WIRTSCHAFT

> Die HuMan Wirtschaft – Lebens-förderliches Wirtschaften

8. August 2011
Tages-Anzeiger - Jetzt braucht es wieder Keynes
Ohne massive staatliche Unterstützung fällt die US-Wirtschaft wieder in eine Rezession. Das wäre viel schlimmer als der Verlust des AAA. ... Es gilt, ein Massenelend zu vermeiden
Die USA können sich keinen Rückfall in die Rezession erlauben. Mehr als sechs Millionen Arbeitnehmer sind länger als sechs Monate arbeitslos. Sie werden aus dem Arbeitsmarkt gedrängt und verlieren ihre Arbeitslosenunterstützung. Zustände wie in der Grossen Depression sind nicht mehr nur Gegenstand akademischer Diskussionen, sondern könnten bald Realität werden. ...
http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Jetzt-braucht-es-wieder-Keynes/story/12581602

Unser initiative vernunft Impuls-Beitrag Nr. 22 hat die aktuelle und wieder aufflammende Problematik schon im November 2008 behandelt und mögliche Lösungswege aufgezeigt:
initiative vernunft sucht nach Menschen-würdigen Auswegen aus der aktuellen Geld- und Bankenkrise. Die Krise wächst sich zu einer veritablen Wirtschaftskrise aus, wenn nicht sehr bald die richtigen Weichen gestellt werden. Bleibt die Frage, welche Weichen müssen neu gestellt werden?

Mit dem vorliegenden Impuls-Beitrag Nr. 23 stellt Ihnen Hans-Jürgen Klaussner die Grundlagen der von ihm konzipierten, begründeten und erfolgreich ausgetesteten HuMan-Wirtschaft vor.

Es geht dem Autor um nichts weniger als um die Lösung der fundamentalen, unmenschlich gewordenen Probleme, die jetzt gerade wieder in der aktuellen Finanz- und Systemkrise des ungehemmten Kapitalismus für uns alle sehr deutlich zu Tage getreten sind.

Wollen wir Menschen eine Lebens-föderliche und Menschen-gerechte Wirtschaftsordnung zusammen wagen - was wir schleunigst tun sollten, bevor neue Kriege um Ressourcen, Geld und Macht den Planeten und die Menschheit zu dezimieren, zu zerstören drohen -, kommen wir nicht umhin, uns mit den von Hans-Jürgen Klaussner tief nachgedachten und über Jahre erarbeiteten Erkenntnisse auseinanderzusetzen.

Es braucht breiteste Aufklärung über die vergessenenen Ursprünge der immer wieder zerstörerischen, schädlichen Form von Geld und Zins und ihrer modernen Auswüchse: Die aus anfänglichem Irrtum und wohl anschliessendem Missbrauch entstandenen Probleme im Umgang mit Geld und Zins, deren leidbringenden Verstrickungen und Komplexitäten wie Zwang zu ständigem Wachstum mit einhergehender "Bereinigung" - sprich: Zerstörung - müssen breit verstanden werden, um die aktuelle Not und die Wichtigkeit der Erneuerung erkennen zu können.

In diesem Sinne stellt initiative vernunft Ihnen den vorliegenden Impuls-Beitrag als Einstieg in ein notwendiges, vertieftes Studium unserer wirtschaftlichen Grundvoraussetzungen zur Verfügung und weiteren Verbreitung in der Hoffnung, wir mögen sehr bald erkennen:

Die aktuelle Finanz-, Kredit- und Systemkrise ist lösbar!


Ihre Redaktion initiative vernunft


Querverbindungen zu thematisch verknüpften Informationen:

initiative vernunft Beitrag Nr. 22
> Zur aktuellen Geld- und Weltwirtschaftskrise
http://initiativevernunft.twoday.net/stories/5268974/

initiative vernunft Recherche
Beschleunigter Zusammenbruch des Finanzkartenhauses - Eine Chronologie
http://initiativevernunft.twoday.net/stories/5368331/




Studieren und kommentieren Sie unseren initiative vernunft Impuls-Beitrag Nr. 23.


> Die HuMan Wirtschaft – Lebens-förderliches Wirtschaften
Von Hans-Jürgen Klaussner, sternentor-park.ch


initiative vernunft Impuls-Beitrag zum Herunterladen:
initiative-vernunft-023-HuMan-Wirtschaft (pdf, 131 KB)


A us aktuellem Anlass und als Autor von Wirtschaftsbüchern ist es mir ein Anliegen, Ihnen das Wissen zur Lösung der momentan grassierenden „Welt-Banken-Kreditkrise“ vorzustellen und grundlegende Zusammenhänge darzulegen. Mit dem im folgenden vorgestellten, zusammenfassenden Text meiner Bücher (1) möchte ich den notwendigen Erkenntnisprozess in Gang setzen. Bis in vier Jahren, 2012, muss die Erkenntnis von den Zusammenhängen Menschen- und Natur-gerechten Wirtschaftens soweit verstanden und gereift sein, dass wir Menschen, die wir alle und ständig miteinander wirtschaften, einen echten Ausweg aus der gegenwärtig anhaltenden Kredit- und Wirtschaftskrise finden.


Die Finanz- und Systemkrise ist lösbar!

Die momentanen, überstürzten Eingriffe der Staaten mögen für den kurzfristigen Denker wohl richtig, unvermeidlich und logisch sein, sie sind aber nichts mehr als ein Tropfen auf den heissen Stein der selbstzerstörerischen Systemkrise des Kapitalismus.


Ausgangslage

Der Staat und die Politik können nie richtig reagieren und funktionieren, wenn sie den Vorgang der Buchgeldschöpfung der Grossbanken (nur 4 % des zirkulierenden Geldes sind Banknoten, 96 % ist Buchgeld) und die damit verbundenen Hintergründe und Machtziele der kapitalistischen Geldelite nicht kennen, und darum auch nicht verstehen. Dieser Wissensmangel ist auch durchgehend bei allen politischen Parteien der Fall. Die entsprechende Hintergrundliteratur steht mir als Autor in einer grossen Anzahl von Büchern zur Verfügung; s. aktuell auch den Artikel „Finanzielle Kernschmelze: Der größte Wohlstandstransfer der Geschichte“: http://info.kopp-verlag.de/nc/news/finanzielle-kernschmelze-der-groesste-wohlstandstransfer-der-geschichte.html


Lösungskonzept

Im KREDITISMUS ist eine dauerhafte Lösung zum Wohle aller möglich, da dieses neue Finanz- und Wirtschafts-System – als Mittelweg zwischen Kapitalismus und Sozialismus –den Menschen und seine naturgegebenen, schöpferischen Fähigkeiten ins Zentrum allen Wirtschaftens stellt: Im KREDITISMUS wird jeder Mensch, der Leistungen kreiert, gleichzeitig zum Schöpfer des zum Leistungstausch notwendigen TAUSCHMITTELS, des GELDES. Geld wird zum Zeitpunkt und nur für die Dauer des Tausches dezentral und in der genau benötigten Menge geschöpft. Im Kreditismus wird Geld als das angesehen und gehandhabt, was es in Wirklichkeit ist und schon seit jeher sein sollte: REINES TAUSCHMITTEL – und keinesfalls ein eigenständiges, spekulierbares Produkt. Im Kreditismus gibt es keine unnatürliche Unterscheidung mehr zwischen Realwirtschaft und Finanzwirtschaft. Es gibt nur noch die REALE HUMAN-WIRTSCHAFT, die weder Zinsen noch Spekulationen benötigt, um Geld in Umlauf zu bringen.

Aus der Erkenntnis der Nicht-Reformierbarkeit des Kapitalismus muss die Umsetzung des KREDITISMUS IN DER HUMAN-WIRTSCHAFT (2) mindestens Europa-weit bis 2013 eingeleitet werden können.

Das Lösungskonzept im KREDITISMUS IN DER HUMAN-WIRTSCHAFT, wie in meinen umfangreichen Publikationen nachzulesen ist, s. sternentor-park.ch oder HuMan-Wirtschaft Buch 1 und 2, beinhalten in Kurzform folgendes:


Was ist Kreditismus in der HuMan-Wirtschaft?

1. Kreditismus hat nichts mit der ebenfalls kapitalistischen Freiwirtschaft oder ähnlichen Theorien aus vergangenen Tagen zu tun, sondern Kreditismus stützt sich auf zukünftige technische Möglichkeiten der Vernetzung per Internet und Mobil-Telefone (3), da dezentral geschöpftes (Buch-)Geld die Verbundenheit der Teilnehmer voraussetzt. Kreditismus geht von der heutigen Verschuldungssituation und Globalisierung aus, um deren unterdrückenden, versklavenden und zersetzenden Wirkungen zu überwinden.

2. Der Kreditismus geht von den seit 1996 gesättigten Märkten aus, wo also kein Güter- oder Leistungs-Mangel mehr besteht, dafür nur noch der Geldmangel. Die heutige Marktwirtschaft ist eine Mangel-Beseitigungs-Wirtschaftstheorie und muss zwangsläufig scheitern in gesättigten Märkten, weil Marktsättigung und exzessiver Wettbewerb die Gewinne zwangsläufig nach Null treiben und damit die Kreditwürdigkeit vieler Teilnehmer ruinieren. Kreditismus ersetzt das monopolistische Kreditsystem der Banken, das immer auf Werte aus der Vergangenheit abstützt – z. B. auf Werten von Immobilien, Sparbüchern, usw. – durch ein BLANKOKREDITSYSTEM, abgestützt auf Leistungen in die Zukunft, wie Firmenentwicklungen, Gewinne, persönliches Potential. Zerstörerische Marktsättigung und verheerender Wachstumszwang werden dank des Kreditismus verhindert!

3. Kreditismus beseitigt den Geldmangel, der Kapitalismus- und System-bedingt fortlaufend verursacht wird, dadurch, dass wir direkt eigenes INTERNET-BUCHGELD kreieren. Dieses Buchgeld wird neu von den beiden Rechts-Persönlichkeiten KUNDE (Käufer) und LIEFERANT (Anbieter) im Gegenspiel dezentral und in der exakt richtigen Menge erzeugt. Durch Festschreiben, was die Ware und Leistung gilt, wird dezentral stets neues GELT (4) geschöpft. Die Höhe der Summe wird mittels dieser Bestellung vom Kunden im freien Markt definiert. Geld wird damit nur noch zum Transportmittel der Waren und Leistungen, die der Kunde kauft.

4. Dieser BESTELLSCHEIN und gleichzeitiger RECHNUNGSSCHEIN nennt sich zukünftig GELTSCHEIN – Gelt mit „t“ stammt von gelten. Bei der Bestellung werden diese Geltungsscheine gleichzeitig online über Internet in VERRECHNUNGSKONTEN gebucht, wodurch stets die exakt RICHTIGE GELDMENGE geschöpft und andererseits – nach Abschluss des Handels, d. h. nach vollständiger Abwicklung von Kauf, Lieferung und Bezahlung, – wieder vernichtet wird. Die Summe aller Verrechnungskonten ist somit stets Null! Wohlstand wird nicht mehr wie heute nur über die Summen von auf Bankkonten geparkten Geldern ausgedrückt. In der HuMan-Wirtschaft misst sich Wohlstand nur REAL in den ECHTEN WERTEN. In Gebieten ohne Internet-Anschluss können diese ZAHLEN („zahlen“ stammt von „Zahlen aufschreiben“) auch auf wechselartigen Schecks oder in Scheckbüchern festgehalten werden.

5. Anlegen von Geld als Produkt ist nicht mehr möglich und auch nicht mehr nötig. Das „moderne Raubrittertum“ der Aktien- und Finanz-Börsen wird damit überflüssig und das Trauerspiel der heutigen Finanzmärkte gehört der Vergangenheit an. Aktiengesellschaften werden in Mitarbeiter-beteiligte Genossenschaften umgewandelt, wodurch keinerlei Fremdfinanzierungen und Börsengänge mehr erforderlich sind. Die Börsen als „Spielkasinos für Nichtstuer“ können sich auflösen, da sie keinem Zweck mehr dienen. In der HuMan-Wirtschaft ist der Staat, das GEMEINWESEN, Herr über das Finanzsystem und nicht die Spekulanten!

6. Wie bei der „Zentralorganisation“ für das Mass- und Eichamt (5), das den Meter und das Kilogramm festlegt, muss zur Umsetzung des Kreditismus ebenso eine Zentralorganisation geschaffen werden. Diese Organisation, die unter die direkte Kontrolle des Volkes gestellt ist, erlässt z. B. einen GESETZLICHEN GEWINNSCHUTZ und die dazu erforderlichen KALKULATIONSVORSCHRIFTEN, anstelle der heutigen Preis- und Kartellkontrollen. Die kommunal organisierten Kontrollstellen der lokalen GELTUNGSSCHEIN- oder KREDIT-SCHÖPFUNG werden dezentral operieren und stellen die Kreditwürdigkeit von Firmen und des Individuums durch Staatsgarantie regional sicher.

7. Zum Kreditismus gehören noch eine KONKURSVERSICHERUNG, als Ersatz der heutigen Staatsgarantien für Spar-Einlagen, sowie das ABSCHAFFEN DER GEWINNSTEUERN. GEWINN ist MOTIVATOR, MASS FÜR EINMALIGKEIT und PERSÖNLICHE FREIHEIT. Ein Staat, der den LEISTUNGS-GEWINN durch Steuern bestraft, ist destruktiv, und dient nur der Geld-Verschuldung zugunsten des Zinssystems der Banken. Diese Konkursversicherung hätte uns im Jahr 2006 lediglich 3 Mia. Franken an Konkursverlust-Deckungen (= 0.7 % des BIP, Bruttoinlandproukts) gekostet und keine 68 Mia. Franken wie für die Rettung der UBS. Damit wäre die KREDITWÜRDIGKEIT aller Bürger und Firmen enorm gestiegen, der Kreditfluss von den Banken zu den Kunden wieder in Ordnung gebracht worden, wodurch auch die jährlich 2,5 Millionen Betreibungen hätten vermieden werden können; s. Tabelle: http://www.sternentor-park.ch/de/detail.asp?id=14 .

8. Zukünftig ist nur noch eine reine Umsatzsteuer von 20 % erforderlich, die den „schlanken Staat“ ermöglicht und ihn gewinnträchtig finanziert. Dies würden in der Schweiz etwa 120 Mia. Franken Steuereinnahmen ergeben, wobei der schlanke Staat damit auskommen kann und auf die Differenz zu den heutigen Steuereinnahmen von ca. 138 Mia. Franken verzichten kann. Die anderen ca. 30 verschiedenen Steuern wie Lohn-, Gewinn-, Erbschafts-, Unternehmer-, Stempelsteuern, usw.) können abgeschafft werden, was zu eben diesen grossen Einsparungen führen wird.

9. Das neue VERRECHNUNGS-DATEN-BANKENSYSTEM ist beispielsweise EUROWEG zu nennen; Rechenbasis ist in dem Falle der Euro, WEG bedeutet WELT-EINHEITS-GELT. Dieses Gelt wird nicht finanziert aus den Schuldzinsen, sondern durch eine UMSATZPROVISION von je 4 % an jeder LEISTUNGS-VERRECHNUNG. Diese Einnahmen werden zu 80 % dezentral verteilt, nur die KONKURSVERSICHERUNGS-PRÄMIE von 1 % verbleibt in der zentralen Kasse.

10. Mit diesem System wird die Bank vom heutigen „Gegner gutgehender Wirtschaft“ zum „Partner und Verfechter einer gutgehenden Wirtschaft“, s. http://www.sternentor-park.ch/de/detail.asp?id=15 . In der HuMan-Wirtschaft verdient die Bank am Umsatz; und nicht wie heute an möglichst viel Schulden. Schulden entstehen ja nur, wenn uns immer das Wasser bis zum Halse steht. Dafür sorgen die Banken durch Schüren und Finanzieren eines exzessiven, weltweiten Konkurrenzkampfes – sprich: Globalisierung – unter den Wirtschaftsteilnehmern, was die GEWINNE ZUR EIGENKAPITALISIERUNG ihrer Unternehmen senkt und sie zu leichten Opfern der Schuldgeld-Verleiher macht. Gerade davon „lebt“ ja das parasitäre Bankensystem.

11. Dieses parasitäre Prinzip des Kapitalismus wird mit unserer Lösung des KREDITISMUS IN DER HUMAN-WIRTSCHAFT über das EUROWEG-VERRECHNUNGSSYSTEM erstmalig invertiert, also um 180 Grad gedreht. Die erforderliche Internet-Software haben wir seit 2002 bis heute erstellt und erfolgreich mit 800 Teilnehmern getestet. Der Einsatz des VERRECHNUNGSSYSTEMS kann in allen europäischen Ländern jederzeit gestartet werden. Wir, die ca. 600 WEG-GENOSSENSCHAFTER, Werte-Erhaltungs-Genossenschafter, haben bereits Investitionen von über 8 Mio. Franken in den letzten zwölf Jahren dafür aufgewendet und können dieses Konzept einer entschlossenen politischen Kraft sofort als Modell und Lösung anbieten. Damit ist ermöglicht, das Primat der Geldschöpfung zurück in die Oberhoheit der Staaten, der Völker und Menschen, zu legen.

12. Die verschiedensten, ethisch-philosophischen Aspekte sind in der HuMan-Wirtschaft berücksichtigt. Unter anderem übernehmen im KREDITISMUS-SYSTEM die erforderlichen WEG-BERATER das Sanieren von Schulden aus dem alten System, die übernommen werden müssen, begleiten und überwachen Businesspläne, sind unterstützend tätig als Buchhalter, usw. Sie stehen einmal monatlich jedermann/frau und Firma zur Verfügung und erhöhen schrittweise deren BLANKOKREDITRAHMEN.

13. Als ethisch geschulte HuMan-WEG-Berater finden dann unsere noch zu integrierenden, entsprechend ausgebildeten Persönlichkeiten aus Religion, Politik, Inkasso-, Versicherungs- und Bankenindustrie eine sinnvolle und befriedigende Beschäftigung.



Ergebnis

Mit dem KREDITISMUS als NEUE GELD- UND WIRTSCHAFTSPRAXIS ist es nun möglich, eine neue Erde zu schaffen mit AUSGEWOGENEM WOHLSTAND und möglichst grosser CHANCENGLEICHHEIT FÜR ALLE BÜRGER. Dieser Anspruch steht so in der Schweizerischen Bundesverfassung in Artikel 2. (6) Der BLANKOKREDIT wird im Kreditismus zum „Geburtsrecht für alle" und ermöglicht damit die allseits gewünschte Selbstverwirklichung. Die Frage: „Wer soll das finanzieren?“, existiert nicht mehr!

Der heutige Kapitalismus ist enttarnt als Verfassungsfeind, da seine Verfechter selber von sich behaupten, dass er niemals gerecht, nur eben effizient sei. Dies kommt heute deutlich zum Ausdruck bei den Betreibern und Insidern des Börsen-Spielkasinos im Umverteilen des weltweiten Wohlstandes von unten nach oben. Schaffen wir ihn nun ab durch eine neues Wirtschafts- und Geldsystem, da der Kapitalismus im Grunde menschenfeindlich ist. Auch den christlichen Kirchen (7) ist dies aufgefallen und von ihnen klar verstanden worden, s. z. B. Ökumenische Synode 2005.

Ich hoffe, Sie haben den Mut und die Bereitschaft, erstens unsere Internet-Seiten ernsthaft zu prüfen (www.sternentor-park.ch), und zweitens den Weg zu uns nicht zu scheuen. Wir können Sie ausführlich in Seminaren und Workshops über alle heute umsetzbaren Stufen zur „Einführung der KREDITIE“ (Kreditie = bessere Form der Demokratie) detailliert informieren. Kaufen und lesen Sie Buch 1 und 2 der HuMan-Wirtschaft. Buch 3 der HuMan-Wirtschaft beschreibt, wie man demokratisch die Mehrheit in einem Staat übernehmen kann.

Herr Nicolas Hayek, Verwaltungsrats-Präsident der Swatch Group AG, hat zu Recht am 5. September 2008 in seiner Rede zum „Tag der Wirtschaft“ der economiesuisse festgestellt, dass das neue, dringend erforderliche weltweite Finanz- und Wirtschafts-Konzept aus der Schweiz heraus der Welt vorgestellt werden muss. (8) Die richtigen Leute, die es erfunden und dokumentiert haben, sind schon lange hier wohnhaft. Sie haben vorausdenkend ihre solide Arbeit abgeschlossen für die momentan ablaufende, nicht mehr umzukehrende Kredit- und damit Systemkrise des Kapitalismus. Auf den Zusammenbruch des kapitalistischen Zins-Pyramidenspiels sind wir gut vorbereitet und haben eine getestete Alternative bereit.

Stellen Sie also mit uns gemeinsam die „Systemfrage“! Die prüfenswerte Alternative zum Kapitalismus heisst KREDITISMUS IN DER "HUMAN-WIRTSCHAFT! Der KREDITISMUS (von credere = gegenseitiges Vertrauen) ist der lange gesuchte DRITTE WEG zwischen Kapitalismus und Kommunismus, der die Vorteile beider Systeme vereint, ohne mit deren Nachteilen behaftet zu sein.

Packen wir die Lösung der Finanz- und Systemkrise also zügig und gemeinsam an!


Hans-Jürgen Klaussner
Begründer des Kreditismus und der HuMan-Wirtschaft



Fussnoten:
  • (1) HuMan-Wirtschaft, Band 1, ISBN 3-9521298-0-1; Band 2 und 3, im Eigenverlag der HuMan-WEG-Genossenschaft. Die elektronischen Versionen der Bände 1 und 2 sind als PDF herunterladbar: http://www.sternentor-park.ch/de/detail.asp?id=19
  • (2) Im altindischen Sanskrit bedeutet Hu = Licht und Man = Wesen. Der Begriff HuMan-Wirtschaft zeigt auf, dass das Geld dem Menschen dienen soll und nicht umgekehrt.
  • (3) Esmog-freie, unschädliche Mobilfunktechnologie ist möglich dank G-Com®, sie basiert auf Gravitationswellen und Erkenntnissen der Global Scaling Theorie.
    - Berichte über erfolgreiche Tests: http://www.global-scaling-verein.de/html/communication.html
    - Global Scaling: http://www.raum-energie-forschung.de
    - Telekommunikation ohne Elektrosmog: http://www.info.global-scaling-verein.de/Global-Scaling/Global-Scaling-Publikationen-Original.htm
    - Artikel „Bio-Handy gebührenfrei“: http://www.baerbelmohr.de/content/view/43/23/
  • (4) Geldt ist das altdeutsche Wort für Geld. Die Erfinder des Geldes haben zur Verwirrung das t weggelassen, um es so mit Gold zu assoziieren, obwohl der Ursprung des Wortes von „Geltung“ (Geldtung) stammt.
  • (5) Das Bundesamt für Metrologie (METAS) realisiert und vermittelt international abgestimmte und anerkannte Masseinheiten in der erforderlichen Genauigkeit. Es beaufsichtigt die Verwendung von Messmitteln in den Bereichen Handel, Verkehr, öffentliche Sicherheit, Gesundheit und Umwelt. METAS überwacht den Vollzug der gesetzlichen Bestimmungen durch die Kantone und die ermächtigten Eichstellen. Es stützt seine Tätigkeiten auf das Bundesgesetz über das Messwesen. METAS erbringt für die Gesellschaft, Wirtschaft und Forschung vielfältige Dienstleistungen. Quelle: http://www.metas.ch
  • (6) Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft, Art. 2 Zweck. 1 Die Schweizerische Eidgenossenschaft schützt die Freiheit und die Rechte des Volkes und wahrt die Unabhängigkeit und die Sicherheit des Landes. 2 Sie fördert die gemeinsame Wohlfahrt, die nachhaltige Entwicklung, den inneren Zusammenhalt und die kulturelle Vielfalt des Landes. 3 Sie sorgt für eine möglichst grosse Chancengleichheit unter den Bürgerinnen und Bürgern. 4 Sie setzt sich ein für die dauerhafte Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen und für eine friedliche und gerechte internationale Ordnung. Quelle: http://www.admin.ch/ch/d/sr/101/a2.html
  • (7) 20. April 2006, Pfarrblatt Bern, Ostermarsch – Frieden heisst genug für alle: Am vierten Berner Ostermarsch haben über 400 Personen teilgenommen. Er stand unter dem Motto „Frieden heisst genug für alle. Anders wirtschaften statt ausgrenzen – für die Globalisierung der Gerechtigkeit“. Wie jedes Jahr startete der Marsch im Eichholz und gelangte dann auf den Münsterplatz, wo verschiedene Redner Alternativen zum herrschenden Wirtschaftssystem aufzeigten. Der Vertreter von Longo Mai stellte die selbstverwalteten Kooperativen vor, die ein anderes Produzieren vorleben. Quelle: http://www.kathbern.ch/index.php?na=111,1,0,58374,d
  • (8) 5. September 2008, SWATCH GROUP - «Tag der Wirtschaft» der economiesuisse: Nicolas G. Hayek verlangt nebst mehr Innovation grundlegende Reformen des Finanzsystems; Link zur Pressemitteilung: http://www.swatchgroup.com/de/services/archive/2008/
    economy_day_of_the_swiss_business_federation_economiesuisse_
    nicolas_g_hayek_calls_for_more_innovation_and_fundamental_reforms_
    of_the_financial_system

    Die vollständige Rede von Nicolas G. Hayek als PDF-Dokument: http://www.swatchgroup.com/de/content/download/1563/46531/file/
    2008_09_05_de_ngh_at_economiesuisse.pdf

    10. Oktober 2008, swissinfo.org, Nicolas Hayek zur Finanzkrise: Zur globalen Finanzkrise hat sich auch Swatch-Gründer Nicolas Hayek geäussert. In einem Interview mit dem Westschweizer Fernsehen, sagte Hayek, er sei nicht beunruhigt wegen der aktuellen Situation, sondern ganz einfach wütend. Quelle: http://www.swissinfo.ch/ger/multimedia/video.html?siteSect=15045&ty=df&ne_id=9831718&type=real&bcst=y



initiative vernunft Interview mit dem Autor Hans-Jürgen Klaussner


Einige spezifische Fragen haben uns initiative vernunft bewogen, mit dem Autor Hans-Jürgen Klaussner
ein Interview zu führen, das vertiefte, sehr wertvolle Einblicke in die Zusammenhänge gibt.


initiative vernunft: Herr Klaussner, warum wollen Sie ein neues System einführen? Das bestehende System der freien Marktwirtschaft funktioniert bis auf nur im Ausland [aus Schweizer Sicht] und nur in Jahrzehnten wiederkehrenden, system-immanenten Zusammenbrüchen eigentlich sehr zuverlässig.

Hans-Jürgen Klaussner: Der Kapitalismus auch mit sozialer freier Marktwirtschaft führt immer zu einer automatischen Umverteilung des Geldes. Dies weil wir nicht wahrhaben wollen, dass Geldwirtschaft und Güterwirtschaft in jeder auch sozialen Marktwirtschaft ganz natürliche Feinde sind und bleiben. Da nützt auch nichts an dem schönen Satz, dass die Bank stets nur unser „Bestes“ will. Ganz klar, Sie will unser Geld, damit sie einen anderen als Kreditnehmer für immer und ewig sich als Zinsenzahler und damit Kaufkraftbeschaffer ans Bein binden kann. Aus diesem Grund wechseln auch nach immer kürzeren Zyklen von nun nur noch maximal 30 - 50 Jahren alle Geldvermögen den Besitzer, vom Produkt- Versorgungs-Unternehmer zum Geld-Händler, also zur Bank. Die reichen Banker werden reicher und die Armen (auch Unternehmer) werden immer ärmer. Dies ist nicht Gott gewollt, sondern ein verfassungsfeindliches Ungerechtigkeits-System, dann noch aufgebaut nach einem illegalen Pyramidensystem. Und ein System, das automatisch zur Ungerechtigkeit führt, muss beseitigt werden, wollen wir endlich in der Geschichte als Zivilisation gelten.


initiative vernunft: Haben wir mit den Theorien von Silvio Gesell, dem Experiment von Wörgl nicht bereits genügend Mittel in der Hand, um aus der Krise herauszufinden?

Hans-Jürgen Klaussner: Silvio Gesell würde, wenn er heute leben würde und die Situation der gigantischen Schuldenberge, der EDV-Buchgeld-Schöpfmöglichkeit der Banken, und im Hinblick auf die modernen EDV-Technologien der Leistungsverrechnungen selber sein altes, 1916 geschriebenes Umlaufsicherungssystem verbieten. Da bin ich ganz sicher, denn so intelligent schätze ich ihn allemal ein. Er würde folgendes sagen: Leute, heute ist Geld nicht mehr nur „materielles Spargeld“, sondern Kredit- und damit Buchgeld, jederzeit auf jeder Grossbank aus dem nichts kreierbar. Also darauf kann man keine Umlaufgebühr verlangen, denn niemand hortet Geld, es ist gerade erst entstanden. 2. Dass Silvio Gesell’s System in Wörgl so gut funktionierte, ist mehr das Verdienst der Autorität eines entschlossenen Bürgermeisters zu verdanken, der kraft dieser Autorität sein eigenes Geld kreierte, egal ob mit oder ohne Umlaufsicherung. Er hat ganz einfach mal den Geldmangel beseitigt. Das kann jeder Bürgermeister als Autoritätsperson, vor allem dann, wenn er damit bei sich im Staat die Steuerschulden bezahlen lässt. Dann nehmen alle Leute dieses Geld an, egal ob mit oder ohne Umlaufsicherung. Ich bin sicher, wenn wir noch einen Zeitzeugen fragen könnten, so haben die Leute damals die Umlaufsicherung als störend empfunden. Es hätte genauso gut ohne funktioniert.


initiative vernunft: Warum sind Sie gegen jegliche Form des Zinses, auch sogar gegen den von Silvio Gesell postulierten Negativ-Zins. Dieser stellt doch gerade sicher, dass Geld nicht mehr als Wertspeicher gehortet wird, sondern als Tauschbeschleuniger in Umlauf kommt und dort gehalten wird, was gem. den Alternativ- und Freigeldpraktikern das Wirtschaften nachhaltig fördert.

Hans-Jürgen Klaussner: Gegen den Zins zu sein, wäre töricht, jedoch bin ich gegen jeglichen Zeitdruck, egal ob positiver Zins an den Gläubiger zu zahlen mich unter Zeitdruck setzt oder ob der Negativ-Zins als Lagergebühr und „Umlaufsicherung“ mich zum Geldausgeben nötigt. Das Wort „Umlaufsicherung“ ist eher schon ein Etikettenschwindel. Zweitens macht der Zeitdruck Zins aus dem Geld erst ein Produkt. Wie bei einem Mass, wird es mittels Zeit zur Leistung. Beim Geld wird mittels Zins alles zum Leistungszwang und damit Menschenfeindlich und gegen die Freiheit gerichtet. Im Kreditismus wird kein Zins abgeschafft, sondern er löst sich von selbst in Luft auf. Warum: Die Frage; „Leihst du mir Geld?“, wird beantwortet durch: „Schaffe dein eigenes Geld, zur richtigen Zeit am richtigen Ort in der richtigen Menge“ und löse es dann wieder auf, wenn deine Gegenleistungsverpflichtung aus deiner Geld-Schöpfung erledigt ist. Damit ist die stets richtige Geldmenge geschaffen, im Umlauf und wieder vernichtet. Einen Zins auf etwas zu verlangen, das nie Mangel wird, ist unsinnig. Der Zins löst sich daher von selbst in Luft auf.


initiative vernunft: Wie ist die in Ihrem Band 1 der HuMan-Wirtschaft vorgestellte Verrechnung auf der technischen Basis des Mobilfunks vereinbar mit den 5+ % Elektrosmog-Opfern in der Bevölkerung. Gut 300'000 Menschen leiden allein in der Schweiz unter den Folgen der allgegenwärtigen Verstrahlung durch Mobilfunk. Das in Ihrer Lösung konzipierte, drahtlose, real-time Verrechnungsprinzip würde womöglich sogar den weiteren Ausbau der Mobilfunkinfrastruktur im Lande notwendig machen bzw. es verunmöglichen, übertriebene Mobilfunk-Erschliessungen auf ein vernünftiges und gesundes Mass zurückbauen zu können, vor allem in den gewerblichen Wohngebieten, wo reger Leistungstausch-Verkehr stattfindet und somit eine lückenlose Mobilfunkversorgung gerade durch die WEG-Verrechnung notwendig und zementiert würde. Der aufgezeigte Ausweg aus der Geldsystemkrise darf doch nicht dazu führen, dass die Bevölkerung nun erst recht dauer-verstrahlt wird.

Hans-Jürgen Klaussner: Die Handys der hier vorgängig bezeichneten Technologie auf Mikrowellenbasis könnten eigentlich schon heute ersetzt werden durch absolut strahlungsarme Handys auf der Basis der G-Com®-Wellentechnik (Gravitationswelle) [s. Fussnote Nr. 3 im Beitrag]. Hier sehe ich dieselbe Reihenfolge wie bei der „Freien Energie“. Erst nachdem wir eine neue Geld-Theorie des Kreditismus eingeführt haben, können alle die heute als menschenfeindlich zu bezeichnenden Technologien durch menschenfreundliche ersetzt werden. Das heutige Geldsystem lebt zum Grossteil von menschenfeindlicher, ineffizienter Technik, weil damit viel Schuldengenerierung und damit Geldschöpfung aus dem Nichts betrieben werden kann. Nur, wer versteht dies denn schon von den „esoterischen“ Technik-Kritikern? Nur wer die HuMan-Wirtschaft nicht verstehen will, stösst sich an der von mir heute verwendeten alten Techniken. Also alle notorischen Nörgler und Besserwisser, die sich nie die Mühe machen werden, die HuMan-Wirtschaft unabhängig von der noch heute auch von mir verwendeten „alten“ Mobil- und Internettechnologie, werden sich an solchen Fragen aufhalten.


initiative vernunft: Bergen weltweite, zentrale Lösungen wie die WEG-Verrechnung es vorsieht, nicht die Gefahr von nicht kontrollierbarer Unterwanderung, Missbrauchs. Müssen nicht eher dezentrale, lokal, regional autark funktionierende Lösungen gefunden werden? Ist so etwas wie eine Aufsicht durch das Volk vorgesehen? Wie gelangen die allf. Gewinne der Verrechnungszentrale(n) zurück in den Kreislauf?

Hans-Jürgen Klaussner: Natürlich haben wir stets eine Mehrfach-Datenverwaltung auf mehreren dezentralen Servern vorgesehen und auch schon erfolgreich eingesetzt. Ohne Gefahr gelangt niemand ins Paradies, der Weg dorthin ist immer steinig. Nur wer das Ziel als nicht lohnenswert ansieht, schaut nur auf die gerade vor der Nase liegenden Steine auf dem Weg ins Paradies. Die Geldfrage kann nie lokal oder dezentral gelöst werden, genauso wenig wie es Sinn machen würde jeder Gemeinde ihren eigenen Meter, also ein eigenes Mass und Gewichtsamt oder Normenwesen zu geben, das mit den anderen nicht absolut identisch wäre. Solche Ängste sprechen wiederum nur Menschen aus, die den Unterschied von Geld und Währung nicht kennen. Wir schlagen nur ein zentrales WEG = Welt-Einheits-Geltungsmass vor, das eigentliche Gelt schöpfen alle Konsumenten mit ihren Lieferanten stets dezentral gemeinsam. Diese können natürlich diese Möglichkeit missbrauchen, z. B. einer liefert dem anderen ein Lied, der für alle anderen Zuhörer schrecklich klingt und erhält dafür eine Million WEG bezahlt. Wenn der Kunde dies von seinem Guthaben transferiert, ist er selber schuld, wenn er zuviel bezahlt hat. Wenn er aber einen Kredit dafür beantragt, wird dieser auf Sinnhaftigkeit von den beiden WEG-Beratern des Kunden und Lieferanten geprüft und je nach Höhe des Kredites von weiteren Kontrollinstanzen abgesegnet. Alle diese Gremien sind dezentrale „Volkskontrollen“. Der Gewinn der aus der Verrechnungsgebühr von je 4 % übrig bleibt, wird an dasjenige Volk verteilt, das an der „Leistungsverrechnungs-Zentral-Genossenschaft Anteile in beliebiger Höhe erworben hat. Diese Beteiligung kann nur in der Aufbauphase getätigt werden. Als Genossenschafter ist er selbstverständlich in Relation zu seiner Investition am Gewinn beteiligt.


initiative vernunft: Wie stellt die technische Implementierung der Verrechnung sicher, dass die übermittelten Leistungsverrechungen nicht manipuliert/gelöscht werden? Wie ist die elektronische Speicherung vor Verlust und Manipulation gesichert? Gerade in Anbetracht der aktuellen Verunsicherung hegen die Menschen wohl grosse Vorbehalte gegenüber jeglicher Art von „High-Tech-Lösungen“, da diese für den einzelnen schlicht nicht durchschaubar sind. Gibt es z. B. Forschungen in die Richtung, dass womöglich gar keine technische Umsetzung mehr nötig wäre, dank - sozusagen - der Nutzung einer „quasi-meta-physischen“ Lösung bspw. über das „morphogenetische Feld“?

Hans-Jürgen Klaussner: Die Leistungsverrechnung ist nichts anderes als eine „Definitive Buchhaltung“ und damit eben Ersatz des materiellen Geldes, das als provisorische Buchhaltung bezeichnet wird. Jeder Buchhalter weiss, dass er zu jeder Buchung einen schriftlichen Beleg 10 Jahre speichern muss. Diese sind logisch abgelegt und können jederzeit eine manipulierte Datenbank korrigieren. Da kein Zins geschuldet wird, entfällt der Faktor Zeit. Also können alle Buchungsbelege zuerst auf Papier geschrieben werden, auch in der russischen Taiga jenseits jeglicher Computer-Zivilisation und dann, wenn man einmal in die Stadt geht, dort auf dem Zentralrechner gebucht werden. Fällt dieser halt einmal aus, egal durch was, so hat jeder immer noch seine Papiere zur wiederholten Nachbuchung und Richtigstellung von Fehlern. Man hat gerade im Kreditismus keinen Zwang auf sofortige Buchung durch den Wegfall des Zinses. Jeder Mensch aus der alten Zeit kann sich noch das „Anschreibenlassen“ vorstellen. Dies wird ja gerade wieder zur Grundlage gemacht im Kreditismus, also braucht keiner Angst um die angewendete Technik zu haben. Jeder ist nur noch seinem Kontostand verpflichtet und muss diesen durch Sammeln seiner „Belege“ nachweisen können.


initiative vernunft: Der Euro wird z. B. für die Schweizer Wirtschaft nicht auf grosse Gegenliebe stossen, da dies einem de-facto Beitritt zur Eurozone und somit zur EU gleich käme. Ist die WEG-Verrechung in Euro zwingend, um am neuen System mitmachen zu können? Hat die WEG-Genossenschaft auch Alternativwährungen angeschaut, die z. B. auf Zeiteinheiten basieren, um eine bestimmte Leistung erbringen zu können?

Hans-Jürgen Klaussner: Der Euro ist heute so vielen Menschen als Recheneinheit vertraut, dass man ihn getrost als Basis der „WEG Leistungsverrechnung“ zum EUROWEG machen kann. Da physisches Geld nicht mehr existiert, auch keine nationale Zentralbank, wird damit keinerlei Assoziation zu einem zentralstaatlichen Europa entstehen. Der politische Grundgedanke des Kreditismus ist sowieso der schweizerische Föderalismus. Darum wird es gerade umgekehrt sein. Die EUROWEG-Zone wird in die schweizerische Wirtschaftsgemeinschaft EUROWEG eintreten. Was Zeiteinheiten als Rechenbasis betrifft, sind sie unsinnige Versuche einer Alternative zum Geld. Kein Mensch ist sich gewohnt, damit seine Leistung zu definieren. Zeitwährungen entsprechen sehr dem kommunistischen Gleichmachergedanke und vernachlässigen absolut die göttliche Einmaligkeit im Menschen. Dies wollen wir eben nicht, sondern das Individuum soll seine Einmaligkeit selbst so definieren können, dass es einen gerechten Gegenleistungsanspruch von der Allgemeinheit beziehen kann. Der Wert einer Leistung wird vom freien Markt der Anbieter und Kunden auf der einheitlichen Kalkulationsbasis einer Welt-CH-UNO-Kontrollstelle bestimmt.


initiative vernunft: Wir sehen darüber hinaus die Gefahr der schleichenden Einführung einer neuen Weltwährung, die alles über den selben Leisten schlägt und die Menschen womöglich noch stärker überwachbar macht als heute schon. (z. B. besteht die Gefahr, die neue Währung in Zukunft völlig elektronisch als Chip direkt in Menschen und Waren zu implementieren, was diametral einem  Verlust an Freiheit gleich kommen könnte, je nachdem welches weltweite "Regime" diese globale Währung einführt und beherrscht. Wie kann machtpolitischer Missbrauch verhindert werden. Ist das WEG-Verrechnungssystem solchem Machtmissbrauch gegenüber immun?

Hans-Jürgen Klaussner: Die Gefahr der Einführung einer Weltwährung ist real. Die Weltwährung wird kommen ob wir Menschen dies als Gefahr sehen oder nicht. Es macht auch Sinn, eine Weltwährung einzuführen. Die Frage ist nur, wer schreibt die Software dazu? Ist es ein satanischer Materialist oder ein gottgeweihter Spiritist? Heute haben wir noch keine Wahl. Nach Einführung einer WEG-Leistungsverrechnung haben wir erstmals eine Wahl als Gegenpol. Ob WEG die spiritistische ist, müssen die „Kritiker“ zuerst selber herausfinden. Das bedeutet 1’200 Buchseiten HuMan-Wirtschaft 1 - 3 lesen und auch verstehen, also 7 mal lesen. Erst dann kritisieren und in Frage stellen. Ob jeder mit einem Chip in der Haut herumläuft oder wie heute mit dem Handy, kommt für den Kontroller auf das selbe heraus. Wichtig ist wiederum nur die Frage, wer schreibt mit welcher ethischen Grundhaltung die Software? Ist es ein Menschenfeind oder ein Menschenfreund? Ein Feind der Schöpfung oder ein Freund der Schöpfung? Die Menschen müssen halt den richtigen WEG wählen. Das muss gelernt werden, wie man was unterscheiden kann. Dieses Lernen werden unsere WEG-Akademien der ethisch Gebildeten, also die WEG-Berater erledigen müssen. Dafür bedarf es sicherlich einiger Jahre.


initiative vernunft: Wie begründen Sie dem kleinen Mann von der Strasse gegenüber die auf den ersten Blick sehr hohe Umsatzsteuer von 20 % und die je nicht unerheblichen 4 % Transaktionsgebühren auf jedem Leistungs- und Warentausch?

Hans-Jürgen Klaussner: Die Gesamtsteuerbelastung ist heute im Schnitt in Europa um die 50 %. Wir reduzieren diese auf 20 % plus 2 x 4 %, also 28 % total. Die 2 x 4 % sind weniger als die Höhe bei Kreditkarten inkl. deren horrender Zinsen, welche von bald 80 % der zivilisierten Menschheit benutzt werden, meist auf Minusbasis und daher eben bis zu 14 % Zinsen kosten. Die Steuerbelastung wird jedoch durch Wegfall der Gewinn- der Lohn-, der Erbschafts- der Kommunal- der Unternehmersteuer und alle weiteren kleinen Steuern um vieles geringer ausfallen.


initiative vernunft: Danke Herr Klaussner für Ihre ausführlichen und sehr informativen Antworten.





Weiterführende Artikel, die ebenfalls einen völligen Umbau unseres Wirtschaftssystems fordern:

22. November 2008
Tages-Anzeiger - Friedensnobelpreisträger fordert Radikalreform
Im Interview mit dem «Tages-Anzeiger» spricht sich Muhammad Yunus für einen radikalen Umbau der Wirtschaft aus. Er ist überzeugt, dass sich die grossen Probleme der Menschheit - Armut und Klimawandel - nur so lösen lassen.
... Wir erleben eine Systemkrise. Versagt hat ein System, das ausschliesslich auf Gewinnmaximierung ausgerichtet ist. Versagt hat ein System, von dem Millionen von Armen ausgeschlossen sind. Wenn wir die Krise nicht für eine Korrektur nützen, wird die Armut weltweit nicht zu besiegen sein. ... Wir sind nicht wie Bienen, denen es nur darum geht, möglichst viel Honig zu sammeln. Menschen sind nicht nur aufs Geldverdienen fixiert, sie suchen Sinn. Das gesamtheitliche Menschenbild muss auch in der Wirtschaftstheorie seinen Niederschlag finden. ... Wir brauchen ein Wirtschaftssystem, das dem vielschichtigen Wesen des Menschen gerecht wird. Neben dem traditionellen, auf Profite ausgerichteten Geschäft braucht es ein zweites System: ein System von Sozialunternehmen. ... Nehmen wir das Beispiel einer armen Frau, die einen Mikrokredit aufnimmt, um einen Dorfladen zu eröffnen. Der Kredit ermöglicht es ihr, das Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen. Sie kann jetzt dafür sorgen, dass ihre Tochter die Schule besucht. Vielleicht braucht sie später sogar einen weiteren Kredit, um das Studium der Tochter zu finanzieren. Sie selbst hat womöglich dasselbe Potenzial, erhielt aber nie eine Chance, es auszuschöpfen. ... Hinter dem System der Lohnarbeit steht letztlich die Ideologie, dass ein Arbeitnehmer zu arbeiten hat und sonst nichts. Alle Menschen sollten aber die Wahl haben, ob sie stärker die Rolle des Angestellten oder des Arbeitgebers spielen wollen. Das schafft eine andere Identifikation. Es kann doch nicht sein, dass Arbeiter und Eigentümer in verschiedenen Welten leben. Darum haben wir mit Grameen ein System geschaffen, das einen Rollentausch erlaubt.
...

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Friedensnobelpreistraeger-fordert-Radikalreform/story/29480223
[Anmerkung initiative vernunft: Es ist bemerkenswert, wie kongruent die Ziele der Grameen Bank von Muhammad Yunus mit denen der HuMan-Wirtschaft von Hans-Jürgen Klaussner sind.]

2008-11-22 10:35

> Was macht das Leben lebenswert?

initiative vernunft Impuls-Beitrag Nr. 34

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initiative-vernunft-034-Lebenswert (pdf, 101 KB)

> Was macht das Leben lebenswert?
Sonja-G





Christus spricht:
Ein neues Gebot gebe ich euch: dass ihr einander liebt.
Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben.



Ich lade Sie heute alle ein, mit mir zusammen darüber nachzudenken, was im eigenen Leben wirklich zählt, und wie sich das Gebot: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst im eigenen Leben und in der Wirtschaft auswirken könnte.


Sammelt euch nicht Schätze auf Erden, wo Motte und Rost sie zerfressen, wo Diebe einbrechen und stehlen. Sammelt euch viel mehr Schätze im Himmel, wo weder Motte noch Rost sie zerfressen, wo keine Diebe einbrechen und stehlen. Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz. Mt. 6,19-21

Als aber die Pharisäer hörten, dass er die Sadduzäer zum Schweigen gebracht hatte, versammelten sie sich am selben Ort. Und in der Absicht, ihn auf die Probe zu stellen, fragte ihn einer von ihnen, ein Gesetzeslehrer: Meister, welches Gebot ist das höchste im Gesetz? Er sagte zu ihm: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstand. Dies ist das höchste und erste Gebot. Das zweite aber ist ihm gleich: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. An diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten. Mt. 22,34-40



W as haben diese beiden Bibelstellen gemeinsam? — Beide Stellen befassen sich mit der Frage, was in unserem Leben wirklich wichtig ist, was wirklich zählt. — Worauf richten wir unsere Aufmerksamkeit im Leben? — Für das, was uns wichtig ist, setzen wir unsere Zeit ein. Dafür setzen wir Energie ein, unser Denken und unsere Gefühle befassen sich mit dem, was uns wichtig ist. Oder etwa doch nicht? Gibt es Beziehungen, Tätigkeiten oder Arbeitsfelder, die Ihnen eigentlich ganz wertvoll erscheinen – aber aus irgend einem Grund packen Sie die Aufgabe doch nicht an? — Für Sie, die hier sind, ist Gott bereits wichtig. Sie pflegen die Beziehung zu ihm. Gott gibt uns den Rat, ihn zu suchen und ihn zu lieben, mit ganzem Herzen und all unseren Kräften. Wenn Menschen Gott lieben, dann fragen sie nach seinem Willen für ihr Leben. Sie bemühen sich darum, das zu tun, was dem Leben wirklich dient. Manchmal ist das anstrengend und mit Verzicht verbunden. Aber Gott verheisst uns, dass wir an ein gutes Ziel kommen, wenn wir uns an ihm orientieren. — Das tun, was meinem Leben wirklich dient – und das tun, was dem Leben meines Nächsten wirklich dient – das ist die Kernbotschaft beider Bibelstellen.

Gott und seinen Nächsten lieben — das sind die beiden wichtigsten Gebote.

Wir alle wissen, dass man Liebe nicht gebieten, nicht befehlen kann. Aber zum Glück lebt doch in jedem Menschen ein grösseres oder kleineres Quantum an Liebesfähigkeit. Jemanden lieben hat viele Aspekte. Wahrscheinlich kommt den meisten zuerst die romantische Liebe in den Sinn. Die Liebe zwischen Mann und Frau, wie sie tausendfach besungen wurde und in unzähligen Filmen gezeigt wird. Wir alle wissen aber, dass lieben weit mehr bedeutet. Wenn wir wissen, dass Menschen in unserer Gemeinde oder ganz weit weg in Not sind und etwas tun, um ihnen zu helfen, dann ist das Liebe. Etwas tun, damit auch andere, die vom Schicksal benachteiligt worden sind, bessere Lebensbedingungen haben. Ich denke sogar, dass das Gebot von Jesus Christus diesen Aspekt zentral im Auge hat! — Nächstenliebe geschieht, wenn in unserer Gemeinde für Kinder in Haiti Geld gesammelt wird, und es Menschen vor Ort gibt, die den Kindern ein Zuhause und eine Schulbildung ermöglichen. — Oder wenn Menschen in unserer Gemeinde einsame oder kranke Mitglieder besuchen. — Lieben beginnt damit, die Umstände des andern zu sehen. Dem andern ein offenes Ohr zu schenken, ihm oder ihr Zeit zu schenken – etwas, was heute gar nicht mehr selbstverständlich ist. Als soziale Wesen sind wir sehr aufeinander angewiesen. Und so macht die Zuwendung, die wir von andern empfangen und die wir selber weitergeben unser Leben zutiefst lebenswert. Wenn wir das Leben anderer Menschen fördern, ihnen etwas von ihrer Last abnehmen, ihnen einen Rat geben können, der weiterhilft, dann sammeln wir Schätze — Schätze im Himmel. — Ich habe bei zwei Konfirmandengruppen eine Umfrage gemacht, was ihnen im Leben besonders wichtig ist. — An erster Stelle kamen die Familie und Freunde. — Nicht etwa das Gamen am Computer oder Fernseh schauen! Obwohl die Jungen dafür viel Zeit und Energie aufwenden. — Meiner Meinung nach verbringen die jungen Generationen zu viel Zeit vor dem Fernseher oder vor dem Computer. Aber es tröstet doch zu wissen, dass Beziehungen einen zentralen Stellenwert im Leben behalten haben. — Und ich denke, dass für viele Kinder die Grosseltern ganz wichtige Bezugspersonen sind. Bei ihnen können sie zur Ruhe kommen. Jemand hat genug Zeit für sie. Grosseltern können oft stundenlang geduldig zuhören. — Das gibt einem Kind Vertrauen ins Leben.

Jesus Christus fordert uns zu echter Mitmenschlichkeit auf. Der Ethiker Arthur Rich, 1910 - 1992, schreibt dazu: Menschlichkeit in der Perspektive der Liebe trägt wesenhaft dialogischen Charakter. Wirkliche Liebe gibt es ja nie an sich, sie gibt es immer nur zwischen Du und Ich. Ist die Liebe bloss Ich-bezogen, so verfällt sie der Selbstliebe, dem Egoismus, ist sie nur Du-orientiert, dann der Fremdliebe, dem Altruismus. Das eine wie das andere erweist sich als Verfehlung des wahrhaft Menschlichen: entweder als Opferung des Du oder als Opferung des Ich. Humanität aus Glauben, Hoffnung, Liebe wird beidem widerstehen müssen: Hier gilt: „Du sollst deinen nächsten lieben wie dich selbst.“ Und das bedeutet Sein des Du mit dem Ich, des Ich mit dem Du, kurzum mitmenschlich-dialogisches Leben, was im Gegensatz zum Individualismus wie zum Kollektivismus erst das Personsein des Menschen ausmacht. Wenn Menschen wirklich aufeinander bezogen leben, wenn sie einander schätzen und abwägen zwischen den eigenen Bedürfnissen und dem, was der andere gerade braucht, dann entsteht ein neuer Lebensraum. — Wir sollen immer neu den Ausgleich finden zwischen der Sorge um uns selbst, unseren eigensten Bedürfnissen – und der Sorge um andere, dem Eingehen auf ihre Bedürfnisse. Nur egoistisch sein oder nur altruistisch leben – beides führt nicht zu einem gelungenen Miteinander. — Einander wahrnehmen, einander beistehen – dazu lädt Gott uns ein. Aufgehoben sein bei Gott und bei andern Menschen – Glaube, Hoffnung, Liebe, das macht unser Leben lebenswert. Wir brauchen immer neu die Erfahrung, dass wir von andern angenommen sind, dass andere sich für uns interessieren und uns weiterhelfen.

Indem Jesus Christus die Beziehung des Menschen zu Gott und seine Beziehung zu den Mitmenschen als das Wichtigste beschreibt, wird klar, dass alles, was hier auf der Welt geschieht, letztlich dem Menschen zugute kommen soll – und dass es dem Willen von Gott entsprechen soll. — Aber heute treffen wir auf so viele Machenschaften, die Menschen auf dieser Welt verzweifeln lassen! Die Mächtigen entwickeln ein System, das die Staaten in hohe Verschuldungen treibt. Die Staaten müssen so hohe Zinsen bezahlen, dass sie gar keine Chance mehr haben, aus der Schuldenfalle herauszukommen. Den Bürgern wird eine unerträgliche Last auferlegt. Die jüngsten Geschehnisse in Griechenland haben das gezeigt. Ein griechischer Schriftsteller sagt: Vor 40 Jahren waren wir klein und arm, aber respektiert. Nun haben wir unsere Ehre verloren. — Eine Regierung, die sich dazu verleiten liess, viel zu hohe Schulden zu machen. — Die Zahlen in unserem Finanzsystem sind oft nicht gedeckt. Es stehen keine echten Werte, keine Waren und Dienstleistungen dahinter. — Und alles wird durch hohe Verschuldung finanziert. — Und wenn dieses gigantische System dann zusammenbricht, leiden die Bürger, die für die Verfehlungen der Verantwortlichen in Wirtschaft und Politik letztlich bürgen, darunter. Es gibt weniger Arbeitsplätze, eine schlechtere Altersvorsorge, viel höhere Mehrwertsteuern und so weiter. —

Damit ein Mensch ein erfülltes Leben hat und seine Möglichkeiten auch ausschöpfen kann, braucht er auch eine solide materielle Grundlage. — Nur sollte der Besitz die Grundlage zum Leben sein und bleiben – und nicht umgekehrt das ganze Leben dem Erwerben von materiellem Reichtum untergeordnet werden. — Wenn das Materielle der einzige Lebensinhalt wird, dann kann es geschehen, dass Menschen innerlich arm bleiben, trotz — oder gerade wegen — dem äusseren Reichtum. Davor warnt uns der Text. — Wer sich nur mit Äusserlichkeiten befasst, der lebt am Sinn des Lebens vorbei. Geht es doch im Leben auch darum, innerlich zu wachsen und zu reifen. Einen weiteren Horizont zu bekommen und liebesfähig zu werden. Im Austausch mit andern diese Welt positiv mitzugestalten. — Und eben das geschieht nicht mehr, wenn die Gewinnmaximierung der einzige Leitfaden für das wirtschaftliche Handeln ist. — Da wird auf Kosten der Menschen in der Dritten Welt optimiert, und auf Kosten der Natur. Wenn alles dem Ziel, möglichst viel Geld zu generieren untergeordnet wird, dann gehen die wahren Werte verloren. Unser Bibeltext zeigt die Spannung zwischen „dem Geld dienen“ und „lieben“ auf.

Der christliche Ethiker Arthur Rich hat sich grundlegende Gedanken über eine gerechte Wirtschaftsordnung gemacht. Er schreibt: Es genügt nicht, dass die Wirtschaft so oder anders funktionsfähig geordnet ist, sie soll es in einer Weise sein, die der Forderung des Menschlichen entspricht.

Das Generieren von Geld darf nicht zum einzigen Sinn der Wirtschaft werden. Sie alle haben miterlebt, wie durch hohe Zinsversprechen und risikoreiche Bankgeschäfte Geld, das es eigentlich gar nie gegeben hat, wieder vernichtet worden ist. Das ginge ja noch. Tragisch sind die Folgen für die Pensionskassen und die Kleinanleger. Tragisch sind auch die Folgen für Millionen von Menschen, wenn der Reispreis auf dem Weltmarkt steigt, und sich arme Familien in der Dritten Welt plötzlich nicht mehr genügend Reis kaufen können. — Solche Systeme sind vom Dienst am Geld geprägt – und unzählige Menschen kommen dadurch zu Schaden.

Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Wir haben gesehen, dass es auf der persönlichen Ebene zu einem gesunden Ausgleich zwischen Selbstsorge und Sorge um andere kommen soll. Übersetzt auf das Wirtschaftssystem heisst das nun: Es gilt, einerseits die notwendigen wirtschaftlichen Überlegungen anzustellen – gleichzeitig aber auch soziale Überlegungen ins System miteinzubeziehen. Dies ist leider gar nicht einfach, weil in unserer heutigen Realität die Firmen zu Imperien heranwachsen, welche ihre Gewinne am besten maximieren. Andere Unternehmen sehen das und wollen oder müssen mitziehen. — Wenn wir eine menschengerechte Wirtschaft wollen, muss es aber zu einem Austausch zwischen Gewinnüberlegungen und sozialen Überlegungen kommen. Wirtschaft gibt es ja nur, weil es den Menschen gibt. — Gott dienen in der Wirtschaft könnte dann heissen: Wie gestalten wir die Wirtschaft, welche Rahmenbedingungen stecken wir ihr, damit sie möglichst vielen Menschen dient? — Unsere Wirtschaft hatte ja einmal den Zweck, allen Menschen ihre materiellen Lebensgrundlagen bereitzustellen. Und nicht möglichst viel Gewinn zu machen, auf Kosten von Kinderarbeitern und unterbezahlten Menschen, die in der Dritten Welt für uns schuften. Eine christliche Ethik sagt uns: Die Wirtschaft ist für den Menschen da und soll dem Menschen dienen – und nicht umgekehrt.

Die Wirtschaft soll uns Menschen dienen, damit wir in einer menschlichen Gesellschaft leben können. Damit möglichst viele ihr Leben gut entfalten können. — Arthur Rich leitet aus dem Glauben ab, was menschlich ist: Menschlichkeit kommt aus dem Glauben an das Kommen des Reiches Gottes. Die Vision vom kommenden Gottesreich soll schon jetzt das Denken und Handeln der Menschen bestimmen. Es geht um das Vertrauen, dass Gott mit seinem guten Plan für diese Welt zum Ziel kommen wird. Das Weltgeschehen ist – trotz all seiner Absurditäten – nicht ohne Heil und es ist nicht ohne Sinn, wenn wir es auf Gott beziehen. Wer sein Herz Gott zuwendet, dem wird die Hoffnung auf sein Reich, auf eine gerechtere und liebevollere Welt zum Zentrum und tragenden Grund des Lebens. Und dann ist es nicht mehr möglich, dass Menschen ein Wirtschaftssystem erfinden und Regeln definieren, die dazu dienen, unzählige Menschen auszubeuten. Wer selber erfahren hat, dass er Gott vertrauen kann, dass er oder sie getragen ist, auch wenn es im Leben gerade dunkel aussieht, der lebt fortan aus einer grossen Hoffnung heraus. Wer weiss, dass er auch in Krankheit und Tod nicht aufgegeben ist, der kann sein Leben ganz anders beurteilen und gewinnt aus der Verbindung mit Gott eine grosse, tragende Kraft. Nur in der Liebe wird erfahrbar, dass wir inmitten der harten Realitäten unseres Lebens nicht aufgegeben, sondern getragen sind. — So wird die existenzielle Bedeutung der Aufforderung Gott zu lieben und unseren Nächsten wie uns selbst klar. Wer Gott vertraut, wer ihn liebt, der hat eine grosse Hoffnung für sein Leben. — Die Hoffnung erst gibt unserem Leben eine Weite und Fröhlichkeit. Wenn ich auf etwas hoffe, dann habe ich eine Perspektive. Und so können schon jetzt kleine Inseln geschaffen werden, auf denen das Leben für Menschen leichter und schöner wird.

Ich denke, dass jede und jeder von ihnen eine Vorstellung davon hat, was ihr oder sein Leben lebenswert macht. Nur sind diese Vorstellungen manchmal ungenau. Oder man hat Werte im Kopf, aber man weiss nicht recht, wie man diese Werte im Leben auch umsetzen kann. — Ich möchte Sie dazu ermutigen, sich immer wieder einmal Zeit zu nehmen und zu überlegen: Was zählt für mich im Leben wirklich? Worauf möchte ich keinesfalls verzichten? — Und dann zu sehen: Kann ich diesen Beziehungen oder Dingen auch genug Zeit einräumen? — Unsere Werte und Überzeugungen beginnen uns erst wirklich zu freuen, wenn wir ihnen ganz konkret Ausdruck verleihen können! — Sonst ist es, wie wenn jemand einen Check über 100'000 Franken erhält und ihn bei sich daheim in die Schublade legt. — Der Check wäre zwar da – aber er hat für ihn keinen Wert. Er verändert sein Leben nicht. — So ist es auch mit den Begabungen und Möglichkeiten, die Gott uns geschenkt hat. — Erst wenn wir sie konkret umsetzen, wenn wir das tun, was uns wichtig ist, haben wir etwas von diesem Check. — Über Werte nachzudenken und eine lebensdienliche Ordnung im eigenen Leben und in der Welt zu fördern, dazu lade ich uns alle ein.


Guter Gott

Wir bitten dich für all die Menschen in unserer Gemeinde,
die eine schwere Krankheit zu tragen haben.
Schenke ihnen eine neue Hoffnung,
die aus dir kommt,
die über ihr Elend hinausgeht.
Und schenke auch ihren Angehörigen eine innere Stärke,
die das Leid und die Vergänglichkeit aushalten kann.

Wir danken dir für all die Menschen in unserer Gemeinde,
denen das Gemeindeleben wichtig ist.
Bitte segne alle, die sich für andere einsetzen,
die das Leben ihrer Mitmenschen bereichern,
sie besuchen, für sie da sind.

Wir bitten dich für unsere Welt —
das Wirtschaftssystem ist zum Teil absurd geworden.
Schenke es, dass wahre Werte wieder zählen!
Dass die Menschen, die hart arbeiten,
dafür auch einen Lohn bekommen, der ihnen zum Leben reicht!
Dass Waren und Dienstleistungen wieder etwas zählen –
und dass die Wirtschaft nicht nur als Spekulationsobjekt missbraucht wird.

Schenke uns einen klaren Blick dafür,
was in unserem Leben wirklich zählt.
Und die Kraft, diesen Werten dann
auch konkret Ausdruck zu geben.

Amen.



Geht in der Kraft, die euch gegeben ist, einfach, leichtfüssig, zart.
Haltet Ausschau nach der Liebe. Gottes Geist geleite euch.

Historische UBS-Generalversammlung 2010: Aktionäre verweigern die Décharge für das Jahr 2007

14. April 2010
Tages-Anzeiger — UBS Generalversammlung (GV) Live-Ticker
http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Wutausbruch--la-franaise/story/15961957
17:49 – Keine Décharge für 2007
Für das Geschäftsjahr 2007 keine Décharge sowohl für Verwaltungsrat und auch für die Geschäftsleitung nicht. Grosser Applaus im Saal. 52,9 Prozent der Stimmen waren dagegen. 45,9 Prozent der Stimmen dafür.

16:08 - too big to jail
Eine Aktionärin regt sich darüber auf, dass die UBS-Manager, die das Schlamassel verursacht haben, nicht zur Verantwortung
gezogen werden können. «Die UBS ist nicht nur too big to fail, sondern auch too big to jail», so die Frau.

15:36 - Heitz und Biedermann am Rednerpult
Der Aktionärsvertreter Hans-Jacob Heitz sowie Ehtos-Chef Dominique Biedermann erläutern den Hintergrund im Vorfeld der Décharge-Abstimmung für die Jahre 2007 - 2009. «Die Verantwortlichen für das UBS-Debakel müssen zur Rechenschaft gezogen werden», so Biedermann. Er fordert auch für das Jahr 2009 die Verweigerung der Décharge.

13:00 - Abstimmen
Die Aktionäre haben ein kleines Kästchen erhalten, mit dem sie elektronisch abstimmen.


[Anm.: ...da kommt die Frage auf: Wie (manipulations)sicher ist "e-voting" überhaupt ???]
15. April 2010
Tages-Anzeiger — Politiker wollen Klage gegen frühere UBS-Manager
Nach dem Nein zur Decharge wollen die Politiker Marcel Ospel und seine Crew vor dem Richter sehen.
«Das heutige UBS-Management muss nun ernsthaft abklären, ob es Gründe für eine zivilrechtliche Klage gegen die alte UBS-Führung gibt», fordert CVP-Nationalrat Pirmin Bischof. «Unabhängig von der Klage soll das Management sofort Schritte unternehmen, um die allfällige Verjährung von Delikten zu verhindern.» Konkret müsse sie von den früheren Managern eine Verjährungsverzichterklärung verlangen. «Verweigern die Manager die Unterschrift, hat das Management vorbeugend eine Klage oder eine Betreibung einzureichen», verlangt Bischof.
Noch weiter geht SP-Präsident Christian Levrat: «Die Aktionäre haben der UBS den klaren Auftrag gegeben, eine Klage einzureichen.» Nun müsse Oswald Grübel zeigen, ob er für die Aktionäre arbeite oder für die gescheiterte frühere Führung. «Das Abstimmungsresultat zeigt ganz klar, dass Grübel und Villiger mit dem Antrag für eine Decharge zu weit gegangen sind.»

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Politiker-wollen-Klage-gegen-fruehere-UBSManager/story/26902534

Verwandte initiative vernunft Impuls-Beiträge und Recherchen

> Zur aktuellen Geld- und Weltwirtschaftskrise
http://initiativevernunft.twoday.net/stories/5268974/

> Die HuMan Wirtschaft – Lebens-förderliches Wirtschaften
http://initiativevernunft.twoday.net/stories/5336912/

Beschleunigter Zusammenbruch des Finanzkartenhauses - Eine Chronologie
http://initiativevernunft.twoday.net/stories/5368290/

> Zur aktuellen Geld- und Weltwirtschaftskrise

initiative vernunft sucht nach Menschen-würdigen Auswegen aus der aktuellen Geld- und Bankenkrise. Die Krise droht zu einer veritablen Wirtschaftskrise auszuwachsen, wenn nicht sehr bald die richtigen Weichen gestellt werden. Bleibt die Frage, welche Weichen müssen neu gestellt werden?

Wir meinen, die Frage des Zinses ist sehr zentral.


“Ich habe bisweilen den Eindruck, dass sich die meisten Politiker immer noch nicht darüber im Klaren sind, wie sehr sie bereits heute unter der Kontrolle der Finanzmärkte stehen und sogar von diesen beherrscht werden.”
Hans Tietmeyer 1989 in Davos


Lesen und kommentieren Sie unseren initiative vernunft Beitrag Nr. 22.


> Zur aktuellen Geld- und Weltwirtschaftskrise
Andreas-W2

Beitrag zum Herunterladen:
initiative-vernunft-022-Geld-und-Weltwirtschaftskrise (pdf, 121 KB)


D ie aktuelle Krise hat für jede und jeden sehr deutlich die ersten sichtbaren Dimensionen und Tragweiten des organisierten, globalen „Geld”-Betrugs (1) aufgezeigt, der mit der „Subprime-Hypotheken”-Eiterbeule in den USA offiziell seinen neueren Lauf nahm.

Beginnen wir mit einem uns nahe liegenden Beispiel aus Schweizer Sicht: Der Zusammenbruch des globalen, zu hoch gebauten Finanzkartenhauses reicht nun akut bis in den zentralsten Tresor der Schweiz hinein: Bis zur Schweizerischen Nationalbank (SNB), welche eigens eine Zweckgesellschaft auf Cayman Island in der Karibik (!) gründet, um dem Schweizer Bankenflaggschiff UBS über 60 Milliarden „faule Eier“ (2) abzunehmen. Die UBS konnte offenbar nur noch mit einer eigens dafür konstruierten „bad bank“ aus der Todeszone geschafft werden.


Die „faulen Eier“ stinken nun nicht nur seit vorgestern dem verdonnerten Schweizer Steuerzahler, nein, sie drohten zuvor sogar, die grundsoliden KMU’s zu vergiften, die seit jeher getreu die realen Werte schaffen, an denen sich das Bankenkartell mit seinen „Finanzinstrumenten“ so gerne vergreift und darauf all seine „derivaten“ Blasen (3) aufbaut.

Das Aufblähen solch irreal riesiger Geldblasen, die – für sich allein genommen – keine wirklichen Werte darstellen können, ist im geschickten Aufbürden surreal hoher Schulden begründet (4) . Der ständige Zwang zum Debitismus und der Zinseszins sind der Stoff, woher die Hochfinanz ihren Allmacht-Traum bekommt: Die leise Kontrolle aller Regierungen und somit aller Bürger auf dem Globus. Die Regierungen können die stetig wachsenden Schulden nur dadurch besichern, indem sie die Steuer- und Abgabenhoheit auf ihre eigenen (ehemals freien) Bürger ausüben. Mit anderen Worten werden wir Menschen, die wir im Vollbesitz unserer kreativen Arbeits- und Schöpferkraft sein sollten, dadurch erzwungenermassen unablässig „monetisiert“ – oder klarer ausgedrückt: versklavt.

Auf diese kaum zu durchschauende, „magische“ Weise haftet schliesslich jeder Sparbuchbesitzer in seiner gleichzeitigen Rolle als Steuerzahler selber für seine eigenen Spareinlagen. Keine Regierung kann für die System-erhaltenden, Banken-freundlichen (Eil-)Beschlüsse, wie sie nun auffallenderweise – nur um Tage verschoben – zeitgleich in allen industrialisierten Staaten ablaufen, belangt werden. Die neueste „Staatshilfe“ riskiert allein für die UBS ein Mehrfaches dessen, was der Rest der noch nicht dezimierten Bauern im Land an Subventionen, die beschimpften „Scheininvalide” oder die von der „Überalterung bedrohte” Altersvorsorge brauchen, oder etwa was der „Fall” der Swissair auslöste. Die Rettung der UBS wurde von SNB und Eidg. Bankenkommission (EBK) im Stillen (und wohl seit langem) vorbereitet, um dafür umso schneller und überraschender selbst an der modellhaften „Direkt-Demokratie Schweiz“, am Parlament – den gewählten Vertretern des Volkes – vorbei beschlossen zu werden. Unwiderrufbar, ohne die geringste Möglichkeit eines Referendums, und darum am Volk vorbei, das dafür zur „Belohnung“ in der Rolle des „letzten Bürgen“ das finanzielle Risiko tragen darf. Jeder Casino-Spieler weiss: Die Bank gewinnt immer!

Sowenig wie die Regierung für „Rettungspakete” haftet und einsteht, sowenig haftet der Chef der UBS dafür, dass seine Bank auch noch dann 12 Milliarden Franken Boni auszahlte, als die Bilanz schon tiefrot war. Ebenso überheblich streitet z. B. die Credit Suisse jegliche juristische Haftung ab für ihr aggressives „Unter-das-Kleinanlegervolk-Bringen“ von „100 %-Kapitalschutz“-Anlagen der Emittenten-Bank Lehman Brothers, die zwecks weltweiter Aufschreckung der Politiker vom U. S. Treasurer und ehemaligen Chef von Goldman Sachs genau eingeplant in den Konkurs fallen gelassen wurde.

Im ganzen Ausmass sehen wir nichts weniger als einen „organisierten Betrug“ vor uns, der eine beschleunigte Umverteilung der Vermögen von unten nach oben nach sich zieht. Diese nun eingeläutete Umverteilung ist eines der Hauptziele eines möglichst geheim gehaltenen Planes, der sich ganz harmlos „Agenda 21“ (5) nennt. Ein weiteres Ziel dieses den Weltkonzernen und zentralistischen Machtgebilden gegenüber freundlich gesinnten Planes ist die schleichende Auflösung demokratischer, dezentraler Strukturen und die Zersetzung des gesellschaftlichen Zusammenhalts direkt an der Wurzel: in der Familie. Der Plan hat auch „Grosses” vor: Ganze Nationen und Länder, die freie Werte wie Selbstbestimmung und Selbstversorgung hochhalten, sind abzuschwächen, indem sie zu Schuldner und Zinsknechte zu degradieren sind. Was wäre da nicht wirkungsvoller (und tödlicher) als eine plötzliche, weltweit grassierende Kreditklemme, nachdem über Jahrzehnte äusserst erfolgreich und lückenlos alle Staaten (und ihre Bürger und Steuerzahler) zu zinspflichtigen Schuldnern gemacht wurden?

Nach Verflüchtigung des Nebels des ersten Krisenschubes lässt sich langsam das erschreckende Ausmass des angerichteten Chaos erahnen: Eine völlig neue, globale Finanz- und Handelsordnung nach den Vorstellungen eines namenlosen Machtkartells, dessen Kräfte still und unsichtbar, dafür umso wirkungsvoller unser wirtschaftliches Leben bestimmen. Die Überbringer dieser Heilslehren und „Neuen Weltordnung“ sind die medial pausenlos hochgefeierten Spitzenpolitiker, die sich nicht scheuen, sich uns gegenüber als die „entschlossenen Durchgreifer” und „Retter” auszugeben.

Das natürliche Verlangen der Menschen, sich aus dem Geld – aus der zuziehenden Schulden- und Zinsschlinge – zu befreien, erwacht umso stärker, desto wilder die Banken- und Kreditkrise veranstaltet wird und in den Alltag herein wütet: Es tauchen unangenehme Fragen auf: Warum müssen der Staat, die Banken und das Volk sich bei ihrer eigenen Zentral- oder Nationalbank zuerst verschulden, um an das heranzukommen, was die Menschen zum effizienten Tauschen ihrer Arbeit und Leistungen benötigen? Warum darf allein schon für das Zirkulieren des dazu benötigten Tauschmittels – also des Geldes, das seinem reinen Zwecke gemäss nichts anderes und nichts weiter als das Wirtschaften der realen Güter ermöglichen soll – mit dem Trick der Erhebung eines Zinses zusätzliches Geld erzeugt werden? Wer kam auf die unsägliche, gierige Idee, aus dem Tauschmittel ein eigenes „Produkt“ zu „gewinnen“? Warum nur hat der Genfer Reformator Calvin das Tausende Jahre bestehende Zinsverbot (6) aufgehoben? Wer hat es den Geldleihern gesetzlich verankert erlaubt, das x-fache an Kredit zu schöpfen als dass sie Eigenkapital besitzen?

Für jede durch den Zins bedingte „Vermehrung” des Geldes, der Auftürmung von Schulden, braucht es eine ebenso grosse Ausweitung der Leistungen, der Güter und Handelsvolumen, der Ressourcen, sonst droht Wertzerfall des Geldes durch Inflation. Die Natur zeigt uns in einfacher Weise die natürlichen Grenzen auf. Unnatürliche Übernutzungen und Übertreibungen – also ständiges Wirtschaftswachstum – lassen sich aber nicht ewig über einen bestimmten Wendepunkt der langen, wiederkehrenden Konjunkturzyklen (7) hinaus künstlich, unnatürlich, aufrecht erhalten, was „neo-liberale”, „Think-Tanks”-hörige, hoffnungslos verschuldete Regierungen jedoch schon seit länger als zehn Jahren immer verzweifelter versuchten. Aber auch „die Linke” muss erkennen, dass mit vielfältigsten Ansprüchen an den Staat, dieser und seine Bürger als „ewige Schuldenmacher” dem Bankenkartell ans Messer geliefert wurden.

Niemand weiss so recht, wie man den Knoten lösen könnte. Je länger aber das Problem ausgesessen wird, desto einschneidender und brutaler wird wohl die Schlussabrechnung werden. Um diese Zusammenhänge weiss das Machtkartell; und es hat auch vorbestimmt, wer die Rechnung für die säuberlich geplanten und durchgezogenen Exzesse zahlen muss: Restlos wir alle! Mit unserem Volks- wie privatem Vermögen und mit unseren Freiheitsrechten. Davon ausgenommen ist selbstverständlich, wie sich das für die „selbsternannte Elite” gehört, das Machtkartell selber, das gerade durch das angerichtete Chaos noch einflussreicher wird und dadurch gnadenlos seine schon vor langem unsinnig und unmenschlich gewordene, rein materielle Macht zementiert. Die auf der Bühne dieses hässlich gewordenen „Welttheaters” stehenden Marionetten beteuern derweil drehbuchmässig die beschwichtigenden Standarderklärungen, ohne dabei rot zu werden; zunächst noch: „Es besteht nicht der geringste Anlass zur Beunruhigung, alle Gelder und Einlagen sind sicher!”; dann, wenn die Misere für alle offensichtlich geworden ist: „Das Ausmass der Krise hat uns alle überrascht. So eine enorme Dynamik der Märkte konnte niemand voraussehen“. Passen Sie also gut auf, wenn schon bald die euphorische Rede sein wird von einer notwendigen „Neuen Welt(wirtschafts)ordnung“ oder gar von einer „Neuen Weltwährung“ (8) . Eine solche neue Währung könnte uns, wenn wir den zentralen Steuerungs- und Überwachungswahn dahinter nicht erkennen, sprichwörtlich unter die Haut gehen – als Chip.

Bleiben wir in der Gegenwart, die ist schon erschreckend genug: Simbabwe z. B. leidet inzwischen unter einer Rekord-Hyperinflation von 231 Millionen Prozent. Für einen gewöhnlichen Einkauf auf dem Gemüsemarkt muss der Käufer ein stattliches Gewicht an Papiergeld-Notenbündeln von ca. 20 kg mit sich tragen. Der zu entrichtende Kaufpreis wird mit der Waage abgewogen, längst nicht mehr abgezählt. Und Island ist wegen „seiner“ Banken innerhalb nur einer Woche zahlungsunfähig geworden. Das EWR-Inselvolk musste sich kurzerhand an den IWF verdingen, um nicht in den totalen Staatsbankrott und in die Armut zu fallen. Einem „rettenden” EU-Beitritt stünden die Isländer nun nicht mehr so ablehnend gegenüber... In einer veritablen Krise, wie dieser, fallen offensichtlich alle Tabus.

Die Eurozone-Staaten am Mittelmeer sind finanziell eigentlich schon im Jenseits angelangt, und Deutschland, als traditionell stärkster Beitragszahler, blutet auf der Intensivstation für die bankrotten EU-Stiefschwesterstaaten langsam aus. Schaut das „Euroland” seinem langsamen Tod in die Augen? Steigt danach der „Globo“, „Global“, „Mundo“, „Eartha“ oder „Terra“ wie ein Phoenix (9) als neues Weltgeld aus der Asche des abgebrannten Währungssystems auf?

Was kommt da für ein „Finanz-Tsunami” auf uns zu? Nach neuesten Warnungen, drohen in Kürze ebenfalls das Kreditkartenwesen und die Akkreditive für die grossen Schiffsladungen, somit die Stütze des weltumspannenden Handels, zusammenzubrechen. Warum nur? Und, warum gerade jetzt? Ja, welcher Kaufmann traut seinem Handelspartner in Übersee denn noch uneingeschränkt, wenn sogar die Banken untereinander sich nun seit gut einem Jahr auch nicht mehr über den Weg trauen und so – ob gewollt oder nicht – den Interbankenhandel zum Austrocknen brachten? Die Zentralbanken können seit über zwölf Monaten „pumpen“ und „stützen” solange und soviel sie wollen; der Interbankenhandel ist nicht mehr aus seinem Koma aufgewacht. Kenner fragen sich, ob das Koma womöglich künstlich sei. Ein Echo der Zeit-Bericht (10) von Radio DRS rückte die Begrifflichkeiten ins richtige Licht und warnte davor, die aktuelle Finanzkrise mit etwa natürlichen Katastrophen wie „Finanz-Tsunami“ oder mit medizinischen Extremkrankheiten wie „wuchernder Tumor“ oder als „Krebs“ zu bezeichnen, da die aktuelle Situation ja von Menschen gemacht sei. Ein anderer Radio-Kommentator legten den Finger auf die richtige Wunde und wies darauf hin, niemand könne derzeit in diese „black box” des Interbankenhandels schauen und beurteilen, warum die Banken sich gegenseitig keine Kredite mehr gewährten. Die Tatsachen sprechen derweil für sich: Das Vertrauen der Banken untereinander ist zerstört. Womöglich auf Geheiss von jemandem, der die „black box“ erfunden und erschaffen hat?

Das globale Schuldenrad kommt nun dank des baldigen, völligen Zusammenbruchs zu einem abrupten und völligen Stopp. Das ist die Gelegenheit, inne zu halten, daraus als Menschheit klüger zu werden und aus dem Tretrad der menschenfeindlichen „Zinswirtschaft“ auszusteigen. Auszusteigen aus dem Zins und seiner ungeahnten Zerstörungskraft (11) , Auszusteigen aus einem Stress und einem Zwang, den wir Menschen uns selber aufgebürdet haben, dieses Zerstörungswerk geschehen liessen und es seither nicht wirklich hinterfragt und durchschaut haben.

Ein Wirtschafts- und Geldsystem, das dem Menschen dient, ist dringend angesagt. Und nicht – womöglich noch über den Weg der Hyperinflation – die stupide Wiederauflage des alten Mechanismus, der die Menschen unterjocht und ausgepresst hat. Hoffentlich sieht das aktuelle Machtkartell ein, dass die Evolution den Schritt in die friedliche Befreiung und die gleichberechtigte Souveränität aller Menschen nun für gekommen hält.

Helfen Sie mit, eine befreiende, lebensförderliche Sicht unserer Zukunft zu finden, umzusetzen und im gesamtgesellschaftlichen Zusammenhang zu verwirklichen. Denn es gibt keine Alternative:

Weder Mutter Erde noch der Mensch würden die Fortsetzung der bisherigen Lebenslügen ohne weiteren – sehr wahrscheinlich irreversiblen – Schaden überstehen.


initiative vernunft wird zur Findung einer geeigneten Zukunftssicht konkrete Lösungsansätze als zu bedenkende und zu behandelnde Impulse veröffentlichen und zur breiten Diskussion einbringen. Bleiben Sie mit uns dran an diesem zentralen Thema, das zweifellos gesellschafts- und ordnungspolitische Dimension hat.

Redaktion initiative vernunft


Fussnoten:
  • (1) Video-Animation in drei Teilen „Wie funktioniert Geld?”, Teil 1 http://www.youtube.com/watch?v=9BrLrwbkQWQ, Teil 2 http://www.youtube.com/watch?v=aK2yZlHk4cA, Teil 3 http://www.youtube.com/watch?v=0VOtdQrCoyk
  • (2) Zusammen mit den bisherigen, in Qurtalsscheiben „schmerzhaft kommunizierten“ Abschreibern von 40 Mia. hatte sich demnach allein bei der UBS ein „toxic waste“ von mehr als 100 Mia. Schweizer Franken angehäuft – eine „Sondermülldeponie“ sondergleichen.
  • (3) Alan M. Greenspan weigerte sich, den Derivate-Markt zu regulieren. In der Folge verfünffachte sich das Volumen der Derivate-Kontrakte von 106 Billionen im Jahre 2002 auf 531 Billionen (trillions) USD im Jahre 2008. „Growth of a Complex Market”, The New York Times, http://www.nytimes.com/imagepages/2008/10/09/business/09greenspan.graphix.ready.html
  • (4) Die Schuldenuhren weltweit zeigen rasend anwachsende Schuldentürme. Erst kürzlich musste die nationale Schuldenuhr in New York behelfsmässig um eine Zehnerstelle erweitert werden, um den Rekordstand von 10 Billionen (ten trillions) US-Dollar anzeigen zu können. http://www.heise.de/tp/blogs/8/117125
  • (5) „Aufruf: Gegen die Agenda 21! Für eine unabhängige politische Bewegung!“, http://www.thur.de/philo/uvu/uvu3.html und Zeit Fragen Nr. 32 vom 23. August 2004: „Vorstufe der Weltregierung - 50. Bilderberger-Treffen vom 3. bis 6. Juni 2004 in Stresa (Lago Maggiore)“, http://www.zeit-fragen.ch/ARCHIV/ZF_120b/T07.HTM
  • (6) „Das Zinsnehmen in der christlichen Ethik - Historische und gegenwärtige Perspektiven“, http://userpage.fu-berlin.de/~roehrigw/rwe/ethik.htm
  • (7) „1926 stellte Nikolai Dmitrijewitsch Kondratjew (Kondratieff) auf Basis empirischer Daten „die langen Wellen der Konjunktur“ fest, die er z. B. für Deutschland, Frankreich, England und USA auf ca. 40 - 60 Jahre bezifferte. Kondratjew prognostizierte (nach empirischer Ermittlung von zwei Wellen) die dritte Welle Ende der 1920er Jahre richtig: Börsenzusammenbruch, Schwarzer Freitag, Weltwirtschaftskrise. Der Zusammenbruch der (westlichen) Weltwirtschaft hätte nach diesem Muster bereits vor gut zehn Jahren stattfinden müssen. Mit der Übernutzung der natürlichen und menschlichen Ressourcen und der Erfindung neuer Finanzinstrumente konnte dieser Zusammenbruch künstlich einige Jahre hinausgezögert werden, die „Abrechnung”, so ist zu befürchten, wird jedoch umso drastischer ausfallen.
  • (8) „Weltwährung“, http://de.wikipedia.org/wiki/Weltw%C3%A4hrung
  • (9) Economist-Artikel, erschienen 1988, der das Szenario einer neuen Welteinheitswährung „Phoenix” für das Jahr 2018 propagierte und die Leserschaft dazu aufrief, sich darauf vorzubereiten (get ready). COVER: “GET READY FOR A WORLD CURRENCY”, Title of article: „Get Ready for the Phoenix”, Source: Economist; 01/9/88, Vol. 306, pp 9-10: THIRTY years from now, Americans, Japanese, Europeans, and people in many other rich countries, and some relatively poor ones will probably be paying for their shopping with the same currency. Prices will be quoted not in dollars, yen or D-marks but in, let's say, the phoenix. The phoenix will be favoured by companies and shoppers because it will be more convenient than today's national currencies, which by then will seem a quaint cause of much disruption to economic life in the last twentieth century. [… ], http://www.singleglobalcurrency.org/documents/ArticleEconomist1988GetReadyforthePhoenix_001.doc
  • (10) Radio DRS, Echo der Zeit: „Die Finanzkrise und ihre Metaphern“, http://audio.drs.ch/drs1/echoderzeit/081006_echo_01_agostinis.mp3
  • (11) Die Zerstörungskraft zeigt sich indirekt z. B. an der Abholzung der brasilianischen Urwälder, an der Vergiftung von Wasser und Böden durch die Produktions- und Konsumwut, usw.



Nachtrag betr. Gründung einer Zweckgesellschaft auf Cayman Islands

26. November 2008
Berner Zeitung - UBS-Zweckgesellschaft in Bern statt in der Karibik
Die Nationalbank krebst zurück: Die Zweckgesellschaft für die Ramschpapiere der UBS wird nicht auf Cayman Islands errichtet – sondern in der Bundesstadt.
... Die Gesellschaft erhält den Namen «SNB StabFund Kommanditgesellschaft für kollektive Anlagen». Nach SNB-Angaben hat sie die Bewilligung der Eidgenössischen Bankenkommission erhalten. ...
http://bernerzeitung.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/UBSAuffanggesellschaft-in-Bern-statt-auf-Cayman-Islands/story/23345468


Querverbindung zu thematisch verknüpften Informationen


Zum Nachfolge-Beitrag, zum Impuls-Beitrag Nr. 23
> Die HuMan Wirtschaft – Lebens-förderliches Wirtschaften
http://initiativevernunft.twoday.net/stories/5336912/

initiative vernunft Recherche
Beschleunigter Zusammenbruch des Finanzkartenhauses - Eine Chronologie
http://initiativevernunft.twoday.net/stories/5368331/



Ein Gedicht von Kurt Tucholsky*, 1930 veröffentlich in der Zeitung "Die Weltbühne", beschreibt auf beklemmend realistische und sehr zutreffende Weise unsere aktuelle Situation heute 78 Jahre später. Lesen Sie selbst:


Wenn die Börsenkurse fallen,
regt sich Kummer fast bei allen,
aber manche blühen auf:
Ihr Rezept heißt Leerverkauf.

Keck verhökern diese Knaben
Dinge, die sie gar nicht haben,
treten selbst den Absturz los,
den sie brauchen - echt famos!

Leichter noch bei solchen Taten
tun sie sich mit Derivaten:
Wenn Papier den Wert frisiert,
wird die Wirkung potenziert.

Wenn in Folge Banken krachen,
haben Sparer nichts zu lachen,
und die Hypothek aufs Haus
heißt, Bewohner müssen raus.

Trifft's hingegen große Banken,
kommt die ganze Welt ins Wanken -
auch die Spekulantenbrut
zittert jetzt um Hab und Gut!

Soll man das System gefährden?
Da muß eingeschritten werden:
Der Gewinn, der bleibt privat,
die Verluste kauft der Staat.

Dazu braucht der Staat Kredite,
und das bringt erneut Profite,
hat man doch in jenem Land
die Regierung in der Hand.

Für die Zechen dieser Frechen
hat der Kleine Mann zu blechen
und - das ist das Feine ja -
nicht nur in Amerika!

Und wenn Kurse wieder steigen,
fängt von vorne an der Reigen -
ist halt Umverteilung pur,
stets in eine Richtung nur.

Aber sollten sich die Massen
das mal nimmer bieten lassen,
ist der Ausweg längst bedacht:
Dann wird bisschen Krieg gemacht.


Kurt Tucholsky*, 1930


(Das Gedicht ist am 24. Oktober 2008 auf wallstret:online als Hommage an Kurt Tucholsky veröffentlicht worden.
http://www.wallstreet-online.de/nachrichten/nachricht/2592519.html )



Der Bezug zum Erscheinungsjahr 1930 des Gedichts lässt die unangenehme Frage aufkommen:

Wer, welches Machtkartell, will die Gesellschaft in die 1930er Jahre zurückwerfen?

initiative vernunft meint, es wurden damals und in der Folge genug schöpfungsabgewandte und lebensfeindliche Erfahrungen gemacht. Die Menschheit sollte diese Erfahrungen, die im Zweiten Weltkrieg in einer bisher nicht gesehenen Zerstörung gipfelten, nicht wiederholen.

Geben wir Menschen acht, dass unsere Solidarität, unser Zusammenhalt, nicht unterhöhlt wird durch die verrückten Fehlentwicklungen, wie wir miteiander immer noch (fehl)wirtschaften oder die zerstörerischen Kräfte des Geldes weder verstanden noch beherrscht haben.


* [Nachtrag initiative vernunft: Die Frankfurter Rundschau berichtet in ihrem Feuilleton vom 23. Oktober 2008, http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/1618259_Freiheitlich.html , dass das Gedicht nicht von Kurt Tucholsky stamme. Der Text des Gedichtes stamme von einem gewissen "Pannonicus", das Gedicht sei zu finden auf: http://www.genius.co.at/index.php?id=165 . Tucholsky sei 1930 in seiner Erkenntnis schon weiter gelangt als der neuzeitliche Dichter, denn Tucholsky habe unter dem Pseudonym Theobald Tiger folgendes veröffentlicht in der besagten "Weltbühne": "…merkt ihr nicht, was mit euch gespielt wird? / mit wessen Schweiß der Gewinn erzielt wird? / Komme, was da kommen mag. / Es kommt der Tag, / da ruft der Arbeitspionier: / Ihr nicht. / Aber Wir. Wir. Wir." ]

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