> Zur aktuellen Geld- und Weltwirtschaftskrise

initiative vernunft sucht nach Menschen-würdigen Auswegen aus der aktuellen Geld- und Bankenkrise. Die Krise droht zu einer veritablen Wirtschaftskrise auszuwachsen, wenn nicht sehr bald die richtigen Weichen gestellt werden. Bleibt die Frage, welche Weichen müssen neu gestellt werden?

Wir meinen, die Frage des Zinses ist sehr zentral.


“Ich habe bisweilen den Eindruck, dass sich die meisten Politiker immer noch nicht darüber im Klaren sind, wie sehr sie bereits heute unter der Kontrolle der Finanzmärkte stehen und sogar von diesen beherrscht werden.”
Hans Tietmeyer 1989 in Davos


Lesen und kommentieren Sie unseren initiative vernunft Beitrag Nr. 22.


> Zur aktuellen Geld- und Weltwirtschaftskrise
Andreas-W2

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D ie aktuelle Krise hat für jede und jeden sehr deutlich die ersten sichtbaren Dimensionen und Tragweiten des organisierten, globalen „Geld”-Betrugs (1) aufgezeigt, der mit der „Subprime-Hypotheken”-Eiterbeule in den USA offiziell seinen neueren Lauf nahm.

Beginnen wir mit einem uns nahe liegenden Beispiel aus Schweizer Sicht: Der Zusammenbruch des globalen, zu hoch gebauten Finanzkartenhauses reicht nun akut bis in den zentralsten Tresor der Schweiz hinein: Bis zur Schweizerischen Nationalbank (SNB), welche eigens eine Zweckgesellschaft auf Cayman Island in der Karibik (!) gründet, um dem Schweizer Bankenflaggschiff UBS über 60 Milliarden „faule Eier“ (2) abzunehmen. Die UBS konnte offenbar nur noch mit einer eigens dafür konstruierten „bad bank“ aus der Todeszone geschafft werden.


Die „faulen Eier“ stinken nun nicht nur seit vorgestern dem verdonnerten Schweizer Steuerzahler, nein, sie drohten zuvor sogar, die grundsoliden KMU’s zu vergiften, die seit jeher getreu die realen Werte schaffen, an denen sich das Bankenkartell mit seinen „Finanzinstrumenten“ so gerne vergreift und darauf all seine „derivaten“ Blasen (3) aufbaut.

Das Aufblähen solch irreal riesiger Geldblasen, die – für sich allein genommen – keine wirklichen Werte darstellen können, ist im geschickten Aufbürden surreal hoher Schulden begründet (4) . Der ständige Zwang zum Debitismus und der Zinseszins sind der Stoff, woher die Hochfinanz ihren Allmacht-Traum bekommt: Die leise Kontrolle aller Regierungen und somit aller Bürger auf dem Globus. Die Regierungen können die stetig wachsenden Schulden nur dadurch besichern, indem sie die Steuer- und Abgabenhoheit auf ihre eigenen (ehemals freien) Bürger ausüben. Mit anderen Worten werden wir Menschen, die wir im Vollbesitz unserer kreativen Arbeits- und Schöpferkraft sein sollten, dadurch erzwungenermassen unablässig „monetisiert“ – oder klarer ausgedrückt: versklavt.

Auf diese kaum zu durchschauende, „magische“ Weise haftet schliesslich jeder Sparbuchbesitzer in seiner gleichzeitigen Rolle als Steuerzahler selber für seine eigenen Spareinlagen. Keine Regierung kann für die System-erhaltenden, Banken-freundlichen (Eil-)Beschlüsse, wie sie nun auffallenderweise – nur um Tage verschoben – zeitgleich in allen industrialisierten Staaten ablaufen, belangt werden. Die neueste „Staatshilfe“ riskiert allein für die UBS ein Mehrfaches dessen, was der Rest der noch nicht dezimierten Bauern im Land an Subventionen, die beschimpften „Scheininvalide” oder die von der „Überalterung bedrohte” Altersvorsorge brauchen, oder etwa was der „Fall” der Swissair auslöste. Die Rettung der UBS wurde von SNB und Eidg. Bankenkommission (EBK) im Stillen (und wohl seit langem) vorbereitet, um dafür umso schneller und überraschender selbst an der modellhaften „Direkt-Demokratie Schweiz“, am Parlament – den gewählten Vertretern des Volkes – vorbei beschlossen zu werden. Unwiderrufbar, ohne die geringste Möglichkeit eines Referendums, und darum am Volk vorbei, das dafür zur „Belohnung“ in der Rolle des „letzten Bürgen“ das finanzielle Risiko tragen darf. Jeder Casino-Spieler weiss: Die Bank gewinnt immer!

Sowenig wie die Regierung für „Rettungspakete” haftet und einsteht, sowenig haftet der Chef der UBS dafür, dass seine Bank auch noch dann 12 Milliarden Franken Boni auszahlte, als die Bilanz schon tiefrot war. Ebenso überheblich streitet z. B. die Credit Suisse jegliche juristische Haftung ab für ihr aggressives „Unter-das-Kleinanlegervolk-Bringen“ von „100 %-Kapitalschutz“-Anlagen der Emittenten-Bank Lehman Brothers, die zwecks weltweiter Aufschreckung der Politiker vom U. S. Treasurer und ehemaligen Chef von Goldman Sachs genau eingeplant in den Konkurs fallen gelassen wurde.

Im ganzen Ausmass sehen wir nichts weniger als einen „organisierten Betrug“ vor uns, der eine beschleunigte Umverteilung der Vermögen von unten nach oben nach sich zieht. Diese nun eingeläutete Umverteilung ist eines der Hauptziele eines möglichst geheim gehaltenen Planes, der sich ganz harmlos „Agenda 21“ (5) nennt. Ein weiteres Ziel dieses den Weltkonzernen und zentralistischen Machtgebilden gegenüber freundlich gesinnten Planes ist die schleichende Auflösung demokratischer, dezentraler Strukturen und die Zersetzung des gesellschaftlichen Zusammenhalts direkt an der Wurzel: in der Familie. Der Plan hat auch „Grosses” vor: Ganze Nationen und Länder, die freie Werte wie Selbstbestimmung und Selbstversorgung hochhalten, sind abzuschwächen, indem sie zu Schuldner und Zinsknechte zu degradieren sind. Was wäre da nicht wirkungsvoller (und tödlicher) als eine plötzliche, weltweit grassierende Kreditklemme, nachdem über Jahrzehnte äusserst erfolgreich und lückenlos alle Staaten (und ihre Bürger und Steuerzahler) zu zinspflichtigen Schuldnern gemacht wurden?

Nach Verflüchtigung des Nebels des ersten Krisenschubes lässt sich langsam das erschreckende Ausmass des angerichteten Chaos erahnen: Eine völlig neue, globale Finanz- und Handelsordnung nach den Vorstellungen eines namenlosen Machtkartells, dessen Kräfte still und unsichtbar, dafür umso wirkungsvoller unser wirtschaftliches Leben bestimmen. Die Überbringer dieser Heilslehren und „Neuen Weltordnung“ sind die medial pausenlos hochgefeierten Spitzenpolitiker, die sich nicht scheuen, sich uns gegenüber als die „entschlossenen Durchgreifer” und „Retter” auszugeben.

Das natürliche Verlangen der Menschen, sich aus dem Geld – aus der zuziehenden Schulden- und Zinsschlinge – zu befreien, erwacht umso stärker, desto wilder die Banken- und Kreditkrise veranstaltet wird und in den Alltag herein wütet: Es tauchen unangenehme Fragen auf: Warum müssen der Staat, die Banken und das Volk sich bei ihrer eigenen Zentral- oder Nationalbank zuerst verschulden, um an das heranzukommen, was die Menschen zum effizienten Tauschen ihrer Arbeit und Leistungen benötigen? Warum darf allein schon für das Zirkulieren des dazu benötigten Tauschmittels – also des Geldes, das seinem reinen Zwecke gemäss nichts anderes und nichts weiter als das Wirtschaften der realen Güter ermöglichen soll – mit dem Trick der Erhebung eines Zinses zusätzliches Geld erzeugt werden? Wer kam auf die unsägliche, gierige Idee, aus dem Tauschmittel ein eigenes „Produkt“ zu „gewinnen“? Warum nur hat der Genfer Reformator Calvin das Tausende Jahre bestehende Zinsverbot (6) aufgehoben? Wer hat es den Geldleihern gesetzlich verankert erlaubt, das x-fache an Kredit zu schöpfen als dass sie Eigenkapital besitzen?

Für jede durch den Zins bedingte „Vermehrung” des Geldes, der Auftürmung von Schulden, braucht es eine ebenso grosse Ausweitung der Leistungen, der Güter und Handelsvolumen, der Ressourcen, sonst droht Wertzerfall des Geldes durch Inflation. Die Natur zeigt uns in einfacher Weise die natürlichen Grenzen auf. Unnatürliche Übernutzungen und Übertreibungen – also ständiges Wirtschaftswachstum – lassen sich aber nicht ewig über einen bestimmten Wendepunkt der langen, wiederkehrenden Konjunkturzyklen (7) hinaus künstlich, unnatürlich, aufrecht erhalten, was „neo-liberale”, „Think-Tanks”-hörige, hoffnungslos verschuldete Regierungen jedoch schon seit länger als zehn Jahren immer verzweifelter versuchten. Aber auch „die Linke” muss erkennen, dass mit vielfältigsten Ansprüchen an den Staat, dieser und seine Bürger als „ewige Schuldenmacher” dem Bankenkartell ans Messer geliefert wurden.

Niemand weiss so recht, wie man den Knoten lösen könnte. Je länger aber das Problem ausgesessen wird, desto einschneidender und brutaler wird wohl die Schlussabrechnung werden. Um diese Zusammenhänge weiss das Machtkartell; und es hat auch vorbestimmt, wer die Rechnung für die säuberlich geplanten und durchgezogenen Exzesse zahlen muss: Restlos wir alle! Mit unserem Volks- wie privatem Vermögen und mit unseren Freiheitsrechten. Davon ausgenommen ist selbstverständlich, wie sich das für die „selbsternannte Elite” gehört, das Machtkartell selber, das gerade durch das angerichtete Chaos noch einflussreicher wird und dadurch gnadenlos seine schon vor langem unsinnig und unmenschlich gewordene, rein materielle Macht zementiert. Die auf der Bühne dieses hässlich gewordenen „Welttheaters” stehenden Marionetten beteuern derweil drehbuchmässig die beschwichtigenden Standarderklärungen, ohne dabei rot zu werden; zunächst noch: „Es besteht nicht der geringste Anlass zur Beunruhigung, alle Gelder und Einlagen sind sicher!”; dann, wenn die Misere für alle offensichtlich geworden ist: „Das Ausmass der Krise hat uns alle überrascht. So eine enorme Dynamik der Märkte konnte niemand voraussehen“. Passen Sie also gut auf, wenn schon bald die euphorische Rede sein wird von einer notwendigen „Neuen Welt(wirtschafts)ordnung“ oder gar von einer „Neuen Weltwährung“ (8) . Eine solche neue Währung könnte uns, wenn wir den zentralen Steuerungs- und Überwachungswahn dahinter nicht erkennen, sprichwörtlich unter die Haut gehen – als Chip.

Bleiben wir in der Gegenwart, die ist schon erschreckend genug: Simbabwe z. B. leidet inzwischen unter einer Rekord-Hyperinflation von 231 Millionen Prozent. Für einen gewöhnlichen Einkauf auf dem Gemüsemarkt muss der Käufer ein stattliches Gewicht an Papiergeld-Notenbündeln von ca. 20 kg mit sich tragen. Der zu entrichtende Kaufpreis wird mit der Waage abgewogen, längst nicht mehr abgezählt. Und Island ist wegen „seiner“ Banken innerhalb nur einer Woche zahlungsunfähig geworden. Das EWR-Inselvolk musste sich kurzerhand an den IWF verdingen, um nicht in den totalen Staatsbankrott und in die Armut zu fallen. Einem „rettenden” EU-Beitritt stünden die Isländer nun nicht mehr so ablehnend gegenüber... In einer veritablen Krise, wie dieser, fallen offensichtlich alle Tabus.

Die Eurozone-Staaten am Mittelmeer sind finanziell eigentlich schon im Jenseits angelangt, und Deutschland, als traditionell stärkster Beitragszahler, blutet auf der Intensivstation für die bankrotten EU-Stiefschwesterstaaten langsam aus. Schaut das „Euroland” seinem langsamen Tod in die Augen? Steigt danach der „Globo“, „Global“, „Mundo“, „Eartha“ oder „Terra“ wie ein Phoenix (9) als neues Weltgeld aus der Asche des abgebrannten Währungssystems auf?

Was kommt da für ein „Finanz-Tsunami” auf uns zu? Nach neuesten Warnungen, drohen in Kürze ebenfalls das Kreditkartenwesen und die Akkreditive für die grossen Schiffsladungen, somit die Stütze des weltumspannenden Handels, zusammenzubrechen. Warum nur? Und, warum gerade jetzt? Ja, welcher Kaufmann traut seinem Handelspartner in Übersee denn noch uneingeschränkt, wenn sogar die Banken untereinander sich nun seit gut einem Jahr auch nicht mehr über den Weg trauen und so – ob gewollt oder nicht – den Interbankenhandel zum Austrocknen brachten? Die Zentralbanken können seit über zwölf Monaten „pumpen“ und „stützen” solange und soviel sie wollen; der Interbankenhandel ist nicht mehr aus seinem Koma aufgewacht. Kenner fragen sich, ob das Koma womöglich künstlich sei. Ein Echo der Zeit-Bericht (10) von Radio DRS rückte die Begrifflichkeiten ins richtige Licht und warnte davor, die aktuelle Finanzkrise mit etwa natürlichen Katastrophen wie „Finanz-Tsunami“ oder mit medizinischen Extremkrankheiten wie „wuchernder Tumor“ oder als „Krebs“ zu bezeichnen, da die aktuelle Situation ja von Menschen gemacht sei. Ein anderer Radio-Kommentator legten den Finger auf die richtige Wunde und wies darauf hin, niemand könne derzeit in diese „black box” des Interbankenhandels schauen und beurteilen, warum die Banken sich gegenseitig keine Kredite mehr gewährten. Die Tatsachen sprechen derweil für sich: Das Vertrauen der Banken untereinander ist zerstört. Womöglich auf Geheiss von jemandem, der die „black box“ erfunden und erschaffen hat?

Das globale Schuldenrad kommt nun dank des baldigen, völligen Zusammenbruchs zu einem abrupten und völligen Stopp. Das ist die Gelegenheit, inne zu halten, daraus als Menschheit klüger zu werden und aus dem Tretrad der menschenfeindlichen „Zinswirtschaft“ auszusteigen. Auszusteigen aus dem Zins und seiner ungeahnten Zerstörungskraft (11) , Auszusteigen aus einem Stress und einem Zwang, den wir Menschen uns selber aufgebürdet haben, dieses Zerstörungswerk geschehen liessen und es seither nicht wirklich hinterfragt und durchschaut haben.

Ein Wirtschafts- und Geldsystem, das dem Menschen dient, ist dringend angesagt. Und nicht – womöglich noch über den Weg der Hyperinflation – die stupide Wiederauflage des alten Mechanismus, der die Menschen unterjocht und ausgepresst hat. Hoffentlich sieht das aktuelle Machtkartell ein, dass die Evolution den Schritt in die friedliche Befreiung und die gleichberechtigte Souveränität aller Menschen nun für gekommen hält.

Helfen Sie mit, eine befreiende, lebensförderliche Sicht unserer Zukunft zu finden, umzusetzen und im gesamtgesellschaftlichen Zusammenhang zu verwirklichen. Denn es gibt keine Alternative:

Weder Mutter Erde noch der Mensch würden die Fortsetzung der bisherigen Lebenslügen ohne weiteren – sehr wahrscheinlich irreversiblen – Schaden überstehen.


initiative vernunft wird zur Findung einer geeigneten Zukunftssicht konkrete Lösungsansätze als zu bedenkende und zu behandelnde Impulse veröffentlichen und zur breiten Diskussion einbringen. Bleiben Sie mit uns dran an diesem zentralen Thema, das zweifellos gesellschafts- und ordnungspolitische Dimension hat.

Redaktion initiative vernunft


Fussnoten:
  • (1) Video-Animation in drei Teilen „Wie funktioniert Geld?”, Teil 1 http://www.youtube.com/watch?v=9BrLrwbkQWQ, Teil 2 http://www.youtube.com/watch?v=aK2yZlHk4cA, Teil 3 http://www.youtube.com/watch?v=0VOtdQrCoyk
  • (2) Zusammen mit den bisherigen, in Qurtalsscheiben „schmerzhaft kommunizierten“ Abschreibern von 40 Mia. hatte sich demnach allein bei der UBS ein „toxic waste“ von mehr als 100 Mia. Schweizer Franken angehäuft – eine „Sondermülldeponie“ sondergleichen.
  • (3) Alan M. Greenspan weigerte sich, den Derivate-Markt zu regulieren. In der Folge verfünffachte sich das Volumen der Derivate-Kontrakte von 106 Billionen im Jahre 2002 auf 531 Billionen (trillions) USD im Jahre 2008. „Growth of a Complex Market”, The New York Times, http://www.nytimes.com/imagepages/2008/10/09/business/09greenspan.graphix.ready.html
  • (4) Die Schuldenuhren weltweit zeigen rasend anwachsende Schuldentürme. Erst kürzlich musste die nationale Schuldenuhr in New York behelfsmässig um eine Zehnerstelle erweitert werden, um den Rekordstand von 10 Billionen (ten trillions) US-Dollar anzeigen zu können. http://www.heise.de/tp/blogs/8/117125
  • (5) „Aufruf: Gegen die Agenda 21! Für eine unabhängige politische Bewegung!“, http://www.thur.de/philo/uvu/uvu3.html und Zeit Fragen Nr. 32 vom 23. August 2004: „Vorstufe der Weltregierung - 50. Bilderberger-Treffen vom 3. bis 6. Juni 2004 in Stresa (Lago Maggiore)“, http://www.zeit-fragen.ch/ARCHIV/ZF_120b/T07.HTM
  • (6) „Das Zinsnehmen in der christlichen Ethik - Historische und gegenwärtige Perspektiven“, http://userpage.fu-berlin.de/~roehrigw/rwe/ethik.htm
  • (7) „1926 stellte Nikolai Dmitrijewitsch Kondratjew (Kondratieff) auf Basis empirischer Daten „die langen Wellen der Konjunktur“ fest, die er z. B. für Deutschland, Frankreich, England und USA auf ca. 40 - 60 Jahre bezifferte. Kondratjew prognostizierte (nach empirischer Ermittlung von zwei Wellen) die dritte Welle Ende der 1920er Jahre richtig: Börsenzusammenbruch, Schwarzer Freitag, Weltwirtschaftskrise. Der Zusammenbruch der (westlichen) Weltwirtschaft hätte nach diesem Muster bereits vor gut zehn Jahren stattfinden müssen. Mit der Übernutzung der natürlichen und menschlichen Ressourcen und der Erfindung neuer Finanzinstrumente konnte dieser Zusammenbruch künstlich einige Jahre hinausgezögert werden, die „Abrechnung”, so ist zu befürchten, wird jedoch umso drastischer ausfallen.
  • (8) „Weltwährung“, http://de.wikipedia.org/wiki/Weltw%C3%A4hrung
  • (9) Economist-Artikel, erschienen 1988, der das Szenario einer neuen Welteinheitswährung „Phoenix” für das Jahr 2018 propagierte und die Leserschaft dazu aufrief, sich darauf vorzubereiten (get ready). COVER: “GET READY FOR A WORLD CURRENCY”, Title of article: „Get Ready for the Phoenix”, Source: Economist; 01/9/88, Vol. 306, pp 9-10: THIRTY years from now, Americans, Japanese, Europeans, and people in many other rich countries, and some relatively poor ones will probably be paying for their shopping with the same currency. Prices will be quoted not in dollars, yen or D-marks but in, let's say, the phoenix. The phoenix will be favoured by companies and shoppers because it will be more convenient than today's national currencies, which by then will seem a quaint cause of much disruption to economic life in the last twentieth century. [… ], http://www.singleglobalcurrency.org/documents/ArticleEconomist1988GetReadyforthePhoenix_001.doc
  • (10) Radio DRS, Echo der Zeit: „Die Finanzkrise und ihre Metaphern“, http://audio.drs.ch/drs1/echoderzeit/081006_echo_01_agostinis.mp3
  • (11) Die Zerstörungskraft zeigt sich indirekt z. B. an der Abholzung der brasilianischen Urwälder, an der Vergiftung von Wasser und Böden durch die Produktions- und Konsumwut, usw.



Nachtrag betr. Gründung einer Zweckgesellschaft auf Cayman Islands

26. November 2008
Berner Zeitung - UBS-Zweckgesellschaft in Bern statt in der Karibik
Die Nationalbank krebst zurück: Die Zweckgesellschaft für die Ramschpapiere der UBS wird nicht auf Cayman Islands errichtet – sondern in der Bundesstadt.
... Die Gesellschaft erhält den Namen «SNB StabFund Kommanditgesellschaft für kollektive Anlagen». Nach SNB-Angaben hat sie die Bewilligung der Eidgenössischen Bankenkommission erhalten. ...
http://bernerzeitung.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/UBSAuffanggesellschaft-in-Bern-statt-auf-Cayman-Islands/story/23345468


Querverbindung zu thematisch verknüpften Informationen


Zum Nachfolge-Beitrag, zum Impuls-Beitrag Nr. 23
> Die HuMan Wirtschaft – Lebens-förderliches Wirtschaften
http://initiativevernunft.twoday.net/stories/5336912/

initiative vernunft Recherche
Beschleunigter Zusammenbruch des Finanzkartenhauses - Eine Chronologie
http://initiativevernunft.twoday.net/stories/5368331/



Ein Gedicht von Kurt Tucholsky*, 1930 veröffentlich in der Zeitung "Die Weltbühne", beschreibt auf beklemmend realistische und sehr zutreffende Weise unsere aktuelle Situation heute 78 Jahre später. Lesen Sie selbst:


Wenn die Börsenkurse fallen,
regt sich Kummer fast bei allen,
aber manche blühen auf:
Ihr Rezept heißt Leerverkauf.

Keck verhökern diese Knaben
Dinge, die sie gar nicht haben,
treten selbst den Absturz los,
den sie brauchen - echt famos!

Leichter noch bei solchen Taten
tun sie sich mit Derivaten:
Wenn Papier den Wert frisiert,
wird die Wirkung potenziert.

Wenn in Folge Banken krachen,
haben Sparer nichts zu lachen,
und die Hypothek aufs Haus
heißt, Bewohner müssen raus.

Trifft's hingegen große Banken,
kommt die ganze Welt ins Wanken -
auch die Spekulantenbrut
zittert jetzt um Hab und Gut!

Soll man das System gefährden?
Da muß eingeschritten werden:
Der Gewinn, der bleibt privat,
die Verluste kauft der Staat.

Dazu braucht der Staat Kredite,
und das bringt erneut Profite,
hat man doch in jenem Land
die Regierung in der Hand.

Für die Zechen dieser Frechen
hat der Kleine Mann zu blechen
und - das ist das Feine ja -
nicht nur in Amerika!

Und wenn Kurse wieder steigen,
fängt von vorne an der Reigen -
ist halt Umverteilung pur,
stets in eine Richtung nur.

Aber sollten sich die Massen
das mal nimmer bieten lassen,
ist der Ausweg längst bedacht:
Dann wird bisschen Krieg gemacht.


Kurt Tucholsky*, 1930


(Das Gedicht ist am 24. Oktober 2008 auf wallstret:online als Hommage an Kurt Tucholsky veröffentlicht worden.
http://www.wallstreet-online.de/nachrichten/nachricht/2592519.html )



Der Bezug zum Erscheinungsjahr 1930 des Gedichts lässt die unangenehme Frage aufkommen:

Wer, welches Machtkartell, will die Gesellschaft in die 1930er Jahre zurückwerfen?

initiative vernunft meint, es wurden damals und in der Folge genug schöpfungsabgewandte und lebensfeindliche Erfahrungen gemacht. Die Menschheit sollte diese Erfahrungen, die im Zweiten Weltkrieg in einer bisher nicht gesehenen Zerstörung gipfelten, nicht wiederholen.

Geben wir Menschen acht, dass unsere Solidarität, unser Zusammenhalt, nicht unterhöhlt wird durch die verrückten Fehlentwicklungen, wie wir miteiander immer noch (fehl)wirtschaften oder die zerstörerischen Kräfte des Geldes weder verstanden noch beherrscht haben.


* [Nachtrag initiative vernunft: Die Frankfurter Rundschau berichtet in ihrem Feuilleton vom 23. Oktober 2008, http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/1618259_Freiheitlich.html , dass das Gedicht nicht von Kurt Tucholsky stamme. Der Text des Gedichtes stamme von einem gewissen "Pannonicus", das Gedicht sei zu finden auf: http://www.genius.co.at/index.php?id=165 . Tucholsky sei 1930 in seiner Erkenntnis schon weiter gelangt als der neuzeitliche Dichter, denn Tucholsky habe unter dem Pseudonym Theobald Tiger folgendes veröffentlicht in der besagten "Weltbühne": "…merkt ihr nicht, was mit euch gespielt wird? / mit wessen Schweiß der Gewinn erzielt wird? / Komme, was da kommen mag. / Es kommt der Tag, / da ruft der Arbeitspionier: / Ihr nicht. / Aber Wir. Wir. Wir." ]

Manfred (Gast) - 22. Okt, 02:20

Korrektur zum Text

Sie schreiben:
Unnatürliche Übernutzungen und Übertreibungen – also ständiges Wirtschaftswachstum – lassen sich über einen bestimmten Zeitpunkt hinaus künstlich, unnatürlich, aufrecht erhalten, was „neo-liberale”, „Think-Tanks”-hörige, hoffnungslos verschuldete Regierungen schon seit länger als zehn Jahren immer verzweifelter versuchen.

Fehlt da das Wörtchen 'nicht' nach 'lassen sich'?

Freundliche Grüße von Manfred

initiative.vernunft - 22. Okt, 20:17

Hinweis auf den Kondratjew-Zyklus angefügt

Danke MANFRED für Ihren Hinweis. Wir haben den Text nun wie folgt formuliert, damit die Aussage klarer ist:

... Unnatürliche Übernutzungen und Übertreibungen – also ständiges Wirtschaftswachstum – lassen sich aber nicht ewig über einen bestimmten Wendepunkt in den lange wiederkehrenden Konjunkturzyklen (6) hinaus künstlich, unnatürlich, aufrecht erhalten, was jedoch „neo-liberale”, „Think-Tanks”-hörige, hoffnungslos verschuldete Regierungen schon seit länger als zehn Jahren immer verzweifelter versuchten. ...

Redaktion initiative vernunft
Max (Gast) - 24. Okt, 11:50

Was ist weiser, im Reichtum Krisen und Kriege erleiden, oder in der bescheidenen materiellen Anspruchslosigkeit, den Reichtum des Friedens geniessen?

Liebe initiative vernunft

Herzlichen Dank für "Zu diversen Artikeln zur Finanzkrise und Staatsgarantie für die UBS."

Selbst wenn alles nach bestem Wissen und Gewissen geregelt würde, (ich glaube nicht, dass es getan wird) wäre die nächste globale Krise unvermeidlich, solange der Reichtumssucht, der Mach- und Gewinnmaximierung gefrönt wird.

Alle Menschen sind gleichwertig. In- und Ausländer, Obere und Untere, Reichtum und Armut sind ungerechte menschliche Wertungen, die ein friedliches Miteinander zerstören. Je mehr Bedeutung wir dem materiellen Reichtum schenken, um so mehr bewirkt er Zerstörung. Die Menschheit, damit meine ich alle Menschen, müssen ihre Gesinnung ändern, hin zu achtsamem Miteinander. Was ist weiser, im Reichtum Krisen und Kriege erleiden, oder in der bescheidenen materiellen Anspruchslosigkeit, den Reichtum des Friedens geniessen?

In der vierten Primarklasse erzählte uns der Lehrer eine kleine Geschichte: "Auf einer kahlen, einsamen Felseninsel wurde das Skelett eines verhungerten Schiffbrüchigen gefunden. Neben ihm lag eine Kiste Gold." Etwas Dümmeres als vornehmlich nach Reichtum gieren, kann die Menschheit nicht tun. Das Gold wird prächtig anzuschauen sein, in seiner schillernden Wertlosigkeit.

Die beste Empfehlung die ich je hörte, ist die des Jesus: "Lass dir genügen an Nahrung, Kleidung und Obdach, trachte zuerst nach Frieden und Gerechtigkeit."

Und: "Habt Frieden mit jedermann."

Dazu noch ein Wort von M. Gandhi, der Jesus besser verstand als der christliche Klerus, ja der ganzen Christenheit: "Ein Führer ist nur ein Spiegelbild des Volkes, das er führt. Die Menschen müssen zuerst dazu gebracht werden, untereinander Frieden zu schliessen. Dann wird sich ihr Wunsch, in friedlicher Nachbarschaft zu leben, auch in der Politik widerspiegeln."

Und: "Du musst selbst zu der Veränderung werden, die du in der Welt sehen willst."

Würden dies alle Menschen versuchen zu praktizieren, wären selbst die globalen Oligarchen, die grauen Eminenzen, die aus der Deckung des Unbekannten heraus die Menschheit in den Abgrund stürzen, machtlos. Sie sind allerdings so dumm, dass sie nicht einsehen wollen, dass sie an ihrem eigenen Untergang arbeiten. Prosit IQ.

Das Gedeihen und das Verderben der Menschheit hängt von der Gesinnung jedes Menschen ab. Alle Massnahmen und Regulierungen sind nutzlos, weil sie nichts als äusserliches Tun sind. Jeder der versucht die Empfehlung des Jesus in seinem Alltag zu verwirklichen, leistet seinen persönlichen Beitrag zum Wohlstand des weltweiten Friedens. Und zugleich erfüllt er den tiefen Sinn seines Daseins, auch zu seinem eigenen
Nutzen, für alle Ewigkeit.

Herzlich grüsst
Max

Müller (Gast) - 25. Okt, 18:36

Wer Volksvermögen fahrlässig verzockt gehört registriert

Weniger ist mehr und ich gebrauche nicht viele Worte. es wurde schon alles irgendwo aufgedeckt.
Man braucht nun noch die letzten vorhandenen Reserven an Vernunft um sich nicht vollends in rasender Wut aufzulösen. Das hätten einige doch womöglich noch gerne, wer weiß !
Bleibt nur zu hoffen, dass man vor all den Dieben nicht noch scheinheiligen Kniefall zelebriert und sie auf leisen Solen davon schleichen lässt. Ein Notstandsgesetz eiligst verfasst, um die eingesteckten Abzockerbonis zurückzuholen wäre das einzig Richtige. Selbst wenn es nur die Spitze des Eisberges sein sollte, was an Rückzahlungen eingebracht würde, so wäre jeder Heller an Rückfluss der Boni wahre rechtsstaatliche Pflicht.
Ein jeder kleiner Ladendieb der eine Socke klaut, wird in der Statistik als Dieb erfasst, registriert. Was also mit den Grossdieben? Wer hält wem nun das Händchen? Wir können es nun verfolgen.
Thomas (Gast) - 3. Aug, 16:24

Ich muss doch sehr schmunzeln, wenn ich das Gedicht Tucholskys mal wieder sehe. Das vermeintliche Gedicht. Denn es ist keineswegs von ihm. Das hat jemand ins Netz gestellt und es hat sich verbreitet wie ein Lauffeuer!

initiative.vernunft - 4. Aug, 09:48

Das "Pannonicus"-Gedicht...

Ja Thomas, Ihr Einwand ist richtig, wir hatten bereits wenige Tag nach der Veröffentlichung des Gedichts den Bemerkungs-Stern (*) zur Frage des richtigen Autors angebracht. Das Gedicht selber fanden wir aber zu schön und zu treffend, um ganz entfernt zu werden.

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