Gold - Was passiert mit unserem Volksvermögen?

1966, Alan Greenspan
Ohne Goldstandard gibt es keine Möglichkeit, Ersparnisse vor der Enteignung durch Inflation zu schützen. Es gibt dann kein sicheres Wertaufbewahrungsmittel mehr. Wenn es das gäbe, müßte die Regierung seinen Besitz für illegal erklären, wie es ja im Falle von Gold auch gemacht wurde. Wenn z. B. jedermann sich entscheiden würde, all seine Bankguthaben in Silber, Kupfer oder ein anderes Gut zu tauschen und sich danach weigern würde, Schecks als Zahlung für Güter zu akzeptieren, würden Bankguthaben ihre Kaufkraft verlieren und Regierungsschulden würden kein Anspruch auf Güter mehr darstellen. Die Finanzpolitik des Wohlfahrtsstaates macht es erforderlich, daß es für Vermögensbesitzer keine Möglichkeit gibt, sich zu schützen. Dies ist das schäbige Geheimnis, daß hinter der Verteufelung des Goldes durch die Vertreter des Wohlfahrtsstaates steht. Staatsverschuldung ist einfach ein Mechanismus für die "versteckte" Enteignung von Vermögen. Gold verhindert diesen heimtückischen Prozess. Es beschützt Eigentumsrechte. Wenn man das einmal verstanden hat, ist es nicht mehr schwer zu verstehen, warum die Befürworter des Wohlfahrtsstaates gegen den Goldstandard sind.
[Hervorhebung initiative vernunft]


Lips, Ferdinand - Die Gold-Verschwörung
Klappentext
Der Privatbankier Ferdinand Lips enthüllt in diesem Buch, warum der Goldmark seit über 40 Jahren von einer internationalen Macht- und Finanzelite manipuliert wird und warum ein frier Goldmarkt nicht existiert. Gold ist nicht irgendeine Ware. Gold ist das Barometer, das man beseitigen will. Gold ist Geld! Gold ist sogar mehr als Geld. Zusammen mit seinen ihm zugeschriebenen mystischen Eigenschaften hat es für die Menschheit eine entscheidende Bedeutung.
http://news.lesen.ch/buch/buch.cfm?BID=157639





6. November
German.CHINA.ORG.CN - Goldhandel: Gold wandert von Europa nach China
China hat seit dem Jahre 2000 bis einschließlich des ersten Quartals 2008 seine Goldbestände um 52 Prozent auf 205 Tonnen erhöht. Auf dieses Resultat kommt eine kürzlich veröffentlichte Analyse des World Gold Council. Auch Venezuela habe seine Bestände um 45,7 Tonnen erhöht und verfüge damit über ein Volumen von 356,8 Tonnen Gold. In Russland und Argentinien wurden die Bestände um 34,4 Tonnen auf nunmehr 457 Tonnen beziehungsweise von 10,3 auf 54,7 Tonnen erhöht.

Im gleichen Zeitraum hat die Studie vor allem in Europa die meisten Goldverkäufe registriert. So hat die Schweiz im selben Zeitraum mit 1.477 Tonnen Gold mehr als die Hälfte ihrer Bestände (-57 Prozent) auf den Markt geworfen. Neben den europäischen Staaten, soll die Europäische Zentralbank selbst 183,8 Tonnen in den letzten acht Jahren verkauft haben, was etwa ein Viertel ihrer Bestände ausmacht.

Die Käufe und Verkäufe von Gold haben einen starken Einfluss auf den ausgesprochen volatilen Goldpreis. Dieser ist wegen der Finanzkrise im Oktober etwas gefallen, nachdem die G-7-Staaten umfassende Garantien und Bürgschaften zur Rettung des Bankensektors beschlossen hatten. Gold wird allgemein als „sicherer Hafen“ betrachtet, wenn Käufer sich vor einer dauerhaft hohen Inflation fürchten.

http://german.china.org.cn/business/txt/2008-11/06/content_16721253.htm
[Hervorhebung initiative vernunft]



5. September 2008
Schweizerzeit - Petition "Schluss mit Goldverkäufen"
... Erinnern Sie sich: Es ist erst zehn Jahre her, als Schweizer Politik und Finanzbehörden das Wort von den "überflüssigen Goldreserven" fahrlässig in die Welt setzten. ...
http://www.schweizerzeit.ch/petition_goldreserven.pdf


6. August 2008
20 Minuten - Ausverkauf bei der Nationalbank?
Bei der Schweizerischen Nationalbank steht der Verkauf von 1000 Tonnen Gold zur Debatte. Dies berichtet der Herausgeber eines Schweizer Börsen-Newsletters. Stimmt die Ankündigung, so steht damit der ganze Goldbestand auf der Kippe.
Das ist ein regelrechter Goldschock: Die Schweizerische Nationalbank (SNB) prüft den Verkauf von 1000 Tonnen Gold.
Wenn die Ankündigung stimmt, so steht bei der Schweizerischen Nationalbank der Verkauf des ganzen Goldbestandes zur Debatte. Derzeit umfassen die Reserven nämlich noch 1077 Tonnen Gold. Die SNB hat im Jahr 2000 im grossen Stil mit dem Verkauf ihres Goldes begonnen. Es wurden seither 1213 Tonnen im Markt abgesetzt.
...

Dementi von der Nationalbank
«Bei der Schweizerischen Nationalbank ist nicht die Rede davon, dass weitere 1000 Tonnen Gold verkauft werden», sagt SNB-Sprecher Werner Abegg. «Im Rahmen des bereits angekündigten Verkaufs von 250 Tonnen Gold werden bis September 2009 noch 37 Tonnen verkauft», so Abegg. Wie es weiter geht, kann er nicht sagen.
http://www.20min.ch/finance/news/story/24990645

Kommentare auf http://hartgeld.com/infos-CH.htm:
- Entweder ist das wieder so ein Trick-Kaninchen wie mit dem IWF-Gold oder sie meinen es wirklich ernst. Dann sind der Franken und die Schweiz verloren.
- Anders gefragt: ist das SNB-Gold das letzte verfügbare zur Preisdrückung?
- Also scheint die Schweiz international erpresst zu werden, ihr Gold zu verkaufen. Oder um den Franken steht es so schlecht, dass noch drei Schuss Heroin für das schwindsüchtige Papiergeld-System nötig sind.
- Werden sie erpresst? wegen UBS und CS? Oder hat die SNB-Führung selbst so viel Angst um ihre Jobs?


Der folgende Link zeigt mittlerweile keinen Inhalt mehr an:
http://www.handelszeitung.ch/artikel/Finanz-SCC_1000-Tonnen-Gold-zum-Verkauf-bereit_375870.html
Der Artikel muss existiert haben; er wurde von Google in die Suchmaschine aufgenommen:
HZ-SNB-Goldverkauf

initiative vernunft fragt, welche gesetzliche Grundlagen erlauben es, die Goldreserven der Schweizerischen Nationalbank (des Schweizer Volkes!) veräussern zu dürfen. Hierzu geben die folgenden Dokumente Auskunft:

Juli 2001
Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) und Eidg. Finanzdepartement (EFD) - Finanzplatz Schweiz, Eine Dokumentation
Kapitel XII, PROJEKTE, 4. DIE VERWENDUNG VON GOLDRESERVEN DER SCHWEIZERISCHEN
NATIONALBANK UND DAS PROJEKT "STIFTUNG SOLIDARISCHE SCHWEIZ"
(S. 49 im PDF-Dokument http://www.taxjustice.net/cms/upload/pdf/Finanzplatz.ch_2001.pdf)
1'300 Tonnen überschüssige Goldreserven der Schweizerischen Nationalbank (SNB)
Mit der Anpassung der Bundesverfassung vom 18. April 1999 sowie durch das neue Bundesgesetz über die Währung und die Zahlungsmittel (WZG), welches auf den 1. Mai 2000 in Kraft trat, wurde die formelle Goldbindung des Frankens gelöst und die Voraussetzungen für Goldverkäufe durch die SNB geschaffen. Die Neubewertung der Goldreserven ergab, dass die SNB Währungsreserven von 1'300 Tonnen Gold für ihre geld- und währungspolitischen Aufgaben nicht mehr benötigt. Diese können für andere öffentliche Zwecke eingesetzt werden. Die SNB hat sofort nach Inkrafttreten des WZG mit Goldverkäufen begonnen. (Fussnote verweist auf: http://www.efd.admin.ch/d/dok/ib/ib_205_gold.htm)



SCHWEIZERISCHE NATIONALBANK

Die Nationalbank als Aktiengesellschaft

Die Gründung der Nationalbank erfolgte aufgrund des Bundesgesetzes über die Schweizerische Nationalbank, das am 16. Januar 1906 in Kraft trat. Der Geschäftsbetrieb wurde am 20. Juni 1907 aufgenommen.
Die Nationalbank ist eine spezialgesetzliche Aktiengesellschaft des Bundesrechts. Sie wird unter Mitwirkung und Aufsicht des Bundes nach den Vorschriften des Nationalbankgesetzes verwaltet. Die Aktien sind als Namenpapiere ausgestaltet und an der Börse kotiert. Das Aktienkapital beträgt 25 Millionen Franken und ist zu rund 55 % im Besitz der öffentlichen Hand (Kantone, Kantonalbanken etc.). Die übrigen Aktien befinden sich grösstenteils im Besitz von Privatpersonen. Der Bund besitzt keine Aktien.

http://www.snb.ch/de/iabout/snb/org/id/snb_org_stock
[Hervorhebung und Anmerkung initiative vernunft: Jetzt wird offensichtlich, warum die Kantonalbanken unter Druck stehen, in Aktiengesellschaften umgewandelt, um privatisiert zu werden.]



12. August 2005
wallstreet:online Forum - !! Gold-Preis-Betrug !! - Der Gold Krieg!

[Anmerkung initiative vernunft: Der folgende Text wurde aus dem ersten Beitrag im Forum kopiert, um bei einem allfälligen Umzug des Artikels oder einer Schliessung des Forums den Inhalt zugänglich zu halten. Sollten Autor oder Forumsbetreiber die Entfernung des Artikels wünschen, bitte kontaktieren Sie uns. s. Impressum.]

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Der Gold Krieg!

Anfang 1999 gründete Bill Murphy, ein erfahrener Börsenhändler das sogenannte Gold Anti-Trust Action Committee (GATA). http://www.gata.org Murphy behauptete, daß die Goldnachfrage schon seit längerer Zeit viel grösser sei als die Goldproduktion und der Preis des Metalls deshalb viel höher sein sollte. Stattdessen werde es von verschiedenen Grossbanken künstlich unter der Schwelle von $ 300 die Unze gehalten. Nach ca. 1 1/2 Jahren verfasste er einen Bericht (Gold Derivative Banking Crisis). Er warnte davor, daß bei den Goldderivaten eine Zeitbombe tickt, die das ganze Banksystem ernsthaft gefährde. Der Bericht wurde den Mitgliedern des amerikanischen Kongresses übergeben, womit es sich hatte.

Am 7. Dezember 2000, bezeichnenderweise dem Jahrestag des Angriffes auf Pearl Harbour, reichte Reginald Howe am U.S. District Court von Massachusetts in Boston eine Klage ein wegen betrügerischer Manipulation des Goldpreises . http://www.gata.org/lawsuit.html Er richtete schwere Vorwürfe gegen die BIZ , das US Schatzamt , die US FED und Banken wie J.P. Morgan, Chase, Citicorp , und die Deutsche Bank . Am 9. Oktober 2001 hätte der Richter entscheiden müssen, ob die Untersuchung durchgeführt wird, aber der Termin wurde neuerlich auf unbestimmte Zeit verschoben.

Die Klage wurde unterstützt durch GATA. Auf einer Konferenz in Südafrika schreckte Murphy nicht vor Worten wie Betrug und kriminelle Machenschaften zurück. Seiner Meinung nach müsste der Goldpreis bei über $ 600 liegen und nicht bei unter $ 270. Dir Grossbanken verdienten Milliarden dank dem niedrigen Goldpreis, während die Goldminengesellschaften, die armen Goldproduktionsländer und die Arbeiter den Schaden tragen müssen. Minen werden geschlossen und Arbeiter müssen entlassen werden. Dies war vor allem für die afrikanischen Länder äusserst schmerzhaft. Natürlich sind auch die Zentralbanken die Dummen. Für ein paar Hundert Millionen Dollar Zinserträge schauen sie zu, wie der Wert ihres Goldschatzes immer kleiner, um viele Milliarden kleiner wird. Da heute schon mehrere Jahresproduktionen verliehen sind, riskieren sie zudem, daß sie ihr Gold nie mehr sehen werden.

Mit der Zeit wurden diese Manipulationen allerdings immer schwieriger. Der Goldpreis wollte einfach nicht mehr sinken. Da griff man zu Verzweiflungstaten, indem man zuletzt noch die ärmsten Länder wie Bangladesh, Uruguay, aber auch Chile, Kuwait, die Philippinen, Jordanien etc. ermutigte, ihr Gold zu verkaufen oder zu verleihen. Neuere Untersuchungen haben gezeigt, daß möglicherweise selbst die Amerikaner nicht mehr viel Gold haben. Angeblich soll 87% des US-Goldes weg sein. Und was in den Tresoren der Bundesbank in Frankfurt liegt, soll auch nicht mehr viel sein.

Was war eigentlich der Grund für diesen Krieg gegen das Gold? Gold ist eine politische Sache. Deshalb wird sein Preis "gesteuert". Dafür gibt es einen ganz einfachen Grund. Gold in seiner historischen Rolle als Geld ist einfach nicht kompatibel mit dem heutigen weltweiten Finanzsystem.

Bis zum 15. August 1971 hat es in der Geschichte nicht eine einzige Periode gegeben, in der überhaupt keine Papierwährung ans Gold gebunden war. Die Geschichte des Geldes ist voll von Ereignissen wie Münzverschlechterungen, Gelddrucken, Schuldenkrisen und was alles noch zum Abwertungsprozedere gehört. Aber seit 1971 gibt es keinen Ausweg mehr, weil keine Papierwährung mehr eine Goldbindung hat.

Alle wirtschaftlichen, monetären und finanziellen Katastrophen der letzten 30 Jahre waren direkt auf diese Tatsache zurückzuführen.

Das globale Papiergeldsystem ist sehr jung. Sein kontinuierliches Funktionieren basiert auf dem Glauben, daß der Schuldenberg, auf dem es aufgebaut ist, eines Tages zurückbezahlt werden kann. Das gewisse Etwas, das diesen Glauben erschüttern könnte und damit das Fundament des modernen Finanzsystems selbst, ist ein Anstieg des Goldpreises.

Die Regierung Clinton mit seinem Finanzminister Robert Rubin betrieben eine Politik des festen Dollars. Damit liess sich gut leben. Amerika lebte fröhlich auf Kosten des Auslandes. Das Ausland finanzierte den "American Way of Life". Es investierte in den USA, kaufte Staatspapiere und half die Börse hochtreiben. Diese Situation durfte auf keinen Fall gestört werden.. Zudem hatte sich gezeigt, daß das Finanzsystem schon damals recht angeschlagen war.

Gute Beispiele dafür waren der Kollaps der Baring Bank, sowie des LTCM Fonds oder die überstürzte Fusion von Morgan und Chase infolge einer hochexplosiven Zins- und Derivateposition. Als Vergleich genügt der Vulkan Ätna nicht. Da ist der Vesuv schon passender. Die Geschäftsbanken und spekulativen Fonds verdienten in der Zwischenzeit Milliarden mit diesem sogenannten "Gold Carry Trade". Die NASDAQ, die Börse der Technologiewerte, hatte zudem schwindelnde Höhen erreicht. Es ist immerhin die größte Seifenblase, welche die Welt je gesehen hat.

"Das Gold als Barometer hätte die Börsenentwicklung - der größten Seifenblase welche die Welt je gesehen hat - deshalb gestört. Er hätte angezeigt, daß etwas sehr faul ist im Staate Dänemark Abgesehen davon will man ja den US-Dollar, bzw. eine Abart des Dollars (der Globaldollar) auf der ganzen Welt einführen und dabei ist der EURO nachdem alle Nationen Europas verarmt und ausgeplündert worden sind, nur die Vorstufe zur Globalwährung. Die Devise: Der nächste Crash kommt bestimmt. Früher als erwartet und vor allem unerwartet.

Der Goldpreis musste auf jeden Fall geknebelt werden. US-Fed-Chef Greenspan, der sich im Gold auskennt, hat es ja selbst öffentlich gesagt: Sollte der Goldpreis steigen, dann werden die Zentralbanken Gold in steigenden Mengen auf den Markt werfen, damit das verhindert wird.

Diese Antigoldpolitik besteht nun schon seit Jahren. Aber so richtig verschärft hat sie sich erst um 1993. Die Amerikaner hatten allerdings schon nach dem Crash von 1987 zu einem großen Schlag ausgeholt. Damals zwangen sie den IMF, so viel von ihrem Gold auf den Markt zu werfen, daß der Goldpreis in einem Tag um $100 einbrach. Von Zeit zu Zeit haben die Holländer und die Belgier Gold verkauft. Trotzdem hat der Goldpreis immer wieder zu Erholungen angesetzt, so z.B. 1993.

Deshalb überlegten sich die Amerikaner, wie kann man einen dauerhaften Druck auf den Goldpreis ausüben?

Offensichtlich gelingt das nur, indem man den größten Goldbesitzer überzeugt oder mittels Erpressungen zwingt , sein Gold auf den Markt zu werfen: Dieser Goldbesitzer war die Schweiz!

Mit einem Goldschatz von 2590 Tonnen hatte die Schweiz mehr Gold als Frankreich oder Italien. Es hatte nur ein paar Hundert Tonnen weniger als das 10 mal größere Deutschland. Pro Kopf gerechnet hatte die Schweiz mit riesigem Abstand das meiste Gold auf der Welt.

Also blies man zum Angriff auf die Schweiz. Dabei bediente man sich Methoden, die zum schmutzigsten gehören, was man in der Weltgeschichte je erlebt hat: Man bediente sich der Tragik des Holocaust.


Das ganze unheilvolle Drama mit dem Schweizer Gold begann nicht erst 1996 oder 1999, sondern mit dem Beitritt der Schweiz zu den Bretton Woods-Instituten im Jahre 1992. Der Bundesrat wurde von irgend jemand in diesen fatalen Schritt hineingeschwatzt oder hineinmanövriert. Es kam dann zu einer Volksabstimmung, die nur ganz knapp zu Gunsten des Beitritts ausfiel.

Wenn man in der Schweiz die unheilvolle Geschichte des IWF gekannt hätte, wäre es nie zu diesem verhängnisvollen Entscheid gekommen. Aber weder unsere Regierung noch die Bevölkerung hatten eine Ahnung, was die Tätigkeit und die wahren Ziele des IWF sind. Niemand hatte eine Ahnung, daß der IWF eigentlich noch fast jedes Land mit seiner verkehrten Politik geschädigt, wenn nicht ruiniert hat (siehe Argentinien). In den letzten Jahren haben immer mehr bedeutende Persönlichkeiten empfohlen, den IWF abzuschaffen. Mit dem Fall von Bretton Woods 1971 wäre seine Tätigkeit normalerweise ohnehin zu Ende gewesen.

Unter den Statuten des IWF ist die Verbindung einer Währung mit Gold verboten, obwohl dieses Institut angibt, für gesunde Währungen einzutreten. Dieser Bedingung, sich vom Gold zu lösen, hatte sich nun auch die Schweiz gebeugt. Zwar hatte noch im Jahre 1992 ein Vertreter der Schweizerischen Nationalbank (SNB) erklärt, daß die Schweiz keine Absicht habe, Gold zu verkaufen. Aber die Grundlage dazu war nun gelegt. Es ist hoch instruktiv zu studieren, wie sich die Schweizer Regierung diesen Volksentscheid erschlichen hat. Man hatte nämlich dem Schweizer Volk den Beitritt zum IWF als eine Art Entwicklungshilfe hingestellt, wo man nicht abseits stehen könne. Man muß verstehen, daß ein Volk, das das Rote Kreuz gegründet hat, für Entwicklungshilfe immer Verständnis hat. Und so stimmte das Volk schließlich knapp, mit 55,8% der Stimmen zu.

Das war der Anfang vom Ende. Das Gold stand am 19. Juni 1995 noch bei $ 391. Aber dann waren es die Schweiz und ihr Gold, die letztlich für die schmerzlichste Baisse am Goldmarkt verantwortlich waren. Inzwischen war in der SNB eine neue, jüngere Generation am Werk, die voll auf amerikanischer oder, wenn Sie wollen, auf der Linie von Keynes lag.

Im November 1996 brach der Goldpreis auf $376 ein. Was war passiert? Einer der Direktoren, ein gewisser Dr. Klausur, hatte tags zuvor bei einem Vortrag erklärt, daß unser Geld heute ausschließlich auf dem Vertrauen der Regierung beruht. Gold sei jetzt lediglich eine Ware, ohne Bedeutung und hiermit demonetisiert. Die internationale Spekulation jubelte. Man konnte jetzt risikolos á la Baisse operieren, Positionen aufbauen, da man mit Sicherheit jetzt einen großen und lang andauernden Rückgang des Goldpreises erwarten konnte.

Im Dezember kam Nationalrat Samuel Schmid, Chef der vom Bundesrat ernannten Goldkommission, in mein Büro. Schmid, in der Zwischenzeit selbst Bundesrat geworden, fragte mich um meine Meinung über den sogenannten Klauser Report. Nachdem ich dieses Dokument studiert hatte, schrieb ich dem Nationalrat und teilte ihm mit, daß sich meiner Meinung nach die SNB mit allem, was sie vorhatte, ins Risiko begeben würde. Man sollte davon unbedingt Abstand nehmen. Die Deutsche Bundesbank und die SNB wurden nun von den cleveren Wall-Street-Bankern in das dümmste Spiel der Welt, nämlich die Goldverleihung, hineingeredet. Für einen Zinssatz von 1% (ein Prozent) nahmen die Zentralbanker es in Kauf, den Goldschatz, d.h. die Ersparnisse ihrer Länder, aufs Spiel zu setzen.

Bis dahin musste von Gesetzes wegen der ganze Notenumlauf der Schweiz zu 40% mit Gold gedeckt sein. Obwohl das Gold dem Volk gehört, sickerte fast nichts an die Öffentlichkeit. Nationalrat Schmid sagte mir dann, daß die Nationalbank diese Deckung mit einem Schlag auf Null setzen wolle. Der Nationalrat, der das Spiel durchschaute, machte die Nationalbank darauf aufmerksam, daß lediglich eine Reduktion auf 25% durchgehen würde, andernfalls die SNB bis zur Verfassungsänderung im Jahre 1999 warten müsse. Die Golddeckung war ja schließlich in der Verfassung verankert und darüber hinaus mußte das Volk zuerst abstimmen. Die SNB beugte sich, und es blieb bei 25%.

Alles, was bekannt wurde, war, daß die SNB zusammen mit dem Finanzministerium nunmehr an Plänen arbeite, um den Goldschatz der Schweiz ertragbringender zu verwalten.

Warum die SNB gleich auf Null gehen wollte, wurde mir bald darnach klar. Man hatte ja 1992 vor dem IWF kapituliert und das Ziel war seither Null-Golddeckung. Dies wurde mir auch bald darnach bestätigt. Im November 1997 kam ein anderer Nationalrat, Dr. Ulrich Schlüer, zu mir ins Büro und bat mich, ihm den Goldmarkt zu erklären. Dieser Dr. Schlüer, ein profunder Kenner der EU, war Mitglied der Parlamentskommission, welche die neue Verfassung ausarbeiten mußte. Eine Woche später, nach den parlamentarischen Verhandlungen, kam er total degoutiert zu mir ins Büro und erzählte mir, daß im Entwurf der neuen Verfassung das Wort Gold nicht mehr vorkomme. Der Paragraph mit der Golddeckung war somit abgeschafft. Als er dann die anderen Kommissionsmitglieder fragte, warum man Gold nicht mehr erwähne, teilte man ihm ganz einfach mit, daß sei ja schließlich 1992 bei den Bretton Woods-Verhandlungen vom Bundesrat zugesagt worden. Basta! Das Volk wusste von alldem nichts.

Am 1. November 1997 traten die neuen SNB-Statuten in Kraft und von nun an begann sich die SNB, einst solid wie der Fels von Gibraltar, in die internationale Gold- und Währungsspekulation einzuschalten. Gold konnte nunmehr verliehen werden. Alles hatte sich abgespielt ohne das Volk, das man nie gefragt hatte. Was jetzt noch fehlte, war die Verfassungsänderung, und die sollte bald darnach kommen.

Aber jetzt setzte etwas ein, was zum scheußlichsten Kapitel im Verhältnis Schweiz/USA gehört. In meinem Buch nenne ich dies: Der Goldkrieg gegen die Schweiz als Finanzzentrum. Der Krieg startet mit einer Reihe von Anschuldigungen des sensationshungrigen US-Senators d`Amato über die Rolle der Schweiz während des II. Weltkrieges. Genauer gesagt, d`Amato klagte die Schweiz an, während des Krieges mit den Nazis kollaboriert und damit den Krieg verlängert zu haben.

Es war bald klar, was er wollte. D`Amato war der Chef des US Senate Banking Committee. Ihm ging es vor allem darum, das schweizerische Bankgeheimnis zu zerschlagen. Das Bankenzentrum Schweiz und sein Goldschatz waren jetzt unter Beschuß.

Es folgte ein Schlag nach dem anderen. Bald danach griff der schwerreiche Edgar Bronfman, Mitglied des einfußreichen Council on Foreign Relations, Besitzer der Schnapsfirma Distillers Seagram und Präsident des World Jewish Congress, die Schweiz an. Bronfman klagte die Schweiz an wegen Unterschlagung von jüdischem Vermögen durch die Schweizer Banken - wohlverstanden ohne jeglichen Beweis. Gemäss dem Jewish Bulletin of Northern California erklärte Bronfman, es sei Zeit der Schweiz den totalen Krieg zu erklären. Er drohte der Schweiz und ihrem Bankensystem mit Repressalien. Es begann eine beispiellose Orgie von Anklagen gegen die Schweiz. Die New York Times und die Washington Post starteten eine Lawine von schockierenden und massiven Anklagen gegen die in der ganzen Welt hochrespektierte Bankindustrie. Dabei wurde geflissentlich übersehen, daß in den 1930er Jahren das Bankgeheimnis gerade zum Schutz der Verfolgten der totalitären Regime verstärkt wurde. Man hatte auch "übersehen", daß unmittelbar nach dem Krieg und wiederum in den 1960er Jahren die Frage der herrenlosen Vermögen genauestens untersucht worden war. Es ist auch bekannt, daß es nicht die Schweiz ist, die eine zweifelhafte Geschichte hat in der Handhabung solcher Vermögen, sondern die USA.

Der Druck auf die Schweiz wurde in der Zwischenzeit so groß, daß die Regierung einwilligte, eine unabhängige Kommission zu bilden. Diese sollte alle Banken unter die Lupe nehmen, um nach verlorenen jüdischen Vermögen zu suchen. Für diese Aufgabe hatte man ausgerechnet Paul Adolf Volcker, ehemals Chef des Federal Reserve und, wie Bronfman, Mitglied des Council on Foreign Relations, ausgegraben. Man hätte keine "bessere" Wahl treffen können. Eingeweihten war bekannt, daß Volcker sowohl die Schweiz wie auch das Gold hasst. Es kann mit ziemlicher Sicherheit angenommen werden, daß Volcker einer der Herren war, die den Schweizern den Goldverkauf schmackhaft machten. Andere Verdächtigte sind: Robert Rubin und Alan Greenspan. Das sind die Leute, die im Interesse der Politik des starken Dollars unter dem Schutze von Präsident Clinton die Schweiz verraten haben. Nicht zu vergessen, Bronfman war einer der größten Geldgeber für Clinton`s Wahlkampagne. Jetzt löste er seinen Preis dafür ein.

Harry Schultz hat diese Vorkommnisse klar beim Namen genannt: "... abgesehen von ethnischen Aspekten ist es kein Zufall, daß Regierungen das Argument Nazi-Gold verwenden, um die Schweiz zu diskreditieren. Damit wollen sie die Schweiz ungebührlich bedrängen, ihr Bankgeheimnis aufs Spiel zu setzen."

Aber es gab auch Versager in der Schweiz. Dazu gehören die Regierung, einzelne Parlamentarier, die Nationalbank, die Chefs der Großbanken und die Medien. Es kam in der Schweiz zu einer enormen Identitätskrise, und viele gingen in die Knie vor den ausländischen Anschuldigungen. Es war unverzeihlich, daß die Regierung nicht einmal auf den eigenen Botschafter in Washington hörte. Der Botschafter warnte sehr klar, daß unser Land sich in einem wahren Kriege, intern und extern, befinde. Dieser bedeutende Diplomat wurde dann einfach fallen gelassen und durch einen Anpasser ersetzt, der nur dummes Zeug über die Rolle der Schweiz im Krieg erzählte. Die wirkliche Geschichte der Schweiz wurde jetzt mit einer modernen Kampagne moralischer Erpressung entstellt. Dabei nützte die Clinton/Gore-Administration ihre Macht verantwortungslos aus, um die Geschichte zu verfälschen und daraus einen unverhofften finanziellen Gewinn zu erzielen. Einer der größten Verleumder in dieser Angelegenheit war dabei der frühere Unterstaatssekretär und Clinton-Freund, Stuart Eizenstat

Hätte die offizielle Schweiz etwas mehr Selbstbewusstsein gehabt, hätte man die Amerikaner ohne weiters in die Schranken weisen können. Vergessen wir nie, was andere über die Rolle der Schweiz im Krieg gesagt haben. Sie haben verstanden, daß es für unser Volk damals unumgänglich war, mit den Deutschen Handel zu treiben, um zu überleben. Oder, wie ein amerikanischer Bankier sagte, die ältere Generation hatte wenigstens die Klugheit, von den Deutschen Gold zu verlangen statt Reichsmark zu akzeptieren.

Nein, wir hatten auch große Trümpfe. Wenn wir uns unserer Stärke bewusst gewesen wären, hätten wir die Amerikaner ohne weiteres in den Griff kriegen können. Denn Stärke haben sie immer noch respektiert. Schließlich besitzt die Schweiz enorm viele US-Staatspapiere. Eine kleine Drohung, diese auf den Markt zu werfen und etwas Gold zu kaufen, hätte die Stimmung in den USA rasch und dauerhaft verändert.

Aber die Zeit von Wilhelm Tell und Winkelried ist schon lange vorbei, und das spürt man heute jeden Tag.

Hätte man auf den bewährten ehemaligen Nationalbank- und BIZ-Präsidenten Dr. Fritz Leutwiler gehört, hätte man mit dem World Jewish Congress eine viel bessere Lösung gefunden - nicht die der Großbanken, die ohne Grund $ 1,25 Milliarden zahlten. Von diesem Geld weiss hierzulande keiner, was inzwischen daraus geworden ist.

Aber der größte Verrat war die Verfassungsänderung. In einer unerhörten Anstrengung setzte die Regierung eine Propagandamaschine ein, wie sie das Land noch nie gesehen hatte - auf Kosten der Steuerzahler natürlich. Hunderte von Politikern reisten im Land herum, um den Stimmbürgern einzutrichtern, wie wichtig es sei, diese Verfassung anzunehmen. Es war skandalös: Die Regierung hatte sich Jahre darauf vorbereitet, aber noch nie in der Geschichte liess man dem Volk so wenig Zeit , knapp drei Wochen, um sich ein Bild zu machen. Ein Bild über ein umfangreiches Dokument von über 100 Artikeln mit tiefgreifenden Änderungen, die die Form der Regierung, die Armee und die Kultur des Landes betrafen. Offensichtlich war dies nötig, um das Volk daran zu hindern, ausreichend darüber nachzudenken. Anstelle von Schutz der Privatsphäre, Freiheit, nationale Identität und Familie kamen jetzt sozialistische Ziele wie das Recht auf Arbeitsplatz, das Recht auf Wohnung in die Verfassung. Mit anderen Worten: eine Vorbereitung auf die totale Absorption durch die EU. Und es geschah das Ungeheuerliche: ohne groß aufzubegehren, stimmte das Schweizervolk zu, das bisherige bewährte System des gesunden Schweizer Frankens, sowie die finanzielle Power und Unabhängigkeit des Landes zu beenden.

Um sich zu profilieren, erfand der damalige Nationalbankpräsident Meyer während eines Spaziergangs mit seinem Hund die sogenannte Solidaritätsstiftung: Die Schweiz sollte $ 7 Milliarden von ihrem Gold abzweigen und in einen Fond für humanitäre Zwecke legen. Der Bundesrat stieg sofort auf die absurde Idee ein und verkündete dies der Welt in einer bundesrätlichen Rede.

Darauf fiel der Goldpreis im März auf $ 354 , mit einem entsprechenden Schaden für die Minengesellschaften. Die Nationalbank verlor keine Zeit. Obwohl sie sich erst im Dezember 1999 im Parlament erschlichen hatte, Gold zu verkaufen, verfügte sie bereits vorher, im Washington Abkommen vom September 1999, über die sogenannten 1.300 Tonnen Überschussgold. Das war eine glatte Umgehung des Voks, das noch bis April 2000 das Recht hatte, den Goldverkauf mit einem Referendum anzufechten. Dies zeigt eindeutig, auf welch tiefes Niveau die Standards der "Classe politique" oder "Classe dirigeante" in unserem Land gesunken sind.

Seit Beginn der Verkäufe hat die Schweiz schon 320 Tonnen Gold für knapp 4,8 Milliarden Franken verkauft. Insgesamt sollen 1.300 Tonnen "Überschussgold" auf den Markt kommen. Bei Ende September 2002 wurden dann noch weitere 283 Tonnen verkauft. Infolge der Schweizer Verkäufe ist der Goldpreis um ca. $ 100 auf unter $ 300 gesunken und hat in den goldproduzierenden Ländern, insbesondere Afrikas, eine verheerende wirtschaftliche Misere angerichtet.

Während die Schweizer betrügerisch, im Auftrag der Globalisten und One World/One Governement-Kreise, zugunsten des Fed in diese Goldverkäufe hineinmanöveriert wurden, kann man dies von der englischen Marionettenregierung Blair nicht behaupten. Am 7. Mai 2000 gab das UK Treasury bekannt, daß man beabsichtige, in regelmässigen Auktionen 425 Tonnen Gold abzustossen. Dies, obwohl die Bevölkerung gemäß Umfragen im Verhältnis 5 zu 2 dagegen war. Die im Dienste der Amerikaner stehende Puppenregierung wußte, was sie tat, im Gegensatz zu den Schweizern, die benutzt wurden.

Die Engländer gaben damit dem Goldpreis beinahe den Todesstoss - die Unze fiel auf fast $ 250 zurück.

Es ist keine Frage, daß ein Land, welches sein Gold verkauft oder wie Österreich "freiwillig" an die EU-Zentralbank abliefert, wirtschaftlich schwächer wird. Vor allem wird seine Währung geschwächt, und das ist ja, was man will. Die genaue Vorgangsweise ist auch in den "Protokollen der Weisen von Zion" nachzulesen. Es ist wirklich höchst bemerkenswert, dass ein von führenden Zionisten anno 1897 entwickeltes Programm zur Erlangung der Weltherrschaft fast buchstabengenau bis heute exekutiert und durchgeführt wird. Auch der Niedergang des Finanzplatzes London war daher schon voraussehbar. In London gibt es nur noch eine einzige private Merchantbank und die heisst Rothschild. Alle anderen sind von "ausländischen", aber ebenfalls unter jüdischer Kontrolle stehenden Banken aufgekauft worden.

Bei einem Mittagessen in der Rothschild Bank in London sagte mir der langjährige Chef-Goldhändler der Bank, Robert Guy, daß niemand im internationalen Goldmarkt damals verstehen konnte, warum die Schweizer ihr Gold verkaufen. Eines ist klar: für die schlimmste Phase der Goldbaisse der letzten Jahre sind die Schweiz und England verantwortlich. Die Drahtzieher wissen das, und wer es nicht glaubt, kann es auf den Charts ablesen.

Nochmals zurück zur Goldpreis-Manipulation: Es gibt immer mehr Anzeichen, daß die amerikanische Regierung und andere Organisationen den Goldpreis seit Jahren manipulieren.

Es ist das Verdienst von Bill Murphy, Reginald Howe, James Turk und ihren Freunden, daß der Schleier immer mehr gelüftet wird.

Ein großer Teil der Manipulation soll über des Exchange Stabilization Fund (EFS) gelaufen sein. Diese schwarze Kasse wurde seinerzeit von Roosevelt gegründet. Nur der Präsident und der Finanzminister haben Zugang zu den Informationen, nicht aber der Congress oder das Volk. Es scheint, daß die U.S.-Goldreserven geswappt, verpfändet oder belastet sind. Die Bezeichnung der U.S.-Goldreserven wurde verschiedentlich geändert. In den neuesten Aufstellungen wird es als "Deep Storage Gold" bezeichnet. Man vermutet, daß das meiste Gold verkauft ist und das Treasury dafür die Terminverkäufe von Barrick erworben hat, d.h. daß aus den zukünftigen Lieferungen von Barrick die Reserven physisch wieder aufgebaut werden.

Gemäß James Turk in seinem Freemarket Gold & Money Report vom 13. August 2001 ist der Bestand an Sonderziehungsrechten des ESF von einem Höchststand von $ 10,2 Milliarden bis Ende 2000 auf $ 2,2 Milliarden gesunken. Dieser steile Rückgang verlief parallel zum schwachen Goldpreis.

Reginald Howe hat eine akademische Studie des früheren Finanzministers und zukünftigen Harvard-Präsidenten Lawrence Summers aufgestöbert. Diese wurde unter dem Titel "Gibson`s Paradox and the Gold Standard" im Journal of Political Economy vom Juni 1988 veröffentlicht. In seinem Essay weist Summers nach, daß in "einem wirklich freien Goldmarkt der Goldpreis umgekehrt zu den realen Zinssätzen verläuft". D.h., der Goldpreis steigt, wenn die Sätze fallen und sinkt, wenn die Sätze steigen.

Howe weist nun nach, daß diese Regel seit dem Eintritt von Summers in das Treasury Department im Jahre 1995 nicht mehr stimmt. Während dieser Zeit sind die realen Zinssätze gefallen, das Gold aber erstaunlicherweise auch. Statt auf $ 500 zu steigen, ist das Gold in dieser Zeit auf $ 270 gefallen.

Howe sagt, daß es möglich ist, den Goldmarkt mit viel raffinierteren Methoden, wie z.B. Zins- und Goldderivaten, zu manipulieren, als dies noch vor einer Generation der Fall war.

Mike Bolser hat in äußerst interessanten Studien aufgrund von extremen und ungewöhnlichen Verkaufstransaktionen nachgewiesen, wie der Markt manipuliert wurde, und er behauptet, daß es vielleicht kein Zufall ist, daß diese Manipulation in die Präsidentschaft Clinton fällt, während welcher zwei Amerikaner (Greenspan & McDonough) gesetzwidrig Einsitz in das Board der Bank für Internationale Zahlungsausgleich (BIZ) in Basel genommen haben. Murphy und Howe machen dieses Institut mitverantwortlich für Goldpreismanipulationen.

Murphy sagt, daß jede Woche neue Beweise liefert, daß die USA Teil eines Komplotts sind, den Goldpreis zu manipulieren. Bis jetzt hat ihn noch niemand widerlegt. Diese Komplott wurde bestätigt durch ein Protokoll des Federal Open Market Committee vom 31. Jänner 1995, in dem Gold Swaps dem Exchange Stabilization Fond zugeschrieben wurden.

Jetzt kommen wir zu den Prognosen: Jedes Jahr gibt es am Goldmarkt ein Defizit von 1500 Tonnen, welches neben dem Recycling nur durch Zentralbankverkäufe und -ausleihungen gefüllt werden kann. Diese Tatsache plus der Nachweis über das riesige Manipulationsgebilde haben mich überzeugt, daß das Kurspotential des Goldes viel größer ist, als ich gedacht hätte.

Die Finanzmärkte sind heute sehr gefährlich. Wir sind in einer Stagflation - ein Ausdruck von Harry Schultz. Vielleicht hat Harry einen neuen Begriff für das, was jetzt kommen wird. Die Aktienmärkte befinden sich in einem Baissemarkt. In den nächsten 10 bis 15 Jahren ist per Saldo nichts zu erwarten. Im Gegenteil, die meisten Aktien sind sehr gefährdet. Obligationen sind nicht interessant. Manche Schuldner gehen pleite. Siehe Swissair. Die Immobilienmärkte werden in der kommenden Depression fallen. In Amerika beginnt das schon. Wenn Menschen massenweise entlassen werden, dann kaufen sie keine Häuser. Vielleicht können sie ihre Häuser nicht einmal halten. Sie versuchen dann zu verkaufen. Niemand wird kaufen wollen oder können. Ja, was bleibt dann noch? Nur Gold und Silber!

Wie wird das aussehen? Momentan wird immer noch stark manipuliert. Gold darf nicht über $ 292 steigen. Bei $ 295 wäre es für die Techniker durchgebrochen. Vermutlich kann es nicht mehr sehr lange geknebelt werden. Die Krise ist zu groß. Eines Tages wird es losgehen, wenn wir es am wenigsten erwarten. Alles ist möglich.

Zum Vergleich: In den 70er Jahren (1972?) ist das Gold von $ 35 auf $ 850 gestiegen. Es hat sich als vervierundzwanzigfacht! Der Grund: Die Hochfinanz Amerikas "überredete" u.a. auch Deutschland auf die Golddeckung ihrer Währungen zu "verzichten". Der Preis für Gold wurde am internationalen Markt frei gegeben. Die Riesenverlusten für Deutschland bedeuteten für Amerika jedoch Riesengewinne mit denen die Amis dann auch ihren verlustreichen Vietnamkrieg finanzieren konnten. Im Klartext: Deutschland und seine Steuerzahler finanzierten mit diesem faulen US-Trick nicht nur den gesamten Vietnamkrieg, sondern tragen - dank Richard v. Weizäcker und Boehringer mit seinen Agent-Orange Gift Lieferungen - auch eine grosse Mitschuld an dem bis heute andauernden Massenmord an den Vietnamesen.

Und ähnliches wird wieder passieren, denn die Finanzmärkte stecken heute in einer noch viel tieferen Krise als damals. Die Russen, die Chinesen und die Inder kaufen Gold. Im Westen sind es die Eingeweihten, die Gold kaufen. Mit allen möglichen Tricks wird das Publikum aus den Markt gejagt, während die Big Boys in aller Ruhe kaufen. Deshalb mein Rat:Kaufen Sie Gold. Kaufen Sie jetzt!"

Frei nach F.Lips


http://news.lesen.ch/de/wirtschaft/thema.cfm?TID=Gold


PS: Die SNB Gold Verkäufe sind vor kurzer Zeit abgeschlossen worden, und dieses Gold Volksvermögen ist endgültig verschleudert, und verloren. Bemerkenswerter Weise hat die SNB in Ihrer letzten Quartals-Bilanz immer noch 20 Millionen Dollar Einnahmen aus Goldverleihungen angegeben.

Die Befürchtung liegt dadurch mehr als nahe, dass der angeblich verbliebene Teil von ca. 1270 Tonnen Gold, in Wirklichkeit verliehen wurde, und physisch ebenfalls bereits weg ist.

Da die LBMA in London die durchschnittlichen Jahres-Leihezinzen beim Gold im den ersten 6 Monaten 2005 mit max. 0.23% angab, http://www.kitco.com/market/LFrate.html ist es ein Leichtes auszurechnen wieviel Gold von den verbliebenden ca. 1270 Tonnen auch noch ausgeliehen wurden. Die Schweiz ist wie es scheint heute praktisch bereits physisch Goldfrei, und der Franken eigentlich nur noch das Papier wert, auf dem er gedruckt ist.

Lange wird es nicht mehr dauern bis dieser Gold Preis Betrug auffliegen wird, und die Menschen wieder anfangen zu denken.

Bis jetzt machen sie es anscheinend nicht, oder nur sehr ungenügend.

Siam2
***
Quelle:
http://www.wallstreet-online.de/diskussion/999577-1-10/gold-preis-betrug

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http://initiativevernunft.twoday.net/stories/5305787/modTrackback

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