Anne's ZeitZeichen

Anne's ZeitZeichen Nr. 5 — Massenevents als geistlose Rummelplätze



Anne's ZeitZeichen Nr. 5
9. August 2009


Massenevents als geistlose Rummelplätze
Ein kritischer Rückblick auf Massenveranstaltungen wie die "Street Parade"


In diesem Bericht geht es nicht um vergangene Prüderie, sondern um einen Denkanstoss, für die, welchen ihn verstehen können. Gesellschaftskritik sollte nicht als Moralpredigt aufgefasst werden, denn wer will die prüde Vergangenheit zurück? Es handelt sich um das pure Gegenteil im Extrem. Narzismus, Vojeurismus, Massenbesäufnisse, Drogenkonsum. Sodom und Gomorrha. Zusammenfassend geht es um eine präzise, gewollte Massenverblödung, um Verrohung, um eine Vernebelung des klaren Denkens oder die Unterdrückung dieser Fähigkeit.

Geschäfte mit gesunden Produkten wären akzeptabel. Wer aber verdient an gewissen Massenevents am meisten und womit?

Staat, Kanton, Stadt oder Gemeinde; Steuereinnahmen von allen Verkäufen, Gebühren und Abgaben.

Veranstalter

Alkohollieferanten

Drogendealer und in der Folge die Mafia

Der gesamte Krankheitsindustriezweig, Arzt, Psychiater, Pharma, Apotheken, Spitäler, Gerichte und Gutachter. All diese Schichten, um einige zu nennen, verdienen und leben wegen und von den negativen Folgeerscheinungen; auch dazu gehören private Securitybetriebe

Ein Riesengeschäft und somit also Erhalt von Arbeitsplätzen. Es wird damit so viel Geld verdient, daher stimmt das Geschwätz mit der Gesundheit nicht mit der vorgeheuchelten Bekämpfung der Übel überein.

Ballermann und Street Parade, worum geht es dabei?

Staat und Wirtschaft verdienen mittels solcher Art Massenpartys. Viele verdienen grossartig mit diesen Events. Drogen, Alkohol, abartige und öffentlich dargestellte erotische Balzereien hin oder her. Daher werden diese Veranstaltungen perfekt propagiert. Eine verkommene, kapitalistische Konsumgesellschaft profitiert durch dieser Art Partypeople. Sei dies in Ballermannferien oder an Steetparades. Die Volksverblödung wird auf Teufel komm raus global vorangetrieben und gepflegt. Die Folgen interessieren dabei niemanden wirklich, mit Üblem wird also ganz schön Kasse gemacht. Sauffen, Kiffen, Koksen, Anmachen, usw.

Das grosse Problem ist das kontinuierliche und zunehmende Angebot dieser Massenveranstaltungen, die ohne missbräuchliche Besäuffnisse und anderem Drogenkonsum kaum denkbar wären, haben diese Art Events eine Anhängerschaft hervorgebracht, die von einer zu anderen Veranstaltung pilgern. Nicht mal in den Ferien lässt man junge Leute zur Besinnung und etwas mehr Ruhe kommen, es geht schliesslich nicht um die Gesundheit sondern a priori ums Geschäft. Kaum von den Ferien zu Hause geht es hier weiter, von einem zum anderen Event.

Bravo! Man weiss exakt und präzise, worauf die Masse abfährt, und woran man verdient.

Gerade aber Regierungen, Behörden, Universitätsprofessoren und weitere, alle Verantwortlichen der "Volksgesundheit", fördern oder akzeptieren das Gegenteil dessen, was sie predigen — diese Heuchler!

Schwatzen von Massnahmen gegen Drogen und Alkohol, gegen sexuelle Übergriffe, Geschlechtskrankheiten, "Aids", gegen Pädophilie und gegen Gewalt (teils auch unter Drogen verübt), von Depressionen, Kriminalität, von "schlechten Leistungen", gegen Verrohung. Sprechen von Strafe und wie man dem Übel Herr werden könnte.

Ich sage ihnen, was sie tun: Sie fördern Verblödung, Verrohung und Krankheiten um danach die Symptome zu bekämpfen, um es klar auszudrücken. Mit dem wird Kasse gemacht und nicht mit der Gesunheit.

Nichts als Heuchelei! Solch zunehmenden Massenpartys lenken natürlich auch von wesentlichen Dingen ab. Massen üben sich in permanenter Ablenkung und Betäubung. Längst sind dies nicht mehr nur kurze und harmlose Abstecher in "himmlische" Zustände, sicherlich aber eine willkommene Flucht vom Alltag.

Die negativen Folgen davon — und um die geht es hier:

Sucht, Abgestumpftheit, Depressionen, Arbeitsverlust, falsche Selbsteinschätzung, Verhaltensauffälligkeiten, Unkonzentriertheit, Leistungsschwächen, Krankheiten allgemein, verwirrtes Denken, gesteigerte manipulative Empfänglichkeit, Kriminalität, usw., um nur die Spitze des Eisbergs zu erwähnen.

Fazit: Verblödung und Masslosigkeit als Ursache mit Konsequenzen für die gesamte Gesellschaft.

Von all dem lebt dieser erkrankte Neoliberalismus, von und mit einer kränkelnden, vernebelten Masse. Es schwappte den Antlantik herrüber.

Obwohl die Hysterie der Pandemie umhergeistert, dazu sei mir noch die Bemerkung gestattet, werden Viren so am effektivsten verbreitet. Wen kann man da noch ernst nehmen? Dass wir es hier mit einer Doppelbotschaft zu tun haben, bleibt wohl kaum mehr unbemerkt.

Vordergründig scheint alles Vergnügen zu sein, blickt man jedoch hinter die Kulissen, so dreht sich das Ganze ausschliesslich um ein grosses Geschäft. Ein Geschäft auf Kosten einer bedenklichen und anwachsenden Verblendung. Selbst lachende Gesichter und tanzende Menschen, was ja eigentlich etwas Schönes ist, täuschen nicht über Tiefgründiges hinweg. Nichts ist zufällig wie man erkennt. Fakt ist, wir bekämpfen Süchte, verrohtes Verhalten und Gewalt. Diese Tendenzen sind steigend und haben irgendwo ihre Ursachen; und diese Ursachen sind nicht nur auf das Elternhaus abzuschieben.

Es soll mir keine Regierung, keine Behörde, kein Experte und Gutachter mehr von Pandemiewellen und anderen negativen Entwicklungen daherschwatzen. Meist ist es ohnehin ein leeres, heuchlerisches und verlogenes Geschwätz, unterstützt von unkritischen Mainstreammedien und Politikern. Kritik vernimmt man frühstens dann, wenn erwähnte Beispiele längst vollzogen wurden.

Man labert bestenfalls über Symptome, aber düngt gleichzeitig deren Wurzeln, die Ursachen.

Besonders fällt auf, dass ein Jugendsender (den Namen kann sich jeder selber denken), überall dort voll mit dabei ist, wo Verblödung im Zusammenhang mit Geschäft steht. Von wem wohl gesponsert? Sie werben für die Handyindustrie, für sexuelle Anzüglichkeiten, betreiben gezielte Erotisierung der Jugend, werben für Handyortungen. Kurz sie sind überall dabei wo es um eine subtile Verherrlichung von Alkohol, Drogen, Massenpartys und Handykonsum geht. Kurz gesagt, einige haben es zu ihrer Aufgabe gemacht, die Verblödung am Laufen zu halten und weiter zu forcieren.

Die Kehrseite des Erbes der "68er". Während damals das menschliche Hirn mittels psychedelischen Tönen berieselt wurde, bewerkstelligen das heute technisch monotone Schwingungen. Wirkung: Der Proband fällt schnell in einen tiefen, tranceähnlichen Zustand; sie lachen, hüpfen und zucken, oft im Zustand eines unverkennbaren narzisstischen Verhaltens, wirken gekünstelt , haben ein gesteigertes Ich-, und weniger ein Mitgefühl. Die Laserberieselung am Abend erledigt den Rest. Neben lustigen können ebenso bedenkliche Szenen beobachtet werden.

Stichwort Mindcontrol!


Das ist meine persönliche Ansicht.

Eigene Recherchen, wie auch Meinungen und Ansichten dazu sind erwünscht. Kaltes Wasser weckt und spült Sand aus den Augen.

— Anne —






Anne ist freischaffende Beobachterin, Autorin und Essayistin des aktuellen gesellschaftlichen und politischen Geschehens. Die in Anne's ZeitZeichen geäusserten Meinungen sind unabhängig von und müssen nicht identisch sein mit der Haltung von initiative vernunft. Anne kann über die Mail-Adresse der Redaktion initiative vernunft (initiative.vernunft ätt yahoo.de) erreicht werden.


Anne's ZeitZeichen Nr. 4 — Gegen das Volk mitgerüstet



Anne's ZeitZeichen Nr. 4
14. Juli 2009


Gegen das Volk mitgerüstet



Gewisse Entwicklungen sind absolut menschenverachtend und als unannehmbar zu bezeichnen.
Wer forscht und kreierte solch unmenschliche (harmlosester Ausdruck) Waffen denn? All die biologischen Microattentäter und chemische Substanzen und Technologien, wer sind all die Verantwortlichen, wer gibt ihnen das Recht solche Forschungen und Entwicklung voranzutreiben? Der Wettbewerb spornt zudem dazu an. An einem schäbigen Punkt angelangt, müssten eigentlich alle Politiker auf Knopfdruck kopfstehen. Widerwärtigste Entwicklungen aller Zeiten haben nun Formen angenommen, die nicht mehr tolerierbar sind. In diesem Jahrhundert wird mit Mikrowelle und weiteren Geschützen auf die Menschheit losgegangen. Warum ich dies behaupte? Sind Produkte existent, so ist ihr Einsatz eine Frage der Zeit. Alle Produktebeschöniger reden sich raus, indem sie behaupten, Frequenzwaffen verhindern Tötung bei gewissen Einsätzen, und aus Laboren gelänge nichts raus, was gefährlich wäre. Zukünftig aber wird besonders interessieren, wodurch Menschen zu Schaden oder zu Tode kommen. Mit Kugelmunition beispielsweise ist eine Tötung durch diese offensichtlich, bei neuen Entwicklungen kommt es zu Erklärungs- und Beweisnot. Man könnte dem sogar Absicht unterstellen, denn der Tod eines oder mehreren Menschen durch Frequenzen oder aus Labors stammenden Substanzen oder Viren können von Verantwortlichen zäh verleugnet werden, gemeingefährlicher geht es demnach nicht. Wie konnte eine solche Entwicklung fortlaufend gedeihen? Der Wettbewerb mindert diese Gefahren nicht, nebenbei gesagt. Die Verantwortlichen für solcherlei fragwürdige Forschung und Technologie geraten in Erklärungsnot, denn mit ihrer Hilfe können Menschen hinterhältig drangsaliert und vernichtet werden, Unbequeme zum Schweigen gebracht werden? Bewiesen ist, auch einflussreiche Private gelangen an gefährliche Ware. In meinen Augen ist die Lage verantwortungslos, lebensverachtend und gar kriminell. Ein gehörige Warnung an voreingenommene Technokraten wäre an der Zeit. Man kann mit technischen, biologischen und chemischen Waffen nur Verbrechen verüben, weil diese erforscht und entwickelt wurden! Bei Schaden in der Folge hinterlistiger und missbräuchlicher Einsätze derer, können wohl kaum noch Beweise geliefert werden, so verächtlich, vernichtend und hinterhältig sind diese Mittel. Deren Existenz bedeuten eine Gefahr für die gesamte Menschheit dieses Planeten. Zur Rechenschaft ziehen müsste man all die, welche sich an solchen Entwicklung beteiligen, diese in Auftrag geben und finanzieren, denn viel dient längst nicht mehr nur dem Allgemeinwohl. Die kopflose Mitfinanzierung grenzt an Wahnsinn und bringt das Fass der Dummheit zum überlaufen. Solcherlei Forschung und Entwicklung stillschweigend hinzunehmen und zu akzeptieren ist ein Rückschritt.
Hier hört der Spass auf!

Ich appelliere an sämtliche Ethiker, an alle Verantwortlichen, an die Regierungen, an Forschungsinstitute und Universitäten, an die Waffenindustrie, an das Militär, die Geheimdienste und die Patentämter: „Überlegen sie sich gut wohin Forschung führen soll, inwieweit sie ethisch noch vertretbar ist, wie, wann, wo und für wen sie vorhandene Mittel einsetzen.“

International muss sich auch die Justiz entscheiden ob und welche Grenzen sie diesen Vergehen an der Menschheit setzen will, ob sie Menschen von gewissen Entwicklungen schützten will, andernfalls verkommt auch sie zum Komplizen eines fragwürdigen Fortschritts. Bis jetzt geniesst die Forschung Immunität und Private mit ihrem stillen Wissen können praktisch ungehindert werken, gerade wie ihnen beliebt.

Bereits zeigen die Uhrzeiger deutlich nach zwölf. Der Wettbewerb fordert immer neue Opfer in wahnverhaftetem Tempo.

Bald wird jedes Leben ab- und durchgescant, sei es Mensch, Tier, Erde oder der Orbit. Vor Nichts und Niemandem wird Halt gemacht. Niemand wird ernstlich zur Haftung angehalten. Vor keiner Materie, nicht mal vor der Psyche der Menschen wird Halt gemacht. Eine ungeheure Entwicklung!
Da wird eine einst positiv wahrgenommene Intelligenz zur Brut des Teufels und der hat beileibe viele Namen.

Einige auserlesene Quellen:
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,596670,00.html
http://blog.kairaven.de/
http://seniora.org/index.php?option=com_content&task=view&id=370&Itemid=87

Tesla-Technologie:
Der Strom ist gelb und hat Ohren.
http://gedankenfrei.wordpress.com/2009/03/23/e-wie-einfach/


Eigene Recherchen und Meinungen sind erwünscht. Kaltes Wasser weckt und spült Sand aus den Augen.

— Anne —





Anne ist freischaffende Beobachterin, Autorin und Essayistin des aktuellen gesellschaftlichen und politischen Geschehens. Die in Anne's ZeitZeichen geäusserten Meinungen sind unabhängig von und müssen nicht identisch sein mit der Haltung von initiative vernunft. Anne kann über die Mail-Adresse der Redaktion initiative vernunft (initiative.vernunft ätt yahoo.de) erreicht werden.


Anne's ZeitZeichen Nr. 3 — In Memorandum Michael Jackson



Anne's ZeitZeichen Nr. 3
30. Juni 2009


In Memorandum Michael Jackson

"The King of Pop"




Seht ihr denn nicht!

Kaum ein paar Tage tot ist Michael Jackson, finden schon Glaubensdiskussionen (Kriege) statt. Wie erbärmlich nur.

Kommt es darauf an, wie und wo er bestattet wird, und wessen Glaubens er war? Ist das nun nicht nur noch Sache seiner Familie, ausschliesslich ihre?

Friede und Ruhe für Michael Jackson und Trost für seine Hinterbliebenen. Michael Jackson hat uns mit seiner wunderbaren Stimme, seinen Körperkapriolen und seinem exzentrischen Wesen so viel gegeben. Selbst von seinen Tragödien blieben wir nicht verschont. Viele hat er mittendurch auch genervt, weil er in gewissen Hinsichten nicht immer gerade allen ein Vorbild war (ein Opfer der Chirurgie), auch das gehörte zu ihm. So ist das Leben und der Tod darüber hinaus und niemand stirbt leise wenn er laut gelebt hat.

"This is it" , so deine Worte Michael Jackson.

Adieu und goodbye, du wirst auf Kissen in vielen schlagenden Herzen ruhen, so wie "Alles" von uns Gegangenes und Geliebtes.

— Anne —





Anne ist freischaffende Beobachterin, Autorin und Essayistin des aktuellen gesellschaftlichen und politischen Geschehens. Die in Anne's ZeitZeichen geäusserten Meinungen sind unabhängig von und müssen nicht identisch sein mit der Haltung von initiative vernunft. Anne kann über die Mail-Adresse der Redaktion initiative vernunft (initiative.vernunft ätt yahoo.de) erreicht werden.


Anne's ZeitZeichen Nr. 2 — "Gesundheitsschutz" und die neuen Abschreckbilder auf Zigarettenpackungen



Anne's ZeitZeichen Nr. 2
25. Juni 2009


"Gesundheitsschutz" und die neuen Abschreckbilder auf Zigarettenpackungen


Wenn schon der Kampf für die Gesundheit und gegen das Rauchen , dann aber bitte ohne Heuchelei.

Gesundheitspolitik im Klartex

Hier einige Gedanken über die Gesundheitspolitik im Klartex. Ich bezichtige die aktuelle Gesundheitspolitik in einigen Belangen der Heuchelei und Verlogenheit. Erstens bin ich schon lange dafür, dass auch die Wirtschaft für ihre krankmachenden Produkte haftbar gemacht werden müsste, besonders in Zukunft. Da die Wirtschaft sich aber mittels Gesetz immer auf die Eigenverantwortung des Konsumenten berufen kann, sich quasi ein Hintertürchen geschaffen hat, darf praktisch alles verkauft werden, selbst schleichend, tödliches und suchtmachendes Gift. Gifte vom Markt zu nehmen dürfte jedoch fast unmöglich sein, ohne den Tabakanbau zu vernichten und mit Alternativen zu ersetzen, wenn es um Zigaretten geht. Das selbe Dilemma also wie mit den Opiaten. Es würde bei reinem Produktverbot nur wer das grosse Geschäft machen?

Richtig, ich spreche von der Raucherdebatte. Noch fliessen angeblich Tabaksteuern noch immer in die AHV-Kasse, so viel mir bekannt ist. Paradox! wenn man bedenkt, dass dies durch Sucht geschieht und man gleichzeitig von Gesundheit spricht.

Ich denke wir sind uns alle einig, dass langandauerndes und übermässiges Inhalieren von Tabakrauch, dazu noch mit Zusatzstoffen angereichert, auf lange Sicht zu Krankheit oder gar Tod führen kann. Wie wir ebenfalls wissen, nimmt der Krebscluster zu. Ich vermute jedoch, dass der Anstieg nicht nur wegen des Rauchens ist, sondern dass das Rauchen auch als Vorwand benutzt wird, um andere Ursachen aus Umweltbelastungen zu verdecken. Wie immer es auch ist, sollen nun zusätzlich Abschreckbilder auf Zigarettenpackungen gedruckt werden, wie sie widerwärtiger nicht sein könnten.

Ekelhaft

Jede Person, die eine Packung Zigaretten in Händen hält oder Raucher ist, wird also a priori mit Ekel assozziiert werden. Das ist somit gezielte Diskriminierung nicht für die Produzenten, sondern vorwiegend für das Verkaufspersonal und den, nennen wir ihn geradeheraus, Süchtigen.

Ich werde nun auf einen Denkanstoss abzielen:

Wenn solche Bilder in den Schulen vorgetragen und als Abschreckungsprogrammierung eingesetzt werden, kann wohl niemand was dagegen haben. Dort allein macht die neue Bildprogrammierung als Prävention einen Sinn.

Wir wissen aus der Werbung, dass besonders Bilder grosse und unbewusste Wirkung erzeugen, nämlich mittels Autosuggestion. Das weiss nun wirklich jeder Werber, jeder psychologisch Geschulte.

Demgemäss autosuggeriert sich ein Suchtraucher möglicherweise bei jeder Betrachtung der abstossenden Bilder die Krankheit ein. Man stelle sich vor, programiert sich also womöglich die Krankheit förmlich ein, bringt seine Zellen in Stress, erzeugt Unruhe und Kampf, erzeugt also die Krankheit mental! Ist das nicht himmelschreiend und gar gefährlich, wenn nicht vernichtend? Wer aber predigt uns denn mental positiv, heilende oder leistungsfördernde Wirkungen? Sind diese in der Logik nicht auch in der Umkehrung möglich?

Man weiss nur zu gut, dass trotz all diesen gutgemeinten Massnahmen viele langjährige Suchtraucher nicht vom Glimmstengel lassen (nicht aufhören können, wollen oder Rückfälle erleiden).

"American Blend"

Sind nun diese Bilder eine Gefahr oder nicht? Warum bloss setzt die Tabakindustrie noch immer die verschwiegenen Suchtmacherstoffe als Zusatz ein, wie sie bei den sog. "American Blend"-Zigaretten verwendet werden? Warum werden diese Stoffe tunlichst verschwiegen? Aromatisierung, wird dies genannt, um Verantwortliche auf die Sprünge zu helfen. Kakao soll hier nur als ein Beispiel erwähnt sein. Was eigentlich sagen all unsere Tiefenpsychologen und Experten dazu?

Beispielsweise wird Autosuggestionstrainig auch im Sport angewendet, doch nicht umsonst etwa. Was nun hat Wirkung und was ist Lüge? In der Folge bin ich der Meinung, dass Bilder beidseitige Wirkung haben, in positiver wie in umgekehrter Form. Daher verlange ich umgehend ein Verbot solcher Vorgehensweisen.

Ausserdem fungieren beide, sowohl der Staat als auch die Wirtschaft als legale Dealer. Verlieren sie durch diese Vorgehensweisen Raucher, bezahlen die verbliebenen Süchtigen per Preisaufschlag die Differenzen. Von den selben vor 20 Jahren regelrecht süchtig gemacht, zieht man ihnen nun per Wucher das Geld aus der Taschen, diskriminiert alle Konsumenten auf heuchlerische und widerwärtigste Art, wird das angeblich todbringende Suchtprodukt weiter produziert und an ihm reichlich "verdient".

— Anne —






Anne ist freischaffende Beobachterin, Autorin und Essayistin des aktuellen gesellschaftlichen und politischen Geschehens. Die in Anne's ZeitZeichen geäusserten Meinungen sind unabhängig von und müssen nicht identisch sein mit der Haltung von initiative vernunft. Anne kann über die Mail-Adresse der Redaktion initiative vernunft (initiative.vernunft ätt yahoo.de) erreicht werden.


Anne's ZeitZeichen Nr. 1 — Komplementärmedizin und „Richtlinien“



Anne's ZeitZeichen Nr. 1
17. Mai 2009


Komplementärmedizin und "Richtlinien"


Schweizer Bürger haben sich am 17. Mai 2009 mit 67 % Ja für die Komplementärmedizin entschieden. Die Frage ist nun; wie werden die Richtlinien aussehen? Altbekannt ist: Richtlinien gleich Recht! und Recht setzt Linien! Wir kennen diese Linien schon: "Sie müssen wirtschaftlich und nachhaltig sein." Die Debatten sind auch längst bekannt: "Keine unnötigen Kosten!" Letzterem wird kaum jemand widersprechen, es geht jedoch nicht darum. Richtlinien sind auch Fallstricke. Was bedeutet "wirtschaftlich sinnvoll und nachhaltig"?

Zur Wirtschaftlichkeit

Dem Individuum entfällt damit jede Selbstbestimmung, Mitsprache, diese übernehmen Gutachter, beauftragte Akademiker. Sie verfügen in bevormundender Weise über Zu- oder Nichtzulassung. Gelegentlich unter missbräuchlichem Vorwand des Bergriffs der "Gleichbehandlung", defakto unter einer fadenscheinigen Gleichmacherei, ein unverzeihliches Werkzeug für Missbrauch. Wichtige und ganzheitliche Zusammenhänge werden so ausgehebelt. Akademisch wird nach Alter sortiert und nach sozialer Stellung in Willkür gelenkt und eingespart. Das ist Gleichbehandlung, in der Tat. Was für den einen stimmt, kann aber für den anderen in der Tat unangemessen sein, so können Richtlinien und Prinzipien zu Seitenhiebe werden. Richtlinien erlauben niemandem, persönlich gewählte Behandlungsalternativen zu wählen. Selbst dann nicht, wenn der Versicherungsnehmer die Mehrkostendifferenz selber übernimmt. Auf der Strecke bleibt jede Selbstverantwortlichkeit, jede abweichende Meinung und jeder Fruchtbare Dialog. Nur was Gutachter an Behandlungskosten und Behandlungsart gutheissen, darf umgesetzt werden. Liegt ein Streitfall vor, kann die Versicherung jede Leistung abklemmen. Gutachter bestimmen über Patienten, auch ihnen sind Hände gebunden, selbst dann, wenn sie mit dem Versicherungsnehmer einig gehen. Dieser Hinterhältigkeit unterliegen auch komplementärmedizinische Behandlungen. Der Patient bleibt im Streitfall der Unterlegene.

Gefahr

Bevorstehende oder begonnene Behandlungen können per sofort unter Nötigung unterbrochen werden. Bereits zugesicherte Kostengutsprachen können den Richtlinien folgend unverzüglich blockiert werden. Ist der Patient mit abweichenden Methoden gegenüber dem, was im Gutachten vorgeschrieben ist, in Behandlung, fällt unter Umständen die "komplette" gutgeschriebene Leistung (Kostengutsprache) ins Wasser. Behandlung wird blockiert, Bezahlung abgelehnt. Trotz Besprechung mit dem Arzt und der Selbstübernahme an Mehrkosten oder wenn keine bestehen. Ein Fall liegt vor Sozialgericht. Auch weitere Komplikationen solcher Art sind uns bekannt.

Ärzte und besonders Zahnärzte sollen im Streitfall endlich Komplikationsstatistiken rausrücken. Ein Sich-Bedeckt-Halten kann für Patienten schlimme Folgen haben. Vorbildliche Ausnahmen mag es geben. Kommt es zur Betreibung ausstehender Rechnungen, so wird der Patient, und nicht seine Versicherung, angeschwärzt. Oft vergebens erwarten Geschädigte von Ärzten dann Hilfe. Besser vorab abklären, ob der Arzt Ihnen im Streitfall zur Seite steht. Eine Internetseite, die solches ans Licht befördert, wäre angebracht.

Was nachhaltig sein soll, bestimmen Akademiker, und notabene!, ohne den zu Begutachtenden persönlich zu kennen. Beschämenderweise bleibt ein Gutachter verschont und geschützt. Keiner hat dem Wunsch eines Betroffenen, ihm gegenübertreten zu müssen, nachzukommen.

Ein persönliches Gespräch wird in der Regel verwehrt. Ombudsstellen berufen sich auf Richtlinien, sind wirkungslos. Mittels Unterlagen wird entschieden. Soweit so gut, jedoch kann vom Versicherungsnehmer ein Vorsprechen gefordert werden, ungleiche Ellen. Die Würde und die Ganzheit des Menschen wird durch listige Richtlinien verletzt. Persönliche Ansichten, Einstellungen, auch Unwohlempfinden und jede Mitsprache und Selbstbestimmung werden im Keim erstickt. Vor Gericht ist der Patient unterlegen, weil, und das ist nun interessant, die selben Richtlinien, wegen denen es zur Unstimmigkeit kam, auch dort zur Verwendung kommen. Sozialrichter müssen Betroffenen nicht in die Augen schauen.

Richtlinien sind oft Hamsterkäfige in denen sich Rädchen unaufhaltsam drehen. Drehen oder aussteigen, bevormunden lassen oder auf Leistung verzichten. Auch dann, wenn es Kassen nicht einen Rappen Mehrkosten verursacht, dies als explizite Bemerkung. Und hierin liegt die Bevormundung und Entwürdigung. Dies sind Menschenrechtsverletzungen. Nicht zuletzt sind auch Richtlinienschreiberlinge Schreibtischtäter. Sie wissen was sie tun.

Zur Nachhaltigkeit

Erst mit einiger Zeit nach der Behandlung wird ersichtlich, was nachhaltig ist; nicht beim Gutachter vor der Behandlung. Beim einen springt eine Behandlung an, beim anderen nicht, oder weniger oder später. Kein Unterschied zwischen Schulmedizin und alternativen Behandlungen. Interessant ist, dass chemische Präparate trotzt unbefriedigender Ergebnisse gutgeheissen und verordnet werden. Wie sollten sich demente Patienten nach folgenden Argumenten wehren? Wie sie behandelt werden, liegt ebenfalls in Händen derselben! Nicht etwa bei Angehörigen oder Freunden (wenn noch vorhanden)! Dass Patienten von Gutachtern zu einer Behandlung genötigt werden können, um Leistungen zu bekommen, ist unhaltbar, unethisch und gefährlich zugleich.

Gerade weil vielen bewusst wird, wie fehlbar und gleichgültig auch Fachleute entscheiden und sich zu allem Erdenklichen einspannen lassen, um so mehr. Es kann nicht angehen, dass Patienten von Amtsquaksalbern bevormundet werden. Das ist eine Ungeheuerlichkeit. Richtlinien, die solches — sie dienen als rabiate Instrumente — zulassen, sind ab sofort zu überdenken. Und nochmals, es geht nicht um Mehrkosten welches Beispiele offenlegen, sondern es geht um Bevormundung und Entwürdigung mittels vorhandenen Richtlinien. Dahinter stehen Think Tanks mit dem Irrglauben in göttlicher Allmacht zu sein, die über Betroffene verfügen. Wer zahlt befiehlt? In der Regel schon. Ein Versicherungsnehmer darf nicht als Bettler gelten, müssig darüber zu streiten, dass auch einem Bettler Menschenrechte zustehen, wie uns Bettelmönche bestätigen. Niemand bezahlt gerne Steuern und Abgaben für Forschung und Sozialversicherungen, um sich später durch eine "Classe crème" bevormunden zu lassen.

Nicht nur in der sozialen Zahnmedizin fällt jemand ab 50 auf den Komposthaufen. Da scheint das Kriterium der Ästhetik keine Rolle zu spielen, veraltete Methoden scheinen zu genügen. Intakte und gesunde Zähne werden verstümmelt und mit Brücken verkleistert, obwohl es oft bessere Lösungen gibt.

Selbstbezahlung der Kostendifferenz, wenn geringe Mehrkosten entstehen, ist das eine, wenn überhaupt welche bestehen. Gemäss den Richtlinien wird dies stur verhindert. Dazu dient das als sakrosankt geadelte Gleichbehandlungsgesetz, welches oft nur zur Unterdrückung und der Umsetzung solcher Nötigung herhalten soll. Nachhaltig soll es sein. Auch dann, wenn Zahnbrücken Schmerzen verursachen und unschön aussehen. Werden Nachbehandlungen nötig, werden diese wesentlich teurer zu stehen kommen als gewünschte Alternativvarianten, die minimal mehr gekostet hätten. Das ist gewiss.

Ein absurdes Beispiel

Gesunde Zähne werden verstümmelt (zu Stummeln abgeschliffen, dies ist eigentlich Körperverletzung unter Nötigung). Viele hatten Komplikationen und einen unfreiwilligen Nachbehandlungsmarathon zu absolvieren. Nicht selten müssen restliche intakte Zähne dadurch auch noch geopfert werden? Stoppt solche Richtlinien, unverzüglich! Bevor Amtsschreiberlinge auch die Komplementärbehandlungen mit solchen „Richtlinien“ löchrig schreiben.

Die am und nach dem Abstimmungssonntag am 17. Mai 2009 zur Schau gestellte, gezielte "Gelassenheit" von Herrn Bundesrat Pascal Couchepin liegt genau darin begründet; von dem darf (leider) ebenfalls gelassen ausgegangen werden...


— Anne —






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Das bringt der Zeitpunkt 101

Das Heft mit konkreten Beispielen konstruktiver Anarchisten ist in der Schweiz ab dem 29. April und im deutschen Bahnhofsbuchhandel ab dem 5. Mai für Fr. 10.- bzw. € 6.50 erhältlich.

Zeitpunkt - Für intelligente Optimistinnen und Optimisten

P.M.: Neustart Schweiz http://neustartschweiz.ch/ LHC Kritik - Unabhängige Infoseite zu den Experimenten am LHC des CERN in Genf

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