 Milliarden Euro das grösste Rettungspaket. Frankreich plant Hilfen von bis zu 360 Milliarden Euro, in Spanien und Österreich sind es jeweils bis zu 100 Milliarden Euro. Die Börse reagierte euphorisch. ...
http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/mehr_als_1000000000000_euro_fuer_angeschlagene_banken__1.1100727.html
[Anmerkung initiative vernunft: Man kann den aktuellen Vorgang nur noch als degoutant bezeichnen. Wo waren die Gelder, wenn es darum ging, die Dritte Welt zu entschulden; wenn es darum ging, Brunnen zu bauen für sauberes Trinkwasser; wenn es darum ging, die Armut in den Slums anzugehen? Für die "Bankster" an den Hebeln der der Krise soll nun der Steuerzahler mit Summen garantieren und bürgen, die unvorstellbar sind. Das "Um-Sich-Werfen" von "Versprechen" in Billionenhöhe seitens der über die Dauerverschuldung erpressbar gewordenen Regierungen ist vor allem eines: Der Startschuss in die Hyperinflation für alle lebenswichtigen Güter. Genau dieser Run auf lebenswichtige Güter hat dieses Wochenende in Island begonnen. Die Hyperinflation ist über Island bedrohlich näher gerückt als z. B. über "das ferne Simbabwe", das unter einer Inflation von 231 Millionen Prozent darnieder liegt: http://www.ftd.de/politik/international/:Leben-mit-Millioneninflation-231-000-000-Prozent-Inflation/425764.html]
Hartgeld.com - Kein "Wertpapier" mehr - Die Weichen in die Hyperinflation sind gestellt
- Bank-Runs und Sparbuch-Garantien
- Der Island-Bankrott
- Der EU-"Rettungsgipfel" vom 11. - 12. Oktober 2008
- Das Strohfeuer und dann die Flucht
http://hartgeld.com/filesadmin/pdf/Art_2008-112_KeinWertpapier.pdf
Tages-Anzeiger - Die cleveren Bankiers des Papstes
Der Börsencrash ist nach der Ansicht des Heiligen Vaters ein Beleg für die Vergänglichkeit materieller Werte: «Wir sehen jetzt durch den Zusammenbruch der grossen Banken, dass Geld einfach verschwindet, dass es nichts bedeutet», mahnte Papst Benedikt XVI. vergangene Woche in Rom. Der Kirchenvater kann sich glücklich schätzen: Sein Stuhl gerät im Zuge der Finanzmarktkrise nicht ins Wanken. ... Rom veräusserte rechtzeitig im grossen Stil Aktien und investierte in krisenresistentere Anlagen. Insgesamt erwarb der Vatikan Währung im Gegenwert von 520 Millionen Franken, sichere Anleihen für 800 Millionen und eine Tonne Gold im Wert von fast 30 Millionen Franken. «Die Finanz-Administratoren des Vatikanstaates haben wieder einmal ein gutes Händchen für ihre Anlagen gezeigt», lobt das deutsche «Handelsblatt». ...
http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/dossier/finanzkrise/Die-cleveren-Bankiers-des-Papstes/story/14689569
Tages-Anzeiger - Isländische Börse bricht um 76 Prozent ein
... Den Aktien der sechs grösste Finanzinstitute - Kaupthing, Landsbanki, Glitnir, Straumur-Burdaras, Reykjavik Savings Bank und Exista blieb der Absturz erspart: sie blieben vom Handel weiter ausgesetzt. ...
http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Islaendische-Boerse-bricht-um-76-Prozent-ein/story/21873912
MM News - Isländer stürmen Supermärkte
Dem Land gehen die Devisen für Lebensmittelimporte aus. Preissteigerung in wenigen Tagen über 50 Prozent. Supermärkte ausverkauft. Logistik-Ketten mit Problem.
http://www.mmnews.de/index.php/200810141293/MM-News/Islander-sturmen-Supermarkte.html
Spiegel Online - 250-MILLIARDEN-DOLLAR-PAKET - Bush-Regierung steigt bei allen US-Großbanken ein
Die Bankenkrise zwingt die US-Regierung zur Neufassung ihres Rettungsplans: Präsident Bush und Finanzminister Paulson kündigten eine Teilverstaatlichung führender Institute an. Betroffen sind einem Pressebericht zufolge unter anderem Goldman Sachs, Morgan Stanley, J.P. Morgan Chase und die Bank of America.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,584099,00.html
DER TAGESSPIEGEL - Kalifornien gar nicht goldig
http://www.tagesspiegel.de/politik/international/Finanzkrise-USA;art123,2635597
Tages-Anzeiger - Lehman-Papiere: CS lässt viele Fragen offen
Die Finanzkrise war bereits da, und doch verleitete die Credit Suisse viele Kunden zum Kauf von Lehman-Papieren. 4500 Kunden sollen betroffen sein. Viele heikle Fragen – die Grossbank mag nur wenige beantworten.
... Zufall oder nicht – am 1. August 2007 nahm Robert Shafir Einsitz in der Geschäftsleitung der Credit Suisse. 17 Jahre stand der Amerikaner zuvor im Dienst von Lehman Brothers. Die Anleger-Selbsthilfe hegt den Verdacht, dass deshalb der Verkauf von Lehman-Produkten in der zweiten Jahreshälfte 2007 emporgeschnellt ist. Die CS reagiert auf Fragen nach Shafirs Rolle nicht. Sie hält aber fest: «Wir hatten keine besondere Vereinbarung mit Lehman.» ... [Kasten:] Die Topadresse für Anleger unter dem Dach der Credit Suisse ist die Privatbank Clariden Leu. Das jedenfalls dachte sich Kunde S. R. Am 4. Oktober nahm er den Depotauszug seiner Bank in Empfang. Und damit indirekt die Botschaft, dass sich ein strukturiertes Lehman-Produkt im Wert von 100'000 Franken in Luft aufgelöst hatte. Persönlich informiert hat ihn seine Bank nicht. Vor Jahresfrist hatte Clariden Leu auf Drängen des Kunden Wertschriften verkauft und – ohne sein Wissen – die ganze Summe in ein einziges Lehman-Produkt investiert. Am 6. Oktober schickte S. R. seiner Bank einen eingeschriebenen Brief. Bis gestern erhielt er nach eigenen Angaben nicht einmal eine Eingangsbestätigung. ...
http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/LehmanPapiere-CS-laesst-viele-Fragen-offen/story/14145707
[Anmerkung initiative vernunft: Das steht in keinen AGB's und in keinem Kleingedruckten: Dass die CS "Top shots" an Bord
nahm, die die Produkte ihrer alten Bank "top sellen" sollen. Man könnte solches Gebaren auch passive "Unterwanderung" nennen.]
13. Oktober 2008
Zeit-Fragen - Diktatur oder Demokratie? - Über den Umgang mit den Exzessen des Raubtierkapitalismus
... Welchen Weg werden die Staaten Europas heute wählen? Schon die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass innerhalb der Europäischen Union auf reale, vermeintliche oder gar inszenierte Krisen mit immer weniger Demokratie und immer weniger Rechtsstaat reagiert wurde, mit immer bürgerfernerer und immer zentralisierterer Machtanballung. Und mit immer mehr Gewaltmitteln. Es ist deshalb sehr zu befürchten, dass es Kräfte gibt, die auch die jetzigen Exzesse des Raubtierkapitalismus mit einer diktatorischen Politik paaren wollen. Ein Indikator dafür ist, dass gerade jetzt die deutsche Regierung das Grundgesetz ändern und die Möglichkeiten eines Militäreinsatzes im Innern des Landes massiv erweitern will. ...
http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2008/nr42-vom-13102008/diktatur-oder-demokratie/
12. Oktober 2008
MM News - Gold-Preis Manipulation vor abrupten Ende?
Die Tage des an der US-Terminbörse manipulierten Goldpreises scheinen gezählt. Mit dem Zusammenbruch der COMEX dürfte es einen enormen Sprung der Gold-Notierungen geben.
... Sehr schnell wird die COMEX implodieren und „force majeur“ ausrufen und die Bullion Banken werden mit den Achsel zucken und die geshortete Ware nicht liefern (können). Man wird feststellen, dass über viele Jahre die Praxis der Bullion Banken natürlich illegal war, da sie Edelmetall auf Termin verkauften, was nie vorhanden war – doch helfen wird dies keinem! ... Der Goldpreis wird in den kommenden Wochen und Monaten durch die Decke gehen, die physische Nachfrage führt zwangsweise zu dieser Explosion – wie vor 40 Jahren zuletzt gesehen. ...
http://www.mmnews.de/index.php/200810121283/Gold-Silber/Gold-Preis-Manipulation-vor-abrupten-Ende.html
Alles Schall und Rauch - Die Finanzkrise ist der Weg zur Weltherrschaft
... Und das gleiche läuft jetzt mit der Finanzkrise ab ... der Crash ist eiskalt geplant und bewusst herbeigeführt, um ein Problem zu schaffen, damit eine Zentralisierung und Machtübernahme des gesamten Finanzsystems stattfinden kann, welches wiederum von einer kleinen Familiengruppe der Oligarchen, wie die Rockefellers und Rothschilds als Eigentümer, kontrolliert wird. Da man von diesen Bankbesitzern absolut nichts hört, sie offensichtlich nicht durch die Finanzkrise negativ betroffen sind, liegt die Vermutung nahe, sie stecken dahinter. Es findet wieder ein Vermögenstransfer von unten nach oben statt, genau wie zwischen 1929 und 1931, aus denen diese Verbrecher ihre Riesenvermögen ergaunert haben. ...
http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2008/10/die-finanzkrise-ist-der-weg-zur.html
11. Oktober 2008
Aktien-Blog - US-Banken sollen sich mit Gold verspekuliert haben
Der Börsenbrief Rohstoffraketen berichtet über Gerüchte am Goldmarkt, wonach die drei großen US-Banken Citigroup, Wells Fargo und JP Morgan Chase eine enorm große Shortposition bei Gold vor sich herschieben sollen. Der Shortbestand soll demnach so groß sein, wie die gesamten Reserven der westlichen Zentralbanken zusammen. “Angeblich wurden über Jahre mehr als 25.000 Tonnen Gold verkauft, die man gar nicht besitzt”, so der Börsenbrief in einem Kommentar an seine Abonnenten. ...
http://aktien-blog.com/short-squeeze-gold-us-banken-00094.html
10. Oktober 2008
Frankfurter Rundschau - Leitartikel - Das Spiel ist aus
Von Robert von Heusinger
... Es sind die bittersten Stunden seit 80 Jahren. Niemals seit der Weltwirtschaftskrise haben die kapitalistischen Zentren hysterische Banker und Investoren erlebt. Hysterie aber hinterlässt keine Verwüstungen, Hysterie zerstört das ganze Wirtschaftssystem, zerstört Jobs, Wohlstand und Zukunft. ... Das Spiel ist aus. Der Staat kann mit dem Markt nicht mehr Pingpong spielen in der Hoffnung, so dem Chaos Herr zu werden. Der große Wendepunkt in der Krise war die unverzeihbare Pleite von Lehman Brothers. Sie hat endgültig das Vertrauen in den weltweiten Finanzsektor zerstört. Doch zum Lamentieren ist es viel zu spät. Jetzt hilft nur noch die ganz große Keule, am besten noch in dieser Woche. Es herrscht Notstand. ... Sie müssen alle 30 oder 50 global systemrelevanten Banken teilverstaatlichen. Die Banken werden, ob sie wollen oder nicht, mit Staatsknete rekapitalisiert. Sprich, der Staat führt den meist viel zu hoch verschuldeten Banken Eigenkapital zu und erhöht somit den Puffer. ... Die Wahrheit ist: In letzter Instanz ist der Unterschied zwischen Staat und Markt kaum vorhanden. Am Ende ist alles Staat, am Ende sind es die Steuerzahler, die ihr Geld, ihre Bonität hergeben, damit sie auch morgen noch Geld verdienen können. Alle Wertpapiere, alle Schulden sind nichts anderes als ein Wechsel auf die Zukunft. Sie sind heute immer nur so viel wert, wie wir die Zukunft einschätzen. Damit sie wieder rosig ausschaut, muss der Staat, müssen die Steuerzahler die Macht über die Finanzmärkte zurückerobern.
http://www.fr-online.de/top_news/1610168_Das-Spiel-ist-aus.html
[Hervorhebung initiative vernunft]
Tages-Anzeiger - Weltweit dramatische Kurseinbrüche – Wiener Börse in freiem Fall
- Aktien in Europa in freiem Fall
- Alles muss weg
- Nobel Biocare verlieren 39,6 Prozent
- Wien und Moskau ausgesetzt
- Hoffnung auf Trendwende schmilzt
http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Weltweit-dramatische-Kurseinbrueche--Wiener-Boerse-in-freiem-Fall/story/30803508
Spiegel Online - PANIK-SPIRALE - Tokioter Börse im freien Fall
... Händler zeigten sich ratlos angesichts des neuerlichen Kurseinbruchs. "Niemand kauft mehr, fundamentale Daten spielen keine Rolle mehr, und es gibt keine Erklärung für einen solchen Absturz" ...
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,583274,00.html
Telepolis - GWOT: Großbritannien friert isländisches Vermögen ein
Brown will Geld zurück mithilfe von Antiterrorgesetzen. Isländischer Permierminister Geir Haarde: "Völlig unfreundlicher Akt"
Die gräßlichen Krisen-Zahlen werden immer größer, der Ton aus den Abgründen und Schluchten immer schärfer: Auf bis zu einer Milliarde Pfund, - etwa Eineinviertel Milliarden Euro - türmen sich nach aktuellen Schätzungen in einem Bericht des Guardian die Verluste britischer Gemeinden bei isländischen Pleitebanken. Mehr als 100 Kommunalverwaltungen, incl. Polizei und Feuerwehren, haben ihr Geld - nach besten Wissen, wie es von ihrer Seite betont heißt, und ermutigt und gedrängt zu solchen profitablen Schritten von der Regierung selbst - bei isländischen Banken angelegt, die mit famosen Zinsen geworben hatten. ... "Ich [Gordon Brown] sagte ihm [dem isländischen Premier Geir Haarde], dass das, was sie gemacht haben, illegal ist. Wir werden das Vermögen von isländischen Unternehmen einfrieren, wo wir können. Wir werden weitere Schritte gegen isländische Behörden unternehmen, wo es nötig ist, um das Geld zurückzuholen."
http://www.heise.de/tp/blogs/8/117165
KLEINE ZEITUNG - Sein letztes Interview: Haider fordert eine Regierung der Einheit
Er fordert einen Sondergerichtshof für Wirtschaftsdelikte, einen neuen Konsumentenschutz und eine Regierung der Einheit. Jörg Haider über Krise, Wahlen und deren Folgen.
KLEINE ZEITUNG: Hochbezahlte Manager haben die Misere verursacht. Reichen die Möglichkeiten, sie zur Verantwortung zu ziehen?
HAIDER: Wer mit anvertrautem Geld leichtfertig umgeht, muss die Folgen spüren. Wir brauchen eine strengere Managementhaftung, eine Änderung des Strafrechts und einen Sondergerichtshof für Wirtschaftsdelikte. Manager, die über Grenzen gehen, müssen mit ihrem Vermögen haften. Die sind ja nicht arm, die haben gigantisch verdient. Auch ist die strafrechtliche Verantwortung klarzustellen, dann müssen sie eingesperrt werden.
KLEINE ZEITUNG: Bei uns gibt es erst wenige Fälle, wo Derartiges greifen könnte.
HAIDER: Es werden mehr dazu kommen. Kürzlich gab es den Rücktritt eines Immobilienmanagers, meiner Ansicht ein größerer Fall als Meinl. Da hat man die Leute dumm sterben lassen. Das zeigt, dass es bei uns keinen echten Konsumentenschutz gibt. Bei verdorbenen Lebensmitteln wird eingegriffen, bei Finanzprodukten gibt es aber keine Hilfe. Der bestehende Konsumentenschutz ist ein Sozialpartnerverein, wo keiner dem anderen weh tut. Das gehört geändert.
http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/haider/1575885/index.do
[Hervorhebung initiative vernunft]
11. Oktober 2008
Spiegel Online - Rechtspopulist Jörg Haider stirbt bei Autounfall
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,583524,00.html
[Anmerkung und Hervorhebung initiative vernunft: In der ersten Berichterstattung hiess die Schlagzeile noch: Rechtspopulist Jörg Haider bei Autounfall getötet. http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,583501,00.html]
Spiegel Online Fotostrecke - Jörg Haider: Der tödliche Unfall in Klagenfurt
http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-36045.html
12. Oktober 2008
Spiegel Online - Haider verunglückte bei Tempo 142
Unfallursache überhöhte Geschwindigkeit: Der österreichische Rechtspopulist Jörg Haider ist vor seinem tödlichen Autounglück 142 Stundenkilometer schnell gefahren. Erlaubt waren auf der Ausfallstraße gerade einmal 70 km/h.
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,583655,00.html
Spiegel Online - Haider hatte keine Überlebenschance
Der österreichische Rechtspolitiker Jörg Haider hatte nach seinem Autounfall keine Überlebenschance. Er erlitt mehrere jeweils tödliche Verletzungen, ergab die Obduktion.
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,583641,00.html
9. Oktober 2008
THE WALL STREET JOURNAL - Industrials Drop 680 After Late Collapse
... "To sell the bailout to the public, everyone from the President on down had to go out and tell people how bad everything was, that the world was coming to an end," said Mr. Paulsen. "Ever since, people's expectations about the economy have gotten worse and worse and worse, and their reaction to each new action to fix the problems has gotten worse and worse and worse." ... "It's getting to a point where it's every man for himself," said Mr. Cardillo. "When fear reaches that level, you're getting close to a bottom. But we're clearly not there quite yet." ...
Tages-Anzeiger - Ausverkauf an der US-Börse
Der Dow Jones fällt auf den tiefsten Stand seit 2003: Das wichtigste Börsenbarometer der Welt erreicht einen Stand von 8579 Punkte und schloss mit einem Minus von über sieben Prozent.
Grund für den Absturz um über sieben Prozent war die Erklärung einer Kredit-Rating-Agentur, sie erwäge eine Herabstufung von General Motors. Der Aktienkurs von GM brach daraufhin um 31 Prozent ein.
http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Ausverkauf-an-der-USBoerse/story/26094424
Spiegel Online - "Der Finanzplatz Schweiz wird bluten"
... Jetzt taumelt die UBS - und viele Schweizer fürchten um die Folgen einer Schieflage. Das Bruttoinlandsprodukt der Schweiz beträgt 512 Milliarden Franken. Mit 2000 Milliarden Franken ist die Bilanzsumme der UBS aber viermal so groß. Selbst die Bilanzsumme der zweiten Schweizer Großbank, die Credit Suisse (CS) , ist mit 1200 Milliarden Franken gigantisch. Zusammen haben die UBS und CS Kredite in der Höhe von 640 Milliarden Franken ausstehend. "Der Krise verdanken wir eine ungemütliche Erkenntnis: UBS und Credit Suisse sind zu groß für die Schweiz", schrieb der frühere Chefredakteur der "Zeit", Roger de Weck, letzte Woche im Schweizer "Magazin". "Ihr Bankrott würde ein blühendes Land ruinieren." ...
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,583017,00.html
[Anmerkung initiative vernunft: Auch wenn der Spiegel-Artikel ein bittere Wahrheit ausspricht, so ist vor allem etwas dahinter entlarvend: Die Schweiz (und mit ihr weitere Staaten) ist "dank" der Krise sozusagen "vernichtbar" geworden. Dies bestätigt die "Verschwörungstheorie", wonach die aktuelle Krise ein wichtiger und sehr effizienter Schritt zur "Neuen (Finanz)Welt Ordnung" ist: Es wird nicht nur der Mittelstand geschwächt, sondern auch die noch (zu) gut funktionierenden, (zu) eigenständig handelnden Staaten.]
The New York Times - Growth of a Complex Market

http://www.nytimes.com/imagepages/2008/10/09/business/09greenspan.graphix.ready.html
uni-protokolle.de - Hohenheimer Aufruf zur Finanzkrise: "Keine Wirtschaftskrise herbeireden!"
... Eine gravierende Wirtschaftskrise lässt sich aber noch abwenden, wenn alle Teile der Gesellschaft in dieser kritischen Situation ihrer, auch ganz individuellen Verantwortung gerecht werden. Wir, die unterzeichnenden Hohenheimer Professorinnen und Professoren der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften fordern daher Banken, Politik, Wissenschaft, Unternehmen, Medien und Bürger zur Übernahme von Verantwortung in der aktuellen Finanzkrise auf, damit kein Self-fulfilling-Prophecy-Mechanismus in Gang kommt und eine umfassende Wirtschaftskrise entsteht. ...
http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/164591/
[Anmerkung initiative vernunft: Nachdem die Steuerzahler (also jeder Sparbuchbesitzer selber) in die Haft genommen wurde, wird er nun auch noch in die Pflicht genommen, ja sein Geld auf der Bank zu belassen, damit das Kartenhaus nicht zusammenkracht. Wie aber kann eine Krise herbeigeredet werden, die schon da ist? Andererseits fällt tatsächlich auf, dass es eine zeitliche Abstimmung, sozusagen ein Drehbuch geben muss, ab wann Machtkartell zum medialen Zusammenbruch des Systems "aufruft".]
Anleger-Selbsthilfe - Ex-Lehman Mann verantwortlich für Lehman-Debakel bei CS?
... Klar ist jetzt, weshalb zur Hauptsache Credit-Suisse Kunden vom Kollaps der amerikanischen Investment Bank Lehman betroffen sind. Das offensive Vorgehen der Credit Suisse beim Verkauf der Lehman-Papiere an Kleinsparer erhält damit eine neue Dimension.
http://www.anleger-selbsthilfe.ch/startseite/1-latest-news/56-ex-lehman-mann-verantwortlich-fuer-lehman-debakel-bei-cs
NZZ - EZB-Präsident ruft Finanzbranche zur Ordnung
... Trichet kritisierte zudem die hypernervösen Börsianer. «Es sind die Akteure selbst die sagen, sie seien in einem exzessiven Pessimismus». «Wir rufen sie auf: Kommen Sie zur Vernunft.» ...
http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/konjunktur_politik/trichet_ezb_1.1068959.html
KOPP Verlag - Die 1000-Milliarden-Euro-Lüge und der Hauptgrund für den Finanzcrash
... Angesichts der derzeitigen Finanzkatastrophe wird es allerhöchste Zeit, zu geordneten Verhältnissen zurückzukehren. Stichpunkte: Soziale Marktwirtschaft, verantwortungsvolle Unternehmer, Abschaffung des Spekulantentums, Bekämpfung von Monopolen und Trusts, gerechte Risikoverteilung, Bestrafung der Finanzterroristen und ihrer Dulder, Ächtung und Abschaffung des Zinses. Werden wieder keine Lehren aus den derzeitigen Ereignissen gezogen, lässt man den Finanzterroristen weiter freie Hand, wird es nicht mehr lange dauern, bis es erreicht ist: das Ende der Welt. Bekanntlich tötet der Krebs – bleibt er in seinen Ursachen unbehandelt – seinen Wirt.
http://info.kopp-verlag.de/news/die-1000-milliarden-dollar-luege-und-der-hauptgrund-fuer-den-finanzcrash.html
[Hervorhebung initiative vernunft]
8. Oktober 2008
Deutsches Anleger Fernsehen - Händler Dirk Müller : "Mit einer Wahrscheinlichkeit von 70% fliegt uns das Finanzsystem um die Ohren"
[Anmerkung initiative vernunft: Deutliche Worte des deutschen "Börsianer-Gesichts". Frage: Warum schreien nun alle auf allen Kanälen ausnahmslos vom "Kollaps"? Läuft der Zusammenbruch nach einem global getimeten Drehbuch? Ist dies das "Finanz 9/11"?]
Dirk Müller: Wie der Kursmakler Dirk Müller aus einer badischen Kleinstadt zum Gesicht der Börse wurde - weil er Gefühle von Euphorie bis Angst ausdrückt.
http://www.sueddeutsche.de/finanzen/artikel/513/154116/
Infokrieg.tv - Banker wollen Weltwirtschaftsregierung um die selbstverursachte Krise zu lösen
Die Verursacher des Problems bieten ihre Lösung an: Mehr macht für sich selbst
Die Zentralbanker der Welt treffen sich diese Woche bei der IMF/Weltbank-Konferenz in Washington DC; es wird erwartet dass sie den Weg ebnen werden für die Schaffung einer Maschinerie der Weltwirtschaftsregierung unter dem Vorwand der Krisenbewältigung. Bilderberg-Mitglied und kürzlich ernannter UK Business Secretary Peter Mandelson argumentierte vergangene Woche, dass neue globale Lösungen gebraucht werden weil "die Maschinerie des globalen Regierens im Bereich Wirtschaft kaum existiert". ... Die BIZ ist ein Zweig der Bretton-Woods internationalen Finanzarchitektur und eng verbunden mit dem Bilderberg-Club. Sie wird kontrolliert von einer inneren Elite welche alle großen Zentralbankinstitutionen weltweit repräsentiert. John Maynard Keynes, vielleicht der einflussreichste Ökonom aller Zeiten, wollte die Bank schließen lassen weil sie für Geldwäsche der Nazis während dem 2. Weltkrieg benutzt worden war. Das Endziel der globalen Elite ist natürlich eine Weltregierung. Seit langem ist dem Establishment bekannt dass eine sofortige Forderung nach einer Weltregierung von den Massen abgelehnt werden würde und dass eine schrittweise, größtenteils heimliche Implementierung der neuen Weltordnung der Schlüssel zum Erfolg sein wird.
http://infokrieg.tv/neue_weltfinanzordnung_2008_10_08.html
Spiegel Online - MASSENANSTURM AUF EDELMETALL - Verängstigte Anleger treiben Goldpreis hoch
Die massiven Kursverluste an den Börsen haben einen Ansturm auf Gold ausgelöst. Auch immer mehr deutsche Anleger investieren nun in das krisensichere Edelmetall. Der Preis für die Feinunze schnellte auf über 900 Dollar hoch - schon werden Barren und Münzen knapp.
... Wegen der starken Nachfrage geht in Deutschland nun das Gold regelrecht aus. Immer mehr Anleger suchen angesichts der Finanzkrise Sicherheit im Edelmetall. Wie die "Berliner Zeitung" berichtet, werden Goldmünzen und -barren hierzulande zunehmend knapp, Händler nehmen schon keine Bestellungen mehr entgegen. ... "Wir werden totgeschlagen mit Aufträgen", sagte Gunter Siegel vom Goldhändler Westgold. Die Anfragen kämen von Privatpersonen und von Banken. Eine Angestellte des führenden Edelmetallhändlers Pro Aurum sagte, es würden keine Bestellungen mehr angenommen. Ihr Haus sei bereits "lahmgelegt" durch die vielen Anrufer, die Lager seien weitgehend leer. Jochen Hitzfeld von der Hypovereinsbank sagte, es gebe bereits Wartelisten. "Das Angebot an bestimmten Produkten wie Barren zu 100, 250 und 500 Gramm ist vergriffen." ... "Die Nachfrage nach Gold als Geldanlage ist dramatisch gestiegen", sagte Stephan Henkel, Goldhändler bei Umicore, ein Unternehmen das Goldbarren und -münzen herstellt und vertreibt. "In den letzten Tagen ist sie förmlich explodiert." ...
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,582872,00.html
[Anmerkung initiative vernunft: Gold kann man zwar auch nicht essen, aber es behält in jeder Situation seinen "inneren" Wert, nämlich mind. den Arbeitsaufwand, das Metall aus dem Erdmantel zu holen. Der Aufbau einer kleinen Selbstversorgung wäre sinnvoller; im extremen Krisenfall wird man aber kein Land mehr kaufen können gegen "Papiergeld".]
NZZ - Sieben Notenbanken senken gemeinsam den Leitzins
Um die Finanzkrise einzudämmen, greifen die Zentralbanken zu ihrer schärfsten Waffe: Gleich sieben Notenbanken senkten am Mittwochnachmittag überraschend gemeinsam ihre Leitzinsen. Für die Schweiz nahm die Nationalbank ihren Zinssatz so stark zurück wie seit sechs Jahren nicht mehr.
http://www.nzz.ch/nachrichten/startseite/notenbanken_handeln_gemeinsam__1.1062542.html
Tages-Anzeiger - Europas Börsen stürzen ab
- DAX und CAC40 im freien Fall
- Panik bereits an Asiens Börsen
http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Europas-Boersen-stuerzen-ab/story/15652914
Spiegel Online - Britische Regierung will acht Großbanken teilverstaatlichen
... Finanzminister Alistair Darling sagte dem Fernsehsender Sky News: "Diese Maßnahmen sind absolut notwendig, um das System wieder in Gang zu bringen." Die Regierung werde tun, "was auch immer notwendig wird". Das jetzige Notpaket sei "ein wichtiger Schritt vorwärts". ...
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,582823,00.html
NZZ - Dramatische Verluste an der japanischen Börse
... In den vergangenen zwei Wochen hat der Nikkei-Index damit insgesamt 24% eingebüsst. Der Dow-Jones-Index in New York hatte zuvor mehr als 500 Punkte verloren und mit 9447,11 Punkten geschlossen, dem niedrigsten Stand seit fünf Jahren. Auch die Aktienmärkte in Südkorea, Schanghai, Taiwan und Singapur notierten deutlich schwächer. In Indonesien wurde der Handel ausgesetzt, nachdem der Leitindex des Landes um über 10% im Minus lag. ...
http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/erneut_deutliche_verluste_an_der_japanischen_boerse__1.1058932.html
7. Oktober 2008
Radio Utopie - Der finanzielle Reichstagsbrand: Chronologie eines kalten Staatsstreichs durch eine inszenierte Krise
Von Daniel Neun
Der Paulson Plan des US-Finanzministers soll die globalisierten Banken zu staatlichen Institutionen machen und eine Neue Weltordnung installieren. Funktionieren kann dies nur, wenn der Systemwechsel zu Diktatur und Staatskapitalismus auch in Deutschland erzwungen werden kann.
... Der Clou der Massnahmen Henry Paulsons, so Wall Street Historiker John Steele Gordon, läge darin, dass er durch die Annahme seines Gesetzentwurfs “in Wirklichkeit zum Diktator des Amerikanischen Finanzsystems” würde. ... Das alles ist nichts gegen den Klassiker: das Pentagon höchstselbst. Im Jahre 2003 hob das US-Militär die Hände und sagte “Huch, ich habe eine Billion Dollar verloren, darunter 56 Flugzeuge, 32 Panzer und 36 tragbare Luftabwehrraketen.” ...
Derweil [22. September 2008] erklimmt in Washington die demokratische Abgeordnete Marcy Kaptur das Rednerpult des US-Repräsentantenhauses und rechnet brutal mit der Verschwörung im Weissen Haus ab. Ihre Sätze sind es wert, in Stein gemeisselt zu sein.
“Madame Parlamentspräsidentin, hier kommt das letzte Reality Game. Lassen Sie uns Wall Street Rettungskauf spielen.
Regel Nr.1: Dränge zu einer überstürzten Entscheidung. Beginn das Spiel in der Woche vor einer regulären Tagungspause des Kongresses und nur 6 Wochen vor einer historischen Wahl, so dass Deine Gegner abgelenkt, unter Druck gesetzt, verwirrt und in Eile sind.
Regel Nr.2: Entwaffne die Öffentlichkeit durch Angst. Warne davor, dass das gesamte globale Finanzsystem kollabieren wird und die Welt in eine neue Grosse Depression stürzt. Kontrolliere die Medien genug um sicherzustellen, dass die Öffentlichkeit nicht bemerkt, dass dieser Bail Out sie für Generationen verschulden wird und sie um Billionen von Dollar bestiehlt, die sie verdient haben und verdient haben zu behalten.
Regel Nr.3: Kontrolliere das Spielfeld und bestimme die Regeln. Verbirg vor der Öffentlichkeit und dem grössten Teil des Kongresses, wer diesen Deal arrangiert. Kommuniziere mit der Öffentlichkeit durch gezielte Verlautbarungen gegenüber Medieninsidern. Begrenze alle öffentlichen Kongressanhörungen. Kommuniziere mit dem Kongress über private Telefonkonferenzen. Vergrössere die politische Ängstlichkeit, indem Du mit jeder politischen Partei einzeln redest. Behandele Mitglieder des Kongresses herablassend, erzähl ihnen die Materie sei so komplex, dass sie sich auf diese paar Insider verlassen müssten, die wirklich wissen was gerade geschieht.
Regel Nr.4: Lenke die Aufmerksamkeit der Menschen ab und halte sie verwirrt. Manage den Nachrichtenkreislauf so, dass Kongress und Öffentlichkeit keine Zeit haben herauszufinden wer das umsichtige Bankensystem zerstört hat, welches Amerika in den 60 Jahren seit der finanziellen Kernschmelze in den 20ern so gut gedient hat.
Regel Nr.5: Behalte immer im Kopf - das Ziel ist die Privatisierung von Gewinnen für Einige und die Sozialisierung von Verlusten für Viele. Über 30 Jahre lang, in einem Finanzskandal nach dem anderen, haben die Spielführer der Wall Street Milliarden Dollar von ihren Gewinnen behalten und ihre Verluste den amerikanischen Steuerzahlern übergebürdet. Wenn dieser Bail Out in Kraft ist, beginnt ihr gieriges Spiel von neuem.
... Eine der bekanntesten und am meisten geachteten Konservativen der Vereinigten Staaten von Amerika, Richard Viguerie, bezeichnet den Paulson Plan als “wirtschaftlichen Faschismus”. ... [29. September 2008:] Die “Europäische Zentralbank” ordnet im Rahmen einer “speziellen Refinanzierungsoperation..bei der es kein festgelegtes Volumen gibt”, das unbegrenzte Geldrucken an, um dann mittels der “erfundenen” Geldmenge der eigenen Währung Dollars zu
kaufen. ... die US-Regierung lässt eine unbegrenzte Anzahl von Dollars drucken und ruiniert bewusst ihre eigene Währung sowie ihren eigenen Staat, die Vereinigten Staaten von Amerika. ...
http://www.radio-utopie.de/2008/10/07/der-finanzielle-reichstagsbrand-chronologie-eines-kalten-staatsstreichs-durch-eine-inszenierte-krise/
NZZ - EU-Staaten bürgen für Überleben bedeutender Banken
Die EU-Staaten haben ein kollektives Bekenntnis zur Rettung bedeutender Banken abgegeben. «Wir haben vereinbart, systemrelevante Finanzinstitute zu unterstützen», heisst es in einer Erklärung, die die EU-Finanzminister am Dienstag nach Beratungen in Luxemburg veröffentlichten. «In Europa wird es keinen Fall wie Lehman Brothers geben», sagte die französische Finanzministerin Christine Lagarde mit Blick auf den verheerenden Zusammenbruch der US-Bank.
http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/eu_will_einlagesicherung_auf_50000_euro_anheben_1.1054830.html
Tages-Anzeiger - Island steht vor Staatsbankrott
Eines der reichsten Länder der Welt ruft den Notstand aus: Die Regierung in Reykjavik hat heute die komplette Kontrolle über die Banken übernommen.
Es bestehe eine «reelle Gefahr», dass Island so stark von der Finanzkrise betroffen sei, dass am Ende der Staatsbankrott stehe. Das sagte Ministerpräsident Geir Haarde vor dem Parlament in Reykjavik. Jetzt hat die Regierung mit einem Eilgesetz die Kontrolle über alle Banken des Landes übernommen. Haarde kündigte als ersten Schritt den Verkauf von Auslandsaktivitäten der führenden Geldinstitute an.
http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmenkonjunktur/story/25047345
Tages-Anzeiger - Islands Fall gefährdet Europa
200'000 englische Kunden der isländischen Landsbanki können kein Geld mehr beziehen. Islands Not droht ganz Europa mitzureissen – weil seine Banken stark vernetzt sind.
http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Islands-Fall-gefaehrdet-Europa/story/18309567
icesave - Landsbanki- Login page
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http://www.icesave.co.uk
moneycab - Dr. Marc Faber: Globale Rezession hat längst begonnen
... „In Amerika Parallelen zu Zimbabwe“ „Der Nullpunkt könnte in den USA, ähnlich wie in Zimbabwe, in wenigen Jahren erreicht sein, wenn das Gelddrucken aufgrund von Hyperinflation nichts mehr bringt. Kaufen Sie deshalb keine Dollars, sondern lieber Gold, denn haben Sie keine Forderungen gegen irgendjemanden in ihren Bücher stehen,“ sagte Faber im Hinblick auf die amerikanische Finanzkrise. ...
http://moneycab.presscab.com/de/templates/?a=54286&z=3
DasGelbeForum - Leserbrief aus Tageszeitung - Wir brauchen ein neues Geldsystem
... Nach dem 11.Sept. 01 hat die amerik. FED den Geldmarkt mit 9 Bill. US-$ geflutet, um eine Rezession zu vermeiden. Leider gab es damals nicht genügend sichere Schuldner, die dieses Geld leihen wollten. Die Banken mussten auf unsichere Schuldner ausweichen, da wir sonst schon damals den Zusammenbruch erlebt hätten. Viele schreien jetzt wieder nach einer goldgedeckten Währung, doch das ist keine Lösung, denn Goldgeld ist auch immer Zinsgeld. Eine Lösung gibt es: Nämlich die Einführung eines weltweiten, umlaufgesicherten Geldsystems nach Silvio Gesell, das schon der Ökonom Keynes 1944 in Bretton Woods vorgeschlagen hat. Wird einem bewußt, wie unser Geldsystem konstruiert ist, so wird einem klar, dass ein Zusammenbruch unvermeidlich ist, der auch nicht durch Notkredite und Rettungspläne verhindert werden kann. Der Zusammenbruch wird eine weltweite Deflation und große Weltwirtschaftskrise zur Folge haben, bei der sehr viele Menschen alles verlieren werden. Im Anschluss kommt die Hyperinflation mit Währungsschnitt, bei der sich die Staaten entschulden. So war es immer und wird auch so bleiben, wenn das Geldsystem nicht geändert wird!
http://www.dasgelbeforum.de.org/board_entry.php?id=43525
Basler Zeitung - US-Regierung lässt sich von Goldman-Manager beraten
... Neel Kashkari soll vorläufig die neue Behörde für Finanzstabilität im Finanzministerium leiten, wie die Regierung von Präsident George W. Bush am Montag in Washington mitteilte. ... Der frühere Investmentbanker Kashkari wurde von Finanzminister Henry Paulson ernannt, der bis 2006 selbst Chef von Goldman Sachs war. Der 35-jährige Kashkari war im Finanzministerium bisher für internationale Angelegenheiten zuständig.
http://www.bazonline.ch/wirtschaft/unternehmenkonjunktur/story/17800827
[Anmerkungen initiative vernunft: Das Goldman Sachs Imperium hat sich die "USA" nun definitiv unter den Nagel gerissen. Gemeinsam mit dem "FED" wird die grösste Volkswirtschaft des Planeten (und alle mit ihr verwobenen) in die Hyperinflation gestürzt.]
Tages-Anzeiger - Lehman Brothers hätte niemals untergehen dürfen
... An Lehman wurde ein Exempel statuiert, die Bank wurde vom Fed und dem Finanzministerium ihrem Schicksal überlassen und brach zusammen. Die Folgen dieses Kollaps für die Besitzer der Obligationen schildert der «Economist» wie folgt: «Der Preis der Obligationen brach rasch auf 15 Cents per Dollar oder noch weniger ein, damit wurde über Nacht bei den Schuldnern mehr Geld vernichtet als bei den Aktionären über Monaten.» ...
[Anmerkung initiative vernunft: Die Opferung von Lehman gleicht einer Abrechnung innerhalb der (verfeindeten?) Eignerfamilien, die das "FED"
besitzen: Goldman Sachs vs. Lehman Brothers. Oder wurde gar Lehman für das Spielen dieser undankbaren Rolle "intern" grosszügig entschädigt...?]
Focus Online - IWF rechnet mit Billionenverlusten
Mittlerweile summierten sich die direkten Verluste weltweit auf 1,4 Billionen Dollar, hieß es in dem am Dienstag veröffentlichten IWF-Bericht zur Stabilität der globalen Finanzmärkte. Ein halbes Jahr zuvor war der IWF noch von 945 Milliarden Dollar ausgegangen.
http://www.focus.de/finanzen/boerse/finanzkrise/finanzkrise-iwf-rechnet-mit-billionenverlusten_aid_338861.html
6. Oktober 2008
Tages-Anzeiger - «Es brennt an allen Ecken und Enden»
Die internationalen Aktienmärkte sind zum Wochenbeginn massiv eingebrochen. Im Sog der Finanzkrise grassierten Rezessionsängste. ...
- Grosse Verluste bei den Grossbanken
- DAX eingebrochen
- Russland: zweistelligen Kursverluste
- Nikkei-Index auf Vierjahrestief
http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Es-brennt-an-allen-Ecken-und-Enden/story/26503805
Tages-Anzeiger - Papst: «Wer auf Geld baut, baut auf Sand»
... «Wer das Haus seines eigenen Lebens nur auf sichtbare und materielle Dinge - wie Erfolg, Karriere und Geld - aufbaut, der baut auf Sand», erklärte Benedikt weiter. Nur das Wort Gottes sei die einzig dauerhafte Realität, fügte er hinzu.
http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmenkonjunktur/story/18758318
[Frage initiative vernunft: Warum hat denn dem Papst seine Vatikan-Bank gerade letzte Woche eine Tonne Gold angekauft und eingelagert...? Sind womöglich die "spirituellen Führer" aller Christen (inkl. der "Reformierten", wie der Papst 2007 verkündete) selbst die grössten Materialisten?]
Link zum Gold-Kauf der Vatikan-Bank:
29. September 2008
Abendblatt.de - Finanzkrise - Vatikan investiert in Gold
http://www.abendblatt.de/daten/2008/09/29/944529.html
Bild - Grösste Bürgschaft der Weltgeschichte - Bundesregierung bürgt für 1600 Milliarden Euro
„Wir sagen den Sparerinnen und Sparern, dass ihre Einlagen sicher sind.“ Das Versprechen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (54,CDU) nimmt gigantische Ausmaße an! ... Mit ihrer Garantie für private Ersparnisse (Tagesgeld-, Giro- und Terminkonten) bürgt die Bundesregierung für eine Gesamtsumme von „deutlich mehr als 1000 Milliarden Euro“. Das sagte ein Sprecher des Finanzministeriums der „Süddeutschen Zeitung“. Die genaue Summe müsse aber noch geschätzt werden. Nach einer Statistik der Bundesbank betrugen die Einlagen privater Haushalte in Deutschland Ende 2007 knapp 1600 Milliarden Euro! Zum Vergleich: Der Bundeshaushalt 2008 umfasst 283,2 Milliarden Euro, die Neuverschuldung 2008 liegt bei 11,9 Milliarden Euro, die deutsche Staatsverschuldung bei 1500 Milliarden Euro. Bankenexperte Hans-Peter Burghof im „Bayerischen Rundfunk“: Die Garantie der Bundesregierung ist „die größte Garantie in der Weltgeschichte“. ...
http://www.bild.de/BILD/news/wirtschaft/2008/10/06/bundesregierung-buergt-fuer-knapp/1600-milliarden-euro-groesste-buergschaft-der-weltgeschichte.html
FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND - Bundeswehr-Einsatz - Regierung bricht mit einem Tabu
Bisher durfte die Bundeswehr nur zur äußeren Gefahrenabwehr eingesetzt werden. Künftig will die große Koalition deutsche Soldaten auch bei Gefahren im Inland einsetzen. Dafür soll das Grundgesetz geändert werden.
Die Spitzen von Union und SPD einigten sich darauf, die Bundeswehr auch im Inneren bei Notfällen einzusetzen. "Es wird eine Grundgesetzänderung geben", sagte Unions-Fraktionschef Volker Kauder nach der Sitzung des Koalitionsausschusses am Sonntagabend in Berlin. ... Die Verfassungsväter hätten dies aus historischen Gründen im Grundgesetz nicht vorgesehen, argumentierten die Sozialdemokraten. Hingegen hatten christdemokratische Innenpolitiker immer wieder auf eine Grundgesetzänderung gedrungen. Insbesondere Bundesinneminister Wolfgang Schäuble (CDU) gilt als hartnäckiger Verfechter für eine Erweiterung der Einsatzmöglichkeiten deutscher Soldaten.http://www.ftd.de/politik/deutschland/:Bundeswehr-Einsatz-Regierung-bricht-mit-einem-Tabu/422275.html
FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND - Kolumne - Christian Schütte: Die Logik des Notstands
In der Finanzkrise soll der Staat nun als letzter Retter helfen. Sein Vorteil ist nicht, dass er klüger ist als die Privaten, sondern dass er selbst die Regeln setzt.
Wenn überhaupt noch jemand diese Finanzkrise entschärfen kann, dann der Staat. Darüber sind sich inzwischen fast alle politischen Lager einig. Und fast immer wird darin auch so etwas wie ein ideengeschichtlicher Epochenbruch gesehen: Der reine Markt ist gescheitert, der starke Staat muss wieder her.
http://www.ftd.de/meinung/leitartikel/:Kolumne-Christian-Sch%FCtte-Die-Logik-des-Notstands/422039.html
Zeitpunkt - Die grosse Abschreibung
Das umstrittene 700-Milliarden-Hilfspaket kauft uns nicht mehr als eine kurze Denkpause, wie wir mit dem umgehen wollen, was uns noch bevorsteht.
- Das Kredit-Geld, das wir seit knapp hundert Jahren haben, hat zwei grosse «Vorteile» und zwei entscheidende Nachteile
- Den Wissenden an den Schalthebeln ist der marode Zustand unseres Finanzsystems längst bekannt
- Jetzt haben die Chinesen mal den Tarif durchgegeben
http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/die-grosse-abschreibung.html
Zeit-Fragen - Wie weiter in der Finanzkrise?
- Leerverkäufe und Derivate-Politik
- Kriegskosten
- Dollarwillkür
- Deregulierung: die Entmachtung des Staates zugunsten der Finanzkonzerne
- Unkontrollierte Bankriesen
- Insider-Informationsmanipulationen: ein Milliardengeschäft für wenige
- Chancen für einen echten neuen Anfang
http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2008/nr41-vom-6102008/wie-weiter-in-der-finanzkrise/
5. Oktober 2008
Spiegel Onine - Merkel stellt Komplettschutz für Spareinlagen in Aussicht
Die Bundesregierung hat angesichts der sich verschärfenden Bankenkrise erstmals eine Komplettgarantie für private Spareinlagen in Aussicht gestellt. "Wir sagen den Sparerinnen und Sparern, dass ihre Einlagen sicher sind", sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel am Sonntag in Berlin. Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) betonte: "Ich möchte unterstreichen, dass (...) wir dafür Sorge tragen wollen, dass die Sparerinnen und Sparer in Deutschland nicht befürchten müssen, einen Euro ihrer Einlagen zu verlieren."
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,582283,00.html
[Anmerkung: Dieses "Versprechen" verspricht etwas, wofür am Ende der Inhaber der Spareinlagen (der Steuerzahler) für sich selber haften soll. Das Geld für die Spareinlagen ist demnach zu schliessen wohl bereits nicht mehr vorhanden, da anderweitig verwendet, z. B. in einer der schon zahlreichen Krisen in der EURO-Zone. Zweitens sind allein solche "Versprechen" absolut alarmistisch zu bewerten, denn sonst müssten sie nicht abgegeben werden von Politikern, die bekanntlich noch nie für etwas "haftbar" gemacht wurden. ]
Spiegel Online - MERKELS GUTHABEN-GARANTIE - Alles auf die Sparcard 100
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,582308,00.html
The Information Space... - DIE ZENTRALISIERUNG DER WELT
Von Steven Black
... Ohne einen starken Mittelstand konnte schon bisher in der Geschichte eine Demokratie nicht entstehen, nicht überleben. Ein starker selbstverantwortlicher Mittelstand ist ebenso die Voraussetzung einer starken Demokratie, wie umgekehrt auch die Demokratie das politische Freiheitssystem für das Überleben eines selbstverantwortlichen Mittelstandes ist. Die sogenannte Globalisierung, hat den Mittelstand nahezu ausradiert. Sie ermöglichte die Verlagerung der "Macht aus dem Volk" über NGOs, die zwar nichtstaatlich sind, aber mit politischer Macht ausgestattet wurden, zugunsten der staatlichen und regierenden Eliten. Die Aufhebung nationaler Grenzen erschwert nicht nur wahre demokratische Prozesse, und die nationale Identität -diese Entwicklung ist schleichend eingetreten, und hat die nationalen Staaten entmachtet, und ihre Bürger erosiert.. Wir konnten zusehen, wie sich eine Zentralisierung aufbaute, die von oben - ohne jeglich nennenswerte Willensäußerung des Volkes ihre Anordnungen herausgab. Wir leben tatsächlich in einer Walt Disney Version von Demokratie, eine Hollywoodversion von wahrer Demokratie.. ... Angefangen von den Vereinten Nationen und ihren zahlreichen Unterorganisationen über den internationalen Währungsfonds, die Weltbank und die Welthandelsorganisation, die NATO oder den ASEAN-Pakt als regionale Ordnungsmächte bis hin zur supranationalen Europäischen Union, der Südamerikanischen Union, Mittelmeerunion und Asiatischen Union.. Und nun, können wir die letzten zuspitzenden Ereignisse sehen, die den Aufstieg zu einer Weltdiktatur über die Finanziellen Strukturen ermöglichen soll, nicht offen, sondern verdeckte Weltherrschaft über die Geld und Wirtschaftskreisläufe.. ... Paulson war Vorsitzender und oberster Direktor von Goldmann Sachs - einem Rothschild Tochterunternehmen. Die letzte Woche hat klassisches Neue-Weltordnungsverhalten gezeigt, dh. Hegelianischer Dialektik: 1. These: Ein Problem erstellen, d.h. Über-Ankurbelung der Wirtschaftsaktivität durch billige Kredite ohne Sicherheit - im Hinblick auf die Schaffung wahnsinnig steigender Immobilienpreise - und "Nutzung der "Freiwerte" Ihres Hauses! 2. Antithese: Kredite einziehen, dann ein paar Banken Pleite machen lassen, um einen Zusammenbruch der Immobilienpreise zu erwirken. Die Steuerzahler die Zeche für die Verluste zahlen lassen - und die skrupellosen Finanziers der Neuen Weltordnung haben sich auf unsere Kosten unglaublich bereichert - und können jetzt obendrein unsere Häuser für einen Bruchteil ihres Realwertes kaufen. 3. Synthese: Jedermann wird nach Durchführung des Programms der Neuen Weltordnung schreien: Zentralisierte Regierung der Finanzen weltweit - wie Die Neue Weltordnungsbankiers schon die multinationalen Gesellschaften regieren. Dies ist im Prinzip dasselbe, was John D. Rockefeller und JP Morgan 1929 im Rahmen des Wall Street Crash machten. Wer das Geld dieser Welt kontrolliert, ist der Herrscher der Welt! Wie Nathan Rothschild einmal sagte: "Es ist mir egal, was für eine Marionette auf dem Thron Englands sitzt, im Reich wo die Sonne nie untergeht. Der Mann, der die britische Geldmenge kontrolliert, steuert das British Empire, und ich kontrolliere die britische Geldmenge." David Icke hat dafür den Begriff, PROBLEM-REAKTION-LÖSUNG gefunden.. Erschaffe ein Problem, heize die Reaktion darauf an, und nenne die "Lösung", sobald alle reif geklopft sind dafür..
http://blacksnacks13.spaces.live.com/blog/cns!BD779161601D08D0!3404.entry
[Anmerkungen initiative vernunft: Dies ist nicht etwa wieder eine der vielen zirkulierenden Verschwörungstheorien; Nein! Die vom Autor dargelegten Mechanismen gehören zur aktuell vor unseren Augen ablaufenden Verschwörungspraxis - eine Praxis der absoluten Ausbeutung, die über Jahrzehnte äusserst "erfolgreich" und "gewinnbringend" gegenüber der "Dritten Welt" angewandt wurde. Aber dieses mal hat das Machtkartell nicht weniger als die ganze Welt auf ihrem Einkaufszettel.]
4. Oktober 2008
Neue Solidarität - LaRouche: Bankenrettungspaket kann neue Französische Revolution auslösen!
„Wir sind in eine Zeit eingetreten, wie Sie sie bisher noch nie in ihrem Leben erlebt haben. Tatsächlich gibt es in der gesamten modernen, europäischen Geschichte in ihrer globalen Verbreitung nichts, was mit dem vergleichbar wäre, was derzeit weltweit und auch in den USA geschieht... Wir stehen vor einem völligen Kollaps des gesamten Planeten in ein neues finsteres Zeitalter.“ ... „Wir stehen vor einer globalen Hyperinflation wie der, die Weimar-Deutschland im Oktober 1923 traf. Wenn man anfängt, über 700 Mrd. $ zu reden, dann über eine Billion, dann zwei Billionen, dann drei Billionen und dann sieben Billionen für ein Rettungspaket - das ist die Richtung, in die wir uns bewegen - dann redet man über ein Weimar-artiges Platzen des gesamten internationalen Währungs- und Finanzsystems! Und das Problem ist, daß die Rettungsmethode selbst die treibende Kraft dieser globalen Hyperinflation ist!“
http://www.solidaritaet.com/neuesol/2008/41/webca.htm
[Hervorhebung initiative vernunft]
MM News - Schwärzer gehts nicht
Muss bald der System-Reset-Button gedrückt werden? Hedgefonds Legende Robertson: "In 10 Jahren wird, wer auch immer noch auf diesem Planeten am Leben ist, wieder effektiv von vorn anfangen müssen."
... "Wo endet es?" wurde Robertson gefragt, und er sagte, "Vollständiger globaler Zusammenbruch." Nicht einfach nur wirtschaftlicher Zusammenbruch, sondern vollständiger Zerfall der gesamten Infrastruktur und aller öffentlichen Strukturen, auch der Regierungen. Totaler, völliger Zusammenbruch. Das ist letzten Endes ein Kollaps in gigantischer, epischer Dimension. ... Julian Robertson macht das 'Bush-Cheney-Regime', wie er es nennt, für all das verantwortlich. ... Er sagte, "noch wichtiger, und ich überlege, wie wir das hier einbeziehen, beziehungsweise wie wir den Leuten erklären, in welchen außergewöhnlichen Zeiten wir leben, und wie der Grundstein für die Zerstörung des Planeten durch die Bushonian-Kabale in den Jahren 1980 bis 1992 gelegt worden ist, und dann ab 2001 die wirtschaftliche Liquidität des Planeten effektiv zerstört hat." ...
http://www.mmnews.de/index.php/200810041200/Gold-Silber/Schwarzer-gehts-nicht.html
[Anmerkung initiative vernunft: Das CNBC-Interview mit Julian Robertson, dem Gründer des ehemals Welt-grössten Hedge Fonds "Tiger Managment", stammt vom Mai 2005 (!). ]
3. Oktober 2008
NZZ - Weiter Unsicherheit um das US-Rettungspaket
Während die Finanzmärkte dringend auf eine Entscheidung aus Washington warten, gibt es aus dem Kongress verwirrende Aussagen über den Banken-Rettungsplan.
Parlamentspräsidentin Pelosi sagte, es werde nur abgestimmt, wenn die Verabschiedung sicher ist. Dem stehen aber neue Vorschläge der Republikaner entgegen. ... Der Internationale Währungsfonds (IWF) warnte, es gebe eine «grosse Wahrscheinlichkeit», dass die USA mit einer einschneidenden Verlangsamung des Wirtschaftswachstums und einer der gravierendsten Finanzkrisen der Geschichte konfrontiert sein werden.
http://www.nzz.ch/nachrichten/international/weiter_unsicherheit_um_das_us-rettungspaket_1.1004870.html
[Hervorhebung und Anmerkung initiative vernunft: Es wird also nur abgestimmt, wenn eine Annahme als sicher gilt - so etwas schimpft sich "Demokratie"...]
2. Oktober 2008
Spiegel Online - Bundesregierung sträubt sich gegen besseren Kleinsparer-Schutz
Das Misstrauen wächst: Deutsche Kleinsparer sorgen sich zunehmend um ihre Bankguthaben. Irland, Großbritannien und die USA wollen ihre Garantiezusagen für Guthaben verbessern - die Bundesrepublik weigert sich bisher. Die Regierung geht dabei ein hohes psychologisches Risiko ein.
In normaleren Zeiten hätten Kunden wohl fluchend oder Schulter zuckend die Bank verlassen. Doch dieses Mal macht sich gleich Misstrauen breit: In 150 Sparkassenfilialen in Nord- und Ostdeutschland streikten am Donnerstagmorgen die Geldautomaten für mehrere Stunden - wegen eines Stromausfalls, wie ein Sprecher versichert. Sparkasse in Erfurt: In 150 Filialen gab es kein Geld mehr am Automaten - wegen eines Stromausfalls "Der Run hat begonnen", erklärt ein Blogger auf der Webseite hartgeld.com dennoch. "Die Geldautomaten dürften leer sein." Wild wird auf der Seite über die Hintergründe anderer technischer Pannen spekuliert: Vor zwei Tagen gab es doch Probleme beim Online-Banking der Deutschen Kreditbank. Bei der Postbank zickten Anfang der Woche die Computer an vielen Schaltern. Geld wurde trotzdem ausgezahlt - die Postbank, versichert zudem, es habe "definitiv keine Liquiditätsschwierigkeiten" gegeben, nur ein Software-Problem. Auch eine Sprecherin der Deutschen Kreditbank betont: Die Schwierigkeiten beim Internet-Banking beruhten auf einem EDV-Problem. Helfen werden die Beteuerungen wenig. Immer mehr deutsche Sparer bangen um ihre Einlagen. Das merkt auch Dirk Schiereck, BWL-Professor an der Technischen Universität Darmstadt. Im Radio beantwortet er oft Fragen von Zuhörern - und ist erschrocken. "Gerade ältere Leute haben ihr Konto schon leer geräumt." ... Andere Regierungen sind bereits aktiv geworden. In Irland sicherte Finanzminister Brian Lenihan eine Bürgschaft von bis zu 400 Milliarden Euro für die Einlagen großer Geldhäuser bis 2010 zu - eine Summe, die etwa dem Zweieinhalbfachen des Bruttoinlandsprodukts entspricht. ... Wenn aber der im Internet vermutete Run auf die Banken wirklich einsetze, könne es zum Schlimmsten kommen: Zu einer Pleite-Serie, sagt Schiereck. "Und das kann dann kein Sicherungssystem mehr auffangen. Auch kein staatliches."
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,581955,00.html
[Hervorhebung initiative vernunft]
Tages-Anzeiger - Lehman-Pleite: 70 Milliarden Dollar verschollen
Wie viel Geld auf dem Spiel steht, ist unklar. PriceWaterhouseCoopers, die Lehman-Konkursverwalterin in Grossbritannien, macht keine Angaben dazu. Bekannt ist nur, dass PWC versucht, 8 Milliarden Dollar an liquiden Mitteln zurückzubekommen, die die US-Muttergesellschaft Lehman vor ihrem Kollaps aus ihrer britischen Tochter abgesaugt hat. ... Wie viele Hedge-Fonds von der Lehman-Pleite betroffen sind, weiss niemand. Medienberichten zufolge befinden sich darunter bekannte Namen wie GLG, Augustus Asset Management, Brevan Howard Asset Management und Ramius. Ihr Problem: Ihre Wertschriften sitzen fest. Womöglich haben sie mit deren Transfer zu Lehman sogar ihre Eigentumsrechte verwirkt, schreibt die Konkursverwalterin PWC. Experten befürchten, dass es nun zu einer Panikreaktion unter Hedge-Fonds kommen könnte. Gemäss dem Nachrichtendienst Dow Jones versuchen über tausend Hedge-Fonds, ihre Wertpapiere von ihren Prime-Brokern zurückzuziehen, um so ihre Risiken wieder in den Griff zu kriegen.
http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/LehmanPleite-70-Milliarden-Dollar-verschollen/story/31798526
[Anmerkungen: ...wenn die Mutter die eigene Tochter betrügt... und: ...wer Händel mit dem Teufel treibt...]
Ein Auswahl an "Bankenproblemen", die ab 2. Oktober 2008 in Deutschland aufgetreten sind:
Zum Beispiel:
DKB Internet Banking - "Temporärer Ausfall" des Internet Banking

Mögliche "Erklärungen" zu Pannen und Ausfällen dieser Art:
hartgeld.com - Marderinvasion
http://hartgeld.com/filesadmin/pdf/Weck-Marderinvasion.pdf
mdr.de - Technische Panne - Totalausfall bei ostdeutschen Sparkassen
http://www.mdr.de/nachrichten/5810760.html
MMNews - 150 Sparkassen ohne Geld
Wegen eines angeblichen Stromausfalls ging heute bei vielen Sparkassen gar nichts mehr. Auch die Notstromversorgung für ein Rechenzentrum sei ausgefallen. Tausende Geldautomaten lahmgelegt. Viele Kunden befürchteten angesichts der Bankenkrise schon das Schlimmste. Doch angeblich verhinderte nur ein Stromausfall, dass an Tausenden Geldautomaten kein Geld herauskam, Onlinebanking blockiert war und keine Überweisungen mehr getätigt werden konnten.
http://www.mmnews.de/index.php/200810021180/MM-News/150-Sparkassen-ohne-Geld.html
Das Erste - Scheibenwischer - "Vertrauen" ins Finanzsystem
Min. 23:45 bis 30:10
http://mediathek.daserste.de/daserste/servlet/content/988676?pageId=487872&moduleId=317206&categoryId=&goto=1&show=
1. Oktober 2008
NZZ - «Das Rettungspaket kommt noch diese Woche»
NZZ: Es kommt also diese Woche noch zur Verabschiedung eines Rettungspakets?
Beat Wittman von Julius Bär: Ja, ich bin der festen Überzeugung, dass es noch diese Woche zu einer Verabschiedung kommt. Wenn das nicht geschieht, wird es mit der Kurserosion an den Kapitalmärkten weitergehen. Der Kapitalmarkt wird so lange erodieren, das Vertrauen wird so lange erodieren, bis eine Lösung auf dem Tisch ist. Der Kapitalmarkt wird eine Lösung von den politischen Akteuren erzwingen.
[Hervorhebung initiative vernunft: Die Hochfinanz gibt offen zu, dass sie jederzeit den Staat, die Bürger, die Steuerzahler nach ihrem Gusto erpressen können und dies auch tun, bis die neuen Bedingungen akzeptiert sind.]
http://www.nzz.ch/finanzen/nachrichten/das_rettungspaket_kommt_1.968216.html
Tages-Anzeiger - UBS, CS: Bern rüstet sich für den Notfall
Im eidgenössischen Parlament soll noch diese Woche eine Eingreiftruppe gebildet werden, die dem Bundesrat im Falle einer dramatischen Verschärfung der Finanzkrise zur Seite steht.
http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmenkonjunktur/story/26823203
Tages-Anzeiger - UBS-Aktienpaket im Wert von 1,5 Milliarden verschollen
... Als Reaktion auf den Fall Lehman haben Hedge-Funds weltweit die Verträge mit ihren Prime Brokern überprüft. Einzelne verlangten Nachbesserungen. Viele sind bereits zu sicheren Adressen geflüchtet und haben ihre Geschäftsbeziehung mit den beiden zuletzt verbliebenen US- Investmentbanken aufgelöst. Dieser Auszug war einer der Gründe, weshalb Morgan Stanley in die Bredouille kam und sich an die Brust des japanischen Bankenmultis Mitsubishi UFJ Financial werfen musste. Die Profiteure dieser Entwicklung sind Globalbanken wie UBS oder Credit Suisse, sagen Experten übereinstimmend. Sie konnten wie JP Morgan Chase, Deutsche Bank und Barclays Capital in den letzten Wochen lukrative Kunden aus der Hedge-Funds-Szene übernehmen.
http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/UBSAktienpaket-im-Wert-von-15-Milliarden-verschollen/story/16124715
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http://initiativevernunft.twoday.net/stories/5368331/
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