Weltweite Eingriffe in die Lebensgrundlagen erzeugen das Phänomen der "Chemtrails"
Ausgehend von den beiden Thesen:
1. Aerosol-Experimente in unserer Atmosphäre sind ein inakzeptabler Eingriff in die weltweiten Lebensgrundlagen
und
2. Weltweite Eingriffe in die Lebensgrundlagen machen Flugzeugwolken (auch "Chemtrails" genannt) sichtbar
was zusammen genommen in einer Sowohl-als-Auch-Verknüpfung (beides ist gleichzeitig wirklich und wahr) uns zur folgenden Synthese führt:
3. "Chemtrails" sind eine beobachtbare Tatsache geworden (s. Bildmaterial in diesem Beitrag weiter unten) — es gibt jedoch keine monokausale Ursache dafür! Die "Chemtrail"-Anhänger sollten sich davon lösen, alle sichtbaren und "bleibenden (Kondens-)Streifen" seien das Resultat unmittelbarer, beobachteter Sprühaktionen.
Der Titel der Recherche Weltweite Eingriffe in die Lebensgrundlagen erzeugen das Phänomen der "Chemtrails" ist demnach auch so zu verstehen:
Die aktuell laufenden, weltweiten Eingriffe in die Lebensgrundlagen machen das Phänomen der "Chemtrails" nur sicht- und erkennbar.
Diese Erkenntnis führt uns in ihrer Umkehrung zur direkten Einsicht:
Die "Chemtrails" zeigen uns direkt vor unseren Augen wie weit die weltweiten Eingriffe in die Lebensgrundlagen fortgeschritten sind.
Die "Chemtrails" spiegeln also zum grössten Teil* lediglich den Zustand, wie weit wir es als moderne Zivilisation haben kommen lassen.*) Dieses vorläufige Fazit schliesst nicht aus, dass es geheime Operationen, Experimente und Manipulationen in der Luft und am Himmel gibt.
Das heisst: Die bereits seit der Abholzung und Industrialisierung laufende, allgemeine Belastung und Verschmutzung der (Atem!)Luft durch unsere moderne, technisierte Lebensweise (inklusive des zivilen und militärischen Flugverkehrs selber) hält uns mit jedem Flieger, der über uns hinwegfliegt, vor Augen, wie krank der Himmel geworden ist. Die Wirkungen auf das Leben sind fatal:
Das natürliche Blau verschwindet zusehends, die lebensspendenden und heilenden Kräfte des Sonnenlichts (enthält die Lebens-wichtigen Informationen für alles Leben!) erreichen uns nur noch eingeschränkt. Die natürlichen Kreisläufe drohen aus ihrer Selbstregulierung zu geraten. Pathogene Erreger können sich leichter ausbreiten und fragiles Leben zusehends bedrohen und schwächen.
Das Phänomen der "Chemtrails" verschwindet also erst ab dem Zeitpunkt, ab dem wir wieder mehr im Einklang mit der Natur leben werden.
"Chemtrails" — was ist das?, worum geht es?
So sieht ein — inzwischen als normal empfundener (!) — zerstörter Himmel aus, wenn sich die typische, durch Flugzeuge verursachte Bewölkung ausbreitet; alle auf dem Bild deutlich zu sehenden Schleierwolken wurden künstlich durch normale Flugzeuge des Zivilflugverkehrs verursacht, bzw. sichtbar gemacht:

Je dünner der (Kondens-)Streifen, desto jünger; je ausgebreiteter der Streifen ist und sich zur (Flugzeug-)Bewölkung ausbreitet, desto älter ist der Streifen ("trail").
Hier ein zweites und drittes Bild, welche einen typischen Himmel unserer "modernen Zeit" zeigen:


Im Abendrot steigert sich die Dramatik zusätzlich:

Wie stark sich diese künstliche Bewölkung bildet, hängt nebst des Verschmutzungsgrades der Luft auch von den natürlichen (bzw. in Einzelfällen manipulierten) Wetterlagen und -bedingugnen ab: Zum Beispiel bilden sich die Streifen stärker bei einfliessender Feuchtluft, d. h. bei einem nachfolgenden Wetterumschwung.
initiative vernunft versucht im folgenden das Phänomen "Chemtrails" wie folgt zu deuten und zu hinterfragen:
Die Flugzeugwolken sind eine nicht wegdiskutierbare Tatsache geworden. Jeder Mann, jede Frau, jedes Kind kann sie sehen, wie die "Kondensstreifen" sich (auch je nach Grosswetterlage und Frontverlauf) ausbreiten und dem Muster entsprechen, das als "Chemtrails" bekannt wurde.
Jeder Kondensstreifen ist natürlich per Definition ein Chemiestreifen, denn aufbereitetes und verbranntes Kerosin hat "naturgemäss" sehr viel mit "Chemie" zu tun...
Diese Selbstverständlichkeit war aber nicht gemeint von den "CT-Gläubigen", sondern eher die gezielte Versprühung von Substanzen und Aerosolen, die eben zur Wolkenbildung führen. Dies nachzuweisen ist wohl nicht ganz einfach...
Recherchiert man ein bisschen, fällt es aber auch auf, dass das CT-Phänomen ganz einfach auch an der allg. Verschmutzung der Luft durch unser Überzivilisation (der Zuvielisation) angelastet werden kann.
Somit stellt sich die Hypothese, ob die CT's nicht eine Falle sind, in der die Aktivisten in endlosen Diskussionen und Streitereien gefangen und verfangen bleiben sollen, derweil die grosse Verschmutzung ungehindert weitergeht. Schliesslich wollen wir ja unseren "Lebensstandard" halten...
Interessant sind und aufhorchen lassen Informationsfragmente wie diese:
...Mit diesen Messungen scheint die physikalische Entwicklungskette von kosmischer Strahlung über das Molekül- und Cluster-Ion, zum stabilen Aerosolteilchen und schließlich zum Wolken-Kondensationskeim nachgewiesen zu sein. ...
Was ist damit gemeint?
Lesen Sie hier:
Quelle: http://www.weltderphysik.de/de/1640.php
Titel: Wolken unter kosmischem Einfluss
... "Wolken sind von zentraler Bedeutung für das Klima. Leider sind wesentliche Wolkenprozesse aber noch nicht gut verstanden. Dies gilt insbesondere für die Wechselwirkung zwischen atmosphärischen Schwebeteilchen und Wolken", sagt Arnold. Das liegt vor allem an der Doppelrolle, die Wolken im Klimasystem spielen: Einerseits reflektieren sie einfallendes Sonnenlicht und behindern dadurch die Erwärmung der Atmosphäre; andererseits absorbieren sie Infrarotstrahlung, die der Erdboden und die Ozeane ins All abstrahlen, tragen damit also zum Treibhauseffekt und zur Erwärmung bei. Welcher der beiden Effekte überwiegt, hängt von der Höhe der Wolken sowie von der Art (Tröpfchen oder Eiskristall) und von der Größe der Teilchen ab. Grob gilt die Regel: Dünne Wolken in großer Höhe wärmen, dichte Wolken in geringer Höhe kühlen . Wolkentröpfchen entstehen nie allein aus übersättigtem Wasserdampf. Es werden immer Schwebeteilchen - Aerosolpartikel - als Kondensationskerne benötigt, an die sich der Wasserdampf anlagern kann. Primäre Teilchen sind vorwiegend Mineralstaub aus Wüstengebieten, Salze aus den Ozeanen sowie Rußpartikel aus natürlichen Verbrennungsprozessen und der vom Menschen beeinflussten Verbrennung fossiler Brennstoffe. Sekundäre Teilchen entstehen erst in der Atmosphäre durch so genannte Nukleation - durch Zusammenlagerung von atmosphärischen Spurengasmolekülen. Ein besonders wichtiges derartiges Spurengas ist die Schwefelsäure (H2SO4), die aus dem Vorläufergas Schwefeldioxid (SO2) entsteht. Die H2SO4-Nukleation erfolgt gemeinsam mit Wasserdampfmolekülen und führt zur Bildung von H2SO4-H2O- Teilchen.
Seit langem ist bekannt, dass atmosphärische Ionen sowohl die Nukleation als auch das Wachstum der frischen, noch sehr kleinen Teilchen wesentlich erleichtern können. Sie werden in Höhen unterhalb von 50 Kilometern vorwiegend durch die galaktische kosmische Strahlung gebildet durch Teilchen, die aus dem All mit hoher Geschwindigkeit in die Atmosphäre eintreten. Tatsächlich vermuten Forscher schon seit Jahrzehnten, dass durch die kosmische Strahlung gebildete Ionen zur Wolkenbildung beitragen. Nun gibt es neue, Aufsehen erregende Befunde zu diesem Thema. ...
Weitere Publikationen zum Thema Kosmische Strahlung und Ionen als Wolkenkeime
http://www.eawag.ch/organisation/abteilungen/surf/publikationen/2004_eanews_beer_wolken
http://www.m-forkel.de/klima/arbeitsb/luftfeucht.pdf
Im Link http://www.g-o.de/wissen-aktuell-8731-2008-08-27.html ist folgende Aussage zu finden:
... Hochenergetische kosmische Strahlung besteht im Wesentlichen aus Protonen und Alpha-Teilchen, die bei Supernova- Explosionen ins All geschleudert werden. Wenn sie die Erdatmosphäre durchqueren, lösen sie gewissermaßen im Vorbeifliegen Elektronen aus den atmosphärischen Gasen, so dass sie eine Spur geladener Moleküle hinterlassen. Diese Ionen sind möglicherweise ideale Kondensationskeime für die Bildung von neuen Aerosolpartikeln in der Atmosphäre. Ohne die Aerosolpartikel als Kondensationskeime könnten sich die Wassertröpfchen nicht bilden, aus denen Wolken bestehen.
Wie diese Prozesse sich im Einzelnen abspielen und inwiefern sie das Klima beeinflussen könnten, soll jetzt ein von der europäischen Union gefördertes Doktoranden-Netzwerk im Rahmen von "CLOUD-ITN" klären. "Es ist das erste Klima-Experiment, das an einem Teilchenbeschleuniger ausgeführt wird", erklärt Koordinator Professor Joachim Curtius vom Institut für Atmosphäre und Umwelt der Goethe-Universität. Das am Europäischen Zentrum für Kernforschung CERN angesiedelte Experiment erhält in den kommenden vier Jahren eine Fördersumme von 2,3 Millionen Euro. ...
...interessant... Das ganze ist also schon beim CERN angesiedelt...
Dann hier:
"Gestresster" Seetang trägt zur Wolkenbildung bei
... "Wenn Kelp bei Niedrigwasser durch extreme Sonneneinstrahlung, Austrocknung oder hohe Ozonwerte besonderem Stress ausgesetzt ist, beginnt die Pflanze sehr schnell damit erhebliche Mengen von Iodid freizusetzen, das in den Pflanzen gespeichert war", erläutert Studienleiter Küpper. "Diese Ionen machen das für die Pflanzen giftige Ozon und andere Oxidantien unschädlich. Durch diesen Prozess entsteht dann molekulares Iod." Die neuen Erkenntnisse würden so die biologische Erklärung dafür liefern, warum in der Atmosphäre über Seetangwäldern hohe Konzentrationen von Iodoxid und flüchtigen Halogenkohlenwasserstoffen gemessen werden können. Diese Chemikalien würden überdies als Kondensationskeime agieren, um die herum sich Wolken bilden, erklärt Küpper. ...
Ferner:
Es beginnt mit einem Impuls aus dem Kosmos
... "Unsere Entdeckung stützt die Theorie, dass die kosmische Strahlung die Wolkenbildung beeinflusst", sagt Ko-Autor Stefan Wilhelm. Bereits 1997 hatte der Däne Henrik Svensmark einen statistischen Zusammenhang zwischen Wolkenbedeckung und kosmischer Strahlung nachgewiesen und daraus geschlossen, dass die Teilchen aus dem All die Bildung von Wolken begünstigen. ...
... Und nicht zu vergessen:
Durch die Abholzung und Vernichtung riesigster Waldgebiete in den letzten 500 Jahren hat die Menschheit der Austrocknung und VerWÜSTung halber Kontinente Vorschub geleistet. Das Resultat: Die Luft ist angereichert mit einem riesigen Staubvolumen, das sich als wolkenbildende Keime ausbreitet.
Und: Verklappung und Verschmutzung der Luft durch unseren Lebenswandel, Industrie, usw.
Resultat:
Jedes durch diese Luftmassen fliegende Flugzeug hinterlässt eigene Russpartikel und produziert zusammen mit den bereits wartenden Kondensationskeimen zwangsläufig die konsistent werdene Bewölkung hinter jedem Streifen.
Dieses Fazit wiederum schliesst nicht aus, dass es geheime Operationen und militärische Wettermanipulations-Experimente gibt.
Es ist ein Sowohl-als-Auch am Wirken, wobei die Experimente volumenmässig sicher viel geringer sind als die Langfrist-Wirkungen unserer "Zuvielisation" und der kosmischen und natürlichen Einflüsse.
Die Bildung der "Flugzeug-Bewölkung" näher betrachtet
Hier zur Veranschaulichung, wie sich die zunächst harmlos aussehenden Kondensstreifen zu bleibenden (persistenten) Flugzeugwolken ausbreiten:




Glossar
Kondensstreifen
Normaler Streifen, der sich infolge Kondensation hinter den Triebwerken des Flugzeuges bildet und sich auflöst (in der Regel bereits nach wenigen Sekunden innerhalb einer Minute). Kondensstreifen entstehen nur unter bestimmten Bedingungen. Die Faktoren sind:
- Temperatur (Kälte, Umgebungstemperatur, in welcher das Flugzeug fliegt)
- Luftfeuchte (Feuchtigkeit, in welcher das Flugzeug die Luftmasse durchfliegt)
- Luftdruck (Höhe, in welcher das Flugzeug die Luftmasse durchfliegt)
- Vorhandensein von Flugzeug-eigenen und/oder bereits in den Luftmassen schwebenden Wolken-bildenden Keimen, Nukleation)
Streifen
Chemtrail
Chemie enthaltender, sich nicht auflösender, bleibender Streifen; streng argumentiert ist jeder Kondensstreifen auch ein Streifen chemischer Rückstände. In der Chemtrail -Szene ist aber ein Streifen gemeint, der gezielt Wolken-bildende Substanzen oder Aerosole enthält. Es wird geltend gemacht, Chemtrails enthielten u. a. Bariumsalze, Schwermetalle, Nanopartikel u. v. m.
Persistent trail
Im Gegensatz zum Kondensstreifen "Bleibender Streifen", "Sich nicht auflösender Streifen". Da der Begriff Chemtrail in der Diskussion oft nicht weiterführend ist, wird z. T. auf den unverfänglicheren Begriff Persistent trail ausgewichen.
Aerosol
Ein Partikel (natürlicher oder künstlicher, anthropogener Herkunft), das so leicht ist, dass es in der Luft schwebt. Aerosole sind demnach Luft-Schwebeteilchen.
Keime
Wolken-bildende Keime sind Aerosole, an denen sich Wassermoleküle anheften können. Sie sind somit verantwortlich für die Entstehung und Ausbreitung von Wolken. Keime können so klein sein, dass die Rolle der Wolkenbildung auch die Ionen übernehmen können.
Nukleation
Keimbildung. Der erste Teilprozess, der einen Phasenübergang erster Ordnung einleitet.
Ionen
Elektrisch positiv oder negativ geladene Atome oder Moleküle. Selbst etwas so kleines und leichtes wie Ionen können als Wolken-bildende Keime fungieren. In der klassischen "Chemtrail"-Diskussion ist der Fokus oft vorschnell auf den Partikeln. Wenn also Ionen (womöglich u. U. ausschliesslich) Wolken bilden können, sind Partikel (Aerosole, Nanopartikel, chemische oder biologische Substanzen) erst gar nicht nachweisbar, weil "irgendwelche Partikel" bei der Entstehung von "Chemtrails" nicht zwingend vorhanden sein müssen.
Zusammenhang von Sonne, Sonnenaktivität, Magnetfeld, Kosmische Strahlung, Ionen und Wolkenbildung
Hohe Sonnenaktivität (Sonnenstürme) schleudern Gase ins All, die sich als Sonnenwind ausbreiten und dabei das Magnetfeld der Sonne mittragen. Dieses solare Magnetfeld bildet den äusseren Schutzschild um die Erde vor der kosmischen Strahlung. Das Erdmagnetfeld ist der innere Schild. Wie höher die kosm. Strahlung und je mehr diese eindringt, desto mehr Ionen, die als Wolken bildende Keime wirken.
Quelle: Kommentar im Artikel Schläfrige Sonne verwirrt die Astronomen, Tages-Anzeiger vom 21. April 2009http://www.tagesanzeiger.ch/wissen/natur/Schlaefrige-Sonne-verwirrt-die-Astronomen/story/10626345
initiative vernunft wird bei Gelegenheit weitere Recherchen, Interpretationen und Auslegungen zum Phänomen "Chemtrails" vorlegen und zur Diskussion stellen.
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