Wer steckt hinter Gebilden wie der «EU», «G-20» oder «OECD» ?

Wir sollten uns ein paar Minuten Zeit nehmen, einen Blick hinter die Akteure zu werfen, die sich hinter intransparenten Gebilden und Machtapparaten mit technischen Kürzeln wie «EU», «G-20» oder «OECD» verbergen.

Dass "Politiker" bzw. "Macht-Irregeleitete" sich für die verborgene "Hinterschicht" einspannen lassen und den Drecksjob (dank gut geölter Parteienfinanzierung) übernehmen, und den souveränen Nachbarn im angrenzenden Süden z. B. als Indianer bezeichnen ("entwürdigen" geht nicht, da Indianer als Naturvolk die Würde von Natur aus geschenkt bekamen), gehört in diesem Gesamtzusammenhang modern (sprich: medial-drohrhethorisch) ausgetragener Wirtschaftskriege ganz einfach zur polternden "Show", die zwecks Ablenkung der ursächlichen Geld- und Zins-Problematik abgezogen werden soll.

Die Indianer wurden bekanntlich von ihren "entgegenkommenden" Eroberern (zumindest auf dem nordamerikanischen Kontinent) sprichwörtlich mit Feuerwasser abgefüllt, über den Tisch gezogen, verfolgt, mit Donnerschwertern (Schrotgewehren) wie Wild niedergemetzelt und aus dem imperialen Weg geräumt; die indigene Würde, Identität und Kultur der Indianer wurde brutal zerstört.

Planen die "Hintermänner" mit dem Schweizer Volk etwa dasselbe, oder war der Ausdruck "Indianer" nur eine Freud'sche Entgleisung?

Weitere Beispiele von wüsten Entgleisungen gefällig? — bitte schön:

... Die Stellungnahme von Bundesrätin Calmy-Rey in der nationalrätlichen Fragestunde war pikanterweise nicht durch die problematischen Äusserungen des deutschen Finanzministers ausgelöst worden, sondern durch eine nicht minder skandalöse Aussage von SPD-Chef Franz Müntefering. Dieser hatte in Bezug auf die Steueroasen in aller Welt gesagt: «Früher hätte man dort Soldaten hingeschickt. Aber das geht heute nicht mehr.» Der Thurgauer SVP-Nationalrat J. Alexander Baumann hatte diese «unerträglichen Töne» zum Anlass genommen, um den Bundesrat zu fragen, wann er endlich den deutschen Botschafter zitiere und eine Entschuldigung für diese «Kriegserklärung» fordere. ...

Ausschnitt aus der NZZ Online vom 17. März 2008,
http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/
schweiz_deutschland_botschafter_zitiert_steinbrueck_1.2208590.html
[Hervorhebung initiative vernunft]


Wie ticken eigentlich diese vorgehanselten Zappelphilippe wie man sie Steinbrücki, Münti, Sarko*zi, Berluskoni, Brownie usw. nennen könnte?


Nach dieser Einstimmung nun also zurück zur Ausgangsfrage im Titel, wer könnte "dahinter" stecken...?


Während der Recherche zu dieser Frage sind wir auf eine Internet-Site der Universität Münster gestossen, die tiefere Einblicke gewährt:

3.4. Gesichter und Spielplätze des neuen Souveräns

Man kann die Geldelite und ihre Höflinge auch durch die Brille von Hofzeitschriften wie Gala, Patek Philippe Magazine, Credo [134] usw. betrachten. [135] Die folgende Liste der Université Tangente hat das anscheinend praktiziert. Dabei frappiert die enorme Durchsetzung des europäischen Geldadels mit Aristokraten und Königshäusern. Das führt u.a. zur Frage nach den Orten des sozialen Umgangs: wo trifft sich die Geldelite nicht nur mit ihren Juwellieren und Kunsthändlern, sondern auch mit ihren ureigenen Intellektuellen und Politikern? In Bayreuth oder Salzburg? Auf der Baseler Kunstmesse? Oder wie die Gattin von Hubert Burda meint: bei der Bambi-Verleihung?

Die Cote d’Azure samt Monaco bietet Räume ebenso wie – auf kleinere Gruppen beschränkt – die Megayacht-Szene. [136] Vor allem aber – das ist unsere Hypothese - verschafft der europäische Hochadel der Geldelite und ihren Entouragen sozial aufgeladene Tummelplätze, die ähnliche Funktionen erfüllen wie in den USA etwa die ‚Bohemian Grove’. [137] Solche Orte des Sichversammelns der Geldelite sind in den USA zahlreicher und besser organisiert als in Europa, und sie schließen auch Institutionen ein, welche die Elite gleichsam ‚bewohnt’ (Leonard Silk) – von der Harvard University über die New York Times bis zur Metropolitan Opera und deren sozial relevanten Aufsichtsräten, ganz zu schweigen von Einrichtungen wie den Century-, Link- oder Knickerbocker-Clubs. [138] Das Vorhandensein derartiger, seit langem bestehender und kontinuierlich gepflegter Versammlungsformen erklärt in manchem die globale Schlagkraft der amerikanischen Plutokratie.

„Solche Clubs haben für die Oberschicht die gleiche Funktion, die in Stammesgesellschaften dem Klan zukam. Mit ihrer restriktiven Mitgliederpolitik, ihren Initiationsriten, privaten Zeremonien und der großen Betonung von Tradition ähneln diese Clubs den Geheimbünden, die es in vielen Primitivgesellschaften gibt. Sie verschaffen ihren Mitgliedern das Gefühl einer exklusiven Brüderlichkeit. Dieses ‚bonding’ innerhalb der Oberschicht erfüllt wichtige, wenn auch informelle Herrschafts- und Machtfunktionen.“ [139]

Hier die - wiederum nur als Anregung zu verstehende, aus dem obigen Schaubild extrahierte - Liste der Université Tangente:


‚Einflussreiche Europäer’ (Université Tangente)

Agnelli Familie
Alain Mérieux
Alex Krauer (*1931)
Alfred Freiherr von Oppenheim (1934-2005)
Alvarez Familie
Andrew Willoughby Ninian Bertie (*1929)
Andrey Melnichenko (*1971)
Antoine Bernheim (*1924)
Antonio Garrigues Walker
Arnaud Lagardère (*1961)
Baron Albert Frère (*1926)
Baron Ernest-Antoine Seillière de Laborde (*1937)
Baron Georg Thyssen- Bornemisza (*1950)
Baroness Helena Kennedy (*1950)
Baroness Margaret Jay of Paddington (*1940)
Baroness Margaret Thatcher (*1925)
Baroness Sarah Hogg (*1946)
Benoit Potier
Bernadette Chirac (= Ms. Chirac) (*1933)
Bernard de Combret
Bertrand Collomb
Bonnier Familie
Brenninkmeyer Familie
Bülent Eczacıbaşı
Charles Hambro (1930-2002) (& Familie)
Claude Bébéar (*1935)
Daniel Bouton (*1950)
David C. Clementi
Didier Pineau-Valencienne
Ekkehard Schulz (*1941)
Emilio Botín (*1934)
Espírito Familie
Etienne Davignon (*1932)
Felipe Propper de Callejon
Ferdinand Piëch (*1937)
François Pinault (*1936)
Friedrich Karl Flick (*1927)
Georges Chodron de Courcel (*1950)
Gerhard Cromme (*1943)
Gordon Pell
Gran Duca di Toscana
Henri Marte
Hilmar Kopper (*1935)
Hubert Burda
Inmaculata von Habsburg-Lothringen
Jacques de Larosière de Champfeu (*1929)
Jean Laurent (*1944)
Jean-Claude Trichet (*1942)
Jean-René Fourtou (*1939)
Jeroen van der Veer (*1947)
Jérome Monod (*1930)
Josef Ackermann (*1948)
José-Maria Gil-Robles Gil-Delgado (*1935)
Klaus Schwab (*1938)
Koc Familie
König Albert II von Belgien (*1934)
König Carl Gustav von Schweden (*1946)
König Juan Carlos I von Spanien (*1938)
Königin Beatrix der Niederlande (*1938)
Königin Elisabeth II (*1926)
Königin Margrethe II von Dänemark (*1940)
Landolt Familie
Lev Chernoy (*1954)
Liliane Bettencourt (*1922)
Lord Carey of Clifton
Lord Leon Brittan (*1939)
Lord Marshall (*1933)
Lord Roll of Ipsden (1907-2005)
Lord Simon of Highbury (*1939)
Manfred Bischoff (*1942)
Marc Ladreit de Lacharrière
Marc Rich (*1934)
Mario Monti (*1943)
Martin Ebner (*1945)
Michail Fridman (*1964)
Michel Pébereau (*1942)
Michel Roussin (*1939)
Michelin Familie
Mikail B. Piotrovsky
Msgr. Renato Dardozzi (*1922)
Niall FitzGerald (*1945)
Nicholas Clive-Worms
Nicholas Montagu
Oscar Fanjul (*1949)
Otto Graf Lambsdorff
Otto von Habsburg (*1912)
Pascal Lamy (*1947)
Paul D. Skinner
Pehr Gyllenhammar (*1935)
Peter Sutherland (*1946)
Peugeot Familie
Philippe Camus (*1948)
Prince of Wales
Prinz Hans Adam von und zu Liechtenstein
Quandt Familie
Ralph Harris (Lord Harris of High Cross) (* 1924)
Raymond Lévy (*1927)
Reinhard Mohn (*1921)
René Barbier de la Serre (*1940)
Roman Abramowitsch (*1966)
Romano Prodi (*1939)
Ruud Lubbers (*1939)
Sabanci Familie
Schlumberger Familie
Seydoux Familie
Serge Tchuruk (*1939)
Sergei Mikhaylov*
Siemens Familie
Silvio Berlusconi (*1936)
Sir Andrew Large
Sir Christopher Hogg (*1936)
Sir Iain Vallance
Sir John Bond (*1940)
Sir Keith Whitson (*1943)
Sir Mark Moody-Stuart (*1940)
Sir Peter Middleton (*1934)
Tessen von Heydebreck (*1945)
Thierry Breton (*1955)
Thomas Schmidheiny (*1945) (& Familie)
Vincent Bolloré
Wallenberg Familie
William R. P. Dalton (*1935)

(Für alle aufgeführten Personen liegen kurze Dossiers vor, die von der Homepage des Verfassers abgerufen werden können: http://www.uni-muenster.de/PeaCon/wemgehoertdieeu/ut-einflussreiche.htm)

[134] nicht öffentlich erhältliche Edelkundenzeitschrift der Fürstlich-Liechtensteinschen Privatbank LTG ...

[135] C. Wright Mills hat diese Methode sogar empfohlen, vgl. das Kapitel ‚On intellectual craftmanship’ in: C.W.Mills, The Sociological Imagination, New York 1959

[136] eine interessante Quelle für Informationen sind Zeitschriften wie Boote exclusiv, Meer&Yachten usw.

[137] Die ‚Bohemian Grove’ gilt vielen als der ungewöhnlichste Geheimclub des amerikanischen Ultrareichtums. Einmal im Jahr, Ende Juli, trifft sich das amerikanische Establishment für zweieinhalb Wochen in einer Art Camp, 75 Meilen nördlich von San Francisco. Die upper class trifft auf Topmanager, Berühmtheiten, Regierungsmitglieder. Vgl. die ausführliche Dokumentation auf William Domhoffs Website, http://sociology.ucsc.edu/whorulesamerica/power/bohemian_grove.html

[138] Ferdinand Lundberg, a.a.O., S. 209f; L.Silk, M.Silk, The American Establishment, New York 1981; William Domhoff, Who Rules America? Power and Politics in the Year 2000, Third Edition, Mountain View 1998 (1967)

[139] Th.R.Dye, Who’s Running America? Seventh Edition, Prentice Hall 2002, p. 230

Quelle: http://www.uni-muenster.de/PeaCon/wemgehoertdieeu/eu-34.htm


Wir haben also von der Universität Münster vor uns aufgelistet die "Crème de la crème" der Macht und der Ultrareichen in Europa (mit einigen interessanten Bestückungen seitens "Schweizern"), in dessen Europas "Herz" ausgerechnet sich der letzte Rest eines unnachgiebigen Stammes der Helvetier eingebohrt zu haben scheint. Eine rundherum belächelte Alpenfestung, bedroht und unterwandert von Doppelagenten, die unerkannt bleiben, indem sie im Jahresrhythmus ihre "verantwortungsvollen" Posten wechseln...

Bekanntlich fliesst alles Wasser ins Meer, will heissen: Auch der geringste Rappen wird (aus dem Mittelstand) wohl herausgepresst werden, so die Zielsetzung der "Hinterschicht", die diese "hidden agenda" lediglich "durchzupeitschen" (Steinbrücksche Wortwahl) braucht.

Der Begriff "eine Steueroase trocken legen" entlarvt die vernichtende Absicht (sprich: die Politik der verbrannten Erde) sehr treffend, wie wir finden und zeigt auf, wie zerstörerisch und "hinterhältig" die "Hinterschicht" ihre Ziele gegen jeglichen Allgemeinsinn und gegen jegliches Allgemeinwohl durchzusetzen plant.

...Es reicht ja nicht, dass die Schweiz in den "automatischen Informationsaustausch" (= automatisches Denunzieren) einwilligt, nein die Schweizerische Nationalbank macht seit letzter Woche auch willig mit beim "Quantitative easing" (gezieltes Ausweiten der Geldmenge = eine bewusst verschärfte Inflation soll die gefürchtete Deflation in Schach halten, so die Idee) und Eingreifen in den Devisenhandel (sprich: grosszügigste Dollar- und Euro-Stützung im Gleichschritt mit mutwilliger Frankenzerstörung), so dass ja kein verlässlicher Felsen mehr in der wilden Brandung erkennbar und stehen bleiben soll.

Etwa so schaut’s gegenwärtig aus, leider...


Liebe kritische Zeitgenossinnen und Zeitgenossen, wir sind gespannt auf Ihre Sicht und Ihre Meinungen zu diesem Sittengemälde anno 2009, das aus den Fugen zu fallen droht. Nutzen Sie die Kommentarfunktion oder senden Sie uns Ihre initiative vernunft Zuschrift. Herzlichen Dank.




In der Wochenzeitung Zeit-Fragen, Ausgabe vom 16. März 2009, ist folgender, sehr aufschlussreicher Aufruf publiziert worden, den wir Ihnen hier gerne weitergeben:

Verteidigt die Schweiz!

Gegen die Erpressung Steinbrücks

von Jürgen Elsässer

Heute verhandelt das Bundeskabinett über ein neues Gesetz, das für Geschäfts- und Privatleute die Zusammenarbeit mit Steuerparadiesen unter Strafe stellt. Steinbrück will, dass die Schweiz neben Liechtenstein usw. in die Liste der Schurkenstaaten aufgenommen wird. Das Gesetz ist entgegen dem Anschein ganz im Interesse des internationalen Finanzkapitals.
Die grösste Schweinerei in diesem Zusammenhang ist, dass der Gesetzesentwurf die grössten Offshore-Finanzplätze nicht erwähnt: Die Cayman-Inseln, die britischen Kanalinseln, die Bermudas und die Bahamas. Dort will Steinbrück also weiter spekulieren lassen. Alle diese Finanzplätze werden von der City of London geführt. Von diesen vier Stützpunkten aus operieren – Achtung! – über 90 Prozent der Heuschrecken, also der Hedge-Fonds, die betrügerische Anlageprodukte im Umfang von sage und schreibe 868 Billionen (!) US-Dollar im globalen Bankensystem plazierten – veritable «finanzielle Massenvernichtungswaffen» (Warren Buffet).
Demgegenüber ist die Schweiz recht harmlos. Dort werden zwar Fluchtgelder geparkt – aber das blosse Parken ist «nur» amoralisch-bereichernd, hat jedoch mit der aktuellen Mega-Krise absolut nichts zu tun. Wer die «Weapons of financial mass destruction» entschärfen will, muss gegen London und seine Pirateninseln vorgehen – nicht gegen die Schweiz! Im übrigen hat die Schweiz ihre Gesetze zur Bekämpfung von Fluchtgeldern in den letzten Jahren wesentlich verbessert, unter anderem über ein Doppelbesteuerungsabkommen mit der EU.
Letzten Endes geht es bei dem derzeitigen Angriff darum, den vergleichsweise soliden Wirtschaftsraum Schweiz aufzuknacken und vor allem an das Kapital im «Tresor» Schweiz heranzukommen, um das dortige Geld zum Stopfen der Löcher (und der aufgerissenen Hai-Rachen) anderswo zu benutzen, vulgo: zu klauen. Steinbrück gibt den Büttel der Diebe.
Hoffen wir, dass die Eidgenossen standhaft bleiben! Wir brauchen auch einen Staat, wohin wir mal ins Exil gehen können, wenn das so weitergeht! In diesem Sinne: Gruss an die Söhne und Töchter von Wilhelm Tell! Und falls Steinbrück anmarschiert, gilt: «Durch diese hohle Gasse muss er kommen!»

Quelle: http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2009/nr11-vom-1632009/verteidigt-die-schweiz/
[Hervorhebung initiative vernunft]



Ebenfalls sehr informativ ist der folgende Auszug aus dem Gespräch mit Luis Suarez-Villa, Wirtschaftsprofessor an der Universität von Kalifornien, das Zeit-Fragen ebenfalls in der Ausgabe vom 16. März 2009 veröffentlicht hat:

Die amerikanischen Steuerbehörden: Ausweitung des Kampfgebietes (auf die Schweiz)

«Mein Bankier hat mir gesagt …»:

Gespräche mit Luis Suarez-Villa, Wirtschaftsprofessor, Universität von Kalifornien, Irvine


[...]

Den Weltpolizisten zu spielen scheint ein sehr kostspieliges Unterfangen zu sein

Und weshalb stellen die amerikanischen Behörden solche Forderungen? Im Gegensatz zu fast allen anderen Staaten der Welt haben die USA ein extraterritoriales Steuersystem. Dies heisst, dass Personen mit Wohnsitz in den USA, ob US-Bürger oder nicht, der amerikanischen Regierung steuerpflichtig sind, wo auch immer sie sich in der Welt aufhalten. Somit scheint eines der Hauptziele der US-Behörden zu sein, von allen Staaten und ihren Banken finanzielle Daten von jeder Einzelperson, die in irgendeiner Weise mit den USA verbunden ist, zu erhalten, auch wenn sie dazu die nationale Gesetzgebung dieser Länder verletzen müssen.
Weshalb wollen die USA dieses exzessive und grenzenlose Steuersystem durchsetzen und weiterbetreiben? Ein Teil der Antwort ist mit den Militärausgaben verbunden. Der Wirtschaftswissenschafter und Nobelpreisträger Joseph Stiglitz hat die Kosten des Irak-Krieges für die US-Regierung kürzlich auf 3 Billionen Dollar2 geschätzt. Darüber hinaus schluckt das US-Militärbudget, dessen Verschwendung unglaubliche Proportionen erreicht, heutzutage mindestens so viele nationale Ressourcen wie während der Jahre des kalten Krieges. Den Weltpolizisten zu spielen und seine Interessen wo und wann auch immer mit Gewalt durchzusetzen, scheint ein sehr kostspieliges Unterfangen zu sein. Alle diese amerikanischen Militärabenteuer, die Gefängnisse und das, was man schönfärberisch als «Rückführungen» bezeichnet und in Wirklichkeit Entführungen, Folter oder sogar Morde umfasst, sind sehr kostspielig und müssen bezahlt werden. Das amerikanische Steuersystem ist das Hauptmittel, um ein solches Vorgehen zu ermöglichen.


Engagement der Schweiz im völligen Gegensatz zur US-Militärmaschinerie

Es ist kaum nötig festzuhalten, dass das althergebrachte Engagement der Schweiz für den Frieden, den Respekt gegenüber den anderen Völkern und Kulturen in völligem Gegensatz zu dieser riesigen Militärmaschinerie und ihren kostspieligen Abenteuern steht. Trotzdem sind die Schweizer Banken zurzeit daran, US-Steuergesetze auf Schweizer Boden anzuwenden.
Vielleicht hilft uns dies, besser zu verstehen, weshalb die amerikanischen Steuerbehörden ähnliche Methoden wie die Geheimdienste anwenden. Festhalten, befragen oder Bankangestellte schmieren und systematisch die Daten über alle Banktransaktionen auf der ganzen Welt auswerten – gelten heutzutage als normale Praktiken, da die amerikanischen Steuerbehörden der Meinung sind, dass ausnahmslos alle Methoden zulässig seien, um sich immer mehr Steuereinnahmen zu beschaffen. Dabei müssen wir uns vor Augen halten, dass das amerikanische Volk nie direkt über Krieg, Steuern oder wichtige Regierungsentscheide befragt wird. Dies scheint aus der Staatsführung nach amerikanischem Muster ein sehr antidemokratisches System zu machen, im Vergleich zum Schweizer Staatssystem, das für alle wichtigen Entscheidungen auf die Volksbefragung zurückgreift. Es ist kaum nötig festzuhalten, dass die Lügen, die Verheimlichungen und die Tricks, die angewendet wurden, um dem amerikanischen Volk den Irak-Krieg zu verkaufen, kaum je möglich gewesen oder angeprangert worden wären, wenn die Amerikaner direkt befragt worden wären, so wie das Schweizer Volk bei allen wichtigen Entscheidungen, die die Staatsführung betreffen, regelmässig befragt wird.[…]3

[...]

...
2 Diese von den Medien breit aufgegriffene Schätzung ist Grund für starke Auseinandersetzungen in den USA.
3 Die beiden hier ausgelassenen Fragen und Antworten wurden bereits in Zeit-Fragen Nr. 9 vom 4. März publiziert.
...

Quelle: Mon bankier m'a dit …, Kap. 1,
(Übersetzung Zeit-Fragen)

Quelle: http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2009/nr11-vom-1632009/
die-amerikanischen-steuerbehoerden-ausweitung-des-kampfgebietes-auf-die-schweiz/
[Hervorhebung initiative vernunft]



19. März 2009
Tages-Anzeiger - «Ja, ja, die direkte Demokratie…»
«Tages-Anzeiger»-Chefredaktor Peter Hartmeier über seinen Versuch, einen Interview-Termin mit Peer Steinbrück zu bekommen.
... So schnell lasse ich mich nicht abwimmeln und bringe höflich meinen vorbereiteten Satz vor, dass es in der Schweiz mit ihrem direktdemokratischen System von Vorteil sein könnte, wenn ein Politiker, der sich so dezidiert über unser Land äussert, sich diesen Fragen stellen würde. «Ja, ja, direkte Demokratie...»" sagt sie und legt auf ohne sich zu verabschieden.
http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Ja-ja-die-direkte-Demokratie/story/10217846





Tonga (Gast) - 9. Jul, 12:05

Sehr interessanter Artikel!

Trackback URL:
http://initiativevernunft.twoday.net/stories/5589756/modTrackback


initiative vernunft

Logo

Willkommen! im Kreis von einhundertvierzigtausend initiativen und vernünftigen Mitmenschen

initiative vernunft Informationen - Unterscheiden ohne zu urteilen

Mensch sein heisst, in seinem Leben täglich wichtige Einblicke und Erfahrungen zu machen, und — das ist das Besondere hier auf der Erde — zugleich Schöpfer-zugewandte wie Schöpfer-abgewandte Aspekte kennen und unterscheiden zu lernen, ohne zu (ver)urteilen. Blicken Sie mit initiative vernunft auf beide Seiten derselben Medaille:


initiative vernunft

Impuls-Beiträge: Schöpfungs-zugewandte Aspekte


initiative vernunft

Recherchen: Schöpfungs-abgewandte Aspekte


Das Informations-Angebot von initiative vernunft im Überblick


Impressum

Aktuelle Indikatoren

Sonnenaktivität

Solar X-rays, Röntgenstrahlung n3kl.org Solar X-rays

Geomagnetic Field n3kl.org Geomagnetic Field

SDO Solar Dynamics Observatory SDO Solar Dynamics Observatory

SOHO LASCO C2 SOHO LASCO C2 Latest Image

STEREO Ahead EUVI 195 STEREO Ahead EUVI 195

STEREO Behind EUVI 195 STEREO Behind EUVI 195

ACE Real-Time Solar Wind ACE Real-Time Solar Wind

HAARP Induction Magnetometer HAARP Induction Magnetometer

Wetter und Schadstoffe Europa Rheinisches Institut für Umweltforschung

Wetterprognose 2 Tage Temperatur 2m (C) Rheinisches Institut für Umweltforschung, http://db.eurad.uni-koeln.de

Luftfeuchte (%) / Niederschlag 1h (mm) Rheinisches Institut für Umweltforschung, http://db.eurad.uni-koeln.de

Rheinisches Institut für Umweltforschung, http://db.eurad.uni-koeln.de

Luftqualität Rheinisches Institut für Umweltforschung, http://db.eurad.uni-koeln.de

Ozon Tages-Maxima (ug/m3) Rheinisches Institut für Umweltforschung, http://db.eurad.uni-koeln.de

Feinstaub PM10 (ug/m3) Rheinisches Institut für Umweltforschung, http://db.eurad.uni-koeln.de

Erdbeben, Earthquakes

U.S. Geological Survey (USGS) U.S. Geological Survey (USGS)

Global Consciousness Project Coherence and Resonance in the World Global Consciousness Project - Registering Coherence and Resonance in the World

Gold und Geld

[Most Recent Quotes from www.kitco.com]

[Most Recent Quotes from www.kitco.com]

[Most Recent Quotes from www.kitco.com]

[Most Recent Quotes from www.kitco.com]

Aktuelles Zeitgeschehen — unter der Lupe von initiative vernunft

Medien-Lügen

Alternative Nachrichten abseits des Mainstreams

Sie mögen Energiesparlampen nicht — Sie haben recht!

Der Film: Bulb Fiction

Dipl.-Ing. Reiner Gebbensleben: Elektrosmog – was wirklich dahinter steckt

Elektrosmog – was wirklich dahinter steckt

Skrupellos: NATO Kriegsverbrechen in Libyen (Bericht von Susan Lindauer)

Skrupellos: NATO Kriegsverbrechen in Libyen

Youtube Video: "Gaddafi gold-for-oil, dollar-doom plans behind Libya 'mission'?"

Gaddafi gold-for-oil, dollar-doom plans behind Libya 'mission'?

Chemtrail Gefahrenkarte für die USA

Chemtrail Hazard Map?

Argumente gegen die Entwaffnungsinitiative

Argumente gegen die Entwaffnungsinitiative

Handy-Strahlung: Wenn der Schulbesuch krank macht

Wenn der Schulbesuch krank macht

Meist gelesene Seiten heute

Suche in initiative vernunft

 

> initiative und vernünftige Partner

Zeitpunkt Heft Nr. 136 Berichte aus der Tabuzone

Das bringt der Zeitpunkt 136

Zeitpunkt - Für intelligente Optimistinnen und Optimisten

P.M.: Neustart Schweiz neustartschweiz.ch

WeAreChange Switzerland

Verein Bürger für Bürger

Verein Bürger für Bürger

LHC Kritik - Unabhängige Infoseite zu den Experimenten am LHC des CERN in Genf

diagnose > Funk

diagnose > Funk

WAL Wohnen — Arbeiten — Leben wal-meeting.blogspot.com

WAL — Wohnen Arbeiten Leben

Politische Abendgottesdienste Politische Abendgottesdienste

jeden 2. Freitag im Monat, 18.30 Uhr, Zürich politischegottesdienste.ch