Immunologe vergleicht Impfkritiker mit Holocaust-Leugnern
Leserbrief an die Redaktion des Tages-Anzeigers im Sinne einer notwendigen Stellungnahme und Richtigstellung zu den Holocaust-Vorwürfen an den Impfkritikern
Der "berühmt-berüchtigte Berner Immunologen" (Zitat TA) Beda Stadler muss der Verwirrung und Verdrehung total zum Opfer gefallen sein. Im Anflug eines Freud'schen Versprechers und geradezu Stadler'schen Versteigers sondergleichen hat er die fundierteste Kennerin und Aufklärerin im Lande, Anita Petek von AEGIS.ch, in Sachen Impfirrtümern der Leugnung vieler unschuldiger Toter bezichtigt, vergleichbar den Holocaust-Leugnern, die - wie die Impfkritiker allesamt - stur Fakten leugneten. Beda Stadler ist mit diesem argumentativen Fehltritt eine ungeheuerliche Fehlleistung unterlaufen, die ihm jegliche Glaubwürdigkeit raubt: Er missbraucht Millionen von Holocaust-Opfer um damit radikal-fundamentalistischen Impf-Axiomen des Pharma-Glaubenssystems zum Durchbruch zu verhelfen. Sture, am Profit statt am Menschen orientierte, wissenschaftlich unhaltbare Impf-Theorien. Theorien, von einem Pharma-Kartell vertreten, das gefährliche Beziehungen und Nähe pflegte zu den Finanzierern des Nazi-Regimes und zu damaligen Chemie-Giganten (z. B. I.G. Farben), die das Patent auf Zyklon-B besassen. Beda Stadler und seine Brötchengeber im Hintergrund sollten, wenn sie schon mit Kategorien wie Holocaust "argumentieren" und zu "spielen" beginnen, wissen, dass es an den Nürnberger Prozessen 1945 - 1949 nicht nur einen Hauptprozess gegen die Führung des NS-Regimes gab, sondern dass in einem Nebenprozess die NS-Kriegsverbrechen der I.G. Farben aufgearbeitet wurden. Unter elf Anklagepunkten sind besonders erschreckend: "Teilnahme an einer Verschwörung, um Verbrechen gegen den Frieden, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu begehen"; "Teilnahme am Massenmord (insbesondere Mitschuld an den Vergasungen in Auschwitz und anderen Konzentrationslagern, Lieferung von Giftgas hierfür)"; und "Verbrecherische Experimente an Menschen, insbesondere an Insassen von Konzentrationslagern". Erschüttenderweise und völlig überraschend wurden damals alle 23 Angeklagten freigesprochen, obwohl der Holocaust, das Zyklon-B-Patent, die Gaslieferungen und die Experimente an den Häftlingen historische und unverrückbare Fakten sind. Wenn der Schweizer Impf-Oberhirte Beda Stadler Holocaust-Leugner beschimpfen will, dann können die Impfkritiker dafür nicht ernsthaft in Frage kommen. Denn sein Aufruf zu landesweiten, zwangsweise "durchgeführten" Durchimpfaktionen erinnern lediglich beängstigend an die Methodik längst vergangener Massenexperimente am Menschen in totalitären Systemen.
Redaktion initiative vernunft
Dieser Leserbrief, der sehr problematische Hintergründe aufzeigt, wurde vom Tages-Anzeiger nicht veröffentlicht.
Das medial aufgebauschte Kesseltreiben, welches Massenimpfungen fordert, im Überblick:
18. Februar 2008
Tages-Anzeiger - Impf-Befürworter Stadler: «Holocaust-Vergleich ist zulässig»
Der Vergleich zwischen Holcaust-Leugnern und Impfgegnern polarisiert die Leser. Viele werfen dem Immunologen Beda Stadler Arroganz vor. Zudem soll er von Pharmafirmen Geld erhalten.
Am Dienstag streitet sich der Immunologe Beda Stadler auf Tele Züri mit der Impfgegnerin Anita Petek um die Masernimpfung. Dabei vergleicht Stadler die Impfgegner mit Holocaust-Leugnern und wirft Petek vor, sie habe einen Dachschaden. ... Mit den Angriffen konfrontiert, sagt Stadler: «Ich bleibe dabei: Der Vergleich mit Holocaust-Leugnern ist zwar nicht ganz fair, aber zulässig.» Wenn jemand leugne, dass Millionen Juden umgebracht wurden, verhalte er sich gegen das Gesetz. «Deshalb stellt sich die Frage, ob jemand, der wissenschaftliche Fakten leugnet, nicht ebenfalls den Tod von Millionen verneint.»
http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/kanton/ImpfBefuerworter-Stadler-HolocaustVergleich-ist-zulaessig/story/19508738
Tages-Anzeiger - Streit um Masernimpfung eskaliert: Vergleich mit Holocaust-Leugnern
Die Debatte um die Masernimpfung wird immer härter. Auf Tele Züri vergleicht Immunologe Beda Stadler die Impfgegner mit Holocaust-Leugnern.
... «Man sollte die Impfgegner zur Rechenschaft ziehen», wettert der Wissenschaftler aus Basel. «Holocaust-Leugner kommen auch nicht ungestraft davon.»
http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/kanton/Streit-um-Masernimpfung-eskaliert-Vergleich-mit-HolocaustLeugnern/story/19093877
Tages-Anzeiger - Masern, Mumps, Röteln: Der Schweiz drohen Epidemien
Die Schweiz ist nicht nur gegen die Masern schlecht gerüstet. Die Immunologen warnen vor weiteren Krankheitswellen mit schwerwiegenden Folgen.
Ganzer Impfplan soll Pflicht sein
Für Kantonsarzt Schorr reicht dies freilich nicht. «Ich frage mich, ob man nicht den ganzen Impfplan für obligatorisch erklären müsste», sagt er. Dies würde bedeuten, dass jedes Kind bis zum zweiten Altersjahr je viermal gegen Diphtherie, Starrkrampf und Keuchhusten, gegen Hirnhautentzündung und gegen Kinderlähmung geimpft werden müsste. Zweimal hätte es für den Schutz vor Masern, Mumps und Röteln hinzuhalten. ...
http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/story/16885573
17. Februar 2009
Tages-Anzeiger - Ungeimpftes Mädchen stirbt an Keuchhusten
Ein zweijähriges Kind starb im Baselbieter Kinderspital Bruderholz an einer Kinderkrankheit. Es ist nicht der erste derartige Todesfall in diesem Jahr. Die Gesundheitsdirektoren erwägen eine Impfpflicht.
Eltern sollten ihre Kinder unbedingt gegen gefährliche Kinderkrankheiten wie Keuchhusten impfen. Das sagte der Baselbieter Kantonsarzt Dominik Schorr am Samstag in der «Basler Zeitung» zu einer ungewöhnlichen Häufung von Erkrankungen in der Region. Für ein zweijähriges Mädchen aus dem hinteren Leimental kam dieser Appell tragischerweise zu spät. Es starb am Samstag im Universitätskinderspital beider Basel (UKBB) auf dem Bruderholz an den Folgen eines Keuchhustens. ...
http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/story/15284296
Tages-Anzeiger - «Das ist Blödsinn, eine Erfindung der Impfgegner»
Immunologieprofessor Beda Stadler spricht Klartext: Er plädiert für eine flächendeckende Impfung gegen die Masern, welche inzwischen auch die Kantone erwägen. Es gebe kein Verfassungsrecht, andere Menschen anzustecken.
... Weltweite Studien besagen, dass es einen Todesfall auf rund tausend Masernerkrankungen gibt. Und wer einmal ein Kind beobachtet hat, das an Masern gestorben ist, dem bleibt dieses schreckliche Bild lebenslang in Erinnerung. Vereinfacht gesagt: Eine Ansteckung beinhaltet das Potenzial, dass man daran stirbt. Eine Impfung birgt hingegen lediglich geringe Risiken in sich. Welche? Schwer wiegende Komplikationen sind nicht bekannt. Ist jemand allerdings allergisch auf Zusatzstoffe, die mittels der Masernimpfung verabreicht werden, kann dies unangenehme Reaktionen auslösen. ...
http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Das-ist-Bloedsinn-eine-Erfindung-der-Impfgegner/story/10392727
16. Februar 2009
Tages-Anzeiger - Masernimpfung bald obligatorisch?
Der Vorstand der Schweizerischen Gesundheitsdirektorenkonferenz (GDK) will wegen der besorgniserregenden Lage bei der Verbreitung von Masern als ultima ratio ein Impfobligatorium prüfen.
In Übereinstimmung mit den Zielsetzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) strebt die GDK das Ziel an, die Masern auszurotten, wie sie am Montag mitteilte.
http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/story/18044780
4. Februar 2009
Tages-Anzeiger - Masernfälle nehmen stark zu – Mädchen stirbt in Genf
Nach einer vorübergehenden Beruhigung sind die Masern sind in der Schweiz wieder massiv auf dem Vormarsch.
In der Schweiz war 2006 eine Masern-Epidemie ausgebrochen. Nach einer vorüberhenden Abnahme ist die Zahl der Erkrankungen nun wieder europaweit zunehmend, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Mittwoch mitteilte. In diesem Jahr seien in der Schweiz bereits 50 Fälle gemeldet worden - soviel wie in einem epidmiefreien Jahr insgesamt. ...
http://www.tagesanzeiger.ch/wissen/medizin-und-psychologie/story/13961656
28. Januar 2009
Tages-Anzeiger - Grippewelle: «Konsumentenschutz nimmt den Tod von Menschen in Kauf»
Die Grippe legt die halbe Schweiz lahm – Immunologe Beda Stadler gibt Konsumentenschützern die Schuld.
... Doch warum sind Schweizer impffaul? «Schuld sind die Konsumentenschützer», wettert Stadler. «Die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) publiziere eine Angstmacher- Broschüre, die die Leute vom Impfen abhalte. Es sei unverantwortlich, dass Sara Stalder und ihre Organisation den Tod von Menschen in Kauf nehme.» ...
http://www.tagesanzeiger.ch/panorama/vermischtes/Grippewelle-Konsumentenschutz-nimmt-den-Tod-von-Menschen-in-Kauf/story/17444906


