> Das Theistische Manifest
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> Das Theistische Manifest
Von Armin Risi, theistic-network.org
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Zum Geleit — Warum initiative vernunft Ihnen empfiehlt,
das Theistische Manifest und dessen Weg kennen zu lernen
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W ir Menschen spüren es deutlich, und dies nicht erst seit heute:
„So kann es nicht weitergehen!“
Wir sehnen uns nach einem Neuen Leben — eine von vielen Willensäusserungen dessen ist z. B. das Grossmünster Manifest, http://grossmuenster.net. Die aktuellen Missstände in allen Aspekten unseres Lebens sind nicht mehr zu übersehen und zu verleugnen. Im Kleinen wie im Grossen, sei es im persönlichen Umgang mit uns selbst, sei es auf der Bühne der Weltpolitik, überall ist es uns sicht- und spürbar geworden: Wir liessen uns von einer abhängig machenden Mixtur aus „freiem (befreiten) Willen“ und raffinierten Verführungen des materialistischen Weltbildes in eine Einbahnstrasse manövrieren. Der am Ende auf uns wartenden Sackgasse — im Englischen treffend „Dead end“ genannt — entkommen wir nicht, indem wir den Machbarkeitswahn unmenschlich gewordener Technologie noch beschleunigter und dogmatischer zelebrieren. Was braucht es auf diesem abschüssigen, selbstmörderischen „Highway to hell“, von wo keine rettende Ausfahrt wegführt? Richtig, das sofortige Entschleunigen dieser sinnleeren Raserei und das herzhafte Herumreissen des Steuers dahin zurück, woher wir gekommen sind!
„Back to the roots!“ ist angesagt.
Doch wo könnten unsere „roots“, unsere wahren Wurzeln liegen? Wo ist dieser Ursprung und Urquell zu finden, der unser Leben, unseren ganzen Erfahrungsraum im Hier und Jetzt erst ermöglicht und zusammenhält? Sogar das CERN in Genf hat sich auf die Suche des sog. „Gottes-Teilchen”, dem Higgs-Boson gemacht, das nach Auffassung der Experimentalphysiker alles im Kosmos zusammenhalten und begründen soll. Doch Gott lässt sich weder mit monströser Technik noch mit wahnwitzigen Teras von Elektronenvolt festmachen, dafür umso mehr mit unserem Herzen fühlen und in uns selber finden. Für das Unvergängliche, das Ewige, den Urgrund aller umfassenden Realität, für das in seiner Gänze uns noch Unbegreifliche — und darum Unaussprechliche — haben wir dennoch ein Wort im Vorrat, mit dem wir uns dieser Sehnsucht nach ungeteiltem Sein nähern können: Dieses Wort lautet (in unserem Kulturkreis) „Gott“. Und genau mit „Gott“, „Allah“, „Jhwh“, „Krsna“, „Buddha“, „Tao“ und weiteren Gottes- und Gottheitsbegriffen beginnen Irrtum und Zwist, mit deren gezielten Anwendung sich die Weltreligionen an Gott und Mensch vorbei gegeneinander profilieren. Wie aber ist ungeteiltes Sein möglich, wenn von Menschen gemachtes Werk nur den passenden Teilaspekt Gottes als den einzig wahren toleriert und damit respektlose Grenzen zieht? Zieht aus diesem eingeschnürten Gottes(miss)verständnis nicht gerade der Atheismus den grössten Gewinn? Und auf welches Glaubenssystem stützt sich eigentlich der wuchernde Materialismus, der sich „Fortschritt“ rühmt? Fort-schreiten wovon? Wie Armin Risi sorgfältig und einleuchtend darlegt, ist selbst die Wissenschaft davon abhängig, was sie glaubt und als wahr zulässt — und was sie in der Konsequenz dessen überhaupt in der Lage ist wahr-zu-nehmen.
Für die Umkehr zu unserem wahren Wesen und Antlitz, als die ewigen Teile des ewigen Gottes, ist eine systematische und profunde Auslege-Ordnung Voraussetzung für das Begreifen und Durchschauen des vor Jahrtausenden begonnen Begriffs-Chaos bezüglich des Verständnisses, was es mit “Gott” wirklich auf sich hat. Armin Risi hat den klaren Geist und die wortgenaue Kraft, die fortzu überlieferten und darum nicht mehr hinterfragten Zuschüttungen Gottes aufzulösen — installierte Widersprüche, welche beide Lager, das der Gläubigen des Atheismus wie des Monotheismus bisher geschickt mit sich selber und gegeneinander beschäftigte. Indes weiss der lachende Dritte in diesem falschen Spiel die nach Sinn suchenden Menschen-Energien für seine eigene Weltenziele zu nutzen: Dieser Dritte ist der, der seit jeher die Menschen vom wahren Sinn des Lebens abzuhalten trachtet.
Der Weg zurück zu unseren wahren Wurzeln, zur einen, alles umfassenden Realität, ist enthüllt. Der aufgezeigte Weg, der vor uns liegt, wartete schon immer auf die Einkehr der Menschen. Die individuellen Hindernisse zu überwinden und ihn, den Weg, zurück in unsere gemeinsame Zukunft zu beschreiten, dazu sind wir alle aus freier Erkenntnis und freiem Willen eingeladen. Die immerwährende Liebe Gottes zu allen Seelen und zu allem Leben wird uns erfüllen und uns hin zur individuellen Einmaligkeit in der Einheit tragen und begleiten. Diese Treue und Gnade Gottes gilt für alle Menschen, für alle Denk- und Glaubensrichtungen und für jeden persönlichen Erfahrungsweg.
Möge sich das Wissen, das uns Teile Gottes zurück zur Ganzheit führt, verbreiten. Brechen wir auf auf den Weg zu uns selber! In diesem Sinne wünscht initiative vernunft uns allen ein wahr werdendes Osterfest der Auferstehung und des Aufbruchs.
Darum ist „Der radikale Mittelweg” gerade jetzt das vielleicht wichtigste Buch, das es zu lesen — und in seiner Sinn stiftenden Tragweite für unser Dasein zu erfassen gilt.
Redaktion initiative vernunft, +Andreas Witschi+
Bremgarten, Ostersonntag 4. April 2010
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Die Thesen des Theistischen Manifests
in der Fassung des initiative vernunft Impuls-Beitrags Nr. 32
initiative-vernunft-032-Das-Theistische-Manifest (pdf, 1,743 KB)
initiative vernunft Eröffnungsvortrag, LICHTTage St. Martin in Obersaxen, am 12. März 2010
Das Theistische Manifest von Armin Risi — Die wichtigsten Aussagen aus der Zusammenfassung des Buches „Der radikale Mittelweg”
initiative-vernunft-Lesung-Das-Theistische-Manifest (pdf, 2,108 KB)
Literaturhinweis und Quellenangabe
Das Theistische Manifest
von Armin Risi
Erstmals veröffentlicht im Buch
Der radikale Mittelweg
von Armin Risi

1. Auflage erschienen im September 2009 — Jochen Kopp Verlag — ISBN 3938516992 — Gebunden, 425 Seiten — Preis 19,95 Euro, — Online bestellbar: kopp-verlag.de
http://www.kopp-verlag.de/Der-radikale-Mittelweg.htm?websale7=kopp-verlag&pi=915300&ci=000023
Für die Definitionen der zentralen Begriffe Atheismus, Monotheismus und Theismus
siehe http://theistic-network.org/d/Definitionen.html
Alle weiteren, wesentlichen Begriffe sind im Buch „Der radikale Mittelweg” in den richtigen Bedeutungszusammenhang gestellt sowie ausführlich erklärt.
Danksagung
Danke!
An Armin Risi für seine unschätzbar wertvolle Orientierungshilfe zur richtigen Zeit!
Und ebenso grossen Dank an die Impulsgeber, Initianten, Organisatoren und Helfer der LICHTtage St. Martin von ProActivPlusGlobal, http://proactivplusglobal.twoday.net

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