»Zeitung Lesen — aber richtig«
Bitte, begleiten Sie uns ins Jahr 2049! — Lesen Sie selbst und machen Sie mit:
Rückblick auf überwundene Epochen
präsentieren wir Ihnen die Erste Rekonstruktion von
» Zeitung Lesen — aber richtig «
Ein Wörterbuch aus der „Finsteren Zeit der Grossen Manipulation“
Zusammengetragen von den Leserinnen und Lesern von initiative vernunft
Aufbereitet, Herausgegeben und © Copyright: initiative vernunft
Impuls- und Informationsplattform für Mensch und Mitwelt in gemeinsamer Zukunft
http://initiativevernunft.twoday.net
Hier, exklusiv für Sie, der Vorabdruck der Ersten Rekonstruktion zum Reinschnuppern:
iv-Zeitung-Lesen-aber-richtig-2049-1-Vorabdruck (pdf, 171 KB)
Wie Sie die vollständige Rekonstruktion der Ersten Ausgabe* erhalten, erfahren Sie unten in unserem Aufruf.
*) Umfang des Werkes Stand März 2049:
- 34 Seiten
- im Schnitt ca. 12 Begriffe pro Seite
- insgesamt ca. 400 häufig gelesene und gehörte Begriffe, die wieder ins richtige Licht gerückt werden.
»Zeitung Lesen — aber richtig« ist für all jene unverzichtbar, die Wortspiele, Informationsmanipulationen, Halbwahrheiten und glatte Meinungslügen sowie Desinformation, vermeintliche Enthüllungen aber auch tückische Weglassungen, sicher durchschauen wollen.“
— so lautet engagiert und etwas schwerfällig der erste Satz im »Vorwort zur 1. Ausgabe« eines für uns heute seltsam anmutenden und sonderbaren Karteikastens. Ein Karteikasten, der damalige Begriffe und Wortwendungen behandelt, die wir heute gar nicht mehr kennen. Für die, die es nicht mehr wissen: Ein sog. Karteikasten ist eine einsortierte Sammlung von losen, kartonierten Karten, die – einem Lexikon ähnlich – Begriffe vorstellen, erklären und aufeinander verweisen.
Ein über seinen Fund ganz aufgeregter initiative vernunft Leser hat uns den verstaubten Karteikasten mit der kämpferischen Bezeichnung »Zeitung lesen – aber richtig« uneigennützig zur freien Verwendung und Veröffentlichung überlassen. Diese bedankenswerte Geste tat der Finder, um unseren Leserinnen und Lesern einen Einblick in eine Geschichtsepoche zu geben, die als die „Finstere Zeit der Grossen Manipulation“ in die Menschheitsgeschichte einging und zum Glück heute etwas ist, worunter wir uns nichts genaues mehr vorstellen zu vermögen, weil uns jegliches manipulatives Verhalten zum Glück seit bald vierzig Jahren völlig unbekannt ist.
Beim Umbau eines Wohnhauses seien in einer vergessenen Ecke des Estrichbodens der Karteikasten und einige überall verstreute, lose Karten unter Gerümpel und Staub in gut lesbarem Zustand gefunden worden. Ein bisher einmaliger Fund!
Der Karteikasten zeugt von einer Zeit, in welcher es bei den damals beliebten und meist gelesenen und (fern-)gesehenen „Medien“ („Säulen der Information“) offensichtlich an der Tagesordnung war, die — wie unsere Geschichtsforscher feststellten — oft schlimmen Meldungen aus nah wie fern in eigenartiger Weise zu verändern, so dass sie, so vermuten wir, ihren wahren Schrecken verlieren sollten und der dringend nötige, korrigierende Eingriff durch die damalige Gesellschaft lange, geradezu gefährlich lange ausblieb.
Wir vom Autorenteam initiative vernunft haben es uns im Sinne einer historisch-dokumentarischen Aufgabe nun vorgenommen, den mancherorts skurril anmutenden Inhalt dieses Karteikastens für Sie nach und nach zu vervollständigen und fortlaufend zu veröffentlichen und so zuweilen verwundert schmunzelnd festhalten zu können, wie die Menschen damals in raffinierter, ja gar hinterhältiger Weise „informiert“ und in totaler Unwissenheit gehalten wurden. Ein wahrlich finsterer Zustand, den es heute dank unseres einsichtigen, gegenseitig respektierenden Zusammenlebens nicht mehr gibt.
Die damaligen Verfasser dieses »Werkzeugkastens gegen die Manipulation« versprachen ihren Zeitgenossen: „Sie werden förmlich Lust verspüren, die Zeitungsartikel auf die Methoden der heute praktizierten und gängigen Manipulation abzuklopfen.“ Sie fuhren begeistert fort: „Begriffe, die für unsere Grosseltern noch klar und eindeutig waren, werden in bereits erschreckender Weise auf das eine Mal verschleiernde Art, das andere Mal sehr offen völlig verdreht verwendet oder zurechtgebogen. Ein markantes Beispiel für das Verschwinden eines ganzen Ausdruckes ist das Wort ‚Krieg’, das gemäss einer UNO-Charta überhaupt nicht mehr gebraucht werden darf, da man sich dort ‚eine Welt ohne Krieg’ als Ziel gesetzt hat. Indem das Wort aus dem offiziellen UNO-Wortschatz gestrichen wird, ist wenigstens für die UNO die Welt friedlicher und ruhiger geworden. So einfach ist das! Wer hier eine schleichende, beklemmende Entwicklung zur ‚Gedankenpolizei’ in George Orwell’s Zukunftsroman ‚1984’ sieht, ist auf dem unbequemen, aber richtigen Weg. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen die Courage, die lähmende, einschläfernde Gleichgültigkeit gegenüber der Flut der täglichen Meldungen zu überwinden und hinter den Vorhang der gängigen Verschleierung zu schauen. Das Muster der Manipulationen liegt offen vor uns ausgebreitet“.
Anhand des Hinweises auf den Roman ‚1984’ und der hohen Qualität von Karteikasten und –karten (vermutlich aus letzter Schweizer Fabrikation, bevor Computer und Datenbanken auch dort die damals sehr beliebte, „digitale Wissensspeicherung“ übernahmen), schliessen wir, dass die vom Karteikasten abgedeckte Epoche ungefähr um das Jahr 1980, 1982 christlicher Zeitrechnung begann und drei Jahrzehnte danach endet, wohl 2012, als die Menschen den noch heute andauernden Bewusstseinsprung vollzogen, der unser neues Zusammenleben begründete. Was ‚UNO’ damals bedeutet haben könnte, konnten wir vom Autorenteam initiative vernunft noch nicht schlüssig bestimmen. Aufgefallen ist uns ferner, dass in den Erklärungstexten auf den Karteikarten oft auf ein ‚Machtkartell’ Bezug genommen wird, ohne dass dieses irgendwo in der Sammlung näher benannt oder definiert wird. Aus heutiger Sicht, darf erleichtert festgestellt werden, spielt ein solches, besagtes ‚Machtkartell’ auch keine Rolle mehr und es muss uns auch nicht mehr weiter interessieren, wer oder was damit genau gemeint war.
Das Vorwort zum Karteikasten schliesst mit dem lustigen Satz, den man damals auch in Romanen und Filmen häufig antraf, und aus heutiger Sicht umso stärker zum Ausdruck bringt, wie sehr die Menschen damals vor der freien Äusserung der Wahrheit Furcht hatten: „Sämtliche hier vorgestellten Wortbeugungen und Missbräuche sind reine Fiktion. Allfällige Ähnlichkeiten mit realen Begebenheiten wären rein zufällig.“
Die von unserem Leser wieder aufgefundenen Karteikarten füllen den Karteikasten nur zu etwa einem Zehntel. Das heisst, es müssen damals bis zu zehn mal mehr Karteikarten im Umlauf gewesen sein, als bisher aufgefunden worden sind. Wir möchten Sie, liebe initiative vernunft Leserin, lieber Leser darum anspornen, sich auf die Suche der restlichen Karteikarten und manipulierten Begriffe zu machen. Machen Sie sich auf, die letzten finsteren und verstaubten Ecken der Manipulation aufzudecken! Wir freuen uns über jede Zusendung, um den ursprünglichen Umfang im Sinne einer Rekonstruktion vervollständigen und veröffentlichen zu können.
Melden Sie uns ihre Funde, schreiben Sie an: initiative.vernunft (ätt) yahoo.de
Wenn Sie einen neuen Fund (den missbrauchten Begriff und die Richtigstellung dazu) beisteuern, erhalten Sie die vollständige Ausgabe der aktuell nachgeführten Gesamtrekonstruktion!
(Umfang der Ersten Rekonstruktion per März 2049: 34 Seiten, zwischen 6 und 20 Begriffe pro Seite, insgesamt ca. 400 häufig gelesene und gehörte Begriffe, die wieder ins richtige Licht gerückt werden.)
Wir wünschen Ihnen viele wertvolle Einblicke beim verwunderten Studium der per heute zusammengetragenen Rekonstruktion von »Zeitung Lesen – aber richtig« – „des Werkzeugkastens zur Erkennung der Lüge in der Finsteren Epoche der Manipulation.“
Autorenteam und Redaktion
initiative vernunft
2009-02-22 19:51


