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Petition gegen den SwissPass Überwachungs-Zwang

Das Komitee «Gegen den SwissPass-Zwang» hat initiative vernunft freundlicherweise den untenstehenden Petitions-Unterschriftenbogen zur Verbreitung und zum Herunterladen zur Verfügung gestellt:


Petitions-Unterschriftenbogen (PDF-Datei):
Petition_gegen_den_SwissPass_Ueberwachungs-Zwang_4 (pdf, 111 KB)

Die Unterschriftensammlung läuft neu bis Ende Mai 2015.


Die Argumente des Komitees, die gegen die mit dem SwissPass ermöglichte Überwachung aller SwissPass-Träger (zeitliche und örtliche lückenlose Bewegungsprofile!) sprechen, sind ausführlich auf der Rückseite des Unterschriftenbogens dargelegt und für den interessierten Leser dort erklärt.

initiative vernunft empfiehlt Ihnen diese wichtige Petition zur Unterzeichnung und termingerechten Einsendung an die im Unterschriftenbogen vermerkte Post-Adresse des Komitees.

Redaktion initiative vernunft

Die Bürgerbewegung der wahren Schweizer

initiative vernunft Zuschrift
(überarbeitete Version vom 16. Mai 2011)
von diewahrenschweizer.ch





Die Bürgerbewegung der wahren Schweizer

www.diewahrenschweizer.ch Spiegelseite: www.wahrenschweizer.ch


Wer und was sind die wahren Schweizer?

Wir sind Propagandisten der direkten und föderalistischen Demokratie und wir sind christliche Eklektiker d.h. wir lehnen den auf Schriften beruhenden wortwörtlichen Fundamentalismus ab (Eklektizismus = das Heraussuchen). Wir lassen uns aber inspirieren u.a. vom schweizerischen Nationalheiligen Niklaus von Flüh („Machet den Zaun nicht zu weit!“), vom deutschen Nationalheiligen Bruno Gröning („Liebet das Leben – Gott! Gott ist überall!“), von der amerikanischen Nationalheiligen Mary Baker Eddy („Das Bewusstsein des geistigen Menschen und seine Individualität sind die Widerspiegelungen Gottes!“) von dem italienischen Nationalheiligen Franz von Assisi („dass ich verbinde, wo Streit ist“) und von dem indischen Nationalheiligen Gandhi („Die Wahrheit ist Gott und Gott ist die Wahrheit“), dem Begründer des gandhischen Demokratiegedankens d.h. der dezentralen, regionalen, föderalistischen und direkten Demokratie.

Diese Art der Demokratie ist es, welche die Schweiz schon seit Jahrhunderten erfolgreich mit Modellcharakter praktiziert, auch wenn sie heutzutage von den Eliten, amtierenden Politikern und Massenmedien mehr und mehr untergraben / verraten wird! Der Glaube an diese Art der Demokratie (und nicht die Gene!) ist es, welcher die wahren Schweizer ausmacht! Die Schweiz ist eine Wertegemeinschaft ...


Das 12-Punkte-Programm der wahren Schweizer:

Das 12-Punkte-Programm der wahren Schweizer:

1. Wir sind für das Etablieren und Erhalten von neutralen, föderalistischen und unabhängigen Staaten, Kantonen und Gemeinden und gegen die kommunistische Globalisierung der "New World Order", wie wir sie in der EU und anderswo vorfinden.

2. Wir sind für eine neutrale, eigenständige, dezentrale und direkte Demokratie und für die aktive politische Beteiligung der Bürger. Wir sind gegen die Bevormundung von seitens volksfremder Machtpolitiker und deren "Spindoktoren“ (Propagandafachleute), gegen den Überwachungsstaat, gegen wirtschaftliche, politische und militärische Abhängigkeiten, gegen politische Gewalt, und gegen Links-Rechts-Extremismus.

3. Wir sind für die Förderung von wirtschaftlichen Kleinbetrieben, einen starken Mittelstand, Unterstützung und Erhalt von Gewerbegründungen. Wir sind gegen Monopole, Kartelle, Anarcho-Grosskapitalismus und die neo-liberalen und neo-konservativen Global-Players. Wir sind für alternative Regionalwährungen und gegen die Macht der Grossbanken.

4. Wir sind für eine Vollgeldreform. Wir sind für eine Einführung und Verwirklichung eines Artikels 99a der Geldordnung in der Bundesverfassung: „Das Geld- und Währungswesen ist Sache des Bundes; diesem allein steht das Recht zur Schöpfung von gesetzlichem Zahlungsmittel zu. Gesetzliche Zahlungsmittel sind Münzen, Banknoten und Buchgeld.“ Wir sind dagegen, dass die Geschäftsbanken (Kreditkarten) ca. 85% der realen Geldmenge aus Krediten bzw. Sichtguthaben auf Girokonnten (Buchgeld) aus dem Nichts erschaffen und dafür mit exponetiellen Geldmengenwachstum, Zinsen und Zinseszinsen kassieren.

5. Wir sind für eine Landwirtschaftreform. Wir sind für die Unterstützung der Kleinbauernbetriebe und der gesunden und dezentralen Nahrungsmittelversorgung. Die Schweiz muss wieder die Schweizer ernähren können!

6. Wir sind für eine Landreform. Wir wollen nicht mehr die Hypothekarschuld-Sklaven der Geschäftsbanken sein. Unsere Gelder sollen dezentral in das Sozialwesen der jeweiligen Gemeinden fliessen, in denen unsere Liegenschaften, die wir mieten, pachten oder besitzen, liegen.

7. Wir sind für mehr dezentrale soziale Eigenverantwortung der Gemeinden. Wir sind für die Grossfamilie, für eine kinderfreundliche Familienpolitik, für eine gesellschaftliche Solidarität mit sozial Schwachen und gegen die anonyme, egoistische und unpersönliche Singlegesellschaft, die perversen kommunistischen Erziehungstheorien, gegen zu frühes Schul- bzw. Kindergartenalter und sind auch gegen die Sexualerziehung im Kindergarten.

8. Wir sind für sparsamen Umgang mit öffentlichen Mitteln, Gütern und Lebensgrundlagen und gegen den zentralistischen Wohlfahrtsstaat mit seiner aufgeblähten Bürokratie, gegen die explodierenden Staatschulden des Staates bei den Privatbanken, gegen Steuerverschwendung, Sparorgien und gegen den Goldverkauf der Nationalbank.

9. Wir sind für eine konsequente Einwanderungsreduzierung und einer dezentralen Einbürgerungspolitik, die Integration von Ausländern, ein friedvolles Miteinander und gegen das masslose Zuwandern von Steuerflüchtlingen. Die Schweiz ist verbetoniert und durch den Dichtestress einem Herzinfarkt nahe. Sei es auf den Strassen, in den Pendlerzügen, oder in der Verghettoisierung der Städte und Agglomerationen.

10. Wir sind für einen wirkungsvollen Tier- und Umweltschutz, den nachhaltigen Erhalt der Lebensgrundlagen zukünftiger Generationen und gegen die Naturzerstörung und die Ausbeutung der nicht-regenerierbaren Ressourcen.

11. Wir sind für mehr Selbstverantwortung im Gesundheitswesen und für alternative Behandlungsmethoden. Wir sind gegen das Krankenkassenobligatorium, welches uns zur blinden Unterstützung von z.B Chemotherapie und Pharmaindustrie verpflichtet. Die moderne Schulmedizin ist zu einer dogmatischen Religion verkommen!

12. Wir sind für die globale Verbreitung eines Bildungswesens, das die Lehre und Werte der direkt-demokratischen föderalistischen Dezentralisierung etabliert. Wir sind für eine ethischere Erziehung, d.h. für ein besseres Bildungswesen, welches die Reife, die Selbstverantwortung und das zwischenmenschliche Verhalten fördert. Wir sind für eine echte Meinungsfreiheit der Wissenschaft, der Journalisten und der Zeitungen. Wir sind gegen die fremdgesteuerten Meinungskartelle der Globalisten und Global-Players, gegen diese durch die Kartelle der Massenmedien gesteuerte, immer stärker werdende, gewaltfördernde geistige Degeneration, ethische Devolution und auch okkultistische Perversion. Wir sind gegen Laissez-faire-Pädagogik, Einheitsschule, Drogenschüler, geistloser Konsumwahn und selbstzerstörerische Spassgesellschaft. Wir sind für eine Renaissance der sozialen Werte und bürgerlichen Tugenden.


Wollen Sie mehr erfahren? Dann wählen Sie 079 954 80 77 oder emailATdiewahrenschweizer.ch

NOCH BESSER: Gründen Sie einen DieWahrenSchweizer-Stammtisch in ihrer Region ... Eigendynamik - Sie haben die Wahl: Eigendynamik und Eigenverantwortung ist das Wesen des Dezentralismus und der Demokratie, denn sonst haben wir nur zentralistisch gesteuerte Passivität (Diktatur oder elitärisch gesteuerten Kommunismus). Schalten Sie die TV-Passivitätsmaschine ab - werden Sie aktiv - Diskussions- und Vortragsthemen sollten unsere 12 Punkte zu Genüge anbieten! Oder Sie laden uns ein und wir geben einen Vortrag ...

Gandhi: "Gewalttätigkeit führt zu Zentralisierung und der Vorgang in Richtung der Nichtgewalttätigkeit ist Dezentralisierung" (d.h. der Föderalismus).



Original PDF-Datei zum Weiterverteilen
http://www.diewahrenschweizer.ch/die%20wahren%20schweizer.pdf

«Operation Libya» und der Kampf um Erdöl und Trinkwasser

initiative vernunft Zuschrift
von Emil Rahm, Prüfen + Handeln, CH-8215 Hallau




«Operation Libya» und der Kampf um Erdöl und Trinkwasser

Die brutalen Diktatoren wie Saddam Hussein und Gaddafi wurden jahrelang vom Westen hofiert. Plötzlich wurden sie als nicht mehr tragbar erklärt. Von wem wurden die plötzlichen Aufstände, verursacht durch Enthüllungen von Wikileaks, initiiert? Welches ist der Grund, die bisherigen Einmann-Machtverhältnisse zu ändern?


Alles war ja nicht falsch, was in die Wege geleitet wurde, besonders in Libyen mit bessern wirtschaftlichen Verhältnissen. So heisst es beispielsweise in den "Maghreb-Nachrichten" am 20.03.2009 gekürzt:

«Libysche Offiziere präsentierten auf dem 5. Weltwasserforum in Istanbul zum ersten Mal ein Projekt zur Wasserförderung, das auf 33 Milliarden US$ geschätzt wurde. Das Projekt (begonnen 1980 im Auftrag von Muammar Gaddafi) sieht die Errichtung eines künstlichen Flusses vor, damit die Bevölkerung im Norden Libyens mit trinkbarem Wasser versorgt werden kann. Am 1. September 2010 konnte der erste Grossabschnitt in Betrieb genommen werden. Nun ist es, gefährlich, ohne einen Cent der Weltbank und des IWF ein Projekt durchzuziehen, welches das Potential hat, ganz Nordafrika in einen blühenden Garten zu verwandeln. Das steht dem Ziel der Destabilisierung der Region entgegen, welche die Londoner City anstrebt, um die Weltdiktatur der Konzerne durchzusetzen.»


Gaddafi würde die Rohstoffe und hier vor allem die riesigen Trinkwasservorkommen unter der Sahara niemals an die internationalen Konzerne billig abgeben.
Der an der Universität Ottawa lehrende Professor für Wirtschaftswissenschaften, Michel Chossudovsky, hat schonungslos offen gelegt, was die sogenannte Internationale Gemeinschaft dazu antreibt, den Versuch zu Libyens Unterwerfung zu starten. Hier Auszüge aus Chossudovskys Artikel «Operation Libya» und der Kampf ums Erdöl: Neuzeichnung der Landkarte Afrikas:

«Operation Libya« ist Teil einer umfassenderen militärischen Agenda für den Nahen und Mittleren Osten sowie für Zentralasien, die darauf abzielt, die Kontrolle und Besitzrechte über mehr als 60% der Weltreserven von Erdöl und Erdgas, einschließlich der Erdgas- und Erdölpipelines, an sich zu reißen.
«Moslemische Länder wie Saudi-Arabien, der Irak, der Iran, Kuwait, die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar, Jemen, Libyen, Ägypten, Nigeria, Algerien, Kasachstan, Aserbaidschan, Malaysia, Indonesien, Brunei, verfügen über 66,2 bis 75,9% der gesamten Erdölreserven».


Eine Invasion Libyens unter einem humanitären Mandat würde den gleichen Unternehmens-Interessen wie die Invasion und Besetzung des Iraks 2003 dienen.
(Quelle: Dr. Gunther Kümel, politonline.ch).

In der F.A.Z., 24.03.2011 S.34 schreibt Manfredo Crivelli, Baar CH: ...noch bevor in Libyen der Konflikt ausbrach, ...sagte mir ein Freund, dass er von einem Angestellten des Flughafens Grosseto (I) gehört habe, dass die Dänen für Libyen übten. Zu den Interventionen in Libyen, sagte Parag Khanna, Direktor bei der New America Foundation in Washington, gemäss Sonntags-Zeitung vom 27.02.2011., dass Europa und nicht die USA die Führung übernehmen müsse.


Das römische Reich (inkl. Nordafrika?) kommt wieder.
Der jüdische Staatsmann und Prophet Daniel sah gemäss dem biblischen Buch Daniel, Kapitel 7, vier als Weltreiche gedeutete "Tiere" aufsteigen, gedeutet als das babylonische, das medo-persische, das griechisch-mazedonische, sowie das römische Weltreich, das gemäss Offenbarung 17.8. wiederkommen werde. In den alten bis Afrika reichenden Grenzen Roms ist tatsächlich ein Zusammenschluss von Staaten im Gang, der auch die an das Mittelmeer grenzenden nordafrikanischen Länder einschliessen könnte. Vorher müssen (wie früher in Europa die Monarchien) die afrikanischen Einmann-Machthaber entmachtet werden mit der Gefahr, dass Völker, die nur wählen und nicht über Sachgeschäfte abstimmen können, von Weltfinanzmächtigen für ihre Zwecke missbraucht werden. (Vgl."Prüfen + Handeln", 2002, "Wann kommt das 4. Weltreich wieder?"





Mit freundlichen Grüssen
Prüfen + Handeln
Emil Rahm, CH-8215 Hallau


Hör nochmal zu, kleiner Mann — Weiterführung der Rede Wilhelm Reichs (1946) von Jürgen Fischer (2010)

initiative vernunft Zuschrift
Empfehlung von Thomas Rüeger
22. Februar 2011


Textauszug aus Kapitel 19 des Buches
"Wie man den Verstand verliert"
von Jürgen Fischer
veröffentlicht auf http://orgon.de


Hör nochmal zu, kleiner Mann
http://orgon.de/kap19.htm





Hör nochmal zu, kleiner Mann
— Weiterführung der Rede Wilhelm Reichs (1946) von Jürgen Fischer (2010)


1946 hat ein großer Mann - Wilhelm Reich - einen Text geschrieben, in dem er dich direkt angesprochen hat. Die Rede an den kleinen Mann wurde 1947 in englisch unter dem Titel Listen Little Man veröffentlicht. Es war die emotionelle Reaktion Reichs auf die vielen Verletzungen und Demütigungen, denen er sich ausgesetzt sah.

Es war das Ergebnis der inneren Stürme eines Naturforschers und Arztes, der jahrzehntelang zunächst mit Naivität, dann mit Staunen und schließlich mit Entsetzen erlebte, was der kleine Mann aus dem Volke sich selbst antut; wie er leidet, rebelliert, seine Feinde verehrt und seine Freunde mordet; ... Die 'Rede' war die stille Antwort auf Geschwätz und Diffamierung. (Wilhelm Reich, Rede an den kleinen Mann, S. 3)

Nun spreche ich zu dir, kleiner Mann*, denn die Rede, die Reich an dich vor 62 Jahren richtete, ist heute immer noch so aktuell wie damals. Er konnte 1947 nicht ahnen, dass die Kampagne, die du damals gestartet hast, sein Ende sein würde: du hast seine Forschungen verfälscht, seine Bücher verbrannt, alle seine Geräte zerschlagen und schließlich ihn selber unter einem formalen Vorwand ins Gefängnis geworfen. Er starb im Gefängnis an gebrochenem Herzen. Du hast ihm das Herz gebrochen. Es geschah eine Woche, bevor er entlassen werden sollte.



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* Das, was ich dir hier sagen werde, ist hart, es ist die ungeschminkte Wahrheit über dich, den kleinen Mann. Aber ich möchte, dass du verstehst, dass ich hier keine „Schuld" verteilen will. Es geht nicht um Schuld oder Strafe oder Reue. Es geht um Wissen. Denn der Mensch, der dies liest, ist viel, viel mehr als dieses reduzierte Bild von einem Menschen, das sich aus der Identifikation mit dem Verstand ergibt. „Der kleine Mann" ist nur dieser Teil, der nicht versteht, dass jeder Mensch das Universum ist, das sich seiner selbst bewusst wird. Jeder Mensch ist schon das Ganze, voller Schönheit, Würde, Güte; jeder Mensch trägt den göttlichen Glanz in die Welt. Und das ist schon so, es ist keine Möglichkeit, die irgendwann in der Zukunft erreicht werden könnte. Wenn du - du, der das hier liest - das nicht weißt und als tiefe Wahrheit fühlst und lebst, dann deshalb, weil du dem „kleinen Mann" in dir glaubst und dich mit ihm identifizierst. Und mit diesem kleinen Mann rede ich jetzt.
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„Ich bin nicht dafür verantwortlich", sagst du? Doch, das bist du, denn dieses „du", das dies hier liest, ist kein einzelner Mensch. Du bist identifiziert mit dem Ego, dem Netzwerk aus Identifikation mit Form, mit Dingen, mit Gedanken. Du bist das Ego, das die Weltherrschaft übernommen hat. Jeder Mensch, der sich mit dem Ego identifiziert, ist Teil dieses Netzwerkes und ist gleichzeitig das ganze.

Es gibt diverse Weltverschwörungstheorien, die behaupten, wir werden von dunklen Mächten beherrscht, von den Illuminaten, den Rockefellers, den Skulls oder einer Clique von Kapitalisten. Mach dir nichts vor, kleiner Mann. Du bist es selber. Es ist keine Verschwörung nötig, um dich zu beherrschen und zu unterdrücken. Du bist an der Macht, und du benutzt diese Macht schlecht, denn du benutzt sie, dich selber auszubeuten und andere kleine Männer zu vernichten.

Alleine im letzten Jahrhundert hast du über 150 Millionen Menschen umgebracht, in Kriegen und Massenvernichtungen. Du hast Kinder in Lagern vergast, Atombomben auf schlafende Großstädte geworfen. Du hast Menschen umgebracht, weil sie schwarz oder weiß waren, weil sie dem Stamm der Hutu oder Tutsi angehörten oder weil sie östlich oder westlich der Elbe lebten. Das ist Wahnsinn, dein Wahnsinn, kleiner Mann.

Und wenn ich „kleiner Mann" sage, meine ich auch dich, kleine Frau. Du wirst zwar von kleinen Männern unterdrückt, aber deine Söhne erziehst du so, dass auch ihnen nichts anderes übrig bleibt, als ihre Frauen und Töchter wieder genauso schlecht zu behandeln. Du bist genauso ein Teil dieses Systems kleiner Männer und Frauen. Es sind kleine Frauen, die lebendigen kleinen Mädchen unter unsäglichen Schmerzen auch heute noch die Klitoris abschneiden und die Scheide zunähen um sie auch zu kleinen Frauen zu machen.

„Ich bin trotzdem nicht dafür verantwortlich, ich bin strikt gegen solche unmenschliche archaische Riten", sagst du. Ich will dir beweisen, dass du verantwortlich bist, denn ich kenne dich, weil ich mich kenne. In mir ist auch ein kleiner Mann. Aber ich habe ihn erkannt und er stirbt. Denn ich nehme ihm seine Lebensgrundlage: nicht erkannt zu werden. Das Erkanntwerden ist sein Ende.

Tausenden von kleinen Jungen - in den USA über 50% der Neugeborenen Jungen - wird auch heute noch die Vorhaut abgeschnitten - unter fadenscheinigen religiösen Gründen. Denkst du, das Ritual ist nicht so grausam wie das der Mädchenbeschneidung? Dann sieh dir bei YouTube Filme über „circumcision" an. Hör die gellenden Schmerzensschreie der kleinen Jungen, wenn diese Amputation ohne Narkose an dem am Baby-OP-Tisch festgeschnallten Kind zelebriert wird. Es gibt immer noch kleine Ärzte, die scheinmedizinische Gründe für dieses „unmenschliche archaische Ritual" finden. Der Unterschied zur Mädchenbeschneidung, die immer noch vor allen in Afrika durchgeführt wird, ist zwar erheblich, aber der Zweck ist derselbe: die Kinder sollen sich nicht selber befriedigen können, sie dürfen keine Lust in ihren Lenden spüren. Und wenn, sollen sie Schmerzen dabei empfinden, wenn das empfindlichste und sensibelste Körperteil, das nur für die Lustentfaltung da ist, ungeschützt an der groben Hose reibt. Es wird dann unsensibel, weil die feine Haut der Eichel verhärtet. Um zu Onanieren braucht der Junge nun Spucke oder Gleitcreme und das geht nicht mal eben so nebenbei im Autobus. Prüderie in ihrer abscheulichsten Form ist der einzige Grund dafür. Du weißt das, der Rabbi weiß das und alle Gäste auf der Beschneidungsfeier wissen das. Aber du, kleiner Mann, der du gegen „unmenschliche archaische Riten" bist, gehst als Gast auf diese Feier und wirst nichts dagegen sagen, denn man könnte dich ja für einen Antisemiten halten.

Kannst du dir Vorstellen, kleiner Mann, dass dieser Ritus vor langer Zeit eingeführt wurde, um die Beschneidung der Mädchen zu rechtfertigen unter dem Vorwand: alle Kinder werden beschnitten?

Jahrtausendelang hast du deine männlichen Sklaven kastriert. „Ich bin strikt gegen Sklaverei", höre ich dich sagen. Bist du schon einmal in einer Bar gewesen und hast die Mädchen lüstern angesehen, die für dich nackt an einer Stange oder in einem Käfig tanzen? Und wenn du dir das nicht leisten kannst oder wenn du das moralisch ablehnst, hast du deinen Chef oder deinen Geschäftspartner dafür kritisiert, dass er in solche Bars geht? Und wer bezahlt die vielen Sexsklavinnen, die unter menschenunwürdigen Bedingungen in Bordells arbeiten? Du bist es, kleiner Mann. Und wer meint, sich unter solch unwürdigen Bedingungen verkaufen zu müssen? Das bist du, kleine Frau.

Kaufst du billige Baumwollhemden aus Indien oder schicke billige Sneakers aus China? Freust du dich, dass dein DVD-Rekorder nur 29,- Euro gekostet hat? Wie glaubst du, kommen diese Billig-Produkte zustande? Du sagst, du bist gegen Sklaverei und Kinderarbeit. Nein, kleiner Mann, du weigerst dich nur, hinzusehen. Du bist dagegen, dir einzugestehen, dass Millionen Sklaven für dich arbeiten.

Ich sage dir ein Geheimnis, das du nicht hören willst: du bist für alles verantwortlich, was in deinem Bewusstsein auftaucht. Mach die Tagesschau an: alles, was du da siehst, hast du gemacht. Nicht zu einem Teil von 1 zu 6,8 Milliarden, sondern zu 100%. Ich weiß, dass du das nicht glaubst. Es ist dennoch wahr. Mir ist egal, was du glaubst, denn ich will dir keinen Glauben geben. Ich will von Tatsachen reden und du kannst sie erkennen oder auch nicht. Wenn du die Augen verschließen willst, kannst du das tun und noch eine weitere Runde durch das Leiden drehen. Du wirst so lange leiden, bis du die Verantwortung übernehmen willst - freiwillig. Du hast die Augen so lange zugemacht - jahrtausendelang - und du hast dein Recht auf Leiden bisher erfolgreich verteidigt. Ist es nicht Zeit, damit Schluss zu machen?

Vor 2600 Jahren hat ein großer Mann dich entdeckt und zum ersten Mal erfolgreich besiegt. Die Botschaft war so einfach: in dir ist ein großer Mann, jeder Mensch ist bereits vollständig erleuchtet, du weigerst dich nur, das zu erkennen. Er hat dir detailliert beschrieben, wie das Leiden funktioniert und wie du es beenden kannst. Du brauchtest noch nicht einmal etwas Besonderes zu tun: nur zuhören und verstehen.

Was hast du aus dieser Botschaft gemacht, kleiner Mann? Du hast eine Religion daraus gemacht und die Asche des großen Mannes als Reliquien verehrt. Du hast ein System von sinnlosen Übungen geschaffen, um dein „Karma zu reinigen" und dir eingeredet, dass du nur soundso viele Leben hindurch diese Übungen zu machen brauchst, um dann endlich so viel „Verdienst angesammelt" zu haben, dass du dir das Recht auf Erleuchtung erworben hast. Alle anderen landen in der Hölle oder werden als Geister oder Tiere wiedergeboren. Du bist betrogen worden, kleiner Mann. Es funktioniert nicht. Du bist in der Zukunft nicht mehr oder weniger erleuchtet als heute.

Ich sage dir noch ein Geheimnis, kleiner Mann, das du sicher auch nicht hören möchtest: es gibt keine Zukunft. Es gibt auch keine Vergangenheit. Und das ist keine philosophische Spielerei, sondern bittere und süße Wahrheit: Erst wenn du das weißt, weil du es selber erlebst, bist du kein kleiner Mann mehr.

Mit einem anderen großen Mann, der dir vor 2000 Jahren gesagt hat, dass du selber göttlich bist und dass du das Himmelreich auf Erden verwirklichen kannst - nicht in einer imaginären Zukunft, sondern heute - bist du schlecht umgegangen: du hast ihn gefoltert und an einem Holzkreuz verrecken lassen, weil du seine Botschaft nicht hören wolltest. Dann hast du daraus wieder eine Religion gemacht und die Splitter seines Kreuzes als Reliquien verehrt. Du hast ein System von sinnlosen Übungen geschaffen und „Ablassbriefe" verkauft, um die Seele von der Sünde zu reinigen und dir von anderen kleinen Männern einreden lassen, dass du nach dem Tod im Fegfeuer geläutert wirst und irgendwann mit allen Gläubigen wieder zum ewigen Leben erweckt wirst. Alle anderen landen in der Hölle. Du hast Millionen Menschen in Gottes Namen umgebracht, um sie mit Gewalt zu bekehren und seine Botschaft der Liebe in ihr Gegenteil verkehrt: du hast dafür gesorgt, dass deine Kinder nicht in der Lage sind, die Liebe in ihren Körpern ohne Schuldgefühle zu erleben. Den Mord an Christus wiederholst du in jedem Kind, das du kritisierst, demütigst, schlägst oder missachtest, weil du glaubst, dass du als Erwachsener mehr Rechte hast, als ein Kind.

Du bist von deinen Eltern und anderen kleinen Männern zum Krüppel gemacht worden und tust dasselbe mit deinen Kindern. Die Methoden ändern sich, die Wirkung bleibt dieselbe: heute verkrüppelst du sie mit Pornofilmen, die sie mit ihren Handys austauschen, mit Desinteresse und emotioneller Verwahrlosung, mit Flatrate-Saufereien, mit sinnlosem Leistungsdruck und du suggerierst ihnen, dass sie etwas Besonderes sind, wenn sie Markenklamotten tragen.

Ich will dir noch ein Geheimnis verraten: es gibt dich nicht. Du bist ein „Papierdrache", ein lächerlich aufgeblasenes Konstrukt aus Gedanken, das in den Köpfen aller Menschen existiert, die an dich glauben. Und ich weiß auch, wo du bist: du sitzt in einem erdnussgroßen Teil des Gehirns in der oberen linken Gehirnhälfte, im Sprachzentrum. Dort machst du Geschichten. Du denkst dir Storys aus und der Mensch, in dem du dich versteckst, glaubt dann, er sei du, er glaubt an die Story, die du ihm zuflüsterst. Du machst deinen Menschen zu einem kleinen Mann. Eine große Frau, Jill Bolte Taylor, hat das zufällig entdeckt, als genau dieser Teil ihres Gehirn in einem Schlaganfall zeitweilig außer Funktion gesetzt wurde.

Kennst du die Fernsehserie „Stargate"? Wenn nicht, dann sieh' sie dir an. Darin kämpfen die Menschen mit den „Goa'Ulds". Das sind reptilienähnliche Larven, die sich im Menschen einnisten. Dieser Mensch, der „Wirt" lebt dann die Persönlichkeit des Goa'Uld und muss ohnmächtig zusehen, was mit ihm geschieht. Die Goa'Ulds sind grausam, machtgierig, inhuman - und sie lassen sich als Götter verehren. Du bist ein Goa'Uld, kleiner Mann, der Mensch, in dem du dich eingenistet hat, ist besessen von einer solchen Larve, ohne es zu wissen. Sie sitzt in seinem Sprachzentrum und denkt, er sei es selber, der denkt, spricht und handelt. So naiv und banal diese Fernsehserie auch sein mag - hier wird die Wahrheit über das Wesen des Ego als modernes Märchen dargestellt.

Die Geschichten, die du dir ausdenkst, sind komplex. Sie umfassen deine Lebensspanne, die du dir als „dein Leben" denkst. Sie umfassen auch die Geschichte deines Landes und dann denkst du, du seiest ein Deutscher, ein Russe oder ein Iraker. Sie umfassen deine Rasse und du denkst, du seiest ein Weißer, ein Schwarzer oder ein Chinese. Du denkst, du bist Christ, Moslem oder Buddhist. Du denkst, du seiest Rechtsanwalt oder Gewerkschaftssekretär oder SPD-Mitglied. Und all diese Geschichten, die du glaubst, füllst du mit Rollenspielen aus. Du handelst so, als wären diese Geschichten real. Und du gibst das wertvollste, was du hast, für diese banalen Geschichten her: dein Leben, dein wirkliches Leben. Die Geschichten, die du zelebrierst, sind noch banaler als die Fernsehserien, die du dir ansiehst.

Weil es dich nicht wirklich gibt, musst du deine Existenz ständig beweisen. Du hast Angst, kleiner Mann, fürchterliche Angst, dass das herauskommen könnte. Du fühlst dich schrecklich alleine, denn obwohl du dich mit dem großen Weltego identifizierst, fühlst du, dass es dich nicht wirklich gibt. Du bist ganz alleine dem riesigen Kosmos ausgeliefert. Was fühlst du, wenn du dir überlegst, wie groß diese Erde ist, auf der neben dir fast sieben weitere Milliarden kleine Männer und Frauen leben? Was fühlst du angesichts der unendlichen Weite des Weltalls, dem du gegenüberstehst - ganz alleine? Du bist getrennt von all dem und kämpfst an deinem Platz um dein Leben, lernst einen Beruf, suchst dir einen Partner, ziehst Kinder auf und wirst immer älter. Ist das alles, ist das wirklich alles, was du willst?

Weil du so schrecklich alleine bist und Angst hast, scharst du einige Menschen um dich, andere kleine Männer und ihr nennt euch „wir". Es ist deine Familie, deine Freunde - vielleicht 10, 20 oder 30 Menschen. Dann gehst du in einen Verein, damit dieses „wir" größer wird. Und um zu beweisen, dass es dich gibt, schaffst du dir Feinde. Feinde sind dir wichtig, sie gehören zu deiner Geschichte. Es sind einige Menschen dabei, mit denen du Streit hast. Aber es sind vor allem andere kleine Männer, die du überhaupt nicht kennst. Wenn du konservativ bist, sind es „die Roten". Wenn du ein Gewerkschafter bist, sind es „die Bosse". Wenn du Deutscher bist, sind es „die Islamisten" oder „die Terroristen". Die Feinde sind austauschbar: vor 100 Jahren waren es „die Franzosen", vor 50 Jahren „die Sowjets". Verachtest du noch „die Pollacken"? Sie sind in der EU und in 20 Jahren wird niemand mehr auf die Idee kommen, dass uns „die Flut aus dem Osten" überrollen könnte. Vielleicht wollen dann die Deutschen nach Polen auswandern.

Wie machst du diese Feinde? Du gibst ihnen Namen, die sie entmenschlichen: du nanntest sie vor 65 Jahren noch „Untermenschen" und hast zugesehen, wie deine Nachbarn ins Todeslager abtransportiert wurden. Du hast dir eingeredet, sie würden „nur umgesiedelt" und dann hast du dir ihre schicke Wohnung, ihre Möbel und ihre Firma zu einem Spottpreis unter den Nagel gerissen. Aber du machst es auch in deinem persönlichen Umfeld: Du nennst deine Frau eine Hure, weil sie sich in einen anderen Mann verliebt hat und nimmst deinen Kindern die Mutter. Du machst deinen Mitmenschen zu einer Schablone, einem leblosen Ding, indem du ihm Namen gibst, weil du ihn dann als ein Ding bekämpfen kannst. Einem Verräter, einem Kriminellen, einem Lügner, einer Hure, einem Scheisskerl darfst du alles nehmen, weil er es verdient hat, schlecht behandelt zu werden. Er ist ein Ding, kein Mensch. So denkst du, kleiner Mann.

Weil du trotzdem weißt, was unrecht ist und was nicht, weil du ahnst, dass deine ausgedachte Existenz klein und unbedeutend ist, weil du fühlst, dass es dich gar nicht gibt, machst du dich größer als du bist. Du kaufst dir ein besseres Auto als dein Nachbar - bis der dasselbe tut, dann ärgerst du dich. Weil du anderen kleinen Männern zeigen willst, wie wichtig du bist, besorgst du dir einen Titel und nennst dich „Prof. Dr." und gründest ein Institut mit einem sehr gewichtigen, wissenschaftlich klingenden Namen.

Du „machst Karriere" kleiner Mann. Du glaubst, immer besser, reicher, schlauer als andere sein zu müssen. Du vergleichst dich mit anderen, weil du dich dann größer fühlst. Das hält nur für kurze Zeit an. Dann brauchst du wieder etwas Neues, um dich aufzuwerten. Und wenn das nicht funktionierst, fühlst du dich kleiner, schlechter, minderwertiger als andere kleine Männer. Doch auch damit kannst du dich hervortun. Du beklagst dich dann. Sich beklagen ist dir eine wichtige Tätigkeit. Denn wenn du dich beklagst, bist immer du im Recht, die anderen sind im Unrecht. Selbst das Wetter ist im Unrecht, wenn du dich darüber beklagst.

Dein Leben gefällt dir nicht, kleiner Mann. Deshalb gibt es immer etwas, was du erreichen willst. Und so geht das meiste deiner Kraft dafür drauf, die Zukunft zu planen. Du glaubst, wenn dies oder das geschieht, wird es dir besser gehen. Doch wenn du es vielleicht tatsächlich erreicht hast, planst du schon wieder die Zukunft, denn das Erreichte genügt dir nie. Ich sagte dir schon: es gibt keine Zukunft. Du lebst immer jetzt. Doch das Jetzt kannst du nicht fühlen. Du glaubst, der Sinn des Lebens läge in den kurzen Momenten der Erfüllung deiner Wünsche: wenn du Sex hast, wenn du einen Geschäftsabschluss gemacht hast, wenn du Urlaub hast. Das ist nicht das Jetzt. Das ist die Bestätigung des Ego. Das sind die Momente, in denen der kleine Mann glaubt, ein Stück gewachsen zu sein. Ich sage dir noch etwas: mit jeder dieser Bestätigungen schiebst du die Erkenntnis, wer du wirklich bist, ein Stück weiter von dir weg. Sie sind das Gift, mit dem das Ego dich ködert.

Die Geschichten, die du dir ausdenkst, wiederholst du ununterbrochen in deinem Kopf. Du bist wie die alten verrückten Männer, die an der Bushaltestelle stehen und mit sich selber sprechen. Du tust genau dasselbe, du tust es nur leise, kleiner Mann. Du sagst: „Was ich denke, geht keinen etwas an." Doch, kleiner Mann. Dich und mich geht es etwas an. Mit diesem Geplapper fütterst du dein Ego. Es ist das Zwiegespräch, das dein Goa'Uld in dir mit dir führt. Die Fähigkeit zu denken ist eine schöne Sache, sie ist die Eigenschaft, die das Menschentier zum Herrscher über diesen Planeten gemacht hat. Aber es hat sich längst verselbständigt. Was ist die Weltbank, die Internationalen Konzerne, was ist der Präsident der USA, was ist die Bundesrepublik Deutschland, was ist Geld, Schulden, das Internet? Das sind alles nur Gedanken. Gemeinsame Gedanken, die so mächtig wurden, das alle kleinen Männer sie für „die Realität" halten.

Die Realität, kleiner Mann, das ist die Amsel, die gerade vor deinem Fenster singt, das ist die Bewegung deiner Augen, wenn du dies liest, das Gewicht deines Hinterns auf dem Stuhl, auf dem du sitzt. Das alles und viel mehr ist das Leben, das du jetzt lebst. Vor allem ist es die Lebensenergie, die in dir und in deinen Kindern pulsiert. Doch dir ist das nicht wichtig. Du denkst daran, was du deiner Tochter sagen wirst, weil sie wieder zu spät nach Hause kommt. Du denkst daran, was deine Kollegin gestern gesagt hat, was dich schrecklich geärgert hat und was du ihr morgen deswegen erwidern wirst.

Du weißt nicht, was dein Leben ist, deshalb denkst du dir eines aus. Weißt du wie Hypnose funktioniert? Es ist ganz einfach: jemand, der weiß, wie du funktionierst, führt dich ganz einfach in einen kurzen gedankenfreien Augenblick. Dann übernimmt er die Rolle deines Goa'Ulds: er suggeriert dir nun seine Gedanken. Und weil du das gewohnt bist, fällt dir in dieser Situation überhaupt nicht auf, dass das, was gesagt wird, nicht mehr aus deinem Kopf kommt, sondern vom Hypnotiseur. Nun, da du es gewohnt bist, kritiklos zu tun, was diese Stimme von dir will, gehorchst du. Die Stimme sagt dir, dass du ab sofort die Zahl „fünf" nicht mehr kennst und du zählst: „eins, zwei, drei vier, sechs, sieben..." Auch nach der Hypnose. Dir fällt noch nicht einmal auf, dass du die Zahl fünf nicht mehr kennst und wenn dich jemand fragt, wie viele Finger du an deiner Hand hast, wirst du sechs Finger an jeder Hand haben. Diese Übung funktioniert mit fast allen Menschen. Kannst du dir nun vorstellen, was das Geplapper in deinem Kopf mit deinem Leben macht? Dein Leben ist eine ausgedachte Geschichte, an die du glaubst. Und wenn der Hypnotiseur seine Arbeit gut kann, ist es durchaus möglich, dir eine komplette neue Geschichte zu suggerieren, an die du glaubst - bis dein eigener Goa'Uld wieder mit seiner alten Story die Macht an sich gerissen hat.

Das ist deine Freiheit, auf die du so gerne pochst, an die du dich klammerst, an die du glaubst. Deine Freiheit sind die Gedanken, die andere kleine Männer dir schon längst vorgedacht haben.

Du sagst empört: aber ich bin eine eigenständige Person. Weißt du, was der Begriff „persona" bedeutet? Er bezeichnet die Maske der Schauspieler, die im alten Rom auftraten. Deine Persönlichkeit ist eine Maske, hinter der sich dein Leben verbirgt.

Weil du dich so unvollkommen fühlst, identifizierst du dich mit Dingen, die du als „mein Ding" bezeichnest. Nimm einen kleinen Kind ein Spielzeug weg, das es als „mein Spielzeug" angenommen hat und du erlebst, wie stark diese Identifikation schon ist. Es brüllt vor Schmerzen, denn es fühlt den Verlust so, als würde ihm ein Glied vom Körper abgeschnitten. Später ist es „meine Frau", „mein Haus" aber auch „meine Meinung", „mein Glaube", denn auch Gedanken sind Dinge. Wie oft hast du dich schon gestritten, weil jemand deine Überzeugung angegriffen hat? Oder du hast dich beleidigt zurückgezogen, aber nur, weil du Angst hattest, du würdest im Streit unterliegen. Du glaubst, diese Dinge sind ein Teil von dir, kleiner Mann, deshalb versuchst du, so viel zusammenzuraffen, wie es dir nur möglich ist. Und immer wieder glaubst du: wenn du dies oder jenes bekommst, dann wird es mir gut gehen, dann bin ich größer, wichtiger, wertvoller. Dann werde ich endlich meine Angst verlieren, denkst du, kleiner Mann.

Doch auch die Zukunft macht dir Angst, kleiner Mann. Vielleicht werden die Dinge weniger, vielleicht verlierst du dein Haus, deine Frau, dein Ansehen. Und dann? Du weißt, irgendwann wird die Zukunft dich vernichten. Du wirst mit Sicherheit sterben. Morgen, in drei Monaten oder in fünfzig Jahren. Dann bist du alles los, denn all die schönen Dinge kannst du nicht mitnehmen. Du wirst so nackt gehen wie du gekommen bist, ja mehr noch, denn der Körper, mit dem du dich identifiziert hast, wird dir auch noch genommen. Auch er ist eines der Dinge, die du „besitzt". „Ich habe einen Körper" sagst du und du glaubst tatsächlich, dass der Körper das ist, was unten an dir herunterhängt. Das ist nur dann richtig, wenn du der Goa'Uld bist, der oben im Gehirn sitzt und von dem du glaubst, dass du er bist.

Du machst dich selber zu einem Ding und dann hast du eine Beziehung mit dir selber. Das ist verrückt, denn du lebst tatsächlich so, als wärst du zwei. Es ist das, was du für normal hältst, kleiner Mann.

Die Zukunft, für die du so leidenschaftlich kämpfst, macht dir gleichzeitig Hoffnung und Angst. Das zerreißt dich, denn du verwendest deine Energie gleichzeitig für zwei entgegen gesetzte Ziele: du willst die Zukunft erreichen, die du erträumst - und die Zukunft, die du fürchtest, willst du vermeiden. Und damit erreichst du gar nichts. Selbst den kleinen Erfolg, den du haben könntest, machst du so immer wieder zunichte.

Weil du so sehr mit der Zukunft beschäftigt bist, kannst du das Jetzt nicht sehen. Die Geschichte, die du dir ausgedacht hast, begann in der Vergangenheit und du spinnst sie in die Zukunft weiter. Das Jetzt ist für dich nur der Punkt, an dem sich Vergangenheit und Zukunft treffen.

Du bist so sehr mit Gedanken beschäftigt, dass du gar nicht bemerkst, dass das Leben nur im Jetzt stattfindet. Die alten Germanen haben nicht in der Vergangenheit gelebt. Sie lebten jetzt. Und deine Urenkel werden nicht in der Zukunft leben. Sie werden jetzt leben. Wahrnehmen, fühlen, ja auch denken kannst du nur jetzt.

Aber du bist in deinen Gedanken verloren gegangen, kleiner Mann. Du ängstigst dich, du ärgerst dich, du planst, rechtfertigst, greifst an und verteidigst dich - ununterbrochen. Dafür lebst du. Das tust du viele Stunden am Tag, eigentlich immer. Und du hältst das für schrecklich wichtig. Kannst du dich erinnern, worüber du gestern auf der Fahrt zur Arbeit so intensiv nachgedacht hast? Vielleicht. Aber als du dich vor zwei Wochen einen ganzen Tag lang geärgert hast - was war das noch? Und wie wichtig sind diese Gedanken heute, jetzt? Deine Gedanken von gestern sind für dich so uninteressant wie die Tageszeitung von gestern. Natürlich denkst du nie an die Grübeleien, mit denen du die vergangenen Tage verbracht hast. Und trotzdem machst du heute weiter, auch wenn diese Gedanken dich keinen Schritt weiter bringen. - Doch sie bringen dich fort. Fort von dir selber. Die Gedanken sind unbewusst. Du glaubst, sie seien dir bewusst, denn im Augenblick, wenn du sie denkst, dann weißt du, was du denkst. Wirklich? Du willst gar nicht, dass sie dir bewusst werden. Du willst sie sofort vergessen und weitere Gedanken denken. Du bist süchtig nach denken, kleiner Mann.

Was hat dieser ständige innere Monolog für einen Sinn? Frag dich das, kleiner Mann, du wirst keinen Sinn darin finden. Du wirst feststellen, dass es verrückt ist. Das ist ein guter Anfang.



«Ich sage dir kleiner Mann: Du hast den Sinn für das Beste in dir verloren. Du hast es erstickt und du mordest es, wo immer du es in anderen entdeckst, in deinen Kindern, in deiner Frau, deinem Mann, deinem Vater und deiner Mutter. Du bist klein und willst kein bleiben, kleiner Mann.

Woher ich das alles weiß, fragst du? Ich will es dir sagen:

Ich habe dich erlebt, mit dir erlebt, dich in mir erlebt, dich als Arzt von deinen Kleinlichkeiten befreit, als Erzieher dich oft auf den Pfad der Geradheit und Offenheit geführt. Ich weiß, wie sehr du dich gegen die Geradheit wehrst, welche Todesangst dich befällt, wenn du deinem wahren echten Wesen folgen sollst.

Du bist nicht nur klein, kleiner Mann, du hast, ich weiß es, deine 'großen Augenblicke' im Leben. Du kennst 'Aufschwung' und 'Erhebung'. Doch du hast nicht die Ausdauer, deinen Aufschwung immer höher zu schwingen, deine Erhebung dich immer höher tragen zu lassen. Du hast Angst zu schwingen, du hast Angst vor Höhe und Tiefe. Das hat dir schon Nietzsche viel besser als ich gesagt. Aber Nietzsche sagte dir nicht weshalb du so bist. Er wollte dich zum Übermenschen erheben, um den Menschen in dir zu überwinden. Sein Übermensch wurde zu deinem 'Führer Hitler'. Und du bliebst der 'Untermensch'.

Ich will, daß du aufhörst, Untermensch zu sein und daß du 'du selbst' wirst. 'Du selbst' sage ich! Nicht die Zeitung, die du liest, nicht die Meinung des bösen Nachbarn, die du hörst, sondern 'du selbst'. Ich weiß, du weißt nicht, was und wie du wirklich zutiefst bist. Du bist zutiefst, was ein Reh, dein Gott, dein Dichter, dein weiser Mann ist. Du aber glaubst, daß du ein Mitglied der Kriegsveteranen, des Kegelklubs oder des Ku-Klux-Klans bist. Und da du dies glaubst, handelst du so, wie du eben handelst.»

(Wilhelm Reich, Rede an den kleinen Mann, S. 20/21)







Hör nochmal zu, kleiner Mann
— Weiterführung der Rede Wilhelm Reichs (1946) von Jürgen Fischer (2010)





Dieser Text kann kostenlos elektronisch (auf Websites, CDs etc.) weiterverbreitet werden. Ich bitte bei einer Veröffentlichung um eine (freiwillige) Nachricht. Printversionen erfordern einen Autorenvertrag mit dem Autor. Bei einer Veröffentlichung muß der gesamte Text ohne Kürzungen und Hinzufügungen veröffentlicht werden.


Text, der bei jeder Veröffentlichung enthalten sein muss:

© Jürgen Fischer, Fischer-ORGON-Technik
Email: info@orgon.de
Internet: www.orgon.de
E-Book Version: 09-05-2009
Dieses Werk ist unter
Creative Commons-Lizenz veröfentlicht:
Namensnennung-Keine Bearbeitung 3.0 Deutschland:
http://creativecommons.org/licenses/by-nd/3.0/de/



Amnesty International : "FORDERN SIE EIN ENDE DER UNTERDRÜCKUNG IN ÄGYPTEN"

initiative vernunft Zuschrift
von einer Unterzeichnerin der Amnesty-Petition
10. Februar 2011

Ich unterstütze die friedlichen Proteste in Ägypten und habe gerade eine Amnesty-Petition unterzeichnet. Bitte helft mit und unterschreibt die Petition an den ägyptischen Vizepräsidenten. Vielen Dank!
http://www.amnesty.ch/de/laender/naher-osten-nordafrika/aegypten/dok/2011/freilassung-aktivisten


FORDERN SIE EIN ENDE DER UNTERDRÜCKUNG IN ÄGYPTEN


Demonstration in Kairo, Februar 2011. | © Demotix / Adham Omar

Auf dem Tahrir-Platz in Kairo und an vielen anderen Orten fordern Hunderttausende von Ägypterinnen und Ägyptern einen grundlegenden Wandel, um Armut, Korruption und Menschenrechtsverletzungen ein Ende zu setzen. Unterstützen Sie die friedlich Demonstrierenden mit Ihrer Unterschrift!


FORDERUNGEN

Das Recht der Protestierenden, für ihre Anliegen friedlich auf die Strasse zu gehen, wird missachtet. Regierungstreue Schlägertrupps gingen brutal gegen die Demonstrierenden vor. Die Sicherheitsorgane einschliesslich der Militärpolizei wandten sich gegen diejenigen, welche über die Protestbewegung berichtet haben. Zahlreiche Menschenrechtsverteidigerinnen und Journalisten sind verhaftet worden.

Das ägyptische Volk muss das Recht haben, seiner Stimme Gehör zu verschaffen und sich dafür friedlich zu organisieren. Journalistinnen und Menschenrechtsaktivisten müssen ihrer Aufgabe nachgehen können ohne Angst, eingeschüchtert, schikaniert und eingesperrt zu werden. Amnesty International fordert von Vizepräsident Omar Suleiman

All jene, die aufgrund ihrer freien Meinungsäusserung immer noch in Haft sind, sofort und bedingungslos freizulassen, Unverzüglich bekannt zu geben, wo sich die Inhaftierten befinden, ihnen Zugang zu ihren Angehörigen und einer anwaltschaftlichen Vertretung ihrer Wahl zu gewähren und sicherzustellen, dass sie nicht gefoltert und misshandelt werden, Das Recht auf freie Meinungsäusserung und Versammlung zu schützen und durchzusetzen, sodass die Proteste ohne Angst vor Misshandlung und Einschüchterung stattfinden können.




Kommentar und Appell Redaktion initiative vernunft

Auch wenn die wahren Hintergründe und Ziele der (auffällig gleichzeitig begonnenen) Aufstände im Maghreb, im Jemen, in Syrien, Jordanien und in Ägypten noch nicht überblickt werden können — und es durchaus möglich ist, dass zum Zwecke eines weiteren Machtausbaus einer "Neuen Weltordnung" ausgediente Regimes mittels gezielter Aufwiegelung der Massen (u. a. mit Hilfe elektronischer Massenmobilisierungsmitteln wie Internet, Facebook, Twitter usw., des Verbotes des Al-Jazeera-Senders u. dgl.) wirkungsvoll und in kürzester Zeit destabilisiert werden, ist es (unsere) menschliche Pflicht, sich für die von Ungerechtigkeit, Haft und Folter Bedrohten und Betroffenen einzusetzen und deren sofortige Freilassung (aus den Fängen der im Hintergrund operierenden Organisatoren des Umsturzes?) zu verlangen. Auch wenn das Meinungs- und Energie-Potential der (absichtlich gereizten?) Massenbewegungen im schlimmsten Falle nur als einkalkulierter Spielball der "Mächte im Hintergrund" für deren umstürzlerischen Absichten missbraucht werden sollte, auch dann — und erst recht dann! — hat jeder Einzelne, der unwissend und ungewollt zum politischen Spielball gemacht wurde und als politische Geisel missbraucht wird, dann hat jede Einzelne das unveräusserliche Recht auf physische und psychische Unversehrtheit. In diesem Sinne unterstützt initiative vernunft den Aufruf von Amnesty International uneingeschränkt und empfiehlt Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, die Mitunterzeichnung der Petition.

arte tv-Dokumentation: "Blood in the Mobile" ("Blut im Handy")

initiative vernunft Zuschrift
von diagnose > FUNK
http://diagnose-funk.org
8. Februar 2011


Wir möchten Sie auf die folgenden Informationen aufmerksam machen:

tv - hinweis
ARTE; Mittwoch, 9. Februar 2011 um 22.00 Uhr

Wiederholungen:
12.02.2011 um 03:10


Blood in the Mobile
(Deutschland, 2010, 52mn)
WDR
Regie: Frank Piasecki Poulsen

Bei der Herstellung von Mobiltelefonen werden viele Minerale verwendet, die aus dem Kongo importiert werden. Mit dem Kauf dieser sogenannten Konfliktminerale finanzieren die westlichen Industrienationen einen Bürgerkrieg, der seit 1996 im Kongo wütet. Mobilfunkkonzerne geben keine Garantie dafür ab, woher ihre Zulieferer ihre Ware beziehen. Die Handelskette bleibt undurchsichtig. "Blood in the Mobile" zeigt die Verbindung zwischen unseren Mobiltelefonen und dem Bürgerkrieg im Kongo.

Wir lieben unsere Handys und können uns das Leben ohne Mobiltelefon nicht mehr vorstellen. Die Auswahl der Modelle ist mittlerweile endlos. Aber die schöne Welt der Handys hat eine dunkle, blutige Seite. Ein Großteil der Minerale, die für die Mobiltelefonherstellung notwendig sind, kommen aus dem Osten Kongos. Die westlichen Industrienationen kaufen die sogenannten Konfliktminerale und finanzieren somit einen Bürgerkrieg, der, nach Auffassung von Menschenrechtsorganisationen, zu einem der blutigsten Konflikte seit dem Zweiten Weltkrieg zählt: In den letzten 15 Jahren hat er mehr als fünf Millionen Menschen das Leben gekostet, 300.000 Frauen wurden vergewaltigt. Es herrscht unfassbare Grausamkeit. Der Krieg wird andauern, solange bewaffnete Gruppen die Kriegsführung durch den Verkauf der Mineralien weiter finanzieren können.

Filmemacher Frank Poulsen ist seit Jahren Besitzer eines Nokia-Handys. Er will herausfinden, ob er den Konflikt im Kongo mit unterstützt. So macht er sich auf die Reise in den Kongo und nimmt viele Strapazen auf sich, um sich ein Bild von der illegalen Minenindustrie zu verschaffen. Dank seines Mutes und seiner Hartnäckigkeit erhält er schließlich Zugang zu der größten Mine in der Kivu-Region, die von verschiedenen bewaffneten Gruppen kontrolliert wird. Ein Bild des Schreckens offenbart sich ihm: Kinder verbringen Tage in dunklen, engen Tunneln und graben mit bloßen Händen die Mineralien aus, die sich dann in unseren Telefonen wiederfinden.

Wieder zurück in Europa versucht Frank Poulsen mehrfach mit dem weltweit größten Mobilfunkhersteller Nokia in Kontakt zu treten. Frank Poulsen möchte von seiner Handyfirma hören, dass sie keine Konfliktmineralien verwendet und dass er als Konsument nicht den Bürgerkrieg im Kongo mitfinanziert. Eine Garantie dafür bekommt er von Nokia nicht. "Blood in the Mobile" ist eine Dokumentation über unsere Verantwortlichkeit im Konflikt im Kongo und über die soziale Verantwortung von Unternehmen.

http://www.arte.tv/de/woche/244,broadcastingNum=1241541,day=5,week=6,year=2011.html


IMPRESSUM
Umwelt- und Verbraucherorganisation zum Schutz vor Funkstrahlung
Diagnose-Funk | Giblenstrasse 3 | CH - 8049 Zürich
Diagnose-Funk e.V. | Postfach 15 04 48 | D - 70076 Stuttgart
kontakt@diagnose-funk.org | www.diagnose-funk.org




Avaaz Internet-Petition: SOS Bienensterben

initiative vernunft Zuschrift
von Avaaz Netzwerk
http://avaaz.org
7. Januar 2011


An Entscheidungsträger in der EU und der USA:

Wir rufen sie dazu auf, die Verwendung von Pestiziden der Gruppe der Neonicotinoide zu verbieten, solange deren Sicherheit nicht durch unabhängige, wissenschaftliche Untersuchungen bewiesen ist. Das katastrophale Bienensterben könnte unsere gesamte Nahrungskette in Gefahr bringen. Wenn sie nun umgehend die nötigen Vorkehrungen treffen, können die Bienen vor dem Aussterben bewahrt werden.





Lautlos sterben Milliarden von Bienen und unsere gesamte Nahrungskette ist in Gefahr. Bienen machen nicht nur Honig, sie sind eine bescheidene und dennoch riesige Arbeitskraft und bestäuben 90% der Pflanzen, die wir anbauen.

Zahlreiche wissenschaftliche Studien machen eine bestimmte Gruppe von Pestiziden für das Bienensterben verantwortlich. Ein Verbot dieses Gifts in vier europäischen Ländern führte zu einer Erholung einzelner Bienenvölker. Doch mächtige Chemiekonzerne betreiben aufwändige Lobbyarbeit, damit der Verkauf dieser Gifte weiterhin erlaubt bleibt. Unsere größte Chance besteht derzeit darin, die USA und die EU zum Verbot dieser tödlichen Produkte zu bewegen -- ihr Handeln ist ausschlaggebend und wird große Effekte auf die Entscheidungen anderer Länder haben.

Wir haben nur wenig Zeit -- die Diskussion dreht sich darum, was getan werden muss. Es geht nicht nur um die Rettung von Hummeln, es geht um unser eigenes Überleben. Lassen Sie uns einen gewaltigen, globalen Aufruf an die EU und die USA starten, damit die Verwendung dieser Killer-Chemikalien untersagt wird und damit sowohl das Überleben der Bienen als auch unsere Ernährungssicherung gewährleistet wird. Unterzeichnen Sie diese dringende Petition jetzt und leiten den Aufruf an alle weiter. Wir sorgen dafür, dass er zu den Entscheidungsträgern gelangt:

https://secure.avaaz.org/de/save_the_bees/?vl

Bienen sind ausschlaggebend für das Leben auf der Erde -- jedes Jahr bestäuben sie Feldfrüchte und andere Pflanzen mit einem geschätzten Wert von 31 Milliarden Euro, mehr als ein Drittel der Lebensmittelversorgung in vielen Ländern. Ohne ein schnelles Eingreifen zur Rettung der Bienen könnte es am Ende heißen: keine Früchte, kein Gemüse, keine Nüsse, keine Öle und keine Baumwolle.

Die vergangenen Jahre zeigen eine steile und bedenkliche Abnahme der Bienenvölker -- einige Arten sind mittlerweile ausgestorben und andere bei 4% ihrer vorherigen Zahlen angelangt. Wissenschaftler suchten lange nach Antworten. Einige Studien sehen die Ursache in einer Kombination von Faktoren wie z.B Krankheiten, Lebensraumverlust und toxischen Chemikalien. Doch neue unabhängige wissenschaftliche Studien kommen zu dem Schluss, dass die Verwendung von Pestiziden der Gruppe der Neonicotinoide dafür verantwortlich sind. Bienenzüchter und Wissenschaflter in Frankreich, Italien, Slovenien und sogar Deutschland, wo der Hauptproduzent Bayer seinen Sitz hat, haben bereits für ein Verbot der Produkte, welche auf diesen Chemikalien basieren, plädiert. Doch Bayer exportiert weiterhin sein Gift in die ganze Welt.

Die neuen Studien haben das Ausmaß des Problems bestätigt und eine hitzige Debatte ist nun neu entfacht. Wenn wir Entscheidungsträger in Europa und den USA zum Handeln drängen können, werden andere Regierungen ihrem Beispiel folgen. Es wird nicht einfach sein. Ein veröffentlichtes Geheimdokument zeigt, dass die amerikanische Umweltschutzbehörde über die Gefahren dieser Pestizide Bescheid wusste und sie ignorierte. Das Dokument besagt, dass Bayers "hochgiftiges" Produkt eine "grosse Gefahr für andere Insekten [Honigbienen] darstellt."

Wir müssen uns Gehör verschaffen, um Bayers starkem Einfluss auf Entscheidungsträger in den USA und innerhalb der EU entgegenzuwirken, wo das Unternehmen Studien finanziert und in politischen Gremien vertreten ist. Die wahren Experten auf diesem Gebiet -- die Imker und die Landwirte -- plädieren für ein Verbot dieser tödlichen Pestizide solange bis solide, unabhängige Studien durchgeführt werden, die die Unbedenklichkeit dieser Pflanzenschutzmittel beweisen. Lassen Sie uns nun diese Imker und Landwirte unterstützen. Unterzeichnen Sie die untenstehende Petition und leiten Sie diese E-mail an Freunde und Bekannte weiter:
https://secure.avaaz.org/de/save_the_bees/?vl

Wir können unsere empfindliche Nahrungskette nicht mehr der Forschung von Chemieunternehmen anvertrauen, die die Regulierungsbehörden in ihrer Gewalt haben. Ein Verbot dieses Pflanzenschutzmittels wird uns dem Ziel näher bringen, eine sichere Welt zu schaffen, sowohl für uns als auch für all die anderen wichtigen Arten, auf die wir angewiesen sind.

Hoffnungsvoll,

Alex, Alice, Iain, David und das ganze Avaaz- Team

WEITERE INFORMATIONEN

Pestizide für Bienensterben verantwortlich
http://www.n24.de/news/newsitem_1150265.html

Die Wissenschaft streitet - die Bienen sterben
http://www.imkerdemo.de/2010/06/die-wissenschaft-streitet-die-bienen-sterben

Fataler Pflanzenschutz
http://www.sueddeutsche.de/wissen/bienensterben-fataler-pflanzenschutz-1.202266

Verbot von Pestiziden wegen Bienensterben gefordert
http://www.nzz.ch/nachrichten/hintergrund/wissenschaft/beizmittel_bienen_1.2441182.html

Bienensterben -- Wie kann man es stoppen?
http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsp?rubrik=60771&key=standard_document_39713251

Eine Mitteilung der EPA offenbart, dass Pflanzenschutzmittel den Völkerkollaps verursachen
http://www.sfgate.com/cgi-bin/blogs/green/detail?entry_id=79910




Interphone: Massive methodische Mängel

initiative vernunft Zuschrift
von diagnose > FUNK, Umwelt- und Verbraucherorganisation zum Schutz vor Funkstrahlung, Diagnose-Funk | Giblenstrasse 3 | CH - 8049 Zürich
http://www.diagnose-funk.org/aktuell/brennpunkt/interphone-10-mio-fuer-ein-zensiertes-ergebnis.php
19. Mai 2010


Interphone: Massive methodische Mängel Risiko beim Mobiltelfonieren bleibt bestehen

Die internationale Studie INTERPHONE kann die bereits bestehende unabhängige Studienlage zur Gefährdung durch Mobiltelefone nicht entkräften. Erhebliche Mängel im Studiendesign führen dazu, dass die Studie das Risiko eines Gehirntumors infolge Handynutzung nicht beziffern kann.

Die von der internationalen Krebsagentur IARC (WHO) koordinierte internationale Studie zur Frage des Hirntumorrisikos von Handynutzern wurde heute online publiziert. Auf den ersten Blick scheint das Ergebnis eine Entwarnung zu liefern, doch die Studie ist prall gefüllt mit methodischen Fehlern. Dies wird von den Forschern im Schlusssatz der Studie bestätigt: „Wie auch immer, Verzerrungen und Designfehler limitieren das Gewicht der Aussagen welche wir aus den Analysen ziehen können und verhindern eine Interpretation des Zusammenhangs“, heisst es auf S. 14 des Originaltextes.

Es ist ein Skandal, dass eine entscheidende Statistik aus der Studie, die Hinweise auf ein mehrfaches Hirntumorrisiko gibt, in der Endfassung des Studientextes unterschlagen wird. Wahrscheinlich weil es allzu peinlich ist, findet man in der Schlussfassung auch keinen Hinweis auf das Problem der Schnurlostelefone, die oft eine Hauptbelastungsquelle darstellen.

Obwohl die jetzigen Ergebnisse ohne die zensierte Statistik wertlos sind, formuliert man Entwarnungsmeldungen. Sie täuschen eine falsche Sicherheit vor, die von der Industrie nun ausgekostet werden kann, während die heutigen Kinder zur ersten Generation gehören, die eine noch nie erlebte Strahlendosis kumulieren wird.

Präzisere Forschungs-Ergebnisse liefern dagegen die Studien der unabhängigen schwedischen Forschergruppe um Lennart Hardell: Die Teilnahmerate der Kontrollen ist mit rund 90% wesentlich höher, womit der Auswahlfehler vermieden wird. Zudem werden in der Gruppe der „Nicht-Nutzer“ (bezgl. Mobiltelefone) auch keine Schnurlostelefone verwendet. Dementsprechend fand man hier bei einer 10-jährige Nutzung von Mobiltelefonen ein hohes, bis 5.2-faches Risiko für Gliome. Besonders gefährdet sind gemäss diesen Studien Personen, die bereits vor dem 20. Lebensjahr mit der Handynutzung beginnen.

Mit einem Kostenaufwand von über 10 Millionen Euro und 50 beteiligten Wissenschaftlern in 13 Ländern, ist die Interphone-Studie die bisher grösste epidemiologische Studie („am Menschen“), welche zu den Ursachen von Gehirntumoren jemals durchgeführt wurde. Die Studie wurde im Jahr 2000 begonnen und sollte offiziell schon 2005 enden. An rund 14'000 Personen sollte geklärt werden, ob die Nutzung von Mobiltelefonen das Risiko für Tumore im Kopfbereich erhöht. Während schon fast jedes zweite Kind im Alter zwischen 8 und 12 Jahren bereits ein Mobiltelefon nutzt (siehe auch www.kinder-und-mobilfunk.de), mussten Eltern und Politiker auf die bereits mehrmals hinausgezögerte Publikation der INTERPHONE-Endresultate warten. Nun wird die Studie veröffentlicht, ohne jedoch ihr Geld wert zu sein: Nach jahrelangem Streit über die unplausiblen Ergebnisse, reduziert sich das Projekt zur „Diskussion von Design-Fehlern“.

Ausführliche Informationen finden Sie in unserem Brennpunkt:
Interphone-Studie: 10 Millionen Euro für ein zensiertes Ergebnis
http://www.diagnose-funk.org/assets/df_brennpunkt_interphone.pdf

Pressemitteilung:
Interphone: Massive methodische Mängel
Risiko beim Mobiltelfonieren bleibt bestehen
http://www.diagnose-funk.org/assets/df_brennpunkt_interphone_pm.pdf


Drohende Staatspleiten: Weltkrieg und/oder Währungsreform?

initiative vernunft Zuschrift
von Emil Rahm, Prüfen + Handeln, CH-8215 Hallau




Drohende Staatspleiten: Weltkrieg und/oder Währungsreform?

So betitelt der Pressedienst TOPIC, D-57206 Kreuztal einen Artikel in der April-Ausgabe 2010. Dass die tatsächliche Dramatik der weltweiten Finanz- und Wirtschaftslage der Bevölkerung nicht mitgeteilt wird, liege darin begründet, dass Politiker die Medien bitten, nicht darüber zu berichten.

Der deutsche Bundespräsident hätte jedoch Mitte März folgende Aussage gemacht: "Es kann Staaten geben, die mit ihren Schulden nicht mehr fertig werden... Wir brauchen geordnete Insolvenz-Verfahren nicht nur für Unternehmen, sondern auch für Staaten."Bei Staatspleiten sei "die grösste Gefahr, dass Chaos ausbricht. Dass es zu sozialen Unruhen kommt." (Dies hat wohl der schweizerische Armeechef André Blattmann in seinen Studien über Bedrohungslagen berücksichtigt. E.R.)

Laut einer Untersuchung der französischen Denkfabrik LEAP/E2020 ist bei den Ländern USA, Grossbritannien, Irland, Niederlande, Japan, Spanien, Frankreich und Portugal die Gefahr der Zahlungsunfähigkeit noch grösser als bei Griechenland.

Mangels Information in den Medien erfahre die Öffentlichkeit nichts darüber, dass in den USA in der Gruppe weniger qualifizierte Arbeitskräfte eine Arbeitslosenquote von 50% vorliegt.

In einem Beitrag für die Schweizer Zeitung Zeit-Fragen (08.03.2001) hat der Gründer und Präsident des Mittelstandsinstitutes Niedersachsen in Hannover, der Ökonomie-Professor Eberhard Hamer, dargelegt, warum er mit einem baldigen Weltkrieg rechnet (z.B. mit dem Iran beginnend. Iran verfügt über das weltweit grösste Vorkommen von Erdgas, das immer – auch für die USA, wichtiger wird). Hamer schreibt: «Häufig in der Geschichte haben Politiker, wenn sie wirtschaftlich am Ende waren, den Krieg als letzten Ausweg zum Machterhalt gewählt. Dies gilt um so mehr, wenn ein Land in Krisen steckt und einen Krieg als letzten Ausweg aus der Wirtschaftskrise sieht. So haben die USA ihre grösste Wirtschaftskrise des Zwanzigsten Jahrhunderts durch Eintritt in den Ersten Weltkrieg überwunden, die nächste Weltwirtschaftskrise durch den Eintritt in den Zweiten Weltkrieg und könnten jetzt versucht sein, ihre dritte Wirtschaftskrise in gleicher Weise zu lösen.»

Der Journalist Michael Grandt schreibt in seinem neuesten Buch "Der Staatsbankrott kommt! - Hintergründe, die man kennen muss" (Kopp Verlag / ISBN 978-3-942016-25-4), dass laut dem Wirtschafts-Wissenschaftler Prof. Dr. Bernd-Thomas Ramb bereits ein öffentlicher Schuldenstand von 230 Milliarden Euro für Deutschland als kritische Marke gesehen werden muss, um eine Währungsreform auszulösen. Die öffentlichen Schulden belaufen sich derzeit auf 1,9 Billionen Euro. In Wirklichkeit seien es jedoch nicht 1,9 Billionen Euro Schulden, sondern 6,2 Billionen, sagt der Finanz-Wissenschaftler Bernd Raffelhüschen. Man müsse schliesslich zu den jetzt genannten 1,9 Billionen noch die sozialen Versprechungen (z.B. Pensionen) hinzuzählen, die in den nächsten Jahren zu zahlen sind.

Bis zum Jahr 2011 soll sich nach Berechnungen der US-Ratingagentur Fitch Ratings die Schuldenlast aller Staaten auf 51,5 Billionen Dollar (= 39 Billionen Euro) erhöhen.

Da viele Staaten dieser Welt nie mehr ihre Schulden in den Griff bekommen werden, gibt es für sie praktisch nur zwei Alternativen: 1. Enteignung sämtlicher Geldvermögen, also eine Entschuldung durch Enteignung, oder 2. die Vernichtung aller Staatsschulden durch eine Währungsreform. Was dann auf den Bürger zukommen könnte, ist sehr schwer einzuschätzen.



*****


Wer sagt mir, wie ich durchhalten kann?

Gail MacDonald schreibt nach einer anstrengenden Bergtour, über Probleme, angefangen mit alltäglichen Fragen: «Wir brauchen solche Botschaften, jeder von uns. Diejenigen, die am liebsten ihre Ehe aufgeben würden, weil sie plötzlich schwierig geworden ist. Vielleicht ist jetzt der Zeitpunkt, den Blick zurück und auf das Ziel zu richten, eine Beziehung wieder in Ordnung zu bringen und weiterzuklettern. Oder diejenigen, die am liebsten eine Verpflichtung oder eine Aufgabe hinwerfen möchten, die noch nicht erledigt wurde. Wir müssen wieder darauf sehen, wo wir begonnen haben und weiterklettern. Diejenigen, die furchtbar versagt haben und andere und sich selbst enttäuscht haben. Wir müssen aufstehen und weiterklettern. In jedem Fall müssen wir unseren Blick auf den Himmel richten.» W. N.

Lesetipp dazu: Gail MacDonald, "Du machst meine Schritte leicht" (SCM Hänssler, Holzgerlingen)



Mit freundlichen Grüssen
Prüfen + Handeln
Emil Rahm, CH-8215 Hallau


Ostern — Fest der Auferstehung?

initiative vernunft Zuschrift
von Rudolf Kuhr, Humanistische AKTION



Liebe Mitmenschen,

alle Jahre wieder die gleichen Rituale — von Oster-Feiern bis zum
Oster-Marsch — mit mehr oder weniger nachhaltigen Wirkungen. Da
möchte ich mich mit meinem Osterrundbrief-Ritual wieder anschließen,
zumal es hierbei um die Auferstehung verantwortlicher Menschlichkeit
geht. Wie sehr es daran mangelt, das haben die Ereignisse der
jüngsten Vergangenheit gezeigt, wie z.B. die Finanz- und
Kindesmißbrauch-Skandale.


Ostern — Fest der Auferstehung?

Christen feiern die Auferstehung des Herrn;
Nichtchristen feiern die Auferstehung der Natur
einige davon mit heidnischen Bräuchen wie dem Osterfeuer,
andere mit dem bewußten Betrachten der Pflanzen und Tiere.
Freilich gibt es auch Mischformen des Feierns.
Viele feiern vermutlich das Osterfest als solches gar nicht,
sondern nutzen die Feiertage als verlängertes Wochenende für
Sport und Erholung. Jedem steht das heute frei.

Ostern - Fest der Auferstehung, einer mythischen Person
und der Natur. - Wann endlich erfolgt die Auferstehung des
von der Schöpfung oder von der Natur angelegt und möglichen
wahrhaften Menschen?


Aufzuerstehen hätte er

* vom wundergläubigen zum Realität aushaltenden Wesen,

* vom überempfindlich reagierenden zum empfindsam agierenden,

* vom sich immer mehr abgrenzenden und isolierenden zum
gemeinschaftsfähigen,

* vom gesellschaftlich konditioniert funktionierenden zum
selbst- und gesellschafts-gestaltenden,

* vom ichsüchtigen, selbstwahrnehmungsarmen zum sich selbst
transzendierenden,

* vom Erfolg, Sieg und Gott suchenden zum sich selbst und
den naturgegebenen Sinn findenden und menschliche Größe
anstrebenden Wesen.


Eine entsprechende neue frohe Oster-Botschaft könnte lauten:

"Wir sind ein einmaliger und unverwechselbarer Teil der sich immer
wieder erneuernden, wundervollen Natur, für die wir Verantwortung
tragen so wie für die kommenden Generationen und für die
Bewohnbarkeit des Planeten. Alle Menschen werden Brüder und
Schwestern, sie gehören gleich-berechtigt zur einen großen
Menschheits-Familie."

In diesem Sinne: Frohe Ostern!

Rudolf Kuhr
Humanistische AKTION



Mehr zur Bedeutung des Osterfestes - z.B. auch von Goethe,
Schweitzer, Claudius, Wilder - ist zu lesen unter:
'Ostern - Fest der Auferstehung? -
Altes Brauchtum kritisch hinterfragt und neu betrachtet'
http://www.humanistische-aktion.de/ostern.htm

P.S. Jeder Mensch hat grundsätzlich von der Natur die Anlage, einen
hohen Grad an Weisheit zu erlangen. Die bisherigen Kulturen lassen
jedoch eine solche Entwicklung nur in Ausnahmefällen zu. Die
Menschheit insgesamt zeigt keine Weisheit, sie gleicht einem
Bakterienstamm, der sich ungehemmt solange vermehrt, bis seine
Lebensgrundlagen verbraucht sind. Mag sein, daß dies der Sinn der
Schöpfung oder der Natur ist, menschenwürdig ist es nicht. - Kultur
braucht deshalb Erneuerung: eine humanistische Orientierung zur
verstärkten Bildung von verantwortlicher Menschlichkeit!

"Ethik ist eine bis ins Unendliche gesteigerte Verantwortung."
Albert Schweitzer

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Willkommen! im Kreis von einhundertvierzigtausend initiativen und vernünftigen Mitmenschen

initiative vernunft Informationen - Unterscheiden ohne zu urteilen

Mensch sein heisst, in seinem Leben täglich wichtige Einblicke und Erfahrungen zu machen, und — das ist das Besondere hier auf der Erde — zugleich Schöpfer-zugewandte wie Schöpfer-abgewandte Aspekte kennen und unterscheiden zu lernen, ohne zu (ver)urteilen. Blicken Sie mit initiative vernunft auf beide Seiten derselben Medaille:


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